OpenWrt erlaubt Firewall Regeln die das Praefix ignorieren:
[OpenWrt Wiki] IPv6 firewall examples
Vielleicht kann Mikrotik das auch?
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Frage: Was passiert wenn Du da 200 und 100 eintraegst, also jeweils die Haelfte der vertraglichen Raten wie sieht dann ein Speedtest aus im Vergleich zu 400/200?
Wuerdest vielleicht den folgenden Speedtest (eigentlich besser Kapazitaetstest) einmal mit 400/200 und einmal mit 200/100 in der Fritzbox machen und Screenshots posten?
Oder ein gemanageter Switch und 3 VLANs vom Switch zum Router... nicht ideal aber auch kein Beinbruch, wenn Du nicht ueber Deine 3 WANs Load-Balancing oder aehnliches betreiben willst, oder?
Was heißt provisiniert?
Bei den PONs ist es so, dass der OLT nur solchen ONTs Sende- (und Empfangsslots) zuweisen die beim OLT registriert sind, und diese Zuweisung (sowie die Durchsetzung der vertraglichen Maximalrate) nennt man neudeutsch Provisionierung... Der ISP kontrolliert damit auch gleich noch (direkt oder indirekt) welcher Vertrag mit welchem ONT verbunden ist (da schaut er nach welche vertraglichen Raten fuer jeden ONT gelten*). Allerdings vermute ich, wenn zwei Endkunden am selben PON-Baum ihre ONTs tauschen, funktionieren die jeweils ganz normal weiter, nur halt mit dem jeweils "falschen" Vertrag und moeglicherweise der falschen Telephonnummer ;).
*) Damit das funktionieren kann muss der ISP entweder den ONT selber beim Kunden montieren, oder der Kunde muss den ONT registrieren lassen (mit Serien-Nummer und oder PLOAM Passwort)... Ist bei anderen Shared-Medium Zugaengen nicht anders, bei DOCSIS muss man die MAC Adresse des Modems registrieren, bei LTE dient dazu die IMSI der SIM/eSIM die der Provider schon kennt weil der die SIM ausgegeben hat.
Das XGS-PON Thema ist aber auch interessant. Ich höre zum ersten Mal, dass die DG das ausbaut.
Da gab es hier schon mal einen Thread zur Ankuendigung:
Interessant ist da sschon, da man ja theoretisch auch GPON und XGS-PON parallel auf der gleichen Faser betreiben kann. Es gibt Provider, da bekommt man einen XGS ONT nur dann, wenn man den passenden Tarif bucht, andernfalls bekommt man einen GPON ONT.
Das war meiin Verdacht, eben wegen des Preisunterschieds, aber vielleicht bekommt die DG bessere Preise als die kleinen ISPs von den ich die Infiormation aufgeschnappt hatte. Ich vermute mal, dass da dann bald neue Tarife kommen werden....
Danke. Hast Du den 1000er Tarif gebucht (schelleres gib es ja noch nicht bei der DG, oder?)
Ich habe gehoert, dass XGS-PON ONTs im EK fuer ISPs etwa doppelt so teuer waren (Anfang des Sommers) wie GPON-ONTs daher frage ich mich unter welchen Umstaenden die DG XGS-PON ONTs vergibt?
Möglicherweise interessant: Bei uns wurde direkt XPS-PON installiert, also die neue Generation der Infrastruktur.
Was fuer einen ONT hat die DG bei Dir verbaut (AHersteller und Model waren interessant)?
Haebgt davon ab wofuer man den Shaper verwendet... Der ISP betreibt seinen eigenen Shaper zur Einhaltung der vertraglichen Maximal-Rate, eine eigener Shaper kann helfen die Latenz-unter-Last-Zunahme zu begrenzen (aber nur in Kombination mit kompetentem AQM und Traffic-Scheduling) auch hilft ein Traffic Shaper wenn man Priorisieren moechte, z.B. fuer VoIP. Traffic-Shaping ist relativ CPU intensiv und fuehrt gerade bei hohen Zugamgsraten oft zu einer Ueberlast... die Loesungen sind dann, entweder Reduktion der Shaper Rate auf Werte welche die CPU(s) leisten koennen oder die Beschaffung eines Routers mit potenteren CPUs, oder haltt Deaktivierung des Traffic-Shapers.
Frage: Woran wird das festgemacht? Wenn es die MAC Adresse der angeschlossenen Geraete sein sollte, kann man dieses Limit durch MAC-Cloning umgehen? Also kann man sequentiell mehr als 5 verschiedene Geraet anschliessen solange man nicht mehr als 5 MAC Adressen verwendet?
Also, man kann auch ueber WiFi die Kapazitaet eines Internetlinks messen, nur muss man dann kontrollieren, dass der WiFi Link nicht den Flaschenhals darstellt. Das ist, gerade bei Internetzugangskapazitaeten von 1 Gbps und aufwaerts, IMHO meist deutlich aufwendiger als einen Test per Ethernet zu machen, zumindest wenn man Gerate mit "echtem" Ethernet hat. (Ein gutes Indiz fuer WiFi-ist-nicht-der-Flaschenhals waere ein lokaler Kapazitaetstest ueber WiFi der zuverlaessig >= 1 Gbps liefert...)
Ach, ja nur der Vollstaendigkeit wegen, die PON-Fritzboxen haben lediglich einen ONT-SoC auf der Platine integriert, d.h. auch da hat man einen ONT (der bei GPON/XGS-PON unerlaesslich ist). AVM arbeitet dabei mit einfachen optischen Transceivern fuer den SFP-Kaefig, die man nicht in anderen Routern mit SFP-Kaefig verwenden kann, allerdings gibt es auch komplette SFP-ONTs fuer aehnliches Geld wie die AVM Teile.
AVM hat bisher IMHO ganz eindrucksvoll demonstriert, dass man (zumindest die jeweiligen Spitzenmodelle) relativ lange unterstuetzt und mit Updates versorgt. Das mag zwar eher Privatanschlussklasse sein, statt SOHO, aber das muss hier kein Problem sein, schliesslich ist Semi-Profi-Geraet oft teurer...
Also ganz subjektiv, die Telekom ist ein technisch kompetenter ISP die relativ teuer ist (was zum Teil regulatorisch gewuenscht ist, im Kupfernetz ist das Ziel, dass Mitbewerber auf Basis von Telekomvorprodukten die Preise der Telekom profitabel unterbieten koennen).
Der einzige Pferdefuss liegt im Peering/Transitverhalten der Telekom im Vergleich zu den anderen ISPs hierzulande: die Telekom versucht ihre Marktmacht (den grossen Anteil an Internetanschluessen im lukrativen deutschen Markt) zu vergolden in dem sie versucht Inhalteanbietern ihren eigenen teuren Transit schmackhaft zu machen. Und zwar in dem sie die Uebergaben zu den grossen Transitanbietern vorsaetzlich und bewusst so dimensioniert, dass es zu Stosszeiten zu spuerbarer Verlangsamung (Latenz, Jitter ,und Paketverlust Erhoehung) kommt. Das ganze ist Firmenpolitik und wird IMHO technisch kompetent umgesetzt, hat aber ein bisschen den Geruch von modernem Raubrittertum und Wegezoll.... Das ganze betrifft nur einen Teil des Internets und duerfte den meisten Endnutzern nicht wirklich auffallen, den Inhalteanbietern hingegen schon... (das ist ja der Plan die Inhalteanbieter dazu bringen statt ueber ueberlastete heisslaufenden Uebergaben Premiumzugang zu Premiumpreisen direkt von der Telekom zu kaufen). Das ist jetzt keine Verschwoerungstheorie, die Telekom gibt das zu, auch wenn es in der Marketingsprache der Telekom einen anderen Geschmack hat. (Achtung, der aktuelle Streit mit Meta hat mit dieser Thematik zu tun, aber Metas Ansatz einfach die Zahlungen einzustellen aber die Uebergaben weiiter zu nutzen ist IMHO zurecht abgestraft worden...)
Bleibt jedem selber ueberlassen deshalb die Telekom zu meiden oder nicht.... ich habe der Telekom selber den Ruecken gekehrt, aber primaer weil die Mitbewerber halt guenstiger waren und gute Leistung bieten (O2 in meinem Fall, nicht perfekt, aber fuer mich "gut genug"). Wenn die Telekom fuer DIch ein gutes Angebot macht, wuerde ich mich nicht daran stoeren/orientieren was hier im Forum so vom einen oder anderen praeferiert wird ![]()
Noch besser, den Kunden Geld dafuer geben FTTH zu nutzen...
Das mit "billiger" ist fuer mich als Kunde ein Wunsch den ich wohl Teile, aber wenn ich mir die Investitionen ansehe die der FTTH Ausbau kostet bin ich nicht sicher wie ein ISP das kurzmittelfristig guenstiger anbieten kann als DSL auf bereits "abgeschriebener" Infrastruktur. Weil FTTH im Betrieb wohl niedrigere Kosten verursacht kann sich das langfristig aendern. Ich erwarte jedoch, dass dieses Problem des Preisgefaelles mittelfristig von den ISPs so geloest wird, dass die DSL Tarife teurer werden statt dass die FTTH Tarife billiger werden. In etwa so hat es die Telekom gemacht, erst die DSL Tarife angehoben und dananch neue FTTH-Tarife angeboten die teilweise guenstiger sind als die neuen DSL Tarife.
Was Bandbreitendeckelung angeht, so wird die IMHO bleiben. Der Festnetzkunde hat Zugangskapazitaet als Preisdifferenzierungsmerkmal akzeptiert und deshalb duerften ISPs das nicht ohne besseren Ersatz ausgeben (und besser fuer einen ISPs heisst, mehr Ueberschuss). Sieht man im Festnetz allerdings europaweit, dass teurere Tarife mehr Kapazitaet mitbringen. Allerdings nimmt der Grenznutzen zusaetzlicher Kapazitaet fuer die uebliche Nutzungen schnell ab, so dass der Preis pro Bit/Sekunde nur sub-linear mit der Kapazitaet ansteigt.
Aber mal etwas polemisches, fuer die uebliche interaktive Nutzung (Browsing, Social-Media, ein bisschen Video-Streaming) sind 1000 Mbps Internetzugangskapazitaet kaum spuerbar besser als 100 Mbps...
Aber wieso sollte ich einen Repeater nehmen, wenn die äußersten Bereiche auch jetzt schon mit WLAN erreichbar sind und ich z.B. mit WiFi6 sogar eine noch höhere Reichweite hätte (und ja, meine Handy hat auch Wifi6).
Die Kosten spielen insofern keine Rolle als dass ich es ja geschäftlich geltend machen kann, insofern muss es nicht gebraucht sein. Und so eine Investition ist ja einmalig und sollte dann ein paar Jahre halten.
Warum meinst Du sollte WiFi6 eine hoehere Reichweite haben?
Bei Eigenerschliessung hat die Telekom 1&1, O2, und Vodafone als FTTH Partner/Reseller, ob die alle Geschaeftskunden-Tarife ueber FTTH anbieten weiss ich nicht vermute aber mal schon.
Ach ja, ich wuerde immer versuchen Repeater per Ethernet-Kabel am Router anzuschliessen statt deren "Uplink zum Router" ueber WiFi zu realisieren... zumindest in/an der Halle sollte das eigentlich relativ leicht ,moeglich sein, ein Ethernetsegment darf ja bis zu 100m lang sein...
ZitatJa, genau, ich auch. Da reicht die Presse. Testsieger, bester Provider in Deutschland bei Geschwindigkeit und Stabilität. Noch Fragen?
Eigentlich will ich aus dieser Diskussion raus bleiben (habe keine direkte Erfahrung mit der DG und kann daher nur wild spekulieren), aber will ich anmerken, dass die ueblichen "Qualitaetstests" in der "Fachpresse" etwa so aufschlussreich sind als wenn Du den Naehrstoffgehalt verschiedener Joghurts anhand der Geschmacksurteile von Konsumenten festmachen willst.
Man sollte IMHO nicht all zu viel auf solche Tests geben...
Uebrigens, die BNetzA sammelt ueber breitbandmessung.de Zufriedenheitsdaten aufgeschluesselt nach ISP, macht sich aber, wie so oft, einen schlanken Fuss und veroeffentlicht die gesammelten Daten nicht nach ISP aufgeschluesselt... Honi soit qui mal y pense
Also eine Fausregel ist, ein aktiver 1Gbps-Ethernetport braucht ca. 1 Watt, d.h. ueber den Daumen kann man 1-2 Watt einsparen (weil zwei Ethernet Ports beteiligt sind) wenn man den ONT in den Router integriert, aber das haemgt dann davon ab was man genau vergleicht.
Laut dieser Studie hier, braucht ein genuegsamer GPON ONT 2.2 Watt. EIn ONT in SFP Mauform braucht natuerlich auch etwas Strom aber damit sollte klar sein, dass die Groessenordnung um die es geht vielleicht 2-3 Watt sind.
Darueber hinaus ist es halt so, dass es hilfreich sein kann wenn man dien Link-Zustand des FTTH-Links direkt auslesen kann (z.B. fuer FailOver auf LTE/5G) aber fuer die meisten Privatkunden duerfte da auch eine etwas langsamere L3/L4 Loesung ausreichend schnell sein (ICMP Echo Requests auf ein paar grosse Reflektoren wie 1.1.1.1, 8.8.8.8, 9.9.9. und wenn fuer X Sekunden keiner erreichbar, dann versuchen auf LTE/%G umzuschalten...).
IMHO gibt es keinen zwingenden Grund fuer oder gegen eine der beiden Alternativen, und damit kann/sollte jeder/jede nach eigener Vorliebe aussuchen. Persoenlich wuerde ich eher einen Stand=-Alone ONT mit Ethernetport praeferieren, aber hauptsaechlich weil das bei meiner aktuellen Netzstruktur mit dem geringsten Aufwand verbunden waere ![]()
1:32 oder 1:64 klingt eher nach Splitting-Faktor bei PON, also wie viele Anschluesse am selben OLT sitzen... Als Ueberbuchungsfaktor wuerde ich eher:
berechnen... Das haengt dann davon ab was die Kunden gebucht haben... z.B. 32 Kundem mit 1 Gbps Tarifen bei GPON laege bei 32/2.4 = 13.3 : 1... oder halt weniger wenn die Kunden Tarife mit weniger Kapazitaet gebucht haben.
Aber klar, ich stimme dir zu, die Produktionspreise sind nur eine Komponente fuer Endkundenpreise...
Die Kosten von Internet-Backbone und Uebergaben haengen nur bedingt vom monatlichen Gesamtdatendurchsatz ab... und staerker von der notwendigen Kapazitaet (und der Entfernung, aber die ist oft invariabel).
Ein Beispiel hilft vielleicht das zu verstehen:
Laut Bundesnetzagentur lag die monatliche Datennutzung im Festznetz im Jahr 2023 bei 287GB (setzen wir mal an das bezieht sich allein auf die Downloadrichtung)
Bei einem Kundenanschluss mit sagen wir 100 Mbps kann das bedeuten der Kundenanschluss war kontinuierlich mit:
belastet, oder aber der Anschluss lief:
Stunden am Stueck mit 100 Mbps
Wenn der ISP eine Backbone/Uebergabe/Zugangskapazitaet von sagen wir 1 Gbps hat, dann kann er damit gleichzeitig:
Kunden vom Typ A) versorgen, oder aber
Kunden vom Typ B). Oder anders gesagt, fuer Nutzungsprofile vom Typ B) braucht er mehr Kapazitaet im Backbone/Uebergabe/Zugangsnetz als fuer Nutzungsprofile vm Typ A), und will er seine Kunden adaequat versorgen ist das bei Typ-B Kunden aufwendiger/teurer als bei Typ-A Kunden, obwohl beide exakt das gleiche monatliche Datenvolumem umsetzen.
Das ist natuerlich ein kuenstliches Beispiel, echte Nutzungen liegen irgendwo zwischen diesen Extremen, aber koennen sich halt schon deutlich von Nutzer zu Nutzer unterscheiden...
Ich hoffe das illustriert warum monatliches Datenvolumen kein gutes Kosten-Korrelat ist.
Im Mobilnetz ist das allerdings, wegen beschraenkter "Datenguthaben" und der Option Volumen nachzukaufen, ein beliebtes Mittel zur Preisdifferenzierung welches die Kundschaft im wesentlichen akzeptiert hat, aber das liegt IMHO nicht daran, dass das die Kostenseite der ISPs ausreichend gut beschreibt... sondern ist eine Marketingentscheidung der Anbieter (was deren gutes Recht ist).
Monatliches Datenvolumen ist allerdings kein sonerlich gutes Korrelat fuer "verursachte Kosten)... ISPs rechnen untereinander meist per Kapazitaetsnutzung ab, also z.B. 95%-ile "Burstable Billing (BB)" (ich weiss der Wiki Artikel sagt "it is not often used by ISPs because such entities need committed information rates (CIRs) for planning purposes." Aber das ist knapp daneben, fuer Transit verwenden ISP auch BB untereinander allerdings oft mit einem zusaetzlichen minimum, und IMHO meint der Artikel dass ISPs so selten gegenueber ihren Endkunden abrechnen).
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