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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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  3. pufferueberlauf

Beiträge von pufferueberlauf

  • 1&1 biete Wechsel von DSL250 auf Glasfaser 600 zu gleichen Konditionen

    • pufferueberlauf
    • 29. September 2025 um 09:28
    Zitat von Phino

    Das finde ich etwas zu weit gehend. Hier liegt doch das Problem bei den Eigentümer des Objektes, dass sie nicht FTTH zulassen wollen.

    Mag sein, aber so etwas darf IMHO nicht zu einer ausnutzbaren Luecke in der Regulierung fuehren... wegen ihrer Marktmacht faellt die Tekekom bei DSL unter die ex-ante Regulierung und auch be FTTH Ist sie verpflichtet worden ein "freiwilliges" Stabnard-Angebot zu machen. Ich sehe Null Justifikation warum das fuer G.fast nicht gelten sollte.

    Zitat von Phino

    Das sind dann so wenige Einzelfälle, das man dies nicht auch noch regeln.

    Ich bin lange genug dabei um zu wissen, dass Regulierungsluecken die ausgenutzt werden koennen mittelfristig auch mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgenutzt werden.

    Zitat von Phino

    Letztendlich hatte da jemand den FTTH Anschluss vergeigt und dies war wohl nicht ein Netzausbau-Unternehmen.

    Ja, so etwas deutet sich da an... aber noch sind die Details maximal unklar, und vielleicht sprechen wir von einem EFH bei dem die Strecke vom ONT im Keller zum Router per G.fast/G.hn Bruecke ausgefuehrt wird ;) (nicht sonderlich wahrscheinlich).

  • 1&1 biete Wechsel von DSL250 auf Glasfaser 600 zu gleichen Konditionen

    • pufferueberlauf
    • 29. September 2025 um 08:36

    Ich haette jetzt erwartet, dass FTTB auch per Bitstream mit verkauft wuerde, aber das macht im Detail wenig Sinn:

    a) passt nicht in die regulierten DSL-Vorleistungen, weil nicht ueber Kupfer in der NE3.

    b) passt auch nicht direkt zum Bitstrom per FTTH, weil da ja der Reseller fuer den ONT verantwortlich ist.


    Sehe ich als Hausaufgabe fuer die BNetzA diese Luecke zu schliessen und FTTB der einen oder anderen Kategorie zu zu schlagen, aber da mag ich juristisch falsch liegen.

  • 1&1 biete Wechsel von DSL250 auf Glasfaser 600 zu gleichen Konditionen

    • pufferueberlauf
    • 29. September 2025 um 08:31
    Zitat von A.Bo

    Im Haus soll es dann über G-Fast weitergehen.

    Darf ich fragen:

    a) wie viele Parteien in dem Haus wohnen?

    b) warum G.fast gewaehlt wurde statt im Haus einmal Glasfaser in jede WE zu legen?

    c) wie schwer es war die Telekom zu ueberzeugen?

  • 20.09.2025 Störung 1&1 PPPoE-Fehler Zeitüberschreitung

    • pufferueberlauf
    • 28. September 2025 um 20:56
    Zitat von h4haase

    D.h. FritzBox beginnt mit PPPoE Protokoll und sendet PADI aus, aber bekommt keine Antwort (PADO).

    Hat jemand eine Idee wie ich da weiterkomme ?

    Das ist leider maximal offen... diese Symptomatik tritt z.B. auf wenn:

    a) kein oder ein defektes Netzwerkkabel zwischen Router und ONT existiert

    b) die Glasfaserstrecke zwischen ONT und OLT defekt ist

    c) der ONT noch nicht aktiv geschaltet ist

    d) ein inkorrektes VLAN konfiguriert wurde

    e) beim ISP zwischen OLT und PPPOE-Server irgendetwas schief laeuft.


    Viel mehr als "gibt keine durchgehende funktionierende Verbindung" kann man da IMHO erst mal nicht diagnostizieren.

  • htp - Nutzung Fritzbox für Telefonie hinter Unifi Dreamrouter - Rufnummer lässt sich nicht registrieren

    • pufferueberlauf
    • 24. September 2025 um 22:08

    Welchen DNS Server hast Du denn im Unifi Router eingestelt?

    Bei O2 ist z.B. so, dass nur die O2 DNS Server die Namen der SIP Server aufloesen, und auch nur wenn die Anfrage von einer IP Adresse aus dem O2 Netz kommt. Vielleicht macht ja htp aehnliche Spielchen...

  • Unifi sucht Tester für DS-Lite i. V. m. PPPoE

    • pufferueberlauf
    • 24. September 2025 um 07:22
    Zitat von xrandr

    Bei GPON könnte man mit einem modifizierten ONT auch "fremde" Zeitslots mitschneiden - der Upstream ist nämlich unverschlüsselt.

    Mmmh, solche Signale muessen zweimal ueber den Splitter, eher unwahrscheinlich, dass das Link Budget dafuer ausreicht...

  • Unifi sucht Tester für DS-Lite i. V. m. PPPoE

    • pufferueberlauf
    • 24. September 2025 um 07:20
    Zitat von DLMttH

    Ich kann jetzt das Telefonkabel meines Nachbarn ausgraben und dank Easy Login Schindluder damit treiben. Kommt wohl nur in der Realität zu selten vor, so dass man das Risiko in Kauf nimmt.

    Ist halt eine Straftat...

  • Anbieter Wahl bei Glasfaser NordWest

    • pufferueberlauf
    • 21. September 2025 um 13:50

    Jain, L2/L3 sagt nicht ob der Traffic am OLT oder am BNG abgenommen wird (bei der Telekom mWn immer am BNG) sondern auf welcher Ebene:

    L2: Ethernetframes

    L3: IP-Packete

    Prinzipiell kann die Telekom auch L2 Packete an beliebige Orte tunneln, erwartet aber bei L2-BSA Abnahmre am BNG Standort, waehrend bei L3-BSA die Uebergabe flexibler sein kann, von Uebrenahme am BNG bis hin zu Lieferung an eine Uebergabe zum Netz des Resellers...

  • Deutsche Glasfaser, Nokia Nokia GPON ONT G-010G-R, Fritzbox 7590: keine Telefonie per Fritzfon seit drei Jahren, immer schwankende Leistung der Internetverbindung

    • pufferueberlauf
    • 21. September 2025 um 11:15
    Zitat von UST

    Zudem habe ich die Messreihe mit der Desktop-App der Bundesnetzagentur beendet und einen Bericht erhalten, siehe Anhänge. Ich bin nun unsicher, ob ich den Bericht erst an den Provider senden soll, um ihm die Möglichkeit zu geben nun endlich doch mal zumindest auf meine evtl. berechtige Beschwerde wegen der mangelhaften Stabilität der Leitung zu reagieren oder ob ich die Angelegenheit direkt an die Bundesnetzagentur berichten soll. Evtl. mach ich beides parallel.

    Da bin ich bei maik6849, wenn Du nicht sicher bist ob die Kampagne mit intakten Kabeln durchgefuehrt wurde, wuerde ich die wiederholen. Ansonsten ist bei Minderleistung erstmal Dein ISP der Ansprechpartner, die meisten ISP haben dafuer Prozesse eingefuehrt, die BNetzA wuerde ich erst dann ins Boot holen wenn es irgendwo hakt, und letztlich wird die nicht all zu viel fuer Dich tun, die haben IMHO ein eigenartiges Selbstverstaendnis und sehen sich gleichzeitig als "Vertreter der Endkunden" und als "Partner der ISPs" und das fuehrt auch wieder IMHO gelegentlich zu Interessenkonflikten.

  • FiberTwist selbst kaufen

    • pufferueberlauf
    • 18. September 2025 um 13:50

    Da fehlt halt zwischen Hausübergabepunkt/HÜP bzw. Glasfaser-Teilnehmeranschluss (Gf-TA) noch ein Medienkonverter/ONT, wenn Dein Router selber keine Glasfaser-Buchse hat, brauchst Du noch ein aktives Element, bei AON wird das oft nur Medienkonverter genannt bei PON nennt man das ONT oder ONU. Beide Varianten hat Genexis im Angebot und ebenso einen passiven Deckel der eine Gf-TA bereitstellt, fuer den Anschluss eines eigenen Glasfasergeraetes. Aber Du brauchst da die Variante mit der Dein ISP arbeitet, wahrscheinlich also einen ONT und dieser ONT muss individuell ins System des ISPs eingepflegt werden, d.h. wenn Du einen eigenen kaufst, musst Du die immer noch ueberzeugen den auch zu provisionieren. Alles nicht so 100% erbaulich, sorry.

  • Opik GmbH Nord (Ausbau Wunstorf)

    • pufferueberlauf
    • 17. September 2025 um 16:05
    Zitat von Gfxtoolbox

    Man vergleicht keine Tarife nach dem Teuersten.

    Ich wuerde immer genau den Tarif vergleichen den ich auch buchen wollen wuerde, und wenn das der teuerste waere, warum ist Deiner Meinung nach ein Vergleich zwischen ISPs dann weniger nuetzlich?

  • Region 69.... Pop Testphase - Deutsche Glasfaser

    • pufferueberlauf
    • 17. September 2025 um 15:54

    Ja, das zeigt letzlich sehr schoen, dass die alten Vermittlungsstellen fuer den bedarf eines einzelnen ISPs mit PtMP Netz massiv ueberdimensioniert sind, was andeutet, dass meine theoretische Idee funktionieren wuerde... wenn denn eine Pflicht zur PtP Netzstruktur existierten wuerde. Das ist allerdings bei uns, zumindest bei der aktuellen Ausbauaktion, komplett utopisch...

  • Region 69.... Pop Testphase - Deutsche Glasfaser

    • pufferueberlauf
    • 16. September 2025 um 07:58
    Zitat von hetti72

    Bei der Telekom zählt seit vielen Jahren nur so Effizient und Kostensparend zu bauen wie irgend möglich und ein reines PtP Netz wäre nunmal beides nicht.

    Geschaetzt kostet ein PtP Netz 10-20% mehr (1), das ist nicht nichts, aber auch kein unueberwindbares Hindernis. IMHO ist der wichtigere Punkt, dass man bei der Netzbauweise der Telekom deutlich mehr Kontrolle ueber das Netz behaelt, Fasern die man gar nicht verlegt hat kann man, selbst unter Zwang, nicht an Mitbewerber vermieten. (2)

    Zitat von hetti72

    Ausserdem muss man bedenken das in Ländlichen Gebieten die Vermittlungsstellen viele Kilometer auseinander sind. Das würde die Kosten nochmal vervielfachen.

    Jain, auch da duerfte der eigentliche Tiefbau den Loewenanteil der Kosten ausmachen, und nicht die Zahl der Fasern... es gibt Kabel mit 12mm Durchmesser mit mehr als 800 Einzelfasern...

    D.h. ja PtP ist teurer als PtMP, nein "vervielfach" IMHO nur dann wenn wir auch einen Faktor von 1.2 als Vervielfachung gelten lassen (mathematisch korrekt, aber bin nicht sicher ob Du das gemeint hast.)


    (1) Basierend auf den Schaetzungen zur Schweizer Hochbreitbandstrategie, bei der es darum geht die bisher eigenwirtschaftlich nicht rentabel auszubauenden Anschluesse zu verglasen, also aehnlich zu Deinem Szenario.


    (2) Es ist ziemlich klar, dass mit der heutigen Einstellung so etwas wie das alte PtP Kupferdoppeladernetz nicht mehr gebaut werden wuerde, aus IMHO kurzfristig gedachtem Profitstreben.

  • Region 69.... Pop Testphase - Deutsche Glasfaser

    • pufferueberlauf
    • 15. September 2025 um 20:25

    Die PtP Netzstruktur ist flexibler als Point-to-Multipoint mit Splittern draussen im Feld, aber auch etwas teurer und hat etwas mehr Platzbedarf. Fuer die Telekom mit ihren existierenden Vermittlungsstellen fuer Kupfer und analoge Waehltechnik sollte der Platz da sein, andere ISP ohne existierende grosszuegige Vermittlungsstellen haben da groessere Probleme. Was ein PtP Netz ermoeglicht, ist dass konkurrierende ISP unbeleuchtete Fasern mieten koennen und mit eigener Technik betreiben. Das ist aber gar nicht so sehr im Interesse ausbauender ISPs, die Verkaufen meist lieber Bitstromzugang zu hoeherem Preis. Aber es ist unklar wieviele ISP so etwas in der BRD wuerden mieten wollen. In der Schweiz ist das FTTH Netz groesstenteils in PtP Struktur und da gibt es bereits einige Beteiber eigener Technik auf SwissCom-verlegten Fasern, wie salt.ch (eigenes XGSPON) oder Init7 (eigenes AON , mit 1, 10 oder 25 Gbps).

    Und PtP hat niedrigere Daempfung als PtMP, was sich aber sofort relativiert wenn in der Betriebsstelle ein Splitter fuer PON verbaut wird, Splitter haben mit die hoechste Daempfung in ueblichen PONs. Aber ein kompetent geplantes und gebautes PtMP Netz duerfte ausreichend Reserven haben so, dass das kein Nachteil fuer die Endkunden sein muss.

  • Es gehen nur bestimmte Apps am Anschluss DG

    • pufferueberlauf
    • 15. September 2025 um 12:51

    Wuerde immer breitbandmessung.de Tests empfehlen, am besten mit der Desktop-App und unter Einhaltung der Empfehlungen. Gerade weil man da die vertragliche Kapazitaet angeben muss, und deren Server dann die notwendie Kapazitaet reservieren ist man da relativ sicher nicht von den Servern ausgebremst zu werden.

  • Easybell über Telekom FTTH Netz

    • pufferueberlauf
    • 14. September 2025 um 21:24

    Wenn ich das richtig sehe, enthalten die jeweils relevanten Produktinformationsblaetter auch die finalen Preise, dass der FTTH XXL teurer ist als der Kabel XXL ist wenig verwunderlich, weil die Vorprodukte halt auch unterschiedlich teuer sind (und weil 1000/500 halt mehr ist als 1000/50).

    Auch die Preislisten unterscheiden da klar erkennbar zwischen FTTH und dem Rest (auch wenn es den XXL IMHO bisher nur ueber Kabel oder FTTH gibt). Wo ist da das Problem und wo tauchen da Zusatzkosten auf?

  • Deutsche Glasfaser, Ubiquity Cloud Gateway Ultra, Probleme mit der Latenz. ipv6 "lahmt"

    • pufferueberlauf
    • 13. September 2025 um 21:04
    Zitat von froeschi62

    pufferueberlauf Verschaukle die Leute hier nicht...

    Sehe nicht wo ich jemanden verschaukelt haben sollte.

    Zitat von froeschi62

    Der Trend ist ganz klar , bei sich jeglicher für euch bietenden Gelegenheit, von einem bestimmten Provider abzuraten.

    ??? Dann lies nochmal diesen Thread von #74 an durch und ueberlege ob ich hier tatsaechlich versucht habe von einem bestimmten Provider abzuraten?

    Zitat von froeschi62

    Dafür benötigt keiner deine subtilen/fachlichen und psychologischen Abhandlungen immer auf die gleiche Weise.

    Mei, dann zeige halt, dass die Telekom keine Unternehmenspolitik des vorsaetzlichen Unterpeerings hat und ich bin still.

    Zitat von froeschi62

    Clever gemacht, immer ganz lieb und verständnisvoll, aber auf das ganz spezielle Thema hinweisend, was einen großen Kundenkreis überhaupt nicht betrifft.

    Falsch, das Thema betrifft alle Kunden der Telekom, es faellt nur vielen nicht auf oder wird nicht als Problem wahrgenommen, aber so wie die Sonne auch dann weiter scheint wenn ich die Augen schliesse ist das vorsaetzliche Unterpeering der Telekom nicht davon abhaengig ob Endkunden wie Du das erkennen oder nicht. Aber ja, ich raeume gerne ein, dass es Kunden gibt die auch trotz des Unterpeerings in der Telekom einen fuer ihre Anwendungen guten ISP ansehen, und die sollen IMHO auch gerne Kunden der Telekom bleiben und die auch weiterempfehlen. SOLANGE sie dabei nicht das Unterpeering verleugnen/unterschlagen.

    Zitat von froeschi62

    Wache endlich mal auf, jeder Provider hat seine Stärken und Schwächen, Deshalb rate ich doch nicht konsequent von anderen Providern wie O2, 1&1 oder Vodafone ab.

    Und? Da ist es in einem Forum wie diesem IMHO sehr hilfreich wenn man die Staerken aber auch die Schwaechen der verschiedenen ISPs thematisiert, so dass man sich ein Bild machen kann, bevor man zu einem ISP wechselt.

    Ein Vorschlag zur Guete, ich lass diesen Subthread hier jetzt auslaufen, und Du hoerst bitte auf mir Verarschung, Verschauklung und andere unappetitliche Handlungen zu unterstellen.

  • Deutsche Glasfaser, Ubiquity Cloud Gateway Ultra, Probleme mit der Latenz. ipv6 "lahmt"

    • pufferueberlauf
    • 13. September 2025 um 20:26

    Sorry, ich rede da meiner Meinung nach keinen Provider schlecht, ich wiese sogar darauf hin, dass die IMHO kundenfeindliche Unternehmenspolitik des vorsaetzlichen Unterpeerings technisch kompetent umgesetzt wird. Waere mein Ziel die Telekom zu dissen wuerde ich mich anders ausdruecken.

    Das Problem bei der Telekom ist nicht, dass es mal hakt, das kommt bei allen ISP mal vor (da stimme ich Dir gerne zu) und ist IMHO kein Weltuntergang, solange der ISP das Problem anerkennt und daran arbeitet es zu beheben.

    Habe ich z.B. bei O2 mehrfach erlebt, mal im Zusammenhang mit unprovoziertem geringfuegigen Paketverlust bei bestimmten Zugangsnodes, mal mit Problemen bei der IPv6 Provisionierung ueber DHCPv6, hat jedesmal ein paar Monate gedauert aber die Probleme sind in Sinne der Endkunden geloest worden (jeweils in Kooperation mit Ausruestern).

    Anders beim vorsaetzlichen Unterpeering, da weiss die Telekom genau um die Ursache und koennte die Problem schnell, einfach und kostenguenstig aus der Welt schaffen, tut es aber nicht weil sie sich hoeheren Umsatz davon verspricht die Engpaesse nicht zu beseitigen.

    Ich bin Endkunde, ich muss da keine kuenstliche Neutralitaet vorspielen, ich kann und darf solches Verhalten mir gegenueber als negativ bewerten und meine Konsequenzen ziehen, oder? Genauso wie Du zu dem Schluss kommen kannst und darfst die Telekom ist fuer Deine Nutzung ein guter Provider und bei ihr Kunde werden/bleiben, auch das ist IMHO nicht neutral (und auch da ist Neutralitaet nicht angebracht).

    Zitat von froeschi62

    Dein wachsweises Verständnis, oben zitiert, ist pure Verarschung.

    Das war weder als Verarschung formuliert, noch als solche gemeint. Warum meinst Du zu erkennen, das das nicht ehrlich von mir gemeint war?

  • Deutsche Glasfaser, Ubiquity Cloud Gateway Ultra, Probleme mit der Latenz. ipv6 "lahmt"

    • pufferueberlauf
    • 13. September 2025 um 15:40
    Zitat von mbo77

    Die Zusammenhang stellst du alleine her, ich nicht.

    Mei, was meinst DU denn wenn Du "Festnetztests betrachten die Praxis und dabei fließt natürlich auch die Peeringpolitik der Telekom mit rein." schreibst? Doch wohl, dass dieser Aspekt in den Test ausreichend beruecksichtigt wird? Und da gibt es IMHO wenig Anzeichen, dass die Tests Peeringqualitaet auch nur annaehernd systematisch versuchen zu erfassen. Und das ist auch OK, das ist nicht deren Ziel.

    Zitat von mbo77

    Dem Kunden sind diese technischen Details vollkommen egal.

    Solange die wahrgenommene Leistung stimmt. Das Problem ist, dass die Auswirkung des vorsaetzlichen Unterpeerings schwer von nicht ausreichend responsiven Servern der Inhalteanbietern zu unterscheiden ist, und IMHO wenn sie ueberhaupt bemerkt wird, nicht der Telekom zugeschrieben wird.

    Zitat von mbo77

    Die Tests sind sehr gut dafür geeignet, das "Erlebnis" für den Kunden zu bewerten.

    Vielleicht wenn Du "Peering" ignorierst, was unter normalen Bedingungen auch OK ist, weil fast alle anderen ISPs solche Peeringspiele nicht spielen (nicht zwingend weil sie moralisch gefestigter sind, sondern IMHO hauptsaechlich weil sie die notwendigen Vorbedingungen dazu nicht erfuellen). Ansonsten sind die Tests IMHO bestenfalls OK fuer ihren Zweck (Connect und Chip zu erlauben jaehrlich Gewinner zu praesentieren).

    Zitat von mbo77

    Wie der Traffic dafür fließt, spielt keine Rolle, denn es wird sich so oder so in den Tests offenbaren. Tut es das nicht, scheint das Peering in den bemängelten Fällen keine Rolle zu spielen.

    Das ist IMHO Wunschdenken, analysier halt wie wenig des Internets dieses Tests tatsaechlich testen und uebelege dann warum Du sie trotzdem fuer geeignet haeltst? Millionen an Messwerten ueber bekannt unproblematische Links, was willst Du daraus lernen fuer die Peeringqualitaet/Internetqualitaet?

  • Deutsche Glasfaser, Ubiquity Cloud Gateway Ultra, Probleme mit der Latenz. ipv6 "lahmt"

    • pufferueberlauf
    • 13. September 2025 um 13:30
    Zitat von froeschi62

    Peeringfälle von technischen Nerds, die Millionen Kunden überhaupt nicht bemerken.

    Ja, die sind auch nicht die Zielgruppe, sondern die Inhalteanbieter, die alle mit hoher Wahrscheinlichkeit ihren Traffic end ueberwachen und daher sensibel fuer heisslaufende Peerings sind. Der Phaenotyp ist ja so, von vielen Serveraddressen funktionieren viele wie erwartet und nur einige, hinter ueberlasteten Peerings haken, da ist es sehr leicht die Verantwortung bei den jeweiligen Anbieter zu verorten, weil "das Funktionieren anderer Server ja zeigt, dass es nicht am ISP liegen kann". Die wenigsten Endkunden wissen wie das Internet funktioniert und aufgebaut ist.

    Zitat von froeschi62

    Was Kunden aber bemerken ist Servicequalität, Netzstabilität, Ausfallsicherheit und einigermaßen schnelle Reaktion bei Störungen

    Vielleicht, vielleicht auch nicht. Um da einen ISP bewerten zu koennen braucht man Vergleichsdaten zum Verhalten bei aehnlichen Problemen, und diese Daten, wette ich, hat so gut wie kein Privatanwender. Da mag es Spekulationen basierend auf der Reputation verschiedener Anbieter geben, aber harte Daten eher weniger. Aber das soll nicht heissen dass diese Punkte bei der Telekom schlecht waeren, sondern halt nur, dass es schwer isrt diese Punkte zwischen ISP zu vergleichen.

    Zitat von froeschi62

    Andere Provider ruhen sich doch auf ihren Lorbeeren aus, nutzen nur das DSL oder FTTH Zugangsnetz anderer Netzbetreiber als Vorleistungsprodukt und bieten mäßigen bis keinen Service beim Kunden.

    Solange Internetzugang und SIP/VoIP funktionieren, welchen "Service" muss ein ISP da noch bieten?


    Und gerade beim Support von Stoerungen betroffener Endkundenanschluesse von Resellern, hat die Telekom den Ruf sich nicht durch Proaktivitaet oder Tempo auszuzeichnen, wohl wissend, dass alle Verzoegerung dem Reseller zugeschrieben wird, nicht der Telekom.


    Also, wenn Du zufriedener Telekom-Kunde bist, alles gut bleibe deren Kunde und empfehle die weiter, aber graeme Dich nicht wenn unzufriedene Ex-Telekomkunden davon abraten.

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