Beiträge von yahoudi

    Weitere Bilder gibt es derzeit nicht. Ab der Optibox ist es eine individuelle Weiterleitung. Falls der Hauseigentümer Leerrohre liegen hat, wird dadurch weitergeführt bis an die CPE, falls nicht, wird auf Putz verlegt. Wo die CPE am Ende steht oder hängt, entscheidet jeder für sich selbst. Es kann also sein, dass die direkt daneben angebracht wird.
    HeLi Net legt nur eine Speedpipe ins Haus, deshalb ist keine zweite zu sehen. Eine zweite Leitung ist aber auch dazu legbar.

    Solange so etwas eigenwirtschaftlich von statten geht, hab ich nichts dagegen, obwohl es absoluter Blödsinn ist. Vor allem das Vorgehen der Telekom muss hier eindeutig kritisiert werden. Da bewirbt sich ein Ort mit ordentlich Potential um die Verlegeung von FTTH und der Verein hat mal so gar kein Interesse. Dann aber auf einmal loszulegen, wenn ein anderer Anbieter Glasfaser legt, ist ein Schlag ins Gesicht aller.

    Stellen sich mir die Fragen:
    Was machen die, wenn keiner das Telekomangebot nutzt sondern alle zur Konkurrenz gehen?
    Legen die die Glasfaser auch (wie so oft...) kostenlos ins Haus?
    Und: Was soll ich mit zwei Glasfaserleitungen in meinem Gebäude?

    Ich würde das Angebot der Telekom jedenfalls nicht nutzen, nur um denen zu zeigen, dass es andere besser machen als die Magentaleute es bisher gemacht haben, nämlich gar nicht oder eben doch nur Vectoring mit viel zu langer Kupferleitung.

    Mein Fazit: die Telekom hat es total verpennt und muss nun die Quittung dafür bekommen.

    ...und schon geht's los.
    In Mastholte sind die ersten Erdarbeiten angelaufen. Wie zu erwarten war, fangen die Arbeiten an den "Enden" der damals verlegten Backbone an. In diesem Fall in der Brandstraße Ecke Feldstraße. Derzeit sind ca 200 Meter Längstrasse bis zur Ecke Kalefeldstraße verlegt.
    Ob am anderen Ende hinterm See auch gebuddelt wird find ich noch heraus.
    Dann mal hoffen, dass der Winter sich nicht so garstig zeigt ud es schnell vorärts geht. Dann könnte Mastholte so ca Ende des 1. Quartals 2019 online sein mit Lichtgeschwindigkeit...
    Ich freu mich drauf :D

    Tja, die Zukunft ist fern...

    https://www.swp.de/wirtschaft/new…t-28433280.html

    ...der letzte Satz ist echt ein Schlag ins Gesicht der "Milchkannen":

    <5G spielt für Privatkunden derzeit noch eine untergeordnete Rolle, da die meisten verfügbaren Anwendungen noch mit 4G (LTE) gut nutzbar sind. Auch sind noch keine 5G-fähigen Smartphones auf dem Markt. Erste 5G-Verträge dürften nicht vor 2020 in Deutschland zu haben sein.>

    Dann macht wenigstens 4G Startklar, überall!

    Da hast du völlig Recht. Als Ersatz darf das auf gar keinen Fall gesehen werden.
    Und wenn 5G flächendeckend gebaut ist, liegt eh schon überall Glasfaser. Von da bis in die Häuser ist es dann nicht mehr weit im Gegesnastz zur heutigen Situation, sollte also deutlich einfacher sein, ALLE mit Glasfaser zu versorgen!
    Pro "Glasfaser für jede Milchkanne!"

    Nun, es gibt Bilder, in denen der HÜP gut zu sehen ist und auch der Anschluß an die Optibox von HeLi Net. Allerdings nicht von mir (...ich frag mal, ob ich die nutzen darf...). Diese Gerätschaften hängen direkt nebeneinander. Weiterführend hab ich noch nichts gesehen, befindet sich derzeit im Ausbau...
    Hier in Rietberg bietet die HeLi Net weitere 10 Meter Inhouse-Verkabelung kostenlos an. Man kann sich also die CEP ins Büro installieren, wenn man selber schon ein Leerrohr liegen hat, Ansonsten wird die Speedpipenauf Putz verlegt... es ist auch möglich, weitere Meter dazu zu kaufen.
    WICHTIG also: Die Infrastruktur innerhalb des Gebäudes muss man selber erstellen, also für Leerrohre sorgen.

    Wenn man sich mal überlegt, was von einem flächendeckenden Ausbau 5G abhängt, wird einem bewusst, dass sie nicht zu Ende gedacht hat.
    Bestes Beispiel: autonomes Autofahren. Dafür ist es zwingend notwendig, diese Technik überall zu installieren. Stelle mir gerade das Chaos vor, wenn autonomes Fahren etabliert ist und der (Bei-)Fahrer plötzlich übernehmen muss, weil das Netz fehlt... was, wenn der gar nicht mehr weiß, wie das geht :D

    ...hoffentlich...

    Carlo Notz, Admin von FTTH.blog - 100 % Glasfaser, hat in der gleichnamigen Facbookcommunity einen interessanten Bericht gepostet. Dort geht es um die Technik hinter dem Netz der Zukunft.
    Hier zu finden:
    https://www.inside-handy.de/magazin/5g-die…vmi1yAAkG0YH3J4

    Passend dazu läuft gerade ne Generaldebatte im Parlament (ZDF) in der das Thema auch von allen angesprochen wird... Da würde ich gerne mal reinrufen: "Machen, nicht reden..."

    Schon allein die Auswahl der Ausbaugebiete ist mit nem großen ? zu sehen:
    Salzkotten, Verne und Enkhausen!
    ...und der Rest?
    Nur gut, dass es die DG in der Hinsicht richtiger macht und allen einen vernünftigen Anschluß anbietet. Es ist also nicht verwunderlich, wenn sich Innogy dort schwer tut oder gar zurück zieht(?).
    Die vermeintliche Kundschaft wird sich da sicher für den besseren Weg ins Internet entscheiden.

    Kann ich :D
    Das passive Netz ist in Mastholte-Süd fertig erstellt und die Glasfaser liegt in den Gebäuden. Die Bauzeit für diese ca 80 Wohneinheiten hat bisher knapp 3 Monate gedauert. Derzeit wird dort die Aktivtechnik installiert, also alles Weitere innerhalb der Gebäude. Ende des Jahres soll das Netz dann dort nutzbar sein.
    Im Ortskern Mastholte (2 km weiter) soll parallel dazu mit dem Ausbau begonnen werden. Hier ist das Netz ungleich größer und der Ausbau wird länger dauern. Zudem soll anscheinend zeitgleich auch die Stadt Rietberg ausgebaut werden.
    Die Bauzeiten verzögern sich allerdings durch "Mehranschlüsse". M-Süd hat gezeigt, dass während der Bauphase doch noch der Ein oder Andere die Chance auf GF ergreift und auf den Zug springt.
    Euch herzlichen Glückwunsch zum Erreichen von 48 %, keine Selbstverständlichkeit...

    Bis es allerdings soweit war, sind einige Dinge schief gelaufen. Zunächst sollte die BBV ausbauen. Diese hatten aber ihre Finanzierung dazu noch gar nicht stehen und wussten auch nicht, wann das soweit sein sollte. Die wurden abgelöst von der NOW, nachdem die Stadtwerke Soest als Teilhaber von HeLi Net eingestiegen ist. Nach eben den sehr langen Runden am grünen Tisch baut HeLi Net jetzt selber und das zum ersten Mal.
    Wir sind gespannt...

    Na ja... wo es nicht einmal flächendeckend LTE gibt (4G, 5G)?
    Und dann zu dem Preis? Finde ich schon arg übertrieben im "besten" Netz...
    Außerdem ist im EU-Ausland nach 23 GB Datenverbrauch Feierabend mit der "Flat", die ja dann dort keine mehr ist.
    Alternative ist es schon, da, wo eben kein schnelles Surfvergnügen stattfinden kann. Meist auf dem platten Land. Aber wie gesagt, dort gibt es ja nicht mal vernünftiges LTE...

    Nun, über aggressive Werbung kann ich aus Rietberg nichts berichten. Die HeLi Net ließ Flyer verteilen, in einigen "Stadtmedien" gab es Hinweise zum GF-Ausbau und zu Info-Veranstaltungen, das war es dann schon. In einem Ortsteil wurde sogar eher bemängelt, es sei zu wenig Werbung gewesen... dort ist die 40%-Hürde nicht erreicht worden.
    In Mastholte waren eher die Anwohner die "aggressiveren" Werber für die Glasfaser.
    Und wer tatsächlich glaubt, er bekäme 100Mbits von der Telekom, der wohnt entweder direkt am Verteiler oder hat das Thema nicht wirklich verstanden. Das die Telekom aber vorgiebt, was man braucht oder nicht, ist schon ein Grund mehr, die zu verlassen. Zählt nicht eher das Argument "Was der Kunde will..."? Würden die ne Umfrage dazu machen, wären die auch schlauer.
    Wenn man allerdings tatsächlich sagt "Brauch ich nicht.", dann ist da nichts zu machen... leider.

    Hier bei uns (Rietberg) bringt HeLi Net die Speedpipes mit.
    Allerdings sollte man eine vernünftige Infrastruktur mittels Leerrohre innerhalb des Gebäudes schon selbst zur Verfügung stellen. Bedeutet also, vom HÜP aus bis an den Ort, wo dann die Technik installiert wird. Ist dort nichts vorhanden, beläßt man (also HeLi Net) es bei den Speedpipes und legt diese ggf auf Putz.
    Ich werde mir meinen Anschluß neben den der Telekom legen lassen und dann das dort vorhandene Leerrohr zum Büro nutzen für die SP, Platz sollte im Leerrohr ausreichend sein.
    In Neubauten hat man klar den Vorteil, dass man das von Beginn an berücksichtigen kann und um weitere Ressourcen dafür bereit zu halten.

    In M-Süd wird derzeit die "Inhouse-Technik" verlegt.
    Nachdem in den letzten Wochen die Glasfaser bis in die Häuser gelegt wurde, geht es zügig voran mit der Verkabelung innerhalb der Gebäude. Zusätzlich werden einige Komponenten wie z.B. die Optibox 4 installiert.
    Aber Achtung!!!
    Für die Infrastruktur innerhalb der Gebäude ist der Eigentümer verantwortlich. Leerrohre werden nicht von den Installateuren verlegt. Das sollte jeder wissen.
    In einem aktuellen Fall wurde die Speedpipe unter die Decke "gehängt", im wahrsten Sinne des Wortes. Die SP wurde einfach über dort zu findende Rohre gelegt, etwas "stramm" gezogen, fertig. Das war es dann schon.
    Bedenklich, wenn man sich überlegt, dass evtl. eine Warmwasserleitung dabei war. Wenn die ausreichend Hitze entwickelt, könnte das der SP Schaden zufügen. Also, vorher gut überlegen und ggf Leerrohre verbauen!
    Info: Die Speedpipe braucht nicht unbedingt ein Leerrohr. Grundsätzlich bietet sie der Glasfaser ausreichend Schutz.

    Neben diesen beiden Glasfaseranschlüssen gibt es auch noch

    FTTC - Fibre-to-the-Curb
    und
    FTTD - Fibre-to-the-Desk

    Vorab einige Abkürzungen im Aufbau der herkömmlichen Telefontechnik:

    Teilnehmerendgerät (TE)
    Teilnehmeranschluss (TA)
    APL (Anschlusspunkt Linientechnik)
    Kabelverzweiger (KvZ)
    Vermittlungsstelle (VSt)

    FTTC bedeutet, Glasfaser bis zum "Bordstein" oder "Straßenrand". Hierbei liegt der Bordstein/Straßenrand nicht zwingend vor der eigenen Haustür. Allgemein gilt der Bordstein am Kabelverzweiger (KvZ). Von dort (und das kann ein langer Weg sein) liegt dann Kupferkabel bis zum APL innerhalb eines Gebäudes und weiter zum TA, die allseits bekannte Telefondose. TE sind dann Router, Telefone, Computer und alle weiteren angeschlossenen Geräte.
    Problem hierbei ist grundsätzlich der lange Weg zum Gebäude des Teilnehmers. Je weiter weg vom KvZ, desto langsamer die Leitung. Kommen dann noch mehrere Teilnehmer zusammen auf diese Kupferleitung, muss man sich die zur Verfügung stehende Geschwindigkeit teilen. Zwar wird hier versucht, mittels Vectoring das Beste heraus zu holen, nützt aber am Ende nichts, wenn man nicht "der Erste" und somit naheste Teilnehmer hinter dem KvZ ist.
    Beispiel hier, bei mir:
    Teilnehmer Luftlinie <300 m zum KvZ = 25 Mbit.
    Ich Luftlinie <1000 m zum KvZ = 16 Mbit.
    Und dann auch nur "bis zu" und wenn kein weiterer surft.
    Man merkt schnell, dass diese Art der Anschlüsse den heutigen Ansprüchen nicht genügt.

    FTTD ist der am besten ausgebaute Glasfaseranschluß. Dieser geht tatsächlich bis direkt an die Endgeräte der Nutzer, wobei das Endgerät der Router sein dürfte. Hierzu muss der Router aber direkt an die Glasfaser anschließbar sein. Das sind derzeit die wenigsten.

    Um dem aber sehr nahe zu kommen, bietet sich die Möglichkeit bei FTTH, die Glasfaser bis kurz vor den Router legen zu lassen. Das dann benötigte Netzwerkkabel (Cat7 zB) zwischen GF-Anschluß und Router ist dann nur einige Zentimeter lang.
    Da man auf dieser Strecke im eigenen Netzwerk unterwegs ist, dürfte die Länge des Netzwerkkabels aber eher keine Rolle spielen.

    Absolut eine super Sache, wenn ja sonst nichts unternommen wird...
    Es gibt leider so einige Ortschaften, die, warum auch immer, für Anbieter nicht interessant sind.
    Beispiel: Eikeloh. Ortsteil der Stadt Erwitte und mein "Heimatort".
    Rund um den Ort, meist in nördliche Richtung, ist schnelles (schnelleres) Internet verfügbar mit mind. 16 Mbit, die Entfernungen zu diesen Ortschaften zwischen 1,5 und 4 km. Dennoch wird dort nichts unternommen, außer über Hybridanschlüsse der Telekom. Und die funktionieren nur bedingt gut, weil der nächste Sendemast auch 2 km weit weg ist. So dümpeln die User dort im Kbit-Bereich.
    Kein Wunder also, dass solche Ortschaften "aussterben" und Städte explodieren...


    ...und dann dauerhaft eine Monopolstellung nutzen, indem sie das Netz für mehr als nur ein paar Jahre ohne Mitbewerber anbieten?

    Macht nicht genau das die Telekom mittels Vectoring?
    Allein der Versuch, ein Monopol anzustreben und dann noch mit zweitklassiger Technik ist für mich verwerflich und definitiv ein Grund, den Anbieter zu wechseln.
    Anders finde ich das, wenn vernünftige Technik dahinter steckt. Und das ist bei Glasfaser gegeben. Auch finde ich es als völlig in Ordnung, das aufgebaute Netz zunächst einmal geschlossen zu halten. Schließlich ist es eine nicht zu geringe Investition, so etwas aufzubauen und muss (sollte...) dann auch Gewinne erzielen. Klar ist ein (wenn auch vll zeitlich begrenztes) Monopol immer schlecht für den Kunden, schlechter dran ist man jedoch bei der Telekom...