Macht IMHO schon auch Sinn sich nicht komplett von einem Ausruester/Anbieter abhaengig zu machen, daher ist es nicht per se dumm bei den PON-SoCs etwas zu diversifizieren. Aber man handelt sich ein unterschiedliche Bugs fixen zu muessen... Wobei es IMHO nicht ausgemacht ist wer hier die Verantwortung traegt, AVM oder Adtran...
Beiträge von pufferueberlauf
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seitdem können wieder einmal keine PPPoE Verbindungen aufgebaut werden
ZitatAber ich bekomme immer einen PPPoE Timeout und keine Verbindung ins Internet.
Das schmeckt nach generellen Problemen eine Verbindung aufzubauen, der Router sendet ein PADI und wartet auf das PADO der Gegenstelle das nie ankommt... leider ist dieser Fehler nicht sonderlich diagnostisch praezise...
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PON: eine elegante Loesung fuer Probleme die man mit AON gar nicht erst haette (dafuer haette man potentiell andere Probleme)...
Hier ist es egal ob der Ball in Adrans oder AVMs Spielhaelfte liegt, das Problem ist die vermeidbare Komplexitaet von ITU PONs die hier (mal wieder) die Endkunden in den Allerwertesten beisst.
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Im Telekom FTTH Netz waren von Anfang an 1&1, O2 und Vodafone dabei und hätten schon vom ersten Tag an gebucht werden können.
Wirklich? Ich meine im alten FTTH1.7 System gab es keine Reseller, erst mit der Einfuehrung des GGS Systems erlaubt die Telekom Reseller bei FTTH, damit waren weder 1&1, O2, noch Vodafone von Anfang an dabei...
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Dies entspricht von der Gf-Infrastruktur zunächst einer AON-Topologie: die eigene Faser von PoP bis HÜP/Gf-A .
Tangente:
Ich finde es hilfreicher das staerker zu differenzieren und bei der Netztopologie von PtP (Point-to-Point) und PtMP (Point-to-MultiPoint) zu sprechen und bei der aktiven Technik von AON und PON, eben weil man auf einem PtP Netz sowohl AON als ach PON verwenden kann.
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Die Laser verwenden Frequenzen unterhalb des sichtbaren Spektrums im Inrfarotbereich. CMOS Bildsensoren sind auch fuer IR-Livcht empfundlich, gute Kameras haben daher gute IR-Sperrfilter, schlechte/billige digitale Kameras hingegen haben schlechte oder gar keine Filter und koennen daher das Laserlicht oft noch sehen. Daher mal mit den Kabelende auf eine billige digitale Kamera/Webcam halten...
ACHTUNG bitte nicht direkt in die Faser reinsehen, a) siehst Du nichts weil IR nicht-sichtbar ist b) kannst Du Deine Netzhaut dabei beschaedigen.
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Wusste ich es doch, das sind die wahren Hintergründe deines immer wieder propagierten Hasses auf die Telekom. So entlarvt man sich schließlich selbst..
Dein Blick auf die Wirtschaft ist wirklich erschreckend.. 
Kriminell (wie DLMttH schrieb) ist in der Tat zum jetzigen Zeitpunkt keine begruendete Bewertung (das laesst sich erst sagen wenn ein Gericht entsprechend geurteilt hat). Aber das aendert nichts daran, dass es die Geschaeftspolitik der Telekom ist ihre zahlenden Endkunden als Druckmittel zu verwenden (was noch OK waere) und diese Endkunden auch vorsaetzlich ungenuegend mit dem ganzen Rest des Internets zu verbinden (warum sollten Inhalteanbieter ansonsten den vergleichsweise sehr teuren "Transit" bei der Telekom einkaufen?). Und das ist IMHO nicht OK, zumindest nicht solange es in der Macht der Telekom liegt das zu aendern, und so weit wir wissen sind zumindest die anderen T1-ISP bereit ihre kostenneutralen Peerings mit der Telekom zeitnah zu erweitern wenn es regelmaessig zu zu hoher Last kommt.
P.S.: Ich habe das mal hier in einen der passenderen Threads gepackt, hat ja mit Verlegung in MFH nichts zu tun.
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Nein das nicht. Aber hier wir der Eindruck vermittelt das man die 2,5GBit nicht erreicht sondern eher 1,2 oder so

Erm, Ich habe die Zahlen fuer Down- und Upload angegeben, ich dachte das waere klar... und im Upload kannst Du in der Tat nicht mit mehr als knapp 1.2 Gbps rechnen.
Laut BNetzA darfst Du die Raten im PIB als Netto-Nutzlastrate erwarten, und, Spoiler Alert, GPON hat noch nicht mal eine Brutto-Rate von 2.5 Gbps (bzw. nur wenn man rundet).
Aber wart es ab und Poste Deine Messergebnisse hier im Thread wenn der Anschluss aktiviert ist. Ich werde mich gerne oeffentlich fuer eine schlechte Vorhersage entschuldigen, wenn Du mit GPON tatsaechlich im Download als Netto-Rate 2.5 und im Upload 1.2 Gbps wirst messen koennen.
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Provider erkennt im Prozess den Einsatz eines kundeneigenen Routers.
Provider kündigt daher Mietrouter und verlangt Rücksendung des Gerätes. Andernfalls Rechnungsstellung des Routers zu einem Mondpreis.Da gibt es eine leichte und lukrative Abhilfe, einfach den Router nicht von ISP Seite kuendigen...
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Und ich kann jeden nur davon abraten, seinen neuen Glasfaser-Anschluss über 1&1 oder einen anderen Trittbrettfahrer erstellen zu lassen.
Also mein Plan ist, sollte den Telekom-FTTH hier ausgebaut werden, dahin zu wechseln aber bei O2 als ISP zu bleiben. Wenn die Telekom dann dumme Spiele bei Provisionierung/Entstoerung spielen sollte (was ich nicht erwarte) wird sie dumme Preise gewinnen, da ich die BNetzA da zeitnah einschalten wuerde. Ist bestimmt nicht im Sinne des Regulierers wenn ISPs Reseller/Resellerkunden als Kunden zweiter Wahl behandeln wuerde.
Da hat man zwischen Baufirmen und sich noch eine sehr bescheidene Servicehotline.
Die Hotlines, wage ich mal zu behaupten, kannst Du ueberall in der Pfeife rauchen. Hasst Du Glueck, passt Dein Problem zum Rezept das der Hotliner abarbeiten muss, wenn nicht wird es zaeh, egal bei welchem Massenmarkt ISP.
Und einen guten Ausbau ist auf Jahre wichtiger als mal für eine kurze Zeit vielleicht nicht so optimales Netz zu haben.
Waere erschreckend wenn das die Alternativen waeren, oder?
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Nur wird es nicht die Mehrheit betreffen
Das ist IMHO ein Irrtum der hier oefter geaeussert wird... die Mehrheit mag das nicht bemerken, aber die Peeringpolitik der Telekom ist nicht davon abhaengig, was die Endkunden wahrnehmen oder ignorieren. Und momentan kann man das an den Free-Tiers von Cloudflare auch einfach selber ueberpruefen... Allerdings ist es natuerlich auch OK wenn Endkunden die Telekom trotz dieses Umstandes als ISP waehlen, besser natuerlich wenn sie sich dessen auch bewusst sind.
das selbe verargumentierte Telekom Bashing
Sorry, DLMttH ist da zwar sehr insistierend, aber den Sachverhalt des vorsaetzlichen Unterpeerings aus kommerziellem Interesse hat er nicht erfunden, das ist ein Faktum; IMHO ist es kein Bashing wenn man auf echte Fakten hinweist. Ob man das (ungefragt
) in vielen Thread machen muss ist eine andere Frage. ABER man kann das auch einfach ignorieren und muss nicht automatisch darauf anspringen. -
Wie viele da jetzt bei uns dranhängen weis ich nicht. Bedeutet aber wenn ich jetzt nen Download starte mit den vollen 2,5GBit laste ich das Segment komplett aus?
Mehr als das...
Laut Produktinformationsblatt zum MyNet 2.500 verspricht die DGN netto folgende Raten:
Datenübertragungsraten im Download Upload maximal 2,5 Gbit/s* 1,25 Gbit/s normalerweise zur Verfügung stehend 2,4 Gbit/s 1,24 Gbit/s minimal 2,3 Gbit/s 1,23 Gbit/s *) Eine Realisierung des 2,5 Gbit/s-Anschlusses über GPON führt technisch zu einer maximalen Bandbreite i.H.v. 2.488 Mbit/s.
Das ist auch nicht ganz falsch was das Sternchen da sagt, allerdings ist das eine Bruttorate fuer GPON und nicht die von der BNetzA geforderte Nettorate...
Hier mal meine Notizen zu erzielbaren Netto-Raten mit GPON:
GPON
G.984.2 : Gigabit-capable Passive Optical Networks (G-PON): Physical Media Dependent (PMD) layer specification
8.2.3.1 Downstream
The nominal bit rate of the OLT-to-ONU signal is 1 244.16, or 2 488.32 Mbit/s. When the OLT and
the end office are in their normal operating state, this rate is traceable to a stratum-1 clock (accuracy of 1 × 1011). When the end office is in its free-running mode, the rate of the downstream signal is traceable to a stratum-3 clock (accuracy of 4.6 × 106). When the OLT is in its free-running mode, the accuracy of the downstream signal is that of a stratum-4 clock (3.2 × 105).
NOTE – The OLT may source its timing from either a dedicated timing signal source or from a synchronous data interface (line timing). A packet-based timing source may also be used.
8.2.3.2 Upstream
The nominal bit rate of the ONU-to-OLT signal is 155.52, 622.08, 1 244.16, or 2 488.32 Mbit/s.
When in one of its operating states and given a grant, the ONU shall transmit its signal with an
accuracy equal to that of the received downstream signal. The ONU shall not transmit any signal when not in one of its operating states or when not given a grant.T-REC-G.984.3-201401-I!!PDF-E.pdf
13 Forward error correction
13.1.1 Reed-Solomonencoding
Reed-Solomon (RS) code is a block-based code, which takes a data block of constant size and adds extra parity bytes at the end, thus creating a codeword. Using those extra bytes, the FEC decoder processes the data stream, discovers errors, corrects errors and recovers the original data. Reed-Solomon code is specified in [b-ITU-T J.81].
The most common RS code is RS(255,239), where a 255-byte codeword consists of 239 data bytes followed by 16 parity bytes. RS(255,239) is used in [b-ITU-T G.975] and [b-ITU-T G.709].FEC RS(255,239)
2488.32 * 239/255 = 2332.19 Mbps
1244.16 * 239/255 = 1166.10 MbpsGPON Overhead (PPPoE)
#GPON-GEM: GEM = 5 Byte
COMMON ETHERNET: 4 Byte Frame Check Sequence (FCS) + 6 (dest MAC) + 6 (src MAC) + 2 (ethertype) = 18 byte
PPPoE: 8 Byte
VLAN: 4 Byte5+18+8+4 = 35
GPON Netto goodput ohne OMCI Traffic TCP ohne FEC
2488.32 * ((1500-20-20)/(1500+35)) = 2366.74084691
1244.16 * ((1500-20-20)/(1500+35)) = 1183.37042345GPON Netto goodput ohne OMCI Traffic TCP mit FEC
2488.32 * 239/255 * ((1500-20-20)/(1500+35)) = 2218.23946043
1244.16 * 239/255 * ((1500-20-20)/(1500+35)) = 1109.11973022Da ist quasi garantiert, dass man ein ausserordentliches Kuendigungsrecht bekommt, einfach durch Abschluss einer Messkampagne mit der Desktop-App von breitbandmessung.de, zumindest wenn die DGN das tatsaechlich ueber GPON realisiert... (Man kann auch eine Minderung erwirken, aber das wird nicht viel bei rumkommen, weil die erzielbare Rate dann doch noch relativ nahe dan den Raten im PIB liegen duerfte).
ABER, wenn man mit der DGN als ISP zufrieden ist, und subjektiv einen Wert in Zugangsraten >> 1 Gbps sieht, muss man natuerlich keine Messkampagne durchfuehren
aber mutig ist das Produktinformationsblatt schon irgendwie.... -
Ich möchte hier ungern den Thread kapern mit meinem Sidetrack, aber richtige IPs kann ich dir leider nicht geben.
Kannst gerne einen neuen Thread aufmachen

Na ja, ohne IPs kann ich schwerlich RIPE ATLAS Tests fuer Dich laufen lassen, und da ich weit von Muenchen weg wohne kann ich nicht viel beisteuern ausser anzumerken, dass ich recht zufriedener O2 Kunde bin (ueber Telekom VDSL2-Vorleistung) und dass unsere 2 Gamer in der Familie sich bisher nicht ueber Lag beschwert haben, aber die spielen weder League of Legends, Valorant, Counterstrike, oder Battlefield. (Allerdings nutze ich OpenWrt mit SQM auf meinem Router, aber zumindest Routing und Peering von O2 fuer die Spiele die bei mir gespielt werden scheint OK zu sein.)
Ach ja, O2 bietet auch Vertraege ohne lange MVLZ an, da kann man relativ einfach austesten ob das fuer die eigene Nutzung taugt, aber die kosten ein paar Euro mehr im Monat.
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Was man machen kann, wenn man einen RIP Atlas Account hat, ist Probes (bei verschiedenen) in der Gegend auszuwaehlen an der man interessiert ist und dann ein paar Traceroutes gehen IP Adressen laufen lassen an deren Erreichbarkeit man interessiert ist.
Um welche Gegend geht es denn und welche ISPs stehen zur Wahl? Und welche IP Adressen sind Dir besonders wichtig?
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Mal etwas Interessantes, noch ein RIPE Atlas Test mit 50 AS3320 (Deutsche Telekom) probes gegen nordee.de
Hier die Uebersicht:
Der erste Hop sieht gaanz anders aus, Telekom, aber "normale"Latenz zu Nordee? Was ist denn da los?
Und hier die Aufloesung: Probe 54378 lief wohl gerade ueber ein VPN (vermutlich bei ip-projects.de gehostet)...
und damit wurde der Umweg ueber New Jersey eingespart...Das ist jetzt kein wirklich neuer Datenpunkt, aber das mit dem zufaellig "mitgefangenen VPN" finde ich ganz illustrativ.