Ist das eine Miet-FB von der DG oder Deine eigene?
Beiträge von pufferueberlauf
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In der Praxis ist es so, dass auch wenn sich im PON der Datenstrom geteilt wird, leitungsbasiert gearbeitet wird. Dein neuer Provider muss also deine Modem-ID kennen, damit er deine virtuelle Leitung sehen und "beschalten" kann.
Eigentlich muesste er das nicht, es reicht wenn der OLT Betreiber Bescheid weiss welcher ONT zu welchem Provider gehoert... Ich vermute, dass der Prozess halt fuer den IMHO Normalfall "gebuchter ISP ist fuer ONT und dessen Registierung beim OLT-Betreiber zustaendig" ausgelegt ist und nicht fuer den Sonderfall "ISP-Wechsel bei bereits provisioniertem ONT".
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Hat sich der Pfad geaendert, gegenueber frueher am Tag, oder ist das schlicht eine ueberlastete Uebergabe....
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Besser zu groß als zu klein
Siehe kingpin42 Post, groesser heisst i.d.R. auch teurer und das muss sich halt rechnen. Aktive Hardware haelt so oder so nur ein paar Jahre und wenn ich heute Hardware kaufe die ich waehrend ihrer Nutzungsdauer nie so weit auslaste, dass ich nicht auch mit kleinerer billigerer Hardware hingekommen waere, dann habe ich Geld verschwendet... Klar eine gewisse Ueberdimensionierung macht Sinn, als Reserve fuer Nutzungsspitzen oder Aenderung im Nutzungsverhalten ueber die Lebensdauer der Hardware, aber wer mit einem Mikrotik Router auskommen wuerde aber einen Big-Iron Router von z.B. Cisco kauft der duerfte nicht so lange im Geschaeft bleiben...
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Also weil ich nur einen relativ schmalen DSL Anschluss habe (100/40 reicht fuer meine Last mehr als aus) kann ich nur bedingt vergleichbar testen.
Einen Traceroute/mtr zu 2606:4700:20::681a:3f4 hingehen kann ich machen:
Codebash-5.3$ sudo mtr -ezb6w -c 1000 2606:4700:20::681a:3f4 Password: Start: 2025-11-02T11:38:25+0100 HOST: 123-1234567.local Loss% Snt Last Avg Best Wrst StDev 1. AS6805 dynamic-2a02-3100-81a5-d700-0000-0000-0000-0001.310.pool.telefonica.de (2a02:3100:81a5:d700::1) 0.0% 1000 1.3 0.8 0.5 7.5 0.4 2. AS6805 2a02:3001::20a 0.0% 1000 11.3 11.3 9.7 32.0 1.6 3. AS6805 2a02:3001::15 0.0% 1000 11.5 11.7 9.8 59.6 3.8 4. AS??? as13335.hamburg.megaport.com (2001:7f8:8:10:0:3417:0:1) 0.0% 1000 19.2 15.1 10.6 51.4 6.2 5. AS13335 2606:4700:20::681a:3f4 0.0% 1000 11.9 11.3 9.8 39.1 1.3 bash-5.3$Ist halt anycast und daher lande ich mit der IP direkt in Hamburg, wo auch mein PoP sitzt.
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Telekom 1000/500 FTTH, 5690 Pro. Getestet über WLAN.
Bei der erzielten Rate wuerde ich dem Test nicht vertrauen 740/62 von >1000/500 deutet an, dass das Ziel des Tests Deinen Internetzugang zu saettigen nicht erreicht hat, aber dann sind auch die Latenzwerte nur noch wenig aussagekraeftig.
Gut moeglich, dass 1Gbps den Test etwas ueberfordert oder das Problem ist auf die Uebergabe zwischen Telekom und Cloudflare zurueckzufuehren.
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Ne das Diskutieren lassen wir lieber ,ich kann dich halt auch nicht von überzeugen das 10G an Privat halt nicht das Riesen kosten Problem darstellen.
In der Tat kannst Du mich nicht ueberzeugen, so ganz ohne Zahlen zu den Kosten.
Die großen Kostentreiber sind nicht die Kosten für PNIs, IX Ports oder Transitports an sich, es ist das Netz mit dessen Komponenten.
Interessanter Datenpunkt, Danke, und ein deutlicher Unterschied zu meinen kleineren WISPs, die setzen kleinere Routerhardware ein, mit niedrigeren Kosten daher ist bei denen Transport, Transit bei denen ein relativ groesserer Faktor. Aber ja die lastabhaengigen Kosten betreffen natuerlich auch die notwendige Dimensionierung des eigenen Backbones.
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Das ist nicht falsch, die spannende Frage ist halt wieviel Peering-Ports/Transit brauchst Du und wie haengt das von den gebuchten Datenraten ab.
Deine Hypothese scheint ja zu sein, hoehere Endkunden Vertragsraten sind kostenneutral, d.h. der ISP muss seinen Uplink nicht erweitern. Frag doch da mal bei den ISPs Deines Vertrauens nach in wie weit das hinkommt.
Zu Deinem Beispiel, wenn Du fuer 1000 Kunden nur 20 Gbps Uplink hast dann darf kein Kunde in der Primetime im Mittel mehr als:
20000/1000 = 20 Mbps
verbrauchen, und wenn Du erwartest Dass auch waehrend der Primetime breitbandmessung.de Messkampagnen keine Minderleistung zeigen, brauchst Du noch eine Reserve fuer die zu erwartende Anzahl paralleler Tests...
Mit allem Respekt, lass uns da weiter drueber diskutieren, nachdem Du mit ISPs gesprochen hast, weil ich Dich erkennbar nicht ueberzeugen kann, dass das Problem etwas komplexer ist als Du zu erlauben scheinst.
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Setzen die mir bekannten ISP* nicht ein... ich vermute mal weil bei Telephonie die Last pro Anschluss entweder 0 oder 1 war, waehrend bei Internetnutzung alle Datenraten zwischen Null und vertraglicher Maximalrate auftreten koennen, und weil die ISPs echte Messwerte der Kapazitaetsnutzung ihrer Kunden haben...
*) Alle relativ klein, oft WISPs mit zusaetzlichen FTTH-Kunden und alle keine Ex-Telcos aus der POTS Zeit.
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Oh wenn Du meine O2 Resultate meinst, das waere IMHO kein fairer Vergleich, ich nutze ja meinen eigenen Router und keine Fritzbox und meinen Hand-getunten Traffic-Shaper...
Versuche mal morgen einen Test mit deaktiviertem Traffic-Shaper zu machen um zu zeigen was O2 so abliefert.
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Aber die kosten teils du ja durch ALLE Kunden.
??? Nee, Du brauchst IX-Ports und Transit Kapazitaet um die tatsaechliche Primetimelast aller deiner Kunden (plus ein paar parallele Speedtests) abdecken zu koennen oder Du riskierst ausserordentliche Kuendigungen und Minderungen.
Habe mich in der Vergangenheit mit ein paar ISPs zu dem Thema unterhalten wie die ihr Zugangsnetz, ihr Backbone und Uebergaben (Peering, Transit, IXe) dimensionieren, und da kam immer die Antwort, dass das von der mittleren Last der Nutzer anhaengt* und damit z.B. nicht bei jedem ISP gleich ist.
Aber was klar ist: ein Kunde mit einem hypothetischen 10 Gbps Anschluss kann in der Primetime mehr Kapazitaetsbedarf generieren als einer mit einem 10 Mbps Anschluss.... daher ist die oft gehoerte Idee es waere fuer einen ISP kostenneutral hoehee Kapazitaeten zu schalten, IMHO etwas zu kurz gedacht.
Aber niemand muss mir da glauben, sprich/sprecht halt mit ISP-Mitarbeitern Deines/Euren Vertrauens und ziehe dann Deine eigenen Schluesse.
*) Im Detail etwas komplizierter, aber die tatsaechliche Last in der Spitzenzeit war bei allen eine wichtige Komponente (natuerlich auch mit einem Sicherheits-/Wachstumsaufschlag).
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Jetzt würd mich zum Vergleich noch ein 1+1 Versatel Anschluss interessieren.
Auch Vodafone wäre interessant.
+1, kann ich aber leider selber nicht mit dienen, FTTH ist bei uns im Viertel weder verfuegbar noch angekuendigt.
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O2/Telefonica, ueber Telekom VDSL2@FTTC Vorleistung. O2 nutzt L3-BSA und terminiert mich immer in einem der Hamburg-nahen PoPs, also Hamburg selber oder Ahrensburg, obwohl ich eigentlich etwas naeher an Frankfurt wohne, aber das geht ja eher nach Netzwerkentfernung statt der Vogelfluglinie. Aber da kommen halt Cloudflare-Server in Frankfurt zum Einsatz.
Die hohe Basis-Latenz bei Dir ist bestimmt eine Konsequenz aus den aktuellen Querelen zwischen der Telekom und Cloudflare, bzw. dem vorsaetzlichen Unterpeering der Telekom.
Was ich in solchen Faellen mache ist auf meinem Router mittels iftop die IP-Adresse der Messerver abgreifen und dann mit MTR oder Trippy den Pfad zu diesen Adressen ansehen, wobei das hier witzlos waere, meine Latenz zum ersten Hop in Hamburg liegt um die 10 Millisekunden, d.h. die zusaetzlichen ca. 4-5 sind wahrscheinlich der lokale Pfad in Hamburg zu Cloudflares Rechenzentrum.
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Ist halt das vorsaetzliche Unterpeering der Telekom das bei Dir zu einen Basislatenz nach Amsterdam (vermute ich, ich kann dan nicht ganz lesen, weil das Forum das PNG dummerweise in der Aufloesaung reduziert um dessen Groesse zu verringern, wenn man alles bis zur Statistik raus-cropt kommt man auf ein kleineres File welches man als Original einfuegen kann).
Hier mal ein Test von meinem DSL Anschluss mit sqm (Sync 116.8/46.7, traffic shaper auf 100/45):
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Ja schon, aber die Einnahmen von den paar Leuten die den hohen Tarif nehmen reichen doch nie dafür aus
Und deshalb sind auch die "niedrigeren" FTTH Tarife meist etwas teurer als DSL-Neukundenpreisse und deutlich teurer als DSL-Bestandskundenpreise die im wesentlichen keine Anpassung an die Inflation erlebt haben.
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bzw. machen dann wird Deutschland immer weiter zurück fallen in der Digitalisierung.
Warum? Digitalisierung ist die erstmal nur Uebersetzung analoger Papierprozesse in digitale Prozesse mit weniger/ohne Papier. D.h. das ist komplett entkoppelt vom Internet. Und im Ernst, wenn die neuen digitalen Prozesse Gigabit-Internetzugang benoetigen sollten, dann waere bei der Digitalisierung einiges schiefgelaufen.
Deutsche ISPs können günstig anbieten, es liegt wirklich nur an der fehlenden Nachfrage das sie es nicht machen (können).
Schau, ohne interne Geschaeftszahlen von ISPs oder zumindest glaubwuerdigen Informationen zu deren Kosten ist es schwer zu sagen was die anbieten koennten und was nicht. Ich sag mal so ein 10 Gbps Port am BCIX kostet wohl 411 Euro/Monat und man muss den Trafgic erstmal dahin und wieder zurueck zu den eigenen Kunden transportieren, und dann erreicht man ueber den BCIX (oder andere IXe) alleine noch gar nicht das ganze Internet sondern muss zusaetzlich noch Transit-Kapazitaet kaufen... IMHO haben zu viele Endkunden zu wenig Ahnung was ein ISP so alles machen muss um seine Dienstleistung leisten zu koennen und was das alles so kostet (und ich schliesse mich da ein, aber deshalb aeussere ich mich auch nicht detailliert zu den Kosten).