Beiträge von pufferueberlauf
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Nein bei AON gibt es entweder eine Faser pro Richtung, oder wenn wie beim Internetzugang ueblich nur eine Faser verwendet wird, zwei nicht ueberlappende Frequenzfenster fuer Down und Upload. Und weil bei AON nur jeweils ein Geraet auf jeder Seite haengt besteht keine Bedarf fuer irgendwelche Zeitschlitzzuweisungen.
Was EPON angeht, das ist IMHO aehnlich wie GPON und verwendet zeitbasiertes Multiplexing in Upstreamrichtung.
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Mei, bei GPON (und XGSPON, 25GPON, 50PON) ist es so, dass der OLT den einzelnen ONTs Zeitschlitze zuweist in denen die jeweils senden duerfen. Wenn sich ein ONT nicht daran haelt besteht das Risiko, dass 2 ONTs gleichzeitig senden und beim OLT kommt dann eine Mischung aus beiden Sendungen an, die keinen Sinn macht.
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Zieht sich in einem durch.
Was fuer mich bestaetigt, dass die reine Zugangslatenz < 5 ms sein duerfte, ansonsten waere eine RTT von 4.227 zu Hop 5 nicht erklaerbar...
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Mmmh, gerade noch mal in meine Aufzeichnungen gesehen:
ZitatAS60294/8899 Deutsche Glasfaser: die inneren Hops sind oft langsamer als die Endpunkte, ungeeignet zu Abschaetzung der Zugangslatenz
Hatte ich wohl falsch in Erinnerung, zur Zugangslatenz bei der DG kann ich nichts sinnvolles Beitragen, ausser dass die Latenz zu den RIPE Atlas Ankermessungsendpunkten oft um 4-5 Millisekunden liegt*, womit die Zugangslatenz << 5ms sein deurfte... das passt fuer mich immer noch zu den 2ms Werten der Telekom... aber klar, das ist ein Schaetzung und keine praezise Messung.
*) Mitunter liegt die auch bei 2ms, unklar ob das AON Anschluesse sind.
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Wenn das das CG-NAT Gateway ist, dann ist das bereits mehr als die Zugangslatenz ueber das GPON Segment. Bei mbo77 hat das CG-NAT Gateway sogar hoehere Latenz als der Endpunkt... was fuer mich bedeutet, das ist kein geeigneter Reflektor fuer ein Abschaetzung der Zugangslatenz. Aber hey, ich mag da einem Zirkelschluss erliegen und nur besonders niedrige GPON RTTs vorselektieren...
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Dann käme das in etwa hin. 5 ms GPON-Latenz, 3 ms bis FFM.
IMHO, nur wenn zwischen Deinem OLT und dem Server in FFM kein weiterer Hop waere... aber da ist ja noch das CG-NAT Gateway/AFTR dazwischen, das auch Zeit braucht...
Andererseits gut moeglich, dass meine 2ms fuer das PON-Segment etwas optimistisch ist und fuer netservices habe ich noch gar nicht nach Atlas Nodes gesucht

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Ich habe bei RIPE Atlas in der Tat primaer auf Telekomanschluesse geblickt, bei denen ist die Netzstruktur klarer und der BNG ein IP Hop der i.d.R. nahe am OLT Standort liegt, aber ich habe auch bei der DG aehnliche Latenzen gesehen, wenn ich mich nicht irre, muss ich wohl mal schauen wie ich das per API abfrage statt mich haendisch Probe fuer Probe durch Traceroutes zu klicken...
Wenn ich fragen darf, hast Du eine Referenz fuer die ~5ms, waere sehr interessant.
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Nach meinen Beobachtungen von RIPE Atlas Nodes hat man bei GPON geschaetzt meist ca. 2ms Zugangslatenz, dazu kommt dann halt die weitere Strecke uund Verzoegerungen fuer alle L2/3 Hops die von Licht zu Strom ubd wieder zu Licht umwandeln, so wie eventuelle Queueingdelays. Nach einer Faustregel reicht 1 ms RTT fuer ca. 100km Glasfaserstrecke, d.h. bei Dir erklaert die Distanz >= 3.5 ms, zusammen mit der PON Latenz bleiben nur ca. 2.5 ms uebrig die erklaert werden muessten... sieht OK aus...
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Im Layer 3 wird mein Anschluss wohl in FFM terminiert. Wie an anderer Stelle hier im Forum zu lesen, hat net services noch weitere Knotenpunkte, von denen inbesondere Hannover, aber auch Hamburg für mich näher liegen. Das ist aber schon fast Schmuck am Kleid.
Dazu kommt, dass Traffic oft so oder so ueber FFM geroutet wird, selbst wenn der PoP in Hamburg oder Hannover sitzt, wenn man nicht vel lokalen Traffic hat innerhalb def eigenen Stadt, wuerde ich vorsichtig FFM als guten PoP Standort bewerten...
(Habe selber die umgekehrte Situation, wohne etwas naeher an FFM aber mein PoP ist zuverlaessig in/nahe HH, auch kein Weltuntergang, aber halt direkt ~10ms hoehere Latenz zu allen Zielen in.hinter FFM).
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Beim Upload fällt während des Tests auf, dass der Upload zunächst höher startet und sich dann in Richtung 250 Mbps einpendelt:
Das mag schlicht der Effekt des ueblichen Endes der Slow-Start Phase sein, da wird dann kurzfristig mit einem Congestionwindow von ca. 2 x des tatsaechlich gewuenschten gearbeitet und das fuehrt, vor dem eigentlichen Flaschenhals zu einer Spitze im Egress-Traffic, wenn die gross genug ist, sieht man die auch in OpenWrts Echtzeit-Traffic-Graphen.
Wobei der Cloudflaretest andeutet, dass der Traffic-Shaper wohl so konfiguriert ist, dass er intiale Bursts durchlaesst (der maximale Durchsatz ist nicht bei der maximalen Dateigroesse zu finden sondern etwas unter dem Maximum), das mag auch Teil der Erklarung sein.
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Ja, wenn sich ein ONT nicht an die ihm zugewiesenen Sendezeitslots haelt sind Probleme vorprogrammiert, weil wenn zwei ONTs im selben Slot senden kommt beim OLT nur Gruetze an. Das ist ganz generell bei Zeit-basiertem Multiplexing so...
Wie oft das in der Praxis vorkommt, kann ich nicht sagen, aber ich vermute selten, weil so ein ONT nicht gut nutzbar sein duerfte (hohe Latenz/Jitter und vielleicht auch Paketverlustraten).
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Denke mal größere Umwege würden mich zumindest nicht betreffen, da aus der nähe von Frankfurt. Also bei O2 kann man ausschließen im Telekom Netz zu landen? Worst case, die Route wird länger?
Jein, O2 kann auch ueber UGG FTTH anbieten... aber ja bei Telekomvorleistung wird der Traffic erstmal per L2-Tunnel zu einer Uebergabe zu O2 verschifft. Dadurch kann die Route auch mal laenger werden, wie in meinem Fall, waere ich Telekomkunde wuerde Traffic nach Frankfuert nicht die szenische Route ueber Hamburg waehlen

Tendiere auch zu O2, da ich viel gutes über ihre Peeringpolitik gehört habe und es sicher DualStack gibt. Allerdings etwas teurer im Gesamtpaket als z.B. 1und1.
1&1 habe ich selber keine Erfahrung mit, daher kann ich nicht sagen ob die besser oder schlechter sind als O2
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Mmmh, muss ich spaeter mal meine VM auspacken und austesten...
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Mmmh, die DG versucht wohl ihren Ruf als ISP mit dem schlechtesten Support zu verteidigen...
Ist Dein eigener Router und keine Mietbox? Haben die wohl gerade geschnallt und ziehen sich auf den Standpunkt zurueck, bei Fremdroutern muessten sie nichts machen, bis nachgewiesen ist, dass das Problem von der DG und nicht vom Router selber kommt.
Wuerde darueber nachdenken zu einem der Reseller zu wechseln, weil Netzbau mag die DG im Griff haben, ISP-Betrieb mit Endjkundenkontakt eher nicht.
Zum Testen wuerde ich mal einen Rechner direkt an den ONT anschliessen (oder hast Du auch einen eigenen ONT, z.B. in Deiner Fritte?) den ONT 60 Minuten stromlos machen und dann testen ob IPv6 am angeschlossenen Computer geht.
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Gute Frage. Du bist sicher, dass Du CMD.exe oder powershell als Administrator aufgerufen hast? Zusaetzlich solltest Du kontrollieren, dass Deine Firewall trippy nicht stoppt.
Ich nutze selber kein Windows (nur gelegentlich in einer VM) und bin daher etwas rostig was Windows-Firewallkonfiguration angeht...
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Ein weiteres Beispiel dafuer, dass es problematisch ist essentielle Infrastruktur in die Hand von nicht-oeffentlichen Unternehmen zu geben... die koennen, gerade in unserem Spaetphasenkapitalismus, der Versuchung kaum widerstehen beim Teilen mit Mitbewerbern diese zu uebervorteilen... Das war so zu erwarten, d.h. meine Kritik richtet sich an unsere Politik die seit Jahren so tut, als koenne man beim privatfinanzierten FTTH-Ausbau echten und effizienten Wettbewerb erwarten... ich habe nichts gegen Marktwirtschaft, aber bitte unter Beachtung der Theorie* und nicht als naiver Glaube daran, dass "die unsichtbare Hand des Marktes" es schon richten wird.
*) Ein Markt sollte moeglichst viele Anbieter und Nachfrager haben, Informationen (ueber die Angebote) sollten frei und zeitnah fliessen, und es braucht einen robusten Regulierer der dafuer sorgt, dass sich alle Markteilnehmer an die Regeln halten. So wie wir bei sportlichen Wettbewerben auch erwarten, dass neutrale Schiedsrichter/Punkterichter dafuer sorgen, dass es fair zu geht.
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Ich wuerde, wenn klar ist, dass das Problem nicht von Deinem Router kommt, eine volle Messkampagne mit der Desktop-App von breitbandmessung.de machen, statt der von der DG vorgeschlagenen Messungen, weil breitbandmessung.de der offizielle Test der Bundesnatzagentur ist und bei damit nachgewiesener Minderleistung reagieren ISP inzwischen meist schnell.
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2. Leistung und Geschwindigkeitsmangel (250/450 Mbit/s) Nach der Freischaltung zeigte mein Anschluss Downloadgeschwindigkeiten von ca. 250 Mbit/s und Uploadgeschwindigkeiten von ca. 450 Mbit/s an. Dieses unübliche Download-Upload-Verhältnis (Upload ist schneller als Download) ist technisch seltsam und liegt weit unter der vertraglich vereinbarten Leistung.
Mmmh, mach doch mal Router und ONT fuer 60 Minuten stromlos und schliess einen PC statt des Routers direkt am ONT, schalte/stecke den Strom wieder ein, und mache einen Speedtest am besten mit der Desktop-App von breitbandmessung.de. Damit sollte sich klaeren lassen ob eventuell Dein Router mit dem Problem zu tun hat.
Ansonsten ein paar Fragen:
1) Ist das Dein eigener Router oder ist der von der DG gemietet?
2) welchen Router hast Du (Hersteller und Modell)?
3) Was fuer eine Internetgeschwindigkeit hattest Du bisher und hast Du den selben Router verwendet?
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Bin zufriedener O2 Kunde (DSL auf Vorleistung der Telekom). Aber man muss wissen:
a) O2 arbeitet mit einer handvoll von PoP Standorten und man landet nicht zwingend beim raeumlich naechsten, so wohne ich zwischen HH und FFM, etwas naeher an FFM, aber ich lande immer im O2 PoP in Hamburg/Ahrensburg. Mein ping nach HH ist bei etwa 10 ms, und nach Frankfurt kommen da noch mal 7-8 ms drauf.
b) O2 erzwingt spaetestens alle 24 Stunden einen PPPoE Reconnect mit IPv4/6 Adresswechsel (laut Support wird sich das auch nicht aendern)
c) die SIP Server von O2 werden nur von den O2 DNS Servern aufgeloest und arbeiten IMHO nur ueber IPv4
d) es gibt in der Tat echten DualStack (zumindest ueber Telekom und UGG Netze).