Beiträge von tobix

    Nur finde ich, dass es schon dicht am Betrügerischen ist, wenn ich für eine Dienstleistung "Hausanschluss" nicht bezahlen will, insbesondere weil die Rechnungslegung ja deutlich geringer ist als die tatsächlichen Kosten.

    Das ist dann doch ein bisschen harsch. Westconnect hat doch bewusst gebaut, ohne dass man die Abnahmeverpflichtung hat.

    - Wenn man nun garnichts buchen würde, käme kein Geld bei Westconnect an

    - Bucht man bei 1&1, dann zahlt eben 1&1 für die Leitungsnutzung an Westconnect

    Gibt es überhaupt Fälle, wo man bei späterer Aktivierung tatsächlich eine Anschlussgebühr in dreistelliger Höhe zahlt? Letztlich wollen die doch alle die monatlichen Gebühren einfahren.

    Ich persönlich würde mich eher damit beschäftigen, wie du den Leitungsweg so für den späteren Glasfaseranschluss vorbereiten kannst, dass sie dir später nicht den Vorgarten aufgraben und kein weiteres Loch in den Keller bohren.

    Und dann würde ich mir als Notfalllösung Starlink vs. Mobilfunk zur Überbrückung anschauen.

    Spannender Kasten... Also soweit ich verstehe, ist das Netzteil der Fritzbox zu groß, sodass die Türe nicht schließt.

    Du kommst mit dem Netzwerkkabel vom Modem (welches dann zur Fritzbox geht) nicht aus dem Kasten raus? Was machen denn die gelben Kabel?

    Ansonsten: Wie wäre es mit einem kurzen Verlängerungskabel, damit du aus der Ecke raus kommst?

    Ich denke, der ISP hat ja für den Ausbau einer Stadt einen konkreten Zeitplan, wann welche Straßen an der Reihe bzw. geplant sind. Diese Info an die Neukunden zu verteilen, wäre schonmal ein erster Schritt zur Besserung.

    Bei uns im Dorf war es so, dass wenn Zeitpläne für die nächsten 3-4 Wochen im Amtsblatt veröffentlich wurden, diese nur eine ganz grobe Orientierung mit Abweichungen in alle Richtungen (örtlich und zeitlich) aufwiesen. Monate oder gar ein Jahr im Vorraus wird der Bauablauf wohl nicht exakt geplant.

    Die Frustration kann ich aber verstehen.

    So war es bei Deutscher Glasfaser auch. Zuerst die Auftragseingangsbestätigung und 2 Wochen vor Anschlussaktivierung kam die Auftragsbestätigung mit den Zugangsdaten via Postbrief.

    Richtig elegant ist das aber auch nicht, weil ja durch den späten Vertragsabschluss (Annahme durch DG) das Widerrufsrecht auch erst spät beginnt.

    Beim mir kam die Bestätigung 1 Jahr nach Bestellung und 9 Monate vor Aktivierung.

    Ich bin ebenfalls ein Fan davon, Leerrohre zu verlegen - und zwar möglichst in alle Zimmer. WLAN ist zwar prima, aber eine Netzwerkdose im Zimmer Gold wert. Wenn ihr den Flur renoviert, überlegt auch, ob ihr den Weg in die Zimmer vorbereiten wollt. Auch wenn das jetzt ein bisschen Aufwand und Dreck bedeutet, das ist immernoch leichter als nach der Renovierung.

    Mal schauen, wie lange die es noch machen. In Zwickau hat die DGF gerade 10.000 Verträge aus einer erfolgreichen Vorvermarktung platzen lassen, und dann noch das hier -> https://www.boersen-zeitung.de/unternehmen-br…achrang-stellen

    Wenn ich mit sowas zu meiner Bank gehen würde, zeigen die mir den Ausgang! Im übrigen sind wir immer noch down ..

    Mich wundert es, dass der Zinsanstieg so ein Problem sein soll. Bei so einer Infrastrukturinvestition ist doch eigentlich klar, dass man die Kredite längerfristig auslegen sollte. Zudem warten hier im Ort noch einige Leute auf ihren Anschluss bzw. die Aktivierung, die bezahlen natürlich noch nix, obwohl zumindest das Leerrohr schon im Haus liegt...

    Hoffentlich bekommen sie ihre finanziellen und technischen Probleme in den Griff, wäre schade, wenn wir am Ende wieder bei einem Quasi-Monopol landen würden.

    Heute ebenfalls die 1&1 Werbung erhalten. Leider ist das maximal verwirrend gestaltet. Die Preise aus dem Prospekt sind andere als auf der Webseite, dort ist zudem noch der 600er-Tarif gelistet, alle möglichen Preise sind durchgestrichen weil irgendwie (befristet?) billiger ... Dann wird noch mit 4 Handy-Flatrate-SIMs geworben, die sich dann als unbrauchbare 1GB-Tarife entpuppen.

    Hatte gehofft, der Laden wäre seriöser geworden.

    Schaut doch einfach auf die entsprechende Website: https://www.deutsche-glasfaser.de/service/stoerungen-und-wartung

    Aktuell wird überregional ganz schön viel gearbeitet.

    Aus der Seite kann man weder herauslesen, was gemacht wird, noch, ob es tatsächlich Auswirkungen auf die Verfügbarkeit hat. Selbst wenn aktuelle Störungen dort auftauchen, kann man meist nur raten, ob die eigene damit auch gemeint ist, da die Städtenamen mehr oder minder zufällig sind und bei weitem nicht alle betroffenen Städte gelistet werden.

    Die knapp 24 Stunden Ausfall gestern waren nicht angekündigt, und zur Ursache gab's keine Infos. Die Mail, dass eine Störung vorliegt, kam nach rund 12 Stunden.

    Mein DG Anschluss läuft ja meistens prima, aber offensichtlich haben sie ihr System und die Kommunikation nicht im Griff und generieren mehrfach im Jahr tagsüber mehrstündige (unangekündigte und generell inakzeptable) Ausfälle.

    Ein unvollständiges Zitat kann den Sinn verändern. Vollständig:

    "es ergibt sich für Mitbürger/-innen ohne Smartphone ein echtes Sicherheitsproblem. Wie sollen die Rettungskräfte im Notfall erreicht werden?"

    Und da Du es besser weißt, meine Mutter hatte ein Festnetz-Hausnotrufgerät mit Auslöser am Armband, falls ihr im Haushalt etwas passiert wäre. Erzähle mal, wie sie dann hätte Hilfe holen sollen?

    Genau darüber darf ein Bürgermeister gerne informieren, wenn er denn einen Plan hat.

    Bei uns wird bei Stromausfall etc. das Feuerwehrhaus besetzt. Dorthin kann sicher jeder wenden, die Feuerwehr kann per Funk die Rettungsleitstelle erreichen um Rettungsdienst oder Polizei anzufordern.

    Das ist natürlich kein gleichwertiger Ersatz zum Festnetztelefon, aber dürfte doch erwähnt werden statt sich so plump anzustellen.

    Ist hier aber letztlich nur ein Nebenschauplatz, müssen wir nicht ausdiskutieren.

    Leider ist die Originalquelle ( https://ben-kurier.de/2025/03/28/net…rechnung-nicht/ ) ziemlich wirr und hat auch nicht beim Stromanbieter nachgefragt, sondern mischt dann noch das Thema Glasfaser-Ausbau munter mit hinein. Dass der Bürgermeister nicht weiß, wie die Bevölkerung Rettungskräfte im Notfall erreichen kann, gibt auch kein gutes Bild ab.

    Und spiegel.de fand die Meldung zwar lustig genug, um sie nachzuerzählen, aber für ein paar Minuten eigene Recherche war ihnen dann wohl doch die Zeit zu schade.

    Glasfaser bekommt man meist nur dann los, wenn es völlig alternativlos ist.

    Da habe ich andere Erfahrungen. Wenn ich mir die Ausbauprojekte der Deutschen Glasfaser anschaue, dann sind die Nachfragebündelungen nicht nur dort erfolgreich, wo es praktisch keine funktionierende Internetversorgung gibt, sondern auch in Gebieten, die aktuell ausreichend erschlossen sind, die Einwohner sich aber gerne auf die Zukunft vorbereiten.

    Bei uns im Ort gibt es praktisch überall DSL mit, je nach Entfernungen, 100-250 MBit/s plus teilweise Kabel. Trotzdem haben sich ca. 40% der Haushalte für den Glasfaseranschluss entschieden.