An der Stelle in einem SFP-Modul ist GPON = ONT. So ein SFP-GPON Modul ist ein in sich geschlossenes System. '
Du hast die Seite SFP oder SFP+, wenn sich, und dies passiert verständlicherweise, weil man ja verkaufen will, sich die Teile an die technischen/elektrischen Standard halten ist erst einmal alles gut.
Dann ist da die Seite Glasfaser, hier gibt es sehr viele Spielarten. Für Dich ist nur wichtig: Ist das Teil für GPON oder XGS-PON(zwei unterschiedliche Lichtfarben/Wellenlängen) dies ergibt sich aus deinem Vertrag. Und der letzte Punkt ist das Bindeglied dazwischen. Hier muss bei PON Intelligenz drin sein für die Ver-/Entschlüsselung. Das ist der Grund warum die Module für PON von AVM in anderen Geräten nicht funktionieren, der Part steckt da in der Fritz!Box.
Grundsätzlich sollte jedes SFP-Modul für GPON oder XGS-PON funktionieren, die deutschen Netzbetreiber nutzen alle dieselben lichttechnischen Daten.Auf jeden Fall hat da TP-Link eine sehr gute Anleitung für den deutschen Markt zur Verfügung gestellt. Ich hoffe, sie bleiben dran, weil sich gerne mal die Eckdaten auf Protokoll-Ebene bei den ISP verändern. Wie man immer wieder erlebt; bei 1 & 1 sogar im laufenden Betrieb.
Ah, okay. Dann könnte ja potenziell auch schon das günstigere DS-PMA-C+ SFP Modul ausreichen. Ich denke ich werde das im nächsten Jahr mal bei 1und1 und auch bei TP-Link im Support erfragen. Laut 1und1 wird dort ja auf folgendes verwiesen:
"Bei Realisierung über FTTH (Fiber to the Home): ITU-T G.984.2/984.5 (GPON), ITU-T G.9807 (XGS-PON) oder IEEE 802.3z (Gigabit Ethernet/AON)"
Fragen schadet ja nicht.
Vielen Dank für die vielen Hinweise. ![]()