Da bei GPON jedes ONT exakte Informationen über die momentan verfügbare Bandbreite/Slots im Down- und Upload benötigt,
Eigentlich braucht ein ONT nur die Information in welchen Zeitschlitzen es selber senden darf. Die Information wird jedoch IMHO nicht verschluesselt und dadurch kann jedes ONT auch die Zuweisungen der anderen ONTs sehen.
Wenn er jetzt noch in die erweiterten Diagnosedaten schaut und die Anzahl der Teilnehmer am Segment ermittelt, könnte man damit das ewige Thema "64 Teilnehmer sind zuviel am Segment" endlich mal begraben.
Das waere etwas voreilig... momentan sind die meisten Segmente nicht annaehernd voll belegt, was sich bei noch ca. 23 Millionen DSL-Nutzern in den naechsten Jahren aendern duerfte. Und erst dann, zusammen mit der dann ueblichen mittleren Last in der Spitzenzeit wird sich zeigen ob 64er Segmente passen oder nicht passen. Wobei es IMHO fraglich ist ob bis dahin nicht quasi alle aktive Technik durch XGSPON ersetzt sein wird...
Die Auslastung bei mir sieht ähnlich aus, allerdings mit 32 Teilnehmern. Und ich weiß aus meiner Nachbarschaft ziemlich genau, dass fast alle Homeoffice machen und alle Fußball streamen. Selbst an CL-Tagen mit Spitzenspielen sehe ich bei mir max. 300 MBit/s Down im Segment.
Mei, Homeoffice braucht nicht viel Kapazitaet (groessere Datentransfers mal ausgeschlossen) und Streaming zieht auch bei 4K im Mittel nur 18-25 Mbps (FullHD nur 5-8 Mbps)... da reicht sie Segmentkapazitaet von GPON recht komfortabel... und wenn sch auf der Nutzungsseite keine neuen kapazitaetshungrigen Anwendungen entwickeln wird das auch noch laenger so weiter gehen.