Beiträge von tobix

    Da verstehe ich AVM nicht.

    Die 5690 Pro hat super schnelles WLAN bis 11 GBit/s (okay, bei 5-6 GHz erwarte ich keine große Reichweite). Das bekommt man zumindest über die AON/GPON Internetverbindung nicht voll ausgeschöpft.

    Die 5690 XGS hat nur 5,7 GBit/s, dafür könnte sie bis 10 GBit/s über Glasfaser leisten.

    Und der DSL-Kunde, der in Erwartung eines mehr oder weniger bald anstehenden Glasfaserausbaus zur 5690 Pro mit dem DSL-Modem greift, steht doof da, wenn der Anbieter dann XGS-PON einsetzt.

    Zum Einziehen von Kabel mache ich es gerne so:

    Feste Angelschnur am Kabel befestigen. Mit Klebeband mehrfach umwickeln und eine kleine Spitze bilden. Damit bleibt man weder mit einem Stecker noch mit den abgeschnittenen Enden eines Kabels im Wellrohr hängen.

    Wattepuschel an das andere Ende des Kabels und mit einem Staubsauger durchs Rohr jagen. Und schon kann man mehr oder wenig vorsichtig ziehen. Notfalls hilft etwas Kabelgleitspray, wenn die Strecke lang, eng und das Kabel dick ist.

    Die Wartungsankündigungen der DG werden immer lustiger:

    10.03.: Ankündigung Wartung für 11.03.

    11.03. 00:10, also 10min im Wartungsfenster, direkt die Ankündigung der nächsten Wartung für 25.03. und Totalausfall bis ~13 Uhr des 11.03.

    13.03. 00:11 Ankündigung Wartung für 27.03. und kurz darauf Totausfall, der noch immer andauert.
    03:40 dann nochmals die gleiche Wartungsankündigung (wie immer als "Qualitätsprüfungen" bezeichnet)

    14.03.: Ankündigung Wartung für 28.03.

    20.03.: Ankündigung Wartung für 31.03. 23:00 - 01.04.

    24.03.: Ankündigung Wartung für 25.03. (die am 11.03. schonmal angekündigt wurde, vielleicht eine Erinnerung?)


    Ich hoffe, die wissen was sie tun.

    Wenn Du in den nächsten 2-3 Jahren gerne Glasfaser hättest, würde ich an deiner Stelle zugreifen.

    Wenn es Dir egal ist, bleib beim günstigen DSL.

    Was passiert, wenn die DGN sich mangels Interesse gegen einen Ausbau entscheidet oder wie schnell Du in ein paar Jahren angeschlossen wirst, wenn das DSL doch nicht mehr reicht, wird keiner sagen können. Da ist letztlich alles drin, von fixem Anschluss bis jahrelanger Hängepartie.

    am: HFC und DSL sind für meiste eigentlich gut genug und werden es auch mittelfristig bleiben

    Das Problem ist, dass sowohl die Anforderungen der Haushalte, als auch das vor Ort technische Angebot sich sehr unterscheiden.

    Manchen reichen 25 MBit/s locker aus, andere benötigen mindestens 100 oder mehr.

    Manche können jetzt zwischen stabilem 250 MBit/S DSL und Gigabit-Kabel (plus ggf. Glasfaser) wählen, manche knapsen bei 16 MBit/S DSL mit Störungen herum.

    Da gibt's keine Lösung, die alle (Kunden und Anbieter) glücklich macht.

    Ganz ehrlich - wieso soll ich 10 EUR mehr im Monat zahlen für eine Dienstleistung, die für mich als Kunde in vielen Fällen von DSL oder HFC nicht zu unterscheiden ist?

    Irgendwie muss der Ausbau auch finanziert werden. Da kann ich schon nachvollziehen, dass das teurer als ein kleiner Reseller-DSL-Tarif ist.

    Wenn man das flächendeckend vermeiden will, müsste der Staat mit Steuermitteln selber ausbauen. Dann zahlen wir es halt über die Steuer statt über die Gebühren. Oder der Staat subventioniert die Glasfaser-Provider flächendeckend und nicht nur wie bisher - dann geht unser Steuergeld halt an die Firmen...

    Oder wir lassen es einfach laufen, und irgendwann wird DSL immer teurer weil die Wartung sich nicht mehr lohnt, oder wird abgeschalten. Und dann muss halt jeder schauen, ob, wie, wann und zu welchem Preis er dann umsteigen kann.

    Warum? Wenn jemand partout nicht wollte, soll er sich im Nachgang nicht beschweren, wenn dann irgendwann mittelfristig der alte, auf Strom basierende Anschluß nicht mehr verfügbar ist. Das kann passieren. Der Wechsel in der Technologie wird kommen.
    Also gilt "take it (das neue) or leave it (die Verwendung eines Festnetzanschlusses)" .

    Wenn man sich die Diskussionen bspw. im heise-Forum beim Thema Glasfaser anschaut: Die einen beschweren sich, dass Deutschland beim Glasfaserausbau hinterherhinkt. Die anderen sehen nicht ein, 10 EUR/Monat mehr zu zahlen für Glasfaser, weil ihnen aktuell der 25 MBit/s DSL-Anschluss reicht. Letztere werden bei einer DSL-Abschaltung einen großen Aufschrei veranstalten, wenn ihnen niemand kostenlos und sofort Glasfaser ins Haus legt wenn der Bedarf dann Mal da ist.

    Wird spannend.

    Ich habe die Tage eine Meldung gelesen, das nur Bruchteile des für den geförderten FTTH Ausbau zur Verfügung stehenden Geldes bisher abgerufen wurden. (Leider finde ich den Artikel nicht mehr).

    Gigabitförderung: Immer mehr Länder geben Förderbescheide zurück
    Die Förderung von schnellem Internet schiebt eine Milliarden-Euro-Bugwelle vor sich her. Und immer häufiger werden Förderbescheide zurückgegeben.
    www.heise.de

    ginge es gerade mal um 5 1/2 Monate die Du bei der Deutschen Giganetz gebunden und zahlungspflichtig waerest? Ist ja nicht so, dass nach Schaltung des Anschlusses die MVLZ auf 24 Monate zurueckgesetzt wird. Das ist zumindest meine Interpretation des Urteils von neulich...

    Auch möglich, aber wahrscheinlich mit Widerstand verbunden :)

    Klingt, als hätte die Deutsche Giganetz noch bis September Zeit, dich anzuschließen. Aus dem Vertrag kommst Du momentan also auf dem Weg nicht.

    Möglicherweise bekommen sie es in den nächsten Monaten mit dem ausbauenden Betreiber koordiniert, dich anzuschließen.

    Optionen:

    1) Vertraglich so lassen, wie es ist und bei der Deutschen Giganetz dranbleiben, dass sie dich anschließen. Die müssen sich vllt. noch eine Weile sortieren.

    2) Zurück zur Glasfaser Nordwest in der Hoffnung, dass das schneller geht. Versuchen die Deutsche Giganetz zu kündigen, ggf. auf Kulanz hoffen (oder dass sie die 2 Jahre noch reißen) und mit etwas Pech 2 Jahre doppelt zahlen. Wenn durch dein Verschulden die Faser belegt ist, könnte es darauf rauslaufen (oder die legen eine der Reserve-Fasern auf, wäre ja denkbar wenn es der gleiche physische Betreiber ist - dann hast du 2 Anschlüsse).

    Wenn die Auftragsbestätigung bereits 2 Jahre alt ist, sollte man rauskommen.

    Wenn es bisher nur eine Auftragseingangsbestätigung gab, dann begann die Frist für das Widerrufsrecht auch noch nicht.

    Bei mir bei der DG war es so, dass direkt die Auftragseingangsbestätigung kam. Aber erst die Auftragsbestätigung ein Jahr später enthielt die Widerrufsbelehrung.

    Kann aber sicherlich auch mühsam werden.

    Vermutlich geht da mehr, wenn man einen gemanagten Router hinterm ONT betreibt.

    Aus der Erfahrung mit IPv6: Mit eigenem Router (selbst bei Nutzung des ONT) bist Du bei der DG generell selber schuld und bekommst praktisch keinen Support (außer Du bist von einer großflächigen Totalstörung betroffen, die wird zumindest bestätigt). Fühlt sich an wie Kunde zweiter Klasse.

    Wann hast Du denn bei der Deutschen Giganetz unterschrieben? Bei der fehlgeschlagenen Nachfragebündelung oder später (nochmals)?

    Ich würde auch wie die Vorredner schauen, über den lokalen Provider voranzukommen und lieber erstmal von der Deutschen Giganetz wegzukommen. Je nach Leidensdruck würde ich auch die doppelte Gebühr riskieren.