Hallo,
bei uns ist die Situation, dass TNG mit der Stadt kooperiert und vor einiger Zeit schon mit der Werbung angefangen hat. Um uns einen kostenlosen Hausanschluss zu sichern, und weil wir nicht wussten, ob sie Konkurrenz bekommen, haben wir uns für TNG entschieden und die typische Auftragseingangsbestätigung erhalten. Nach meinem Verständnis ist die Frage, wie lange man an den Antrag gebunden ist, praktisch wenig relevant, weil die 14-tägige Widerrufsfrist für Online- und Haustürgeschäfte erst mit dem Vertragsschluss beginnt. Und der steht mangels Annahme von TNG noch aus.
Jetzt kommt die Telekom um die Ecke mit eigenem Tiefbau, bei der wir schon ewig DSL-Kunden sind. Die Tarife sind etwas weniger attraktiv, aber das ist nicht der Punkt. Ich habe die Sorge, dass die Telekom die TNG verdrängen könnte mit der Folge, dass TNG sich zurückzieht (wobei es natürlich auch umgekehrt laufen kann oder sogar so, dass beide bauen). Also überlege ich, jetzt bei der Telekom auch noch vor Ablauf der Frist für den kostenlosen Hausanschluss einen Antrag zu stellen. Müsste man sich natürlich vorher genau anschauen, wie dort die Verträge aussehen. Wenn die anders als TNG so verfahren, dass man direkt den Vertrag verbindlich schließt und sie dann bei einem Nicht-Ausbau wieder das Recht haben sich zu lösen, würde ich es lieber bleiben lassen. Wenn man dort aber ähnlich unverbindlich abschließen kann, wäre das meines Erachtens eine Überlegung wert. Dann hätte man sich den kostenlosen Hausanschluss gesichert und könnte sich am Ende für den Anbieter entscheiden, der zuerst baut und/oder das Vertragsangebot annimmt.
War/ist jemand in einer ähnlichen Situation und hat sich über diese Fragen Gedanken gemacht?
Edit zur Erläuterung: Vermeiden will ich, dass ein Anbieter sich zurückzieht und man dann den anderen nehmen muss, aber dessen Angebot dann keinen kostenlosen Hausanschluss mehr beinhaltet.