Beiträge von pufferueberlauf
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Die Übertragungsgeschwindigkeit hatte ich mit 1000/500 eingetragen. Die Fritzbox hat die Einstellung allerdings selbstständig auf 1110/575 angepasst. Eine Erklärung dazu konnte ich bisher nicht finden. Die VLAN-ID musste ich nicht verwenden.
1&1 sendet da Informationen ueber den eigenen Traffic-Shaper (Details hier: https://fritz.support/resources/PPP-…RITZOS_v1.3.pdf) Interessant, dass das auch bei DG Vorleistung so zu sen scheint, und dass der 1&1 Shaper ueber-provisioniert.
Was mir aufgefallen ist, ist der etwas besser Ping. Bei Speedtest hatte ich vorher meistens einen Ping von ca. 6ms nun liegt er stabil bei 2ms. Die Down- und Upload-Bandbereit liegt voll im erwarteten Bereich bzw. bei dem was technisch über Gigabit-Ethernet möglich ist.
Kannst ja mal probieren einen grossen Download per LAN zu machen und dann noch einen Speedtest per WLAN und dann die Datenraten aufaddieren, laut den SRD Werten (1110 Mbps) sollte insgesamt etwas mehr als 92-940 moeglich sein. (Das ist letztlich wenig relavant fuer die normale Nutzung, ist aber interessant zu wissen, weil z.B. die DG ihren 1000er Tarif nicht ueberprovisioniert).
Nun kommen wir zu einem Bereich, in welchem ich mich nicht so gut auskenne. Was für eine IP-Anschluss-Art habe ich denn nun?
Bei DG hatte ich CGNAT. IPv6-Netz mit privater IPv4-Adresse. Von außen nur über IPv6 erreichbar.Hier im Forum lassen Berichte erwarten, dass 1&1 in Deiner Situation oft mit echtem Dualstack anfaengt, also mit oeffentlicher IPv4 und IPv6, das aber eventuell nach kurzer Zeit aufd dualsatack-lite aendert, d.h. die oeffentliche IPv4 faellt dann weg. Wenn Dir die oeffentliche IPv4 wichtig ist, wuerde ich das taeglich kontrollieren und wenn auf DSL-lite umgestellt wird sofort bei der Hotline melden und anmerken, dass Deine IPv4 Nutzung nicht mehr funktioniert*, dann kannst Du den vollen Dualstack vielleicht weiter behalten (wenn Du das willst).
*) Ich meine IPSEC Tunnels ueber IPv4 moegen CG-NSAT nicht wirklich (pro IP-Adresse ist nur eine IPSEC Verbindung moeglich, oder so aehnlich, was bei "geteilten" IP-Adressen wegen CG-NAT Probleme machen kann, wenn zwei Nutzer auf der selben IPv4 versuchen zeitlich ueberlappende UPSEC-Tunnel aufzubauen und zu nutzen). Fuer andere Nutzungen bei denen man nur eine beliebige oeffentlich IPv4 braucht und einen beliebigen Port (solange der stabil bleibt) bietet 1&1 wohl an, ueber PCP (das PortControlProtocol, nicht Phencyclidin Angel Dust
) ein paar Ports stabil frei geben zu koennen. Aber musst Du wissen, was Du IPv4-technisch brauchst oder nicht brauchst. -
Meinst du die Kunden würden sich das gefallen lassen ? Sie Kündigen und sind weg.
Wie meinst Du bemerken normale Kunden das denn ueberhaupt, wenn statt der versprochenen 8 Gbps nur sagen 1 Gbps nutzbar ist? Die meisten interaktiven Anwendungen sind ab 25-50, spaetestens aber ab 100 Mbps bei ihrer maximalen Qualitatsstufe und koennen meist mehr Bandbreite gar nicht nutzen...
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Und auch bei uns mit der Minderregelung umsetzen, in dem man die anpasst.
Alleine mit Max Nominal und Min kann man einiges basteln.Nein, eher nicht... in Deutschland darf nur mit der maximalen Rate beworben werden und davon muessen halt im echten Leben 90% gelegentlich messbar sein... d.h. wenn Du ein "offenes" XGSPON-Segment mit Dir und BlackMage2 als Mitnutzer erwischst, ist es halt Essig mit gelegentlich 90% von 8.2Gbps, weil Ihr ja Eure Leitung staendig an rauchen haltet...

Scherz beiseite, in Deutschland kann ein mutiger ISP ein offenes XGSPON-Segment eigentlich nicht mit mehr als ca. 8 Gbps bewerben... dieselben 8 Gbps die SwissCom und Salt im Kleingedruckten angeben, mit denen sie aber nicht werben.
Und wie soll es da schon zu Minderleistung kommen, Gleichzeitigkeitsfaktor regelt das schon.
Was soll das genau heissen? Ein befreundeter ISP dimensioniert sein Netz (Backbone und Zugangsnetz) so:
(maximale Tarifrate * ceil(Anzahl der Nutzer im Segment/25)) + (Anzahl der Anschluesse * mittlere Datenrate in der Spitzenlastzeit)...
d.h. der geht davon aus, dass einer von ca. 25 gleichzeitig einen Speedtest macht., bei PON Segmenten oft im Bereich um die 64 waere da dann gerade mal eine maximale Tarifrate von ca. 5 Gbps drin. (Was immer noch eine Menge Holz waere).
Und falls alles stricke reißen halt einen niedriger Split auf dem Port.
Was halt Kosten verursacht und in Netzen mit Splitter im Feld gar nicht so leicht zu realisieren ist.
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Da kommen dann noch passende Transceiver sowie Lizenzgebühren für den XGSPON Betrieb dazu. Das ist der größte Kostentreiber, die Lizenzen.
Man, dabei weiss doch jeder ITU-PON ist so viel billiger als IEEE-AON ;), wuesste jetzt nicht, dass bei 10 Gbps Ethernet (oder auch 100 Gbps Ethernet) Lizenzzahlungen faellig wuerden.
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also jetzt mal ehrlich: wenn Glasfaser schon verfügbar ist, warum wird dann nicht gleich auf eine ordentliche Geschwindigkeit ausgebaut, womit man vernünftig arbeiten kann
Welche Arbeit willst Du denn verrichten, die mit dem ueblichen Maximum von 1 Gbps signifikant ausgebremst werden?
ich verstehe diese 1 Gbit grenze nicht
Vermutlich normales Marktgeschehen, bzw. fuer die Kosten zu niedtige Nachfrage und Bereitschaft fuer >1Gbps auch mehr Geld auszugeben? Frage: waerest Du z.B. bereit die ca. 140 Euro zu zahlen, welche die Telekom aktuell fuer 2/1 Gbps sehen will?
ich muss mit xz bzw. zpaq Komprimierung nochmal viel rausholen damit es nicht ewig dauert
Was denn fuer Datentransfers, bei denen Du beide Seiten des Transfers kontrollierst und daher selber komprimieren kannst?
Mit allem Respekt, mir ist immer noch unklar welche Anwendung Du hast die Dich so sehr Internetzugang >1 Gbps wuenschen laesst.
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OK, aber solche Backups vermisst Du aktuell? Warum erscheint Dir 1 Gbps zu langsam? Wieviele Daten hast Du die ein offsite Backup benoetigen und wie oft erneuerm die sich?
Man kann ueber eine Nacht (6 Stunden mit 1 Gbps) ca., wenn ich mich nicht verrechnet habe) ca. 2.3 TiB Daten transferieren... ist das wirklich zu wenig?
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ich sehe es auch nicht das XGS-PON sobald kommen wird, nur wenn ein Konkurrent in direkter Nähe auf die Idee kommt auf XGS-PON zu setzen,
Wie das? Gibt es bei GFNW Ueberbau, also Anschluesse die zwischen GFNW und einem komplett anderen FTTH-Netz (mit XGSPON) waehlen koennen? Ich glaube nur wenige Nutzer werden wegen dem Mangel an XGSPON Tarifen bei GFNW umziehen wollen.
Aber bei GFNW ist ja auch die Telekom drin die bereits angekuendigt hat ihren 2/1 Gbps Tarif mittelfristig mehr Anschluessen anbieten zu wollen, die werden das bestimmt auch irgendwann auf ihre JointVentures ausdehnen... Vermutlich auch in Abhaengigkeit von der Nachfrage nach dem aktuellen Spitzentarif, d.h. wenn Du XGS so dringend willst ist das effektivste was Du womoeglich tun kannst den 1 Gbps-Tarif zu buchen (das effektivste muss ja absolut gesehen nicht wirklich effektiv sein, nur besser als die anderen Optionen).
Ich frage mich ja immer noch was die grosse Attraktion von Internetzugang in der 1 Gbps+ Klasse ist... ausser Speedtests, "bragging rights", digitaler Schwanvergleich, und vielleicht massives Bittorrenting faellt mir nicht viel ein, dass nicht sinnvollerweise besser mit einem VPS in der Cloud gemacht werden sollte?
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In dem genannten Zusammenhang, Technologie Wettbewerb.
Du kannst dich auf deinem GPON nicht ausruhen wenn andere XGS einsetzen, du hast das schlechtere Produkt.Nur in einem Markt in dem die Kunden entweder heiss auf das Label XGS sind, oder aber auf Datenraten die nur mit XGSPON realisiert werden koennen, beides sehe ich beim deutschen Massenmarkt eher nicht. Ansonsten bin ich auch ein grosser Freund vom schweizer Modell und dem dadurch ermoeglichten Wettbewerb, aber ohne die strukturellen Voraussetzungen bei uns zu aendern glaube ich nicht, dass so etwas bei uns passieren wird.
Es erzeugt zwang das die Wettbewerber mitziehen müssen.
Das ist der Grund der hohen XGS Durchdringung in der Schweiz nun, Salt hat 2018 damit angefangen.Jain, das alleine reicht nicht, wenn die Kunden da nicht mitgehen.
Wie gesagt es geht drum das Wettbewerb auf er Faser auch druck ausübt neuere Technologien eher einzuführen. Und zwar ab dann wenn einer mit anfängt und die Preiswert vermarktet.
Wunschdenken. Vodafone bietet seit Jahren Kabel1000, also deutlich hoehere Kapazitaet als mit DSL moeglich immer wieder zu Kampfpreisen weit unter DSL250 an, und hat es gerade mal geschafft seine Zahl an Kabel-Internetnutzern zu halten. Warum meinst Du waere das bei FTTH8000 ueber XGSPON auf einmal magisch anders?
Für die "10G" der gleiche wie für 1G Bulk Datentransfers so schnell wie möglich erledigen.
Sie sind attraktiv weil sie da sind durch die eingesetzte Technologie.OK, ich akzeptiere das als Deine Position (und danach hatte ich gefragt): ich bin jedoch nicht ueberzeugt, dass diese Sicht repraesentativ fuer den Massenmarkt ist.
Ja weil sie es extra bepreisen bei uns.
Halt auch weil bei uns die AUsbaukosten recht teuer sind, Frankreich geschaetzte Kosten im provatwirtschaftlichen AUsbau pro Anschluss, 200-300 Euro, bei uns 2000-4000 Euro, das ist 10 mal so viel, und den richtig teuren Ausbau gibt es nur mit Foerderung.
3-4 Tarife bis du dann beim z.b. 1Gbit angekommen bist für 60€+
Sie wollen Bandbreite an Privatkunden verkaufen, der fehlenden Wettbewerb ermöglicht dieses Geschäftsmodell.Das ist halt Marktwirtschaft, Kunden sind bereit fuer mehr Kapazitaet (etwas) mehr Geld zu zahlen und mit zunehmendem Preis halt immer weniger, ist ein Optimierungsproblem da die Tarifstruktur zu finden die fuer den Anbieter am besten ist... Und die Kunden akzeptieren ja Zugangskapazitaet als Preisdifferenzierungseigenschaft (IMHO um laengen besser als die unsaeglichen Datenvolumen im Mobilfunk).
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Damit er immer deutlich weniger anbieten kann, als ihm zur Verfügung steht. Um die Kunden halt so richtig schön auszumelken, das denen das Hören und Sehen vergeht
Unklar warum ein ISP der nur GPON anbieten will in XGSPON Faehigkeit investieren sollte, es sei denn Kombo-Geraet waere billiger als reines GPONb Geraet, oder reines GPON-Geraet nicht verfuegbar. Dass ein ISP es darauf anlegt seine Kunden zu quaelen bezweifle ich.
Ja Sicher irgendwann, z.B. dann wenn die Hälfte der 100 Jahre-Laufzeit ausgelaufen ist, oder wie?
Ohne praezise Zahlen zu haben vermute ich die Einsatzdauer von so etwas wie Linecards duerfte mit ca. 7-10 Jahren angesetzt werden, dann sind die "reif" fuer einen Austausch, und das ist der Moment wo der ISP sich ueberlegt was er in den naechsten 7-10 Jahren wohl anbieten will/muss.
oder am besten noch ein Jahr bevor die Laufzeit ausgelaufen ist, damit das Gerät auch abbezahlt wurde
Das ist in der Tat eine relevante Ueberlegung fuer einen ISP, Austausch vor Amortisierung ist nur dann attraktiv wenn man dadurch entweder viel mehr UMsatz macht oder starke Umsatzverluste vermeidet.
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Gegen das Tool an sich spricht nichts, allerdings ist es nicht perfekt.
Die Testserver sind teilweise überladen wodurch das Messergebnis verfälscht wird.Erm, das Tool, zumindest wenn man eine Kampagnenmessung macht, reserviert ausreichend Kapazitaet bei den Messservern bevor die Messung started (zumindest ist das so dokumentiert), das ist einer der Gruende warum eine Kampagnenmessung zwingend voraussetzt, dass man die Vertragsraten auswaehlt oder eingibt. Woher weisst Du dass die Testserver ueberlastet waren?
Eventuell kann das Peering auch überlastet sein, da aber gerade bei IPv6-Verbindungen nur 3 IPs gelistet werden, gehe ich von fast direktem Peering aus.
Das faellt in den Bereich fuer den der ISP zustaendig ist (das Produkt ist Internet- nicht Intranet-Zugang)... wenn der sein Peering zu den Messservern nicht in Ordnung haelt, sein Problem... (unser Problem ist, dass Messserver nicht in allen grossen T1-Netzen single-homed sind und per round-robin immer einer ausgewaehlt wird).
Beweisen / Messen kann ich das aber nicht.
Wie kommst Du denn dann zu der Ueberzeugung die Server seien ueberlastet?
Ich teste lieber mit den anderen besagten Tools die Leitung ebenfalls und bilde mir selbst ein Mittelwert.
Das hat mehr Hand und Fuß.Unklar, die machen alle keine Reservierungen fuer Messungen.
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ist denn jetzt nicht schon XGSPON fähige HW im EInsatz?
Das das nicht Deine Behauptung hier im Thread? Woher kommt Deine Information, dass das der Fall sein sollte?
der Anbieter ist ja nicht gezwungen auch wirklich XGSPON Tarife anzubieten
Ist er nicht, aber die Frage draengt sich auf warum ein ISP teureres Geraet kaufen soll als er braucht? Klar, gut moeglich, dass ma Tarife erst anbieten will wenn man auch X% der Anschluesse damit versorgen kann, aber das Ziel beim Einsatz von XGS_PON faehigen Linecrads duerfte schon darin liegen irgendwann Tarife anzubieten die darauf basieren, oder?
Wie man mit wenig Aufwand ein Netz für XGS-PON ertüchtigt.
Wobei das Video wohl nicht die ganze Wahrheit zeigen duerfte, das gezeigte Chassis hatte, wenn ich das richtig interpretiere, gerade mal einen einzelnen 10 Gbps Uplink fuer bis gut 6000 Anschluesse, das erscheint mir gerade im Lichte des durch Erweiterung ermoeglichten 2/1 Gbps Tarifs etwas niedrig. Mein Verdacht istz, das Video zeigt gar nicht die komplette XGS-PON Ertuechtigung sondern nur den Teil m it den Linecards und Optiken (und den zusaetzlichen Splittern)... aber ich kann auch falsch liegen, wer weiss wie viele/wenige Anschluesse tatsaechlich an dem OLT aktiviert sind.
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Erst wenn die XGSPON Infrastruktur annähernd gleich viel kostet, wie die GPON Infrastruktur, dann werden die Provider auch nur noch XGSPON verbauen. Und bitte dran denken - Der Provider muss wahrscheinlich auch bei 95% der Anschlüsse den verbauten aktiven ONT tauschen.
Die Ausruester pushen deshalb kombiniert OLT Linecards und Optiken die im glechen PON Baum glechzeitig XGS und G PON liefern kennen, dann muss der ISP/die Kunden nur die ONTs austauschen an Anschluessen die auf XGSPON Umgestellt werden. Das schein zumindest das zu sein was de Telekom macht.
Ausserhalb der Nerd-Blase sind Diskussionen bzgl. Routerfreiheit oder "Wie bekomme ich meine UNIFY Dreammachine via chang -ling(irgendwas) sfp angeschlossen?" völlig unbekannt. Da wird der OLT vom Provider genommen und gut is ...
Hast Du da Zahlen zu, oder ist das reine Spekulation... ich teile wohl die Einschaetzung, dass inkludierte oder gemietete Provider-ONTs wohl den Grossteil der ONTs im Feld ausmachen duerften, aber zum einen ist das bei mir auch nur Spekulation, zum anderen ist "Grossteil" weit weniger mutig als Deine Aussage bezueglich Nerds, allein wegen AVMs Fiber-Routern.
Oder endlich mal echten Wettbewerb vorschreiben so das sie gezwungen werden XGS einzusetzen.

Was hat XGS mit Wettbewerb zu tun?
Schweiz ist dank Wettbewerb bei fast 100% XGS Anteil im PON.
MMn. ist das ein Missverstaendnis, in der Schweiz ist mMn. es das PtP Netz das Wettbewerb erlaubt, weil es ISP ermoeglicht ihre eigene aktive Technik zu betreiben und mit guenstigeren Vorleistungen zu arbeiten*, welche Technik ist da erst mal egal.
*) Und die aktive Technik an Orten zu lokalisieren an denen ausreichen viele Anschluesse liegen, dass auch ein Nischen-ISP wie Init7 damit rechnen kann mehr als die 39-64 Kunden zu finden die zum Break-Even notwendig sind/waren (Details hier: https://blog.init7.net/de/rentabilitatsrechnung/)
Dadurch sind die "10G" bei einigen Anbietern das Standard Angebot für ~39sfr je nach Anbieter.
Die versprechen (fast) alle im Kleingedruckten nur 8 Gbps und in der Schweiz gibt es auch kein einfaches Kuendigungs- und Minderungsrecht bei Minderleistung. Mir persoenlich unklar warum "10G" fuer Internetzugang so attraktiv sein sollten, wollt ihr eigenen ISP-Betrieb eroeffnen oder grosse Download-Server betreiben? Weloche Nutzungen habt ihr um auch nur 1 Gbps zu saettigen?
P.S.: Wie angedeutet erwarte ich, dass ein langsamer Schwenk zu XGSPON hin stattfindet, weil das mMn. fuer ISPs zukunftssicherer ist als auf reines GPON zu setzen, wenn es um Anschaffungen fuer die naechste Dekade geht. Aber dieselben ISPs duerften kein gesteigertes Interesse haben ONTs zu tauschen, egal ob das wie bei der DG auf Kosten des ISPs ginge, oder wie bei der Telekom auf Kosten der Endkunden, kein attraktiver Upgradepfad wenn man Hardware fier > 50 Euro kaufen muss.
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Denen gehen solche Überlegungen wie Peering vollkommen am Hintern vorbei.
Das ist halt einer der Gruende, Unwissenheit und auch Desinteresse bei den geschaedigten, der der Telekom erlaubt dieses Spiel zu spielen... mMn. titriert die Telekom ihf vorsaetzliches Unterpeering so, dass es bei der eigenen Kundschaft nicht wirklich auffaellt, und im Gegensatz zum ehemaligen Volumendrosselvorhaben, bei dem die Telekom ihre Ziele klar kommunizieren musste, immerhin waren die Endkunden die beabsichtigten Zahlmeister, ist das Ziel hier, dass Inhalteanbieter das Problem wahrnehmen...
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Bei GFNW habe ich keine Ahnung, aber fuer die Telekom gibt es ein Umruestvideo in dem zu sehen ist wie nur-GPON Linecards ausgetauscht werden gegen solche die G und XGSPON koennen...
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Die einzige wirkliche Triebfeder wird sein, wenn die OLT Hersteller Linecards/Gbics mut 2,5/1 GPON aus Kostengründen streichen und nur noch eine Techniklinie anbieten.
Warum die einzige? Es gibt bereits Videos im Netz von M-Net und Telekom OLT Chassis mit XGSPON-Linecards... Die Telekom nutzt das wohl auch um vom alten 1:32 Splitting durch einen vorgeschalteten 1:2 Splitter in der Betriebsstelle auf 1:64 zu kommen. So oder so waere ich erstaunt wenn die FTTH Ausbauer ewig weiter nur GPON OLTs verbauen wuerden, unabhaengig davon, dass aktuell wohl GPON Segmente i.d.R. nicht in Ueberlast kommen...
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Meine Frage? Meine Frage bezieht darauf welche Motivation ein ISP haben koennte um schnell XGSPON auszubauen und solche Tarife anzubieten... mMn. waere so eine Motivation wenn das ausreichend viel zusaetzlichen Umsatz generieren wuerde, und dafuer braucht es Endkunden die Willens sind Geld in die Hand zu nehmen.