Beiträge von pufferueberlauf
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Und trotzdem schafft es Vodafone, Kunden zu verlieren.
Die Telekom allerdings auch (und DSL verliert prozentual und absolut pro Jahr mehr Kunden als Kabel)... nun ja, irgendwo muessen die 50% TakeUp-Rate bei den homes connected ja herkommen, i.d.R. von den Bestandsnetzen.
VF hat ca. 26.5% Marktanteil im Festnetz, bei ca. 3-4 grossen Anbietern im erwartbaren Rahmen, der Ausreisser ist mit 40.1% Marktanteil die Telekom (siehe VATM Marktanalyse 2026). Ein Grund warum die immer noch reguliert wird, und ein Zeichen, dass entweder die Regulierung nicht so funktioniert wie beabsichtigt, oder dass schlicht Marktversagen vorliegt. -
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Du scheinst "buchen" synonym zu "aktivieren" zu verwenden.
Nun ja, ist der einzige robuste Schaetzer den ich dazu kenne. Und ich denke alle aktiven Anschlusse sind auch gebucht worden, oder?
Mein Argument, dass > 50% derer die es koennen auch FTTH buchen/nutzen wird nicht schwaecher wenn es >>50% statt >50% sein sollten.
Wenn Du andere belsstbare Quellen fuer die TakeUp/Buchungsrate hast, wuerde ich mich freuen, wenn Du sie mit uns teilen wuerdest.
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Wobei du mit "buchen können" meinst dass die Wohnung als "Homes Connected" ausgebaut ist.
Genau, weil erst wenn ein schaltbarer Anschluss existiert, kann der auch wirklich gebucht werden.
Während oft so eine Buchung die Voraussetzung ist überhaupt angeschlossen zu werden.
Spannende Frage, wie viele homes passed verbleiben in dem Zustand weil niemand bucht und bei wie vielen verbummelt der Anbieter den weiteren Ausbau?
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Der Blödsinn geht weiter, das Kind im Brunnen muss nun gemanaged werden.
Das ist doch der franzoesische Ansatz.... bzw. der Versuch die lokalen Monopole einzuhegen, ohne dabei kleind Ausbauer direkg in den Konkurs zu treiben. Ein kleiner Schritt, aber ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung.
Allerdings behalte ich mir vor meine Meinung zu aendern bis ich das ganze Dokument gelesen habe.
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Gestorben? Ja so sah das aus, hatte aber offiziell niemand als tot erklaert, und offensichtlich hat man was auch immer das Problem war inzwischen geloest.
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Z.b. co-invest mit einer Infrastruktur und dadurch layer-1 access würde es auch bei uns erheblich günstiger machen für Endkunden.
Unklar, das wuerde die aktuell bei 3000-4000 Euro pro Anschluss liegenden Baukosten auch nicht wirklich reduzieren. Und solange dies Schuld nicht weit genug abgetragen ist, sehe ich bei hiesigen ISPs kaum Preisspielraum. Nicht das eine bessere Organisation unseres Ausbaus und des TK-Marktes in meinen Augen unsinnig waere, im Gegenteil, aber ist halt mMn. auch kein Wundermittel, das instantan zu niedrigen Preisen fuehren wird... die unsichtbare Hand braucht auch in funktionierenden Maerkten Zeit....
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Wie kritisch/unkritisch sind 10/20/30m Kabellänge?
Bei der ueblichen Singlemode-Glasfaser duerfte das egal sein, die Uebergangsdaempfung durch die 2 zusaetzlichen Steckbverbindungen duerfte mehr Daempfung bewirken, und auch die ist vermutlich irrelevant wenn Deine Leitung nicht bereits jetzt marginal sein sollte.
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Nominell kann auch 5G "ausreichende Versorgung" gewährleisten. Das ist in der Praxis aber Glücksspiel. Wenn es beim Kabel zur David-gegen-Goliath-Situation kommt, weil ein Kabelnetzbetreiber das marode oder überbuchte Netz in einem Versorgungsbereich nicht verbessern möchte, dann hilft es nicht, dass er dort auch noch das Quasi-Monopol besitzt. Der frustrierte Kunde wechselt (wenn er kann) zu VDSL - ja, das habe ich häufig erlebt. Langsamer, aber stabil.
Ich erwarte, dass der Bestandsschutz, den Kabel aktuell noch geniesst, nicht ewig halten wird. Und die Kabelbetreiber sehen das mMn. aehnlich und statt groesserer Investitionen in die Koaxialnetze versuchen die selber FTTH auszubauen.
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Hier hätten alle Anträge der vorherigen Förderprogramme automatisch auf die Bedingungen des 2.0 upgegradet und die entsprechenden Förderungen der Gebiete angepasst werden müssen. Das wäre die sinnvollste Vorgehensweise gewesen.
Das waere meiner Meinung nach daran gescheitert, dass die unterschiedlichen Richtlinien unterschiedliche Anforderungen hatten, und daher die Angebote der ISPs nicht zwingend uebertragbar sind. Da gibt es dann keine elegante Loesung, weil unklar ist ob der ausbauende ISP zu den neuen Bedingungen:
a) ueberhaupt den Zuschlag bekommen haette
B) bereit ist zu diesen Bedingungen zu bauen.
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Weniger das Altern als eher die Kontaktkorrosion.
Das ist nsatuerlich praeziser, so wie D es beschreibst, fuer mich faellt das konzeptionell unter "Alterung"

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In meiner begrenzten Erfahrung altern modulare 8C8P-Buchsen (oft als RJ45 bezeichnet, obwohl das nicht 100% richtig ist) wuerdevoller als TAE-Buchsen... es gibt mMn. Gruende warum Telekomtechniker aeltere TAE oefter mal austauschen. Daher, und auch weil es in meinen Augen eine nationale Sonderlocke ohne echten Mehrwert ist, halte ich den Ersatz von TAEs durch Modulbuchsen fuer eine gute Idee...
Aber ich hatte das auch in meiner alten Wohnung selber so gemacht und eine TAE an 12m internem Kabelweg durch eine Modularbuchse mit 0.5 m Kabelweg ersetzt, was die Signalqualitaet deutlich verbessert hat. In der aktuellen Wohnung ist das Signal so stark, dass ich bisher die existierende TAE nutze...
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Die Förderrichtlinien halte ich generell in weiten Teilen für irrsinnig und zu sehr von behördlichem Starrsinn und Interesse der Industrie geprägt.
Also, so unsinning ist das was in der Gigabit-Richtlinie 2.0 lese mMn. jetzt nicht... Klar, das Foerdervebot fuer Gebiete mit DOCSIS3.1 Netzen ist natuerlich im Interesse der Kabel-ISPs, aber realistisch besteht in solchen Gebieten aktuell ausreichende Versorgung die zumindest nominell das 1 Gbps Ziel der EU (zumindest in Downloadrichtung) erreichbar macht.
Das nicht jede Foerdermassnahme zwingend jeden ueberzeugt, liegt in der Natur der Dinge, die Frage ist hier fuer mich, wie hoch ist da der "Verschnitt"... Und im ernst, wenn wir Milliarden in Benzinrabatte verpulvern (die quasi keine langzeitige Wirkung haben werden) koennen ohne mit der Wimper zu zucken, dann kann ich mich ueber die eine oder andere Waldhuette mit Glasfaseranschluss nicht so richtig aufregen. -
wieso? lieber ein Vermögen für die Transceiver ausgeben?
Na ja, solange Du mit Patchkabeln arbeitest, die Du schnell und einfach austauschen kannst, warum nicht. Aber wenn Du Kabel dauerhafter verlegen willst, macht es vielleicht Sinn, zu ueberlegen welcher Typ laenger auch mit neuer Technik genutzt werden kann. Aktuell sieht es wohl so aus, als waere OS2 da besser als doe OMs...
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das habe ich bspw. nicht gewusst;
Das 1&1 dabei ist der 4 Mobilfunkanbieter zu werden ist Dir neu?
aber das bedeutet je tiefer der Markt verkapselt ist, desto günstiger geht es?
Jain, prinzipiell ja je tiefer man einsteigt desto weniger Vorleistungen muss man einkaufen (und Vorleister nehmen i.d.R. mehr als es sie selber kostet). Aber man braucht halt auch eine gewisse Groesse bevor es sich lohnt selber Technik zu betreiben...