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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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  3. pufferueberlauf

Beiträge von pufferueberlauf

  • Stiegeler - meine bisherigen Erfahrungen und aktuelle Probleme

    • pufferueberlauf
    • 20. Januar 2026 um 09:33
    Zitat von planarian

    Es geht hier nicht um Problemchen, sondern um Kompletabbrüche/Freezes bei einem einfachen Stream am Abend, d.h. es liegen echte Probleme vor und nicht nur irgendwelche Messungen!

    Danke fuer die Erinnerung, das hatte ich nicht mehr im Kopf... Dann verstehe ich auch Deinen Weg.

    Zitat von planarian

    Es ist mir vollkommen unklar wie aus einem guten Upload mit konstanten 470Mbit, nun seit 3 Wochen so etwas bei allen Speedtests herauskommen kann.

    Zeit fuer Packetcaptures und dann Analyse mit Wireshark oder tcptrace...

  • Stiegeler - meine bisherigen Erfahrungen und aktuelle Probleme

    • pufferueberlauf
    • 20. Januar 2026 um 09:11

    Na ja, persoenlich waere es mir humppe wenn ich zu breitbandmessung.de Problemchen haette aber nicht zu anderen Speedtest-Servern ausserhalb von Stiegelers eigenem Netz (der Server in #163 ist im Stiegeler Netz und daher ein passabler Test ob es zwischen Deinem ONT und Stiegelers Netz hakt, aber kein guter Test ob Stiegeler vielleicht momentan zu knapp an den Rest des Internets angebunden ist).

    Was sagt denn https://speed.cloudflare.com ?

  • Stiegeler - meine bisherigen Erfahrungen und aktuelle Probleme

    • pufferueberlauf
    • 20. Januar 2026 um 08:55
    Zitat von planarian

    Ich muss Stiegeler zugute halten, dass es jetzt wenigstens einen schriftlichen EMail Verkehr in der Sache gibt. Vorher waren es nur vereinzelte Anrufe von Technikern.

    Ja, eigentlich finde ich das von Stiegeler gut, und wuerde auch erst mal mit denen arbeiten, statt gegen die, auch wenn das etwas laenger dauern sollte.

  • Stiegeler - meine bisherigen Erfahrungen und aktuelle Probleme

    • pufferueberlauf
    • 20. Januar 2026 um 08:41

    Wuerde gerne wissen was die bei Stiegeler so rauchen... OK, dann eine vollstaendige Messkampagne und Antrag auf Minderung... dann ist es an Stiegeler mit der BNetzA ueber die Anbindung der breitbandmessung-de-Server zu verhandeln... Wobei, eigentlich finde ich Stiegeler nach allem was ich hier im Forum lese ganz charmant (auch in dieser Sache), also kein Minderungsantrag sondern weitere Interaktion mit deren Support.

    Zitat von planarian

    Die Server der offiziellen Breitbandmessung sind gerade mal mit 200G an den DE-CIX Frankfurt angebunden:

    Ja und? Die sind auch ueber ihren Provider, CoreNetworks erreichbar... wenn Stiegeler meint der DE-CIX Zugang sei dicht, sollten die halt ueber CoreNetworks routen... oder aber Minderungsforderungen erfuellen.

    Zitat von planarian

    Sie können sich sicher leicht ausmalen, was passiert, wenn zu Stoßzeiten 200 Kunden mit 1G Anschlüssen Tests gegen diese Server machen. Da das Ausführen von Speedtests bisweilen zu einem Volkssport geworden ist, würde ich davon ausgehen, dass es in der Regel sogar deutlich mehr als 200 Nutzer zur gleichen Zeit Bundesweit sind ;)

    Unklar, die BNetzA reportiert jaehrlich wie viele Messkampagnen angefangen und abgeschlossen werden, und z.B. die Telekom misst ja gar nicht ueber den DE-CIX sondern ueber ihr Peering zu CoreNetworks... Mit Verlaub, wenn Stiegeler bei dieser Hypothese bleiben will, sollten die das mit Daten untermauern, so klingt das eher wie eine Nebelkerze...

    Zitat von planarian

    D.h. die Aussagekraft dieser Tests mag häufig auch deutlich eingeschränkt sein, weil der Flaschenhals beim Speedtest - Server selbst liegt."

    Eher nicht, bei breitbangmessung.de muss man die vertragliche Maximalrate mit angeben und der Test startet nur wenn das Messsystem auf den Servern ausreichende Kapazitaet reservieren kann um die vertragliche Rate auch zu erreichen...

    Man kann den breitbandmessung.de Test gerne kritisch sehen, aber die beiden Punkte die Stiegeler hier aufwirft laufen auf Inkompetenz beim Betreiber raus und dafuer sollte Stiegeler halt auch Indizien liefern, wenn das deren echte Position sen sollte. Kann ja auch sein, dass da einer aus der Technik einfach nur offen seine aktuelle persoenliche Theorie geteilt hat (was eigentlich ganz charmant waere).

  • Top Zustandsbericht zum Desaster der Glasfaernetze in der EU

    • pufferueberlauf
    • 20. Januar 2026 um 08:21
    Zitat von Phino

    In schlechter abschneidenden Märkten wie Deutschland äußern Kunden eine höhere Wechselbereitschaft und fordern häufiger bessere Servicequalität sowie stabilere Netze als in den Top-Nationen.

    Und trotzdem sind 60% der DSL Kunden bei der Telekom... ich sehe mal wieder eine Auftragsarbeit ein Consulting-Firma die eine bestimmte Agenda pushen soll, meine Motivation mir dazu tiefere Informationen zu besorgen ist aeusserst gering, weil ich diese Gruetze satt habe... Andererseits macht es wenig Sinn darueber zu diskutieren wenn man es gar nicht gelesen hat.

    Was ich spannend finde ist, dass man bei uns sehen kann was passiert wenn man neo-liberale Privatisierung und individuelle Optimierung auf die Spitze treibt... Der Infrastrukturausbau soll privatwirtschaftlich erfolgen (weil das ja bei anderer Infrastruktur auch oft erfolgreich so gemacht wird diese den Kraeften des Marktes zu ueberlassen, mir faellt nur gerade kein erfolgreiches Beispiel ein) und privatwirtschaftliche Unternehmen rechnen mit spitzem Bleistift was sich rechnet und was sich aktuell nicht rechnet. Und die treffen jetzt auf Endkunden die ebenso mit spitzem Bleistift rechnen ob sich aktuell ein Vorvertrag oder ein Wechsel lohnt... In beiden Faellen wird krurzfristig optimiert und IMHO mittel- und langfristig hoehere Kosten in Kauf genommen (bzw. es wird gar nicht auf die lange Sicht geachtet und nur kurzfristig optimiert).

    Eigentlich kann ich da keiner Seite einen echten Vorwurf machen, beide verhalten sich so wie es unser Wirtschaftssystem erwartet und foerdert...

    Der Fehler liegt IMHO in der abstrusen Idee Infrastruktur zu privatisieren und deren Modernisierung dem "Markt" zu ueberlassen, was so wenig funktioniert, dass wir ja bereits ein Foerdersystem etablieren mussten dass 2-stellige Millardenbetraege festlegen musste um zumindest einen Teil des Marktversagens auszugleichen. Wir solllten statt dessen Bau und Wartung des Zugangsnetzes in staatliche Hand nehmen, dann liesse sich ein Wechsel von Kupfer auf Glas relativ leicht gesetzlich regeln. Weil wir aber aus den Zeiten der grauen Post wissen, dass das Netz damals ganz gut war, weniger aber die Dienstleistungen auf diesem Netz sollten wir auf dem staatlichen Zugangsnetz Betreiberwettbewerb organisieren... reguliertes Monopol wo sich natuerliche Mono- oder Duopole aufdraengen, Wettbewerb da wo er realistisch funktionieren kann.

  • Packetloss bei der Deutschen Glasfaser seit November 2025

    • pufferueberlauf
    • 19. Januar 2026 um 20:40
    Zitat von Zahni

    Und dann kann es immer noch am eigenen Netzwerk liegen...

    Danke fuer Deine Kommentare. Ich mach das jetzt schon ein paar Jahre Hobby-maessig und ich meine ich verstehe die Problematik ganz gut und kann auch traceroutes ganz passabel lesen. Wie schon oben erwaehnt ein traceroute ist immer nur ein Indiz, aber in den richtigen Haenden ein relativ starkes Indiz. Damit will ich es gut sein lassen und nur mein Lieblings-Howto zu dem Thema verlinken:
    https://archive.nanog.org/sites/default/files/10_Roisman_Traceroute.pdf

  • Packetloss bei der Deutschen Glasfaser seit November 2025

    • pufferueberlauf
    • 19. Januar 2026 um 09:04
    Zitat von Zahni

    Eine kurze Anmerkung: Packetloss im Internet mittels Ping zu untersuchen, ist keine stabile Lösung, da viele Router ICMP entweder nicht oder nur instabil beantworten. Das geht nur, wenn man eine stabile Gegenstelle hat.

    Stimmt schon, allerdings ist das Fehlerbild hier im Traceroute (nicht nur Ping zum Endhost) schon diagnostisch auswertbar. Wenn es bei allen Hops (oder allen Hops hinter einem Hop N) einen aehnlichen Bodensatz an Paketverlust gibt, dann deutet vie darauf hin, dass dieser Verlust an Hop N (oder am egress von Hop N-1) entsteht. Klar ist kein harter Beweis, aber ein deutliches Indiz.

  • Packetloss bei der Deutschen Glasfaser seit November 2025

    • pufferueberlauf
    • 19. Januar 2026 um 07:47

    Wohl der Preis dafuer von vielen ISPs als Mietrouter angeboten zu werden, wuerde ich vermuten... man kann sich das auch schoenreden als "vermeidet Verwirrung bei unbedarften Endkunden"....

  • Erfahrungen DG und Umstieg vom Leihrouter zum eigenen Router

    • pufferueberlauf
    • 18. Januar 2026 um 15:18

    Kann es sein, dass die Dich zwar auf kundeneigenen Router umgestellt haben aber nicht fuer den ONT? Kannst Du mal probieren den neuen Router am alten ONT in Betrieb zu nehmen? (Ich vermute der laesst sich so konfigurieren, dass er einen der Ethernet-Switchports fuer den WAN Zugang verwendet)?

  • Erfahrungen DG und Umstieg vom Leihrouter zum eigenen Router

    • pufferueberlauf
    • 18. Januar 2026 um 11:08

    Bulldog66, die PON Seriennummer scheint im 4 Screenshot nochmal ungeschwaerzt aufzutauchen...

    Aber zumindest existiert da ein PON Link...

  • Erfahrungen DG und Umstieg vom Leihrouter zum eigenen Router

    • pufferueberlauf
    • 18. Januar 2026 um 11:05

    Fuer mich (ohne direkte Erfahrung mit der DG) sieht das so aus als waere die Umstellung noch gar nicht ganz fertig, zumindest weiss die Datenbank hinter der Aktivierungsseite noch nichts davon... managed-cpe... auch der Text direkt unter dem Titel beschreibt Deine Situation zum Teil...

    Warum die DG solche Umstellungen an einem Freitag durchfuehrt ist mir nicht klar...

  • Erfahrungen DG und Umstieg vom Leihrouter zum eigenen Router

    • pufferueberlauf
    • 18. Januar 2026 um 10:57

    Bulldog66, vielleicht willst Du den Screenshot noch mal ueberarbeiten und persoenliche Informationen schwaerzen?

  • Breitband MKK 63xxx

    • pufferueberlauf
    • 17. Januar 2026 um 23:25

    Mmmh, schon GPON hatte rein 128 ONU Limit, XGSPON hat das wenn ich mich richtig erinnere auf 256 aufgeblasen... nicht das es eine gute Idee ist PON Baeume so gross anzulegen...

  • Packetloss bei der Deutschen Glasfaser seit November 2025

    • pufferueberlauf
    • 17. Januar 2026 um 20:48

    Isch 'abe gar kein Auto^W^W keine Fritze... (ich offenbare wohl mein Alter durch diese Werbungsreferenz)

    daher stelle ich mir das wohl einfacher vor als es fuer die Mehrheit der Nutzer sein duerfte...

    Ein Grund mehr bei OpenWrt Routern zu bleiben ;)

  • Packetloss bei der Deutschen Glasfaser seit November 2025

    • pufferueberlauf
    • 17. Januar 2026 um 19:12

    Musst Du die DG fragen... macht vermutlich aus deren Sicht Sinn aber unklar ob technisch, oder nur kaufmaennisch...
    Ich hatte frueher mal einen ISP der mit DHCP gearbeitet hat, der hat die MAC Adressen dauerhaft gebunden (hat allerdings 4 MACs pro Kunde erlaubt)... da gab es allerdings eine Webseite auf der man das selber Resetten konnte.

  • Packetloss bei der Deutschen Glasfaser seit November 2025

    • pufferueberlauf
    • 17. Januar 2026 um 19:04
    Zitat von lp24db

    Aber nein. 1h Mac Sperre,

    Nun ja, ich wuerde da vermutlich einfach mal versuchen die MAC zu clonen bevor ich den Router austausche... das sollte kein Hexenwerk sein und hat gute Aussichten zu funktionieren...

  • Breitband MKK 63xxx

    • pufferueberlauf
    • 17. Januar 2026 um 16:34
    Zitat von Phino

    Bei GPON kommen noch die Verschlüsselung und das Handling von bis zu 127x anderen Daten auf der Faser dazu.

    Das ist in der Tat so, dass es bei PON noch eine Menge extra-Traffic pro Nutzer gibt, aber die werden i.d.R. nicht auf die Kundenkapazitaet angerechnet... d.h. das laeuft quasi auf einer anderen Schicht und betrifft die Gesamtkapazitaet im Segment aber die individuelle Obergrenze nur dann wenn das Segment in Volllast laeuft (und das ist IMHO momentan die Ausnahme).

    Zitat von Phino

    Bei AON wird in den meisten ISP schon Ethernet und DHCP gesprochen, da wird wirklich nur Licht in Strom gewandelt.

    Schon richtig, aber z.B. hat echtes Ethernet mehr effektiven Overhead als GPONs GEM (oder XGSPONs XGEM)...

  • Packetloss bei der Deutschen Glasfaser seit November 2025

    • pufferueberlauf
    • 17. Januar 2026 um 15:57

    Mach doch mal ein paar laengere Trippy tests, z.B. ueber Nacht mit >= 1000 samples?

    Code
    # Unter https://github.com/fujiapple852/trippy/releases zur aktuellen Release navigieren und unter Assets das passende Archiv fuer das eigene Endsystem (Windows, Macos, Linux) runterladen und lokal entpacken.
    # Unter Windows CMD als Administrator starten, ins Verzeichnis mit der Datei trip.exe wechseln und folgendes aufrufen, die Firewall muss eventuell fuer Trippy geoeffnet werden.
    trip --mode tui --icmp-extensions --dns-lookup-as-info --tui-address-mode both --tui-icmp-extension-mode all --tui-preserve-screen --dns-resolve-method cloudflare  --tui-custom-columns holsravbwdtKM --icmp --tos 181 -4 one.one.one.one
    trip --mode tui --icmp-extensions --dns-lookup-as-info --tui-address-mode both --tui-icmp-extension-mode all --tui-preserve-screen --dns-resolve-method cloudflare  --tui-custom-columns holsravbwdtKM --icmp --tos 181 -6 one.one.one.one
    # Windows IPv6, bitte folgenden Aufruf verwenden:
    trip --mode tui --icmp-extensions --dns-lookup-as-info --tui-address-mode both --tui-icmp-extension-mode all --tui-preserve-screen --dns-resolve-method cloudflare  --tui-custom-columns holsravbwdtKM --icmp -6 one.one.one.one
    
    # jeweils nach ca. 1000 Messungen Trippy einfrieren (mit CTRL-f) und deinen Screenshot machen und posten
    
    # Bitte das CMD-Fester so breit machen, dass die zweite Spalte (Host) komplett lesbar ist
    # oder mit etwas weniger Information aber dafuer einfach als Text kopierbar:
    trip --mode pretty -C 1000 -4 heise.de
    trip --mode pretty -C 1000 -4 dns.google
    trip --mode pretty -C 1000 -4 one.one.one.one
    trip --mode pretty -C 1000 -6 heise.de
    trip --mode pretty -C 1000 -6 dns.google
    trip --mode pretty -C 1000 -6 one.one.one.one
    Alles anzeigen

    Und wenn Du mir Deine aktuelle IP (v4 oder v6) per PN mitteilen willst, kann ich einen aehnlichen Trippy-Test von hier aus gegen Deinen Router laufen lassen (wenn der denn auf ICMP echo requests von aussen antwortet).

  • Packetloss bei der Deutschen Glasfaser seit November 2025

    • pufferueberlauf
    • 17. Januar 2026 um 15:53
    Zitat

    Das ist aber ein Zeichen dafür, dass es auf TCP Ebene keine Paketverluste gibt. Auf sowas reagieren Speedtests recht empfindlich.

    Jein, ganz so einfach ist das nicht... was stimmt ist, dass bei klassischem TCP-Reno der maximale Durchsatz eines Flows von der RTT (Entfernung zu den Servern) und der Verlustrate abhaengt (seminales Paper von Matt Mathis zur Berechnung des maximalen TCP Durchsatzes in Abhaengigkeit von RTT und Packetloss). Aber z.B. BBR misst die Kapazitaet und Latentz unabhaengig und ist bereit und in der Lage auch relativ hohe Verlkustraten (um 1%) durch Fast-Retransmitts zu tolerieren ohne das klassischen Durchsatzverhalten von TCP Reno zu zeigen.

    Tl:dr: "keine Paketverluste" ist etwas strikt, aber ich sehe es auch so, dass das gegen massiven Verlust spricht, zumindest ueber den Pfad zu den breitbandmessung.de-Servern.

  • Breitband MKK 63xxx

    • pufferueberlauf
    • 17. Januar 2026 um 15:42
    Zitat von Phino

    Die Telekom schickt einfach ein bisschen mehr Bandbreite auf die Faser, um dieser Diskussionen aus dem Weg zu gehen, sehr wohl wissend, dass das dann doch gar nicht im LAN ankommt.

    Jein. Der Standard-ONT der Telekom, das Glasfasermodem2 hat ja einen 2G5BaseT Port, d.h. da kommen die vertraglich zugesagten brutto 1Gbps (beim Glasfaser 1000 Tarif) auch an, und beri entsprechendem eigenen ONT und Router auch. IMHO kann man von einem ISP in dieser Hinsicht nicht mehr verlangen, wenn er Kunde da einen Router per 10, 1000, oder 1000 Mbps Ethernet dran haengen will, so it es dessen eigene Entscheidung und er/sie muss halt mit den Konsequenzen leben...

    Zitat von Lars_

    Phino Es wird in Ethernet gewandelt, aber ich möchte nicht, dass der Provider absichtlich in einen Ethernet-Standard wandelt, dessen Netto-Datenrate geringer ist als die gebuchte Geschwindigkeit.

    Das ist in der Tat eine offene Frage, aus Sicht der BNetzA zaehlt momentan wohl nur, ob man in einer bretibandmessung.de Kampagne eine Minderung bescheinigt bekommt oder nicht, d.h. es muss hin und wieder zumindest 90% der vertraglichen Maximalrate gemessen werden koennen. Und das geht mit Gigabitethernet bei einem vertraglichen Maximum von 1000 Mbps, auch wenn der ISP seine Sicherheitsreserve da anzapft... Ich teile allerdings die Ansicht, dass es problematisch ist, wenn ein ISP mit technisch unerreichbaren Raten wirbt, nur bin ich nicht sicher ob die BNetzA da der richtige Ansprechpartner ist, weil eventuell das TKG hier aussen vor ist und statt dessen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) (z.B. § 5 Irreführende geschäftliche Handlungen Satz (2).1) relevant ist. Ist halt die Frage ob ca. 5% zu viel zu versprechen bereits relevant ist wenn die naechste Tarifstufe 40% tiefer liegt...

    Zitat von mbo77

    Ich finde einen 930-Mbps-Tarif alleine in der Vermarktung zu sperrig.

    Wenn ich dann noch bedenke, dass dies für den Kunden keinerlei Auswirkung hat, muss ich mich immer daran erinnern, dass eine derartige Diskussion ausschließlich in Deutschland existiert.

    Wird allerdings im UK (also nicht ausschliesslich in D ;) ) so gehandhabt, da darf nur mit Datenraten aus oeffentlichen Kapazitaetstests geworben werden, daher bietet BT z.B. auch keinen 1000er Tarif an sondern "nur" 900...

    Zitat von Phino

    Der ISP liefert dir auf der Glasfaser die 1 GBit/s, Dass es hinterher Wandlerverluste gibt, ist, zumindest bei der aktuellen Gesetzgebung, nicht sein Problem. Die Verluste hast du auch bei AON-Anschlüssen, allerdings geringer.

    Ich wuerde das differenzierter sehen, wenn ein ISP auf der Faser ueberprovisioniert aber nur einen 1 Gbps-ONT liefert ist das schon sein Problem...

    Wieso sollte der Verlust bei AON geringer sein? Das haengt eigentlich nur von der Verkapselung ab (PPPoE vs IPoE, VLAN vs kein VLAN, ds-lite vs DualStack).

    Zitat von Lars_

    Ich weiß auch leider nicht so genau welche Geschwindigkeit im MKK provisioniert wird.

    Wenn Du bei Vodafone gebucht hast, ist die MKK da raus, Dein Ansprechpartner ist Dein ISP, und wenn der einen falschen ONT liefert sollte der IMHO dafuer gerade stehen, nur wird es mit breitbandmessung.de knifflig die ca. 5% systematische Minderleistung bescheinigt zu bekommen.

    Ich habe ja einen leisen Verdacht, dass dieser 10% Abschlag in der Nachweismethode zu gewaehlt wurde, dass nicht alle (normal mit maximale Vertragsrate als Brutto-Limit provisionierten) Bestandvertraege ploetzlich Minderleistung aufweisen wuerden, aber in der Begruendung der BNetzA zu dem Abschlag steht davon kein Wort, statt dessen findet sich da eine herrlich sophistische Betrachtung dazu was "maximal" bedeuten kann.

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