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  3. pufferueberlauf

Beiträge von pufferueberlauf

  • 1und1 Glasfaser an Anschluss von Glasfaser Nordwest

    • pufferueberlauf
    • 31. Oktober 2025 um 10:37
    Zitat von gponner

    Da bei GPON jedes ONT exakte Informationen über die momentan verfügbare Bandbreite/Slots im Down- und Upload benötigt,

    Eigentlich braucht ein ONT nur die Information in welchen Zeitschlitzen es selber senden darf. Die Information wird jedoch IMHO nicht verschluesselt und dadurch kann jedes ONT auch die Zuweisungen der anderen ONTs sehen.

    Zitat von gponner

    Wenn er jetzt noch in die erweiterten Diagnosedaten schaut und die Anzahl der Teilnehmer am Segment ermittelt, könnte man damit das ewige Thema "64 Teilnehmer sind zuviel am Segment" endlich mal begraben.

    Das waere etwas voreilig... momentan sind die meisten Segmente nicht annaehernd voll belegt, was sich bei noch ca. 23 Millionen DSL-Nutzern in den naechsten Jahren aendern duerfte. Und erst dann, zusammen mit der dann ueblichen mittleren Last in der Spitzenzeit wird sich zeigen ob 64er Segmente passen oder nicht passen. Wobei es IMHO fraglich ist ob bis dahin nicht quasi alle aktive Technik durch XGSPON ersetzt sein wird...

    Zitat von gponner

    Die Auslastung bei mir sieht ähnlich aus, allerdings mit 32 Teilnehmern. Und ich weiß aus meiner Nachbarschaft ziemlich genau, dass fast alle Homeoffice machen und alle Fußball streamen. Selbst an CL-Tagen mit Spitzenspielen sehe ich bei mir max. 300 MBit/s Down im Segment.

    Mei, Homeoffice braucht nicht viel Kapazitaet (groessere Datentransfers mal ausgeschlossen) und Streaming zieht auch bei 4K im Mittel nur 18-25 Mbps (FullHD nur 5-8 Mbps)... da reicht sie Segmentkapazitaet von GPON recht komfortabel... und wenn sch auf der Nutzungsseite keine neuen kapazitaetshungrigen Anwendungen entwickeln wird das auch noch laenger so weiter gehen.

  • 1und1 Glasfaser an Anschluss von Glasfaser Nordwest

    • pufferueberlauf
    • 29. Oktober 2025 um 11:31

    So weit ich weiss sind die meisten PON Segmente nicht annaehernd ausgelastet... d.h. von den 32-64 ONTs die da angeschlossen sein koennten duerften meist weit weniger als 50% angeschlossen sein, und nicht alle von den duerften gleichzeitig aktiv sein. Mit geht es hier uebrigens nicht um die Auslastung eines Anschlusses, sondern um Auslastung des ganzen GPON Segments.

    Allerdings ist das reine Spekulation meinerseits, ich habe da keine detaillierten belastbaren Zahlen und extrapoliere hier von den FTTH TakeUp-Raten. (Homes activated liegt etwa bei 50% von homes connected, z.B. in der 2025er Breko-Marktstudie).

  • 1und1 Glasfaser an Anschluss von Glasfaser Nordwest

    • pufferueberlauf
    • 29. Oktober 2025 um 11:10

    Danke! Das bestaetigt meine Einschaetzung, dass die Zugangslatenz bei (G)PON oft so um die 2 ms liegt. (Unter Last mag das mehr werden, aber wo gibt es momentan aus-/ueberlastete GPON-Segmente ;) )

  • 1und1 Glasfaser an Anschluss von Glasfaser Nordwest

    • pufferueberlauf
    • 27. Oktober 2025 um 17:18
    Zitat von DLMttH

    Ich würde insofern jetzt mal vorsichtig vermuten, dass Telekom WIA als 1&1-Kunde im GfNW-Netz vom Tisch ist.

    Sieht so aus, zum Glueck der Betroffenen ;)

  • ungewöhnliche Anschlusssituation

    • pufferueberlauf
    • 27. Oktober 2025 um 07:34

    Was bei externen SIP Anbietern oft teuer ist, ist eine Mobilfunkflatrate, aber die ist auch nur bei den 4 grossen ISP inkludiert, die selber auch Mobilfunknetze betreiben, bei kleineren ISP ist das oft wenn ueberhaupt nur Bestandteil teurer Tarife vom oberen Ende des Angebots.

  • 1und1 Glasfaser an Anschluss von Glasfaser Nordwest

    • pufferueberlauf
    • 26. Oktober 2025 um 15:27
    Zitat von Phino

    Mein PON-ISP in Brandenburg bietet mir bis zu 8,5 GBit/s synchron zu 99 €.

    Symmetrisch.... klar mit OC-192 oder gar OC-768 ginge auch 8.5 Gbps synchron, aber ich wette Dein ISP bietet das so nicht an...

  • 1und1 Glasfaser an Anschluss von Glasfaser Nordwest

    • pufferueberlauf
    • 26. Oktober 2025 um 14:46
    Zitat von DLMttH

    Falls sich 1&1 entscheidet, im GfNW-Netz auf DS Lite zu verzichten, fällt PCP natürlich weg.

    Warum? PCP ist eine Loesung wenn mit NAPT gearbeitet wird und kann z.B. auch bei DualStack mit IPv4-CG-NAT verwendet werden.

  • 1und1 Glasfaser an Anschluss von Glasfaser Nordwest

    • pufferueberlauf
    • 26. Oktober 2025 um 14:25

    Vorschlag zur Guete, Ihr lasst das Thema einfach ruhen. Letztlich ist alles Produktive dazu bereits gesagt und der Ton kippt gerade ins unfreundliche, und dafuer ist doch der Sonntag Nachmittag fuer uns alle zu Schade, oder?

  • Glasfaser Nordwest, PLZ 26524, OPNsense, SFP+, Transceiver, VLANs?

    • pufferueberlauf
    • 25. Oktober 2025 um 19:57
    Zitat von toe

    Das wäre bei meinem Aufbau nicht der Fall, weil die elektrische Seite des GPON-Moduls mit dem Switch und nicht mit der Firewall verbunden wäre. Wäre das beim skizzierten Aufbau ein Problem?

    Du musst dann diesen Switchport direkt (und nur) mit einem weiteren Port verbinden der in die Firewall fuehrt... (die Verbindung kann auch indirekt durch mehrere Switche erfolgen, solange Du dafuer sorgst dass die jeweiligen Ports nur miteinander verbunden sind).

  • 46119 Oberhausen Klosterhardt Westconnect eon

    • pufferueberlauf
    • 25. Oktober 2025 um 19:49
    Zitat von Phino

    Umgekehrt, warum sollen auch aus Sicht des ISP/Programmierer mehr ONT eingerichtet werden als Anschlüsse gebaut werden? Rhetorisch gefragt.

    Alles was der OLT wissen kann kann, das laut Standard maximal 128 (bei XGSPON bis 256) ONTs angeschlosssen sein koennen. Und wieviele dieser ONTs aktuell aktiv sind, d.h. das Limit in "Administrations-Oberfläche" hat irgendwer konfiguriert indem er eine Zahl in ein Feld eingetragen hat, alles was ich sage, in dieses Feld kann man halt auch eine groessere Zahl eintragen, wenn man denn will die Software sollte Zahlen bis 128 akzeptieren...

    Was den Programmierer angeht, auch der weiss gerade mal welches Limit der Standard vorsieht, und eventuell von niedrigeren Limits in der eigenen Software, was im individuellen PON Baum tatsaechlich an aktiven ONTs vorkommt kann er nicht wissen, oder?.

  • 46119 Oberhausen Klosterhardt Westconnect eon

    • pufferueberlauf
    • 25. Oktober 2025 um 12:32
    Zitat von Phino

    Doch wenn der ISP beschlossen hat nur 32 Bäume zu bauen.

    Das setzt der tatsaechlich gleichzeitig aktiven Zahl von ONTs ein Limit, aber nicht der logischen Zahl von ONTs...

    Zitat von Phino

    An der Straße Vorholz steht an jeder Ecke ein Splitter um in die Stichstraßen rein die Häuser anzuschließen. Wenn sie vom PoP aus 128 anschließen würden ist das unnötig viel Kabel aus dem PoP.

    Ja, das hatte ich unklar formuliert, ich schlage nicht vor, dass groessere Baeume/Segmente gebaut werden, sondern stelle nur fest, dass 32 kein hartes limit fuer die Zahl der registrieren ONTs sein muss.

    Zitat von HubeBube

    Für den Privatkunden! gilt nach wie vor, dass das Netz des Betreibers am passiven Netzabschluss endet. Demnach ist das erste stromverbrauchende Gerät im Heimnetz das Endgerät.

    Jein, mit der TKG Definition kann und darf es gleichzeitig mehrere Telekommunikationsendeinrichtung geben, z.B. ONT, Router und SIP/VoIP Basis...

    Zitat von HubeBube

    Explizit hat die BNetzA erklärt, das eine Glasfaser-Dose/Gf-TA den passive Netzabschluss darstellt. Der RJ45-Pirt eines ONTs jedoch nicht. Der ONT ist bereits das der Wahlfreiheit unterliegende Endgerät.

    Ja, zumindest solange ein ISP nicht versucht die TKG 145 Karte zu spielen, was bisher bei FTTH/ONTs wohl nicht gemacht wurde (und ich erwarte auch nicht, dass sich das aendern wird, aber in dem theoretischen Fall waere IMHO sehr wohl der Ethernetport der geforderte passive Netzabschluss, eventuell um den Buchstaben des Gesetzes zu erfuellen, eine per Patch-Kabel daran angebundne 8P8C-Modular-Buchse).

  • 46119 Oberhausen Klosterhardt Westconnect eon

    • pufferueberlauf
    • 25. Oktober 2025 um 12:02
    Zitat von Phino

    ber die klare Aussage des Techniker war, es können nur 32 Modem-ID hinterlegt werden.

    Das klingt nach sub-optimaler Konfiguration... GPON erlaubt bis zu 128 ONTs in einem Segment, d.h. 32 duerfte keine harte Grenze sein.

  • 46119 Oberhausen Klosterhardt Westconnect eon

    • pufferueberlauf
    • 25. Oktober 2025 um 11:52

    Mmmh, auch ein reiner Ethernetrouter der hinter einem ONT betrieben wird ist juristisch, im Sinne des TKG, eine Telekommunikationsendeinrichtung:

    Zitat

    62. Telekommunikationsendeinrichtung“ eine direkt oder indirekt an die Schnittstelle eines öffentlichen Telekommunikationsnetzes angeschlossene Einrichtung zum Aussenden, Verarbeiten oder Empfangen von Nachrichten oder Daten; sowohl bei direkten als auch bei indirekten Anschlüssen kann die Verbindung über elektrisch leitenden Draht, über optische Faser oder elektromagnetisch hergestellt werden; bei einem indirekten Anschluss ist zwischen Telekommunikationsendeinrichtung und Schnittstelle des öffentlichen Telekommunikationsnetzes ein Gerät geschaltet;

    Dabei gilt natuerlich, dass bei den PONs ein ONT quasi immer provisioniert werden muss bevor er genutzt werden kann*, ein Router wohl nur bei manchen ISP die strkt zwischen Provider- und Fremd-Router unterscheiden (immer noch etwas verbluefft, dass die BNetzA das zu akzeptieren scheint.).


    *) War IMHO bei DOCSIS auch so, aber die haben inzwischen rausgefunden wie man eine Selbstregistrierung auch ueber noch nicht offizielle registrierte Modems realisieren kann. Wuerde mich nicht wundern wenn das bei den PONs auch irgendwann mal kommen wird.

  • FRITZ!Box 5690 Pro: Alle Fragen/Probleme/Tipps/Hilfestellungen hierzu bitte hier eintragen!

    • pufferueberlauf
    • 24. Oktober 2025 um 15:20
    Zitat von Phino

    Und nur die, die dann mehr als 2,500 haben wollen

    Bei kompetenten ISP wird diese Grenze deutlich unter 2.5 Gbps liegen ;)

  • Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1

    • pufferueberlauf
    • 24. Oktober 2025 um 14:51

    Trippy ist ziemlich aehnlich unter Unix und Windows, aber es gibt kleine Unterschiede. Und bei windows muss man trip in einer Aaadminstrativen shell starten und in der Firewall erlauben...

  • Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1

    • pufferueberlauf
    • 24. Oktober 2025 um 14:37

    Wobei man trippy oder mt nicht auf dem Router laufen lassen muss, das geht auch gut von Rechnern im Heimnetz hinter dem Router...

  • Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1

    • pufferueberlauf
    • 24. Oktober 2025 um 14:17

    Unklar, habe freetz nie benutzt, aber mtr ist aehnlich:

    Code
    mtr -ezb4w -c 100 one.one.one.one
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    • pufferueberlauf
    • 24. Oktober 2025 um 14:13
    Zitat von xrandr

    oder man von der theoretisch niedrigeren Latenz (durch DBA usw.) von XGS-PON profitieren möchte.

    Das ist IMHO mehr Marketing als harter Unterschied zwischen G und XGS... der DBA Scheduler ist letztlich gar nicht Teil der ITU Standards sondern proprietaerer Bestandteil den die Ausruester beisteuern, d.h. wenn man will und tatsaechlich einen besseren Scheduler hat kann man den per Softwareupdate auch bei GPON verwenden.

  • 46119 Oberhausen Klosterhardt Westconnect eon

    • pufferueberlauf
    • 24. Oktober 2025 um 14:02

    Auch so ein Prozess kann vorgespielt werden... aber klar, das ist eine hohe Huerde...

  • Kooperation Deutsche Glasfaser und 1&1

    • pufferueberlauf
    • 24. Oktober 2025 um 13:35
    Zitat von Lumpy

    Windows, Linux, MacOS.

    Super, trippy funktioniert besser mit Linux oder Macos (sollte unter Unices mit sudo augerufen werden).

    Die anderen Messungen sind auch mit verschiedenen Routern interessant, weil unterschiedliche ISP durchaus unterschiedlichen Downstreambufferbloat zeigen.

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