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Beiträge von NDiGF

  • Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1

    • NDiGF
    • 4. Dezember 2025 um 09:18
    Zitat von kammann

    sondern die von 1&1 immer noch praktizierte Zwangstrennung nach 24h (mit Wechsel der IP-Adresse und des IPv6-Prefixes).

    Ja, sicherlich auch nicht schön. Aber das ist etwas, was mich tatsächlich relativ wenig stört. Die bisher von mir verwendeten Router (BOSS basiert von bintec, OpenWRT basiert, MikroTik (über den Scheduler) und natürlich auch FRITZ!OS) hatten auch keine Probleme die Trennung in einen definierten Zeitraum zu legen.

  • Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1

    • NDiGF
    • 3. Dezember 2025 um 23:51
    Zitat von Higli

    was ist denn das Problem mit PPPoE?

    Einerseits zusätzlicher Overhead (fällt dann vielleicht ein klein wenig bei den 1.000Mb/s Anschlüssen/Tarifen auf wenn der ONT und/oder Router kein NBase-T unterstützt)* und andererseits benötigt dies mehr Rechenleistung beim Kunden-Router.

    Für letzteres vielleicht ein Beispiel, die 7490 schafft ohne PPPoE nahezu 1Gb/s NAT-Durchsatz (also natürlich nicht ganz beim Nettodurchsatz wegen 1GBase-T), also inkl. Packet-Accelerator (ohne PA wäre das natürlich nicht möglich). Beim PPPoE-Durchsatz ist dagegen schon bei ca. 700Mb/s Schluss (trotz PA). Also wer bspw. derzeit einen 1Gb/s-Tarif bei der DG i.V.m. einer 7490 nutzt, sollte nicht zu 1und1 wechseln. ;) Wobei natürlich ein Kunde mit 1Gb/s-Tarif sicherlich sowieso was "besseres" als eine 7490 nutzen dürfte, die ist ja nun wirklich schon in die Jahre gekommen.

    Aber klar, ein richtiger "Beinbruch" ist PPPoE nicht, würde daher dennoch eher 1und1 wählen als DG direkt.


    *)
    Bei der DG war es ja bisher so (es sei denn sie haben das mittlerweile geändert?), dass man beim 1Gb/s Tarif meiner Erinnerung nach im DS nicht überprovisioniert hat sondern auch mit tauglicher NBase-T Hardware vom ONT bis zum Client nicht mehr als ca. 940-950Mb/s erreichte.

  • Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1

    • NDiGF
    • 3. Dezember 2025 um 22:33

    Meiner Erfahrung nach erhält man als Neukunde bei 1und1 i.d.R. DSlite (mag vereinzelt vielleicht auch Ausnahmen geben), wenn der Anschluss über L2BSA realisiert wird (wobei ich aber bei DG als Vorleister jetzt mal prinzipiell davon ausgehen würde)*. Ausnahme sind dagegen lediglich 1und1-Anschlüsse auf Basis Telekom-Wholesale (letztlich nur umgelabelte Telekom-Anschlüsse inkl. deren Peering-Policy, verständlicherweise aber nicht bei Vorleister DG verfügbar).

    Weitere Ausnahme sind 1und1 Bestandskunden, die zuvor bereits DualStack hatten (entweder historisch oder weil sie sich irgendwann einmal umstellen lassen hatten), die behalten das i.d.R, auch wenn man von xDSL auf FTTH wechselt.

    Aber auch als Neukunde soll es ja laut Berichten nach wie vor kein größeres Problem darstellen, sich bei Bedarf wieder DualStack schalten zu lassen. Ich habe das aber schon seit 2 Jahren nicht mehr veranlasst bzw. nachgefragt (bzw. das letzte mal als es noch das 1und1 Kundenforum gab).

    Letztlich (in meinen Augen) ein großer Vorteil von 1und1 bei DG FTTH-Anschlüssen, i.d.R. ordentlich funktionierendes IPv6 und bei IPv4 trotz DSlite von außen erreichbar (dank PCP). Und bei Bedarf kann man sich wohl immer noch relativ problemlos auf DualStack umstellen lassen. Einziger Wermutstropfen ist ggf., das bei 1und1 auch mit DG als Vorleister auf PPPoE gesetzt wird…


    *)
    Oder greift 1und1 bei der DG als Vorleister auf L3-BSA zurück?

  • Erfahrungen Hausbesitzer kostenloser Gebäudeanschluss mit oxg.de

    • NDiGF
    • 3. Dezember 2025 um 20:29
    Zitat von HubeBube

    Man kann das auch positiver sehen: Bei einem Wackler/Faserbruch hat der Provider gleich 8-fachen Druck das Problem zügig zu beheben.

    Und genau so einen Fall hatte ich erst kürzlich miterlebt (war nicht mein Anschluss). Auch ich würde natürlich eine PtP-Struktur grundsätzlich befürworten bzw. bevorzugen, keine Frage (unabhängig davon ob man darüber AON oder xPON fährt).

    Aber in einem Fall vor einiger Zeit war es so, das Bauarbeiter auf der Straße die Glasfaser (Speedpipe) nicht vollständig zerstörten, sondern wohl "nur" zu stark daran herumzerrten. Letztlich waren dabei wohl nur 2 oder 3 Fasern in diesem Bündel in Mitleidenschaft gezogen worden. Und zwar auch nicht so, dass die daran angeschlossenen Anschlüsse direkt ausgefallen sind, sondern zumindest erst einmal weiterhin funktionierten.
    Etwas später (ein paar Stunden) kam es dann zu kurzzeitigen Ausfällen, dann zu längeren bis dann nach einem weiteren Tag kein Anschluss mehr synchronisierte. Daher lag mein erster Verdacht auch darin, dass da vielleicht der ONT das Zeitliche segnet (eine 5590, also das dazugehörige GPON SFP-Modul). Als dann aber herauskam, das auch andere im Wohnblock Ausfälle hatten, war mein 2. Verdacht eher ein defekter GPON-Port im OLT anstatt die Baustelle auf der Straße…

    Lange Rede kurzer Sinn, es war Freitag Abend und mittlerweile wurde dann auch von einigen anderen die Baustelle auf der Straße als Verursacher immer mehr in Verdacht genommen. Da hatte ich dann schon gesagt, dass das dann wohl ein etwas längerer Ausfall werden dürfte, bis das wieder repariert ist (ein defekter OLT-Port dürfte verständlicherweise schneller repariert sein). Nicht nur für das kommende Wochenende… Aber falsch gedacht, am Montag Vormittag ging es dann wohl ganz schnell, ab Mittag liefen die Anschlüsse wieder.

    Im Nachhinein hatte ich dann genau den gleichen Gedanken, wenn es wirklich nur 2 oder 3 Anschlüsse betroffen hätte (bei PtP), wäre es vielleicht nicht so schnell gegangen. Aber da davon (quasi "dank PtMP") deutlich mehr davon betroffen waren, ging es vermutlich dann doch so schnell (das Wochenende sei verziehen ;)).

  • Gigaset GO-Box 100 mit Sipgate an DGF Router

    • NDiGF
    • 3. Dezember 2025 um 20:02

    Dem könnte man aus dem Weg gehen, Sipgate unterstützt IPv6, die GO-Box 100 nicht (die HW-Plattform ist schon sehr alt). Die GO-Box also per IPv4 (über CGN bei der DG) und der andere SIP-Client (Softphone, unterstützt hoffentlich IPv6) dann eben per IPv6.

  • Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1

    • NDiGF
    • 3. Dezember 2025 um 19:51
    Zitat von pufferueberlauf

    Allerdings erlaubt 1&1 wohl auch PCP beim NAT-Gateway,

    Exakt, daher belasse ich es mittlerweile bei den 1und1-Anschlüssen bei DSlite:

    Dank PCP sind eben somit auch per IPv4 Dienste von außen zugänglich (über eine begrenzte Anzahl an zugewiesenen Ports). Mittlerweile wird überwiegend sowieso IPv6 verwendet, nur manchmal hat man unterwegs doch noch Internetanschlüsse (bspw. WLAN-Hotspots von Hotels o.ä.) die nach wie vor (leider) IPv4 only sind.

  • Upload viel zu gering

    • NDiGF
    • 3. Dezember 2025 um 19:27

    Oh je, glaube da habe ich in den letzten Jahren überwiegend bei "Geringverdienern" Internetanschlüsse eingerichtet… ^^
    (Mich selbst eingeschlossen… =O;))

    Wie wird denn hier so die 5590 bewertet? Gering- oder Mittelverdiener? :/ Das wäre dann das zweithäufigste Modell gewesen. Gefolgt von der 7590 (ohne AX), für die wenigen Fälle wo noch ein interner S0-Bus "benötigt" wurde (mittlerweile natürlich mit überprüften und ggf. "aufgepfropften" Bootstrap Cs falls es sich noch um das ältere PCB-Layout handelt).
    Bei der 7590 AX v1 gefällt mir halt das WLAN nicht, einerseits im 2.4GHz-Band nicht so sonderlich gut wie bei der 7590 und andererseits haben die beiden Intel/MaxLinear-WiSoCs mir einfach einen zu hohen Leistungsbedarf (das können sich Geringverdiener nicht leisten… :P).

  • 2 Router zum Glasfaseranschluss?

    • NDiGF
    • 2. Dezember 2025 um 20:40
    Zitat von Johan62

    Die 7530 (schwarze) ist ausserdem eigendlich gar nicht für Glasfaser gedacht las ich.

    AVM bzw. nun FRITZ! als Hersteller der 7530 sieht das anders:

    FRITZ!Box 7530 | FRITZ!Box am Glasfaseranschluss einrichten
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    fritz.com
    Zitat von Johan62

    ist das auch bei euch so eingerichtet mit 2 Routern?

    Zumindest ähnlich. Nur dass es neben der Haupt-Fritzbox (bei dir die schwarze 7530) mehrere weitere Fritzboxen als WLAN-AP und DECT-Basis (also als IP-Clients) gibt und zusätzlich bzw. dazwischen einen 24-Port Hauptswitch.

    Zitat von Johan62

    Ich finde das etwas merkwürdig als Laie...

    Ist es aber nicht. Im Gegenteil, es ist so besser als das typische rumgepfusche der Laien mit WLAN-Repeatern (anstatt WLAN-APs).

    Zitat von Johan62

    und was macht die alte weisse Telefonbuchse noch da...

    Historisch halt noch vorhanden. Mit einem Glasfaser-Anschluss oder Ausbau wird nicht automatisch die alte CuDA-Infrastruktur abgebaut/entfernt. Weder auf der Straße, noch in den Gebäuden oder Wohnungen.

  • Upload viel zu gering

    • NDiGF
    • 2. Dezember 2025 um 20:03

    Sehe ich auch so. Wobei die GRX-Modelle (7590, 7590 AX) selbst bei langsameren xDSL-Anschlüssen so mitunter ihre Probleme haben bzgl. Traffic-Shapping bzw. Bufferbloat. Da sehen modernere ARM-Modelle (sogar die "alten" noch AArch32 basierten wie 7520/7530) durchaus besser aus.

    Eine 5690 Pro würde ich wohl als allerletztes in Betracht ziehen, eher was in die Richtung wie wie 7520/7530, 7690, 4690 (jeweils mit ONT) oder eine 5590 (da stehen einem mit FTTH fast alle Möglichkeiten offen, also zumindest solange es noch nicht in Richtung 25/50GPON o.ä. geht). Aber die 5690 Pro ist quasi weder Fisch, noch Fleisch…

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