Beiträge von Marvin911

    Ich schweife zwar kurz vom Thema ab aber: Wenn man ausgebautes XGS-PON der DG hat, wird denn endlich auch der 1 Gbit/s Tarif schneller eingestellt? Über GPON war es ja auch nicht wirklich 1 Gbit/s (da waren es immer ca. 940 Mbit/s). Über einen Telekom-Glasfaseranschluss (und auch von M-Net weiß ich das) stellen die bei den 1 Gbit/s Tarif immer mehr als 1 Gbit/s bereit (über GPON versteht sich).

    Über Stromkabel gebe ich Dir Recht, das ist wegen der Einstreuung von Störungen aller Art durch angeschlossene Geräte nie zu empfehlen, aber Telefonkabel mit G.hn - warum nicht? DSL geht da auch mit bis zu 250 MBit/s drüber, und bei G.hn sind die Strecken im Regelfall kürzer.

    Stimmt du hast recht. Ich habe mir gerade ein Produkt angeguckt was es tatsächlich auch schafft über Telefon-Drähte mehr als 1 Gbit/s zu schicken (limitieren tut es hier nur der 1 Gigabit LAN-Port).

    Dieses habe ich mir angeschaut: https://amzn.to/4bRNmNc [Anzeige]

    Hier auch die Variante für Koaxialkabel: https://amzn.to/4iOJ8bm [Anzeige]

    Bei der Variante über Koaxialkabel gibt es aber noch Sachen zu beachten. Das Produkt nutzt 2-200 MHz. Wenn man über Kabel-TV sein Fernsehprogramm empfängt muss man darauf das dort in diesen MHz-Bereich keine TV-Sender senden. Bei Sat-TV und DVB-T2 wird der Bereich zwischen 2-200 MHz nicht genutzt (dort stört es also nicht den TV-Empfang und kann ohne Probleme betrieben werden.

    Wenn man irgendwann mal eine 2,5 Gbit/s Verbindung braucht gibt es auch noch dieses hier: https://amzn.to/42cxtfZ [Anzeige]

    Dieses von goCoax kann aber nicht genutzt werden wenn man Sat-TV auf der gleichen Koaxialleitung nutzt. Ich habe das von goCoax bei meinem Stiefvater verbaut und läuft super (volle 2,5 Gbit/s Netzwerkgeschwindigkeit)

    Ist das sicher? Ich dachte in existierenden AON Gebieten wird nach wie vor AON verwendet?

    Das stimmt. Da wird auch weiterhin AON verwendet bis dann irgendwann XGS-PON kommt. Die AON Anschlüsse hat die DG wie ich schon geschrieben habe in ihren Anfangszeiten gebaut. Jetzt seit ca. 7-8 Jahren bauen die nur noch GPON. Der Nachfolger von GPON wird dann auch irgendwann XGS-PON sein.

    Bei mir hat die Deutsche Glasfaser letztes Jahr im Mai den Glasfaseranschluss installiert (auch GPON). Nur aktiviert ist mein Anschluss auch noch nicht. Wenn die DG den Plan einhält soll bei mir irgendwann im Sommer der Anschluss aktiviert werden.

    Die Deutsche Glasfaser hat in den Anfangszeiten noch AON Anschlüsse verbaut. Jetzt seit vielen Jahren verbauen die GPON (deswegen ist es auch bei dir GPON). Ich kann dir nicht zur Fritzbox 5690 Pro raten, da diese nicht XGS-PON unterstützt (in den nächsten wenigen Jahren werden die Netzbetreiber auf XGS-PON aufrüsten (damit sind dann knapp 10 Gbit/s möglich). Die Fritzbox 5590 Fiber unterstützt zusätzlich zu GPON und AON auch XGS-PON. Ansonsten gibt jetzt seit kurzen auch die Fritzbox 4690 auf dem Markt (diese hat kein Modem verbaut). Diese wird mit dem Glasfasermodem (den so genannten NT) von der DG per LAN-Kabel verbunden. Die neue Fritzbox 4690 hat Wifi 7 (aber kein 6 GHz WLAN), 1x 10 Gbit/s WAN-Anschluss, 1x 10 Gbit/s LAN-Anschluss, 3x 2,5 Gbit/s LAN-Anschlüsse und DECT.

    Mit der Fritzbox 4690 bist du auf jedenfall am flexibelsten.

    Ich habe mal geschaut welcher Glasfaseranbieter bei ewo baut. Es ist Vereinigte Stadtwerke. Dieser Anbieter bietet sowieso keinen Tarif an der langsamer ist als 300 Mbit/s (die Tarife dort sind sogar symetrisch). Daher bleibt es dabei das Powerline hier überflüssig ist, da zu langsam.

    Auch per WLAN wäre es möglich (es wäre aber extrem teuer). Man bräuchte im Keller einen extrem guten WLAN-Router und einen sehr guten WLAN-Router im Wohnzimmer.

    Von Powerline würde ich bei Glasfaser auch abraten, da zu langsam. Falls du im Keller aber eine Koaxialverkabelung von Sat-TV oder Kabel-TV hast kann ich dir statt Powerline MoCA oder G.hn empfehlen (das wäre dann so ähnlich wie Powerline über Stromkabel. Nur das statt Stromkabel die Koaxialverkabelung genutzt wird und dadurch deutlich höhere Geschwindigkeiten möglich sind).

    MoCA oder G.hn Produkte gibt es z.b. von diesen Marken: goCoax, GIGA Copper, Symarix und Devolo.

    Die aller beste Lösung ist natürlich ein Cat 7 oder Cat 8 Kabel zu verlegen.

    Ich denke das die Probleme beim ONT sind (beiziehungsweise bei der DG wird der NT genannt) oder bei der Gegenstelle (dem PoP = Point of Presence). Ab den ONT ist die DG ja für die Problemlösung zuständig. So wie Andrea56 die Probleme beschrieben hat und was sie schon versucht hat kann das Problem eigentlich nur bei der DG sein.

    Wenn nicht nur dein TP-Link Router sondern auch dein Laptop direkt hinter dem FiberTwist nicht funktioniert muss der Fehler auf Seiten der DG liegen. Dann würde der Fehler auch mit einer selbst gekauften Fritzbox bestehen.

    Ich sehe das du eine 10er IP-Adresse von DG bekommst. Das ist das Aktivierungsnetz bzw. die Verbindung zum PoP (somit hast du noch kein Internet). Vielleicht liegt das Problem im PoP. Somit muss sich eigentlich die DG selbst um das Problem kümmern.

    PoP = Point of Presence

    Erst wenn die Aktivierung erfolgreich ist bekommst du erst eine 100er IP-Adresse und hast somit die Internetverbindung.

    Ich sitze seit dem 03.03.2025 auch mit einem Totalausfall auf dem Trockenen. Plötzlich kein Uplink Signal mehr - weder am (ungenutzten) FibreTwist ONT, noch an zwei Fritzboxen 5530 mit AON SFP (direkt am Glas am HÜP).

    Ich finde auf der Internetseite von Genexis (dem Hersteller der FiberTwist-Produkte) gar keinen FiberTwist der AON unterstützt. Kann dein FiberTwist ONT vielleicht auch nur GPON (sonst schreibe mal in den Threat wie das Modell deines FiberTwist heißt)? Seit wann hast du denn deinen DG Anschluss (ich weiß das die DG in ihrer Anfangszeit AON-Anschlüsse installiert hat aber seit mehreren Jahren nur noch GPON-Anschlüsse installiert. Ob die DG inzwischen ihre ältesten Kunden von AON-Anschlüssen auf GPON-Anschlüsse umstellen möchte weiß ich auch nicht (hab davon zumindest noch nichts gehört).

    Auch wenn die Telekom in allen 3 Wohnungen Glasfaserteilnehmeranschlüsse einbauen sollte (weil ja nur einer einen Glasfaser-Tarif bestellt hat) musst du halt ein LAN-Kabel von der Wohnung die den Glasfaser-Vertrag haben zu deiner Wohnung verlegen. Denn wenn nur einer einen Tarif bestellt hat, dann bekommt man auch nur für ein Glasfasermodem/Glasfaserrouter den Zugang am Glasfaserteilnehmeranschluss.

    Noch ein Tipp der mir gerade noch eingefallen ist: Die Telekom stellt den 1 Gigabit Tarif immer schneller als 1 Gigabit ein (da werden aufjeden irgendwo zwischen 1050 und 1090 Mbit/s immer ankommen). Mit 1 Gigabit LAN-Anschlüssen würst du aber nur ca. 940 Mbit/s bekommen (das ist die Limitierung der 1 Gigabit LAN-Anschlüsse). Ich kann auf jedenfall auch dazu raten eine Fritzbox 5530 Fiber oder eine 5590 Fiber am Glasfaserteilnehmeranschluss zu betreiben. Da die Fritzbox 5530 Fiber und Fritzbox 5590 Fiber jeweils nur einen 2,5 Gbit/s LAN/WAN Port haben kann ich nur dazu raten dort an diesen 2,5 Gbit/s Port noch einen kleinen 2,5 Gbit/s LAN-Switch anzuschließen damit auch alle die volle Internetgeschwindigkeit bekommen.

    Macht es für die Zukunft nicht Sinn, sich in jede Wohneinheit eine Glasfaser-Dose legen zu lassen?

    Das macht auf jedenfall Sinn.

    Wenn von unten zu jeder Wohnung bereits Kabelschächte oder Kabelrohre existieren ist es am einfachsten (dann könnte ganz unten der Glasfaserhausanschluss installiert werden und von dort wird dann zu jeder Wohnung ein Glasfaserkabel verlegt und in jeder Wohnung ein Glasfaserteilnehmeranschluss montiert). Wenn sowas nicht existiert ist sowas mit einem sehr großen Aufwand verbunden.

    Über WLAN Repeatern wird man nur einen Bruchteil des 1000 Mbit/s Internet empfangen können. Vielleicht kommen ja auch jetzt gerade über den WLAN-Repeater noch nicht mal die volle Geschwindigkeit des DSL-Anschlusses (250 Mbit/s) bei dir an.

    Stimmt Schnurz . Allerdings wird der LAN-Switch von Ichkrichpiggel mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit nur 1 Gbit LAN-Ports haben.

    Ich denke aber sowieso das diese High-End-Fritzbox (Fritzbox 4690) inklusive eines neuen LAN-Switches mit 10 Gbit LAN-Port für Ichkrichpiggel völlig übertrieben ist weil das für die meisten Otto-Normal-Nutzer völlig übertrieben ist. Ich wollte diese Fritzbox nur noch erwähnen da die ja demnächst auf dem Markt kommt.

    Wenn Ichkrichpiggel zu 2 Fritzbox 4050 greift (eine die zwischen NT und LAN-Switch angeschlossen wird und eine die seine alte Fritzbox 7170 ersetzt) reicht ein 1 Gigabit LAN-Switch weiterhin aus (wovon ich ja stark davon ausgehe das sein jetziger LAN-Switch nur 1 Gbit Ports hat). Die 2 Fritzbox 4050 habe ich ja in Threat 4 bereits als günstigen Tipp angegeben. Wenn er aber zu einer Fritzbox 5590 Fiber tendiert dann wäre es schon von Vorteil den jetzigen LAN-Switch gegen einen 2,5 Gbit LAN-Switch zu ersetzen.

    Zur Fritzbox 7170 kann ich nur schreiben das diese selbst für Otto-Normal-Nutzer heute schon lange nicht mehr zeitgemäß ist, da diese nur 100 Mbit/s LAN-Anschlüsse hat und sehr schlechtes WLAN mit 54 Mbit/s hat.

    Eine Fritzbox gibt es bald noch (diese soll demnächst in den Handel kommen). Das ist die Fritzbox 4690. Das wird die Fritzbox mit den schnellsten LAN-Anschlüssen derzeit sein. Diese Fritzbox besitzt wie die Fritzbox 4050 und 4060 kein Modem und muss dann auch per LAN-Kabel hinter dem NT betrieben werden. Die Fritzbox 4690 ist für Internetleitungen bis 10 Gbit/s (10000 Mbit/s) nutzbar. Zum Vergleich ist eine Fritzbox 5590 Fiber für Internetleitungen bis 2,5 Gbit/s (2500 Mbit/s) nutzbar.

    Es macht nur Sinn diese Fritzbox zu kaufen aus diesen Gründen (wenn keiner dieser Gründe gegeben ist macht es keinen Sinn sich diese Fritzbox zu kaufen):

    - Wenn die Deutsche Glasfaser irgendwann mal schnellere Tarife als 1 Gbit/s (1000 Mbit/s) anbietet und du dann auch schnellere Tarife als 1 Gbit/s haben möchtest (zusätzlich musst du dann auch deinen Switch gegen einen neuen Switch mit schnelleren LAN-Anschlüssen austauschen)

    - Wenn du ein schnelleres Heimnetzwerk haben möchtest (auch hier musst du zusätzlich dann auch deinen Switch gegen einen neuen Switch mit schnelleren LAN-Anschlüssen austauschen). Ein schnelleres Heimnetz macht das Internet aber nicht schneller. Du kannst dann aber Daten schneller Daten innerhalb deines Heimnetzes schneller hin und und her schieben und kopieren zwischen deinen Geräten (natürlich müssen auch die Netzwerkanschlüsse deiner Geräte diese schnelleren Geschwindigkeiten unterstützen)