Beiträge von wandler

    Was ja nicht bedeuten muss, dass es jeder so umsetzt.

    Aber nur wenn der SIP-Proxy seit 22 Jahren geltende Standards ignoriert:

    Code
       Note that due to its weak security, the usage of "Basic"
       authentication has been deprecated.  Servers MUST NOT accept
       credentials using the "Basic" authorization scheme, and servers also
       MUST NOT challenge with "Basic".  This is a change from RFC 2543.

    Unverschlüsselte Zugangsdaten DÜRFEN NICHT akzeptiert werden, selbst wenn sie übertragen würden. Würden sie akzeptiert, würde ich da kein Endgerät anmelden, sondern den Fall an die Bundesnetzagentur melden, weil da eine gigantische Sicherheitslücke mit Kostenrisiko klafft.

    Das ist der Standard auf den Philippinen (22 € für 200 Mbit, 50 € fürs Gigabit inklusive Netflix und Streaming Hub):

    Zitat

    When the device detects downtime and switches to LTE, the new Always On modem will also file a service repair ticket so that customers no longer have to report loss of service.

    PLDT Home brings reliable internet to more homes with country-first ‘Always On’ broadband service

    Man vergleiche das mal damit, was passiert, wenn in DE die Glasfaserleitung ausfällt...

    Fand ich ganz gut, hab ich mal kopiert und kommt in das nächste Ticket mit rein, auch wenn es null bringen wird.

    Das juckt den Bearbeiter des Tickets kein Stück. Das Ganze muss schriftlich an:

    Lass dir keinen neuen Vertrag verkaufen, der vorhandene ist zu erfüllen!

    Mit Mietgerät funktioniert die Telefonie, keine Zugangsdaten notwendig.

    Das ist rechtlich völlig irrelevant, ob ein Mietgerät vorhanden und/oder vorkonfiguriert ist. Das TKG erwähnt Mietgeräte mit keiner einzigen Silbe. Die Zugangsdaten sind gemäß TKG zu liefern, sonst wird der Vertrag nicht erfüllt und damit gibt es dann keinen Zahlungsanspruch.

    Das TKG ist eigentlich explizit in dem was ein ISP an Informationen liefern sollte

    Ich würde keinen Cent zahlen, bevor die Informationen nicht vollumfänglich da sind. Zur Vertragserfüllung gehören unzweifelhaft die Zugangsdaten.

    Ob man dazu noch irgendwelche Mietverträge über Router, Receiver, WLAN-Repeater, Handys oder Fernseher abgeschlossen hat, spielt für den Zugangsvertrag überhaupt keine Rolle.

    Länder mit vielen Flüssen können nicht so günstig sein wie Länder mit wenigen oder gar keinen Flüssen.

    Non sequitur.

    (Nein, Internetpreise stehen keinem (!) Zusammenhang mit "Einkommen", "Anzahl der Fernsehsender", "Flusskilometer", "Ackerfläche", "Waldfläche " oder beliebigen anderen Variablen, die gern zu ihrer Begründung herangezogen werden.)

    Sky FTTC (VDSL) oder Fibre 75 (FTTH) liegt bei 22 GBP pro Monat mit 5 GBP Einrichtungspreis. Sky Full Fibre 150 (FTTH) liegt bei 24 GBP pro Monat und ebenfalls 5 GBP Aktivierung. Der 500er kostet 28 GBP und er 1000er kostet 29 GBP ohne Einrichtungspreis bei einem anderen Anbieter. Das spiegelt das übliche europäische Preisniveau für FTTx wieder.

    Es geht hier nicht um die Extremfälle mit kilometerlangen Leitungen. Es geht um die typischen maximal 300 m langen TALs, die mit 35b SuperVectoring beschaltet werden könnten, wenn die Regulierung nicht davor wäre. Die würden von Profil 35b auch ohne Vectoring direkt profitieren. Natürlich nicht mit 300 Mbit/s.

    Hat jemand von euch hier im Forum Erfahrung, ob die Gigaset GO-Box 100 am DG Anschluss als Komfortanschluss funktioniert? Also 2 Gespräche parallel unter einer Rufnummer geführt werden können?

    Egal mit welchem Anbieter: VoIP-Tests macht man mit immer einem Softphone. Die mitgeteilten Zugangsdaten eintragen und nachsehen, ob man die vertraglich festgelegte Anzahl Verbindungen aufgebaut werden können. Mittels Protokolldatei kann hervorragend dokumentiert werden, ob DG die vertraglich vereinbarte Leistung einhält oder den Aufbau zusätzlicher Verbindungen mit SIP-Response-Codes oder Ansagen ablehnt (letztere können gleich aufgezeichnet werden).

    Erst wenn alles läuft, nimmt man seine Endgeräte in Betrieb.

    Wird die Leistung aber nachweislich nicht erbracht, führt der weitere Weg dann über die Rechtsabteilung: Hier darf dann schriftlich Erfüllung anmahnt werden. Der Rechtsanwalt des eigenen Vertrauens hilft dabei. DG zahlt auch dessen Kosten, wenn sie schuld sind. Notfalls muss er diese halt einklagen.

    die Zusatzoption i.H.v 3,95 € mtl. (ist natürlich rotzfrech) für die statische IPv6 mit /56 hattest du gesehen?

    Ja, direkt im Bestellprozess und das möchte ich natürlich genauso wenig wie eine statische IPv4-Adresse für meinen Privatkundenanschluss.

    Zumindest kann der /64-Präfix aber geroutet werden, so dass irgendwelche Hacks mit NDP-Proxy unnötig sind. Mein OpenWrt-Router beherrscht auch NAT66.

    Das ist weniger eine Frage der Zugangstechnologie (GPON und DSL ohne Interleaving haben reine Zugangslatenzen im niedrig einstelligen Millisekundenbereich) sondern eher eine Frage zur Netzwerkpfadlaenge zwischen Deinem Heimnetz und dem ersten IP-Hop bei Deinem ISP.

    Ich bewerte das Gesamtprodukt meines Glasfaser-ISP. Wie er das hinbekommt, ist mir egal. Mit 5G SA sind problemlos niedrigere Latenzen möglich, dagegen muss sich ein Anbieter behaupten können. Kann er das nicht, wird das in zukünftige Kaufentscheidungen einfließen.

    Sparsam ist sehr freundlich ausgedrueckt... ist das alles oder gibt es noch /56 per Prefixdelagation?

    Es gibt ein /64 per Prefix Delegation, mehr nicht. Mit der /32-IPv4 bin ich allerdings zufrieden.

    Der Onboarding-Prozess bei der Telekom lief reibungslos. Nach Eingabe der Modem-ID war das Ganze online.

    Der Ping zum ersten Hop sind 17 ms. An ASDSL2+ mit Fastpath*) kommt der Glasfaseranschluss hier also nicht ganz heran. Das /64-Präfix von Ecotel ist auch etwas sparsam.

    Tagsüber also kein Unterschied zum Mobilfunk erkennbar, auch bei Anschlussgeschwindigkeit nicht, aber ich wollte jetzt auch keine 60-80 € monatlich ausgeben. Einen großen Wow-Effekt gab es also nicht.

    *) seinerzeit mein erster Easybell-Anschluss