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Beiträge von pufferueberlauf

  • Die synthetische FRITZ!Box in einer GPON-Topologie

    • pufferueberlauf
    • 28. Januar 2025 um 20:49
    Zitat von frank_m

    Eine Second Source ist was anderes, als völliger Wildwuchs bei den Kundenendgeräten. Da hat der Provider die Schnittstelle unter Kontrolle und kann die nahtlose Integration in die eigene Infrastruktur gewährleisten.

    Ja, wobei nahtlose Integration schon allein wegen den ITU Standards die die ONTs einhalten muessen eignetlich zu erwarten ist... da ist IMHO sehr viel FUD im Spiel.


    Zitat von frank_m

    Die sich aber dann im Netz des Endkunden ggf. nicht aktivieren lassen.

    Was allerdings nicht das Problem des Herstellers ist, sonder IMHO ein Zeichen fuer einen ISP der entweder unwillens oder unfaehig ist die relevanten Vorschriften einzuhalten, beides Gruende die fuer einen ISP Wechsel sprechen.

  • Die synthetische FRITZ!Box in einer GPON-Topologie

    • pufferueberlauf
    • 28. Januar 2025 um 20:46
    Zitat von sentry0815

    Bisher waren die ONTs vom ISP im Regelfall kostenlos, da als (aktiver) Netzabschluss von einigen Anbietern definiert.

    Sorry, bei der Telekom sind ONTs im neueren System vom Kunden zu kaufen....

  • Die synthetische FRITZ!Box in einer GPON-Topologie

    • pufferueberlauf
    • 28. Januar 2025 um 20:23
    Zitat

    Und wenn, dann sind die deutschen Provider die Leidtragenden, denn von ihren Technologiepartnern werden sie keine Unterstützung bekommen. Die haben kein Interesse daran, Entwicklungsaufwand in Erweiterungen zu stecken, die es dann den Konkurrenten erlaubt, Netzausrüstung für das Kundennetz bereitzustellen. Bei dem Volumen des deutschen Marktes bekommt ein IT Ausrüster nicht mal ein Jucken in der Hose.

    Das ist dann vom ISP zu kurz gedacht... weil ein guter ISP allein aus Selbstschutz darauf achtet nicht von einem einzelnen Technik-Ausruester abzuhaengen...

    Aber da ist ja auch vom Technologiepartnern keine Extrawurst zu braten, alles was so ein Hersteller machen "muss" ist die Standalone ONTs und SFP ONTs auch an Endkunden zu verkaufen.


    Und jedem ISP steht es nach TKG immer frei einen ONT als aktiven Bestandteil des Providernetzes zu deklarieren, er muss halt den Stromzahlen. Siehe TKG 145:

    Zitat

    (1) Betreiber öffentlicher Telekommunikationsnetze dürfen ihr öffentliches Telekommunikationsnetz in den Räumen des Endnutzers abschließen. Der Abschluss ist nur statthaft, wenn der Endnutzer zustimmt und Eingriffe in Eigentumsrechte Dritter so geringfügig wie möglich erfolgen. Die Verlegung neuer Netzinfrastruktur ist nur statthaft, soweit keine Nutzung bestehender Netzinfrastruktur nach den Absätzen 2 und 3 möglich ist, mit der der Betreiber seinen Telekommunikationsdienst ohne spürbare Qualitätseinbußen bis zum Endnutzer bereitstellen kann. Soweit dies zum Netzabschluss erforderlich ist, ist der Gebäudeeigentümer dazu verpflichtet, dem Telekommunikationsnetzbetreiber auf Antrag den Anschluss aktiver Netzbestandteile an das Stromnetz zu ermöglichen. Die durch den Anschluss aktiver Netzbestandteile an das Stromnetz entstehenden Kosten hat der Telekommunikationsnetzbetreiber zu tragen.

    Aufmerksame Leser bemerken, dass der 145 KEINE Anforderungen an die Anzahl der mit einem aktiven Netzbestandteil zu versorgenden Endnutzeranschluesse enthaelt... Da gibt es z.B. bei FTTB inhaus VDSL und G.fast DPUs auch Praezedensfaelle...


    Das Problem ist, selbst die ISPs die argumentieren Kunden-ONTs waeren des Teufels und wuerden ihre Netzsicherheit gefaehrden, sind der Meinung, dass den Strom bitte der Endkunde zu zahlen habe...

  • Die synthetische FRITZ!Box in einer GPON-Topologie

    • pufferueberlauf
    • 28. Januar 2025 um 13:02

    Oder halt mehr Router mit SFP/SFP+ "Kaefigen"... ja, SFP bringt seine eigenen Kompatibiltaetsprobleme mit, aber der bereits existierenden Upgade-Leiter (G->XGS->25G->50G) fuer PONs ist klar, dass die "Optic" nicht ewig halten wird, da kann es durchaus Sinn machen direkt mit Tauschoptiken zu arbeiten. Abgesehen vom Umstand, dass es keine Voll-MAC ONTs sind, macht AVM vor wie das funktionieren koennte.

  • Die synthetische FRITZ!Box in einer GPON-Topologie

    • pufferueberlauf
    • 27. Januar 2025 um 23:27

    Ja, aber Du hast auch 73 (3) Satz 1 verlangt und der ist abgedeckt...

  • Die synthetische FRITZ!Box in einer GPON-Topologie

    • pufferueberlauf
    • 27. Januar 2025 um 20:54

    Naja, 73 (3) Satz 1 und 3 sind im 228 erwaehnt, daher greift zumindest das 10000 Euro Bussgeld.... wenn das jetzt fuer jeden Einzelfall faellig wuerde....

  • Switch statt ONT nutzen.

    • pufferueberlauf
    • 26. Januar 2025 um 13:04

    Jein, der "Trick" ist all die Werte zu klonen die der ISP tatsaechlich ausliest... und da schienen verschiedene ISPs verschiedene Werte auszulesen...

    IMHO ist das mit dem Klonen jedoch nur eine maessig gute Idee, quasi als Notloesung bei ISPs die das mit dem Fremd-ONT Provisionieren noch nicht wirklich hinbekommen.

  • Switch statt ONT nutzen.

    • pufferueberlauf
    • 26. Januar 2025 um 12:03

    Mmmh, je nach dem welche Werte der ISP bei der Provisionierung verwendet, kann mann diese erfolgreich vom offiziellen ONT klonen und hat dann zwei ONTs die aus Sicht des ISPs nicht unterscheidbar sind.

    Ich wuerde erstmal schauen wie aufwendig es ist bei Deinem ISP einen ONT provisioniert zu bekommen, um zu bewerten ob sich ein Klon-Versuch ueberhaupt lohnt.

  • Switch statt ONT nutzen.

    • pufferueberlauf
    • 25. Januar 2025 um 20:10

    Und funktioniert es wenn Du den WAN Port im Router mit Port 26 verbindest und mit VLAN200 taggst?


    Ich wuerde Port Miroring hier ignorieren... Du willst wirklich nur etwas gaaanz einfaches von Deinem Switch:

    a) ein VLAN fuer SFP-Port und Router WAN

    b) ein anderes VLAN fuer den ganzen Rest.

  • Switch statt ONT nutzen.

    • pufferueberlauf
    • 25. Januar 2025 um 19:58

    Mmmh, ich wuerde:

    1) Port 28 (das ist der SFP Port, oder?) und Port 26 aus VLAN1 rausschmeissen

    2) Port 28 und Port 26 in VLAN200 packen

    3) Port 28 aks Tagged Port konfigurieren

    4) Port 26 entweder auch als Tagged Port konfigurieren (dann muss der Router auch VLAN 200 verwenden) oder als Untagged Port (dann braucht der Router kein VLAN Tag auf dem WAN Interface).


    Port Mirroring verwendet mann gerne wenn mann Paket-Mitschnitte anfertigen will ohne den Traffic selber zu stoeren.

  • Deutsche Telekom - Übersicht PoP Glasfaser

    • pufferueberlauf
    • 25. Januar 2025 um 13:36

    Ich wette die Telekom verwendet i.d.R. ihre bereits existierenden Vermittlungsstellen als Standorte und denke, dass die den Ausbau weniger ausbremsen als der Mangel an fuer die Telekom wirtschaftlicher Tiefbaukapazitaet.

  • Deutsche Telekom - Übersicht PoP Glasfaser

    • pufferueberlauf
    • 25. Januar 2025 um 13:32

    Es gab mal Listen der alten 74 Access-Concentrator Standorte aber die sind inzwischen durch ca. 900 BNG-Standorte ersetzt worden (sorry, da habe ich keine Liste). Es gab/gibt ca. 7500 Betriebstellen der Telekom, daher ist zu vermuten, dass im mittel ca. 7500/900 = 8.3 Betriebsstellen durch einen BNG Standort ersetzt wurden, ich wuerde wetten dass dazu einer dieser 8 Standorte zu einem BNG Standort gemacht wurde.

  • UP-Dose kaufen an die Anbieter anschließt

    • pufferueberlauf
    • 25. Januar 2025 um 10:18

    Wahrscheinlich geht das, wenn die Stecker passen.

    Eine Sache die zumindest theoretisch Probleme machen kann ist, dass jede Verbindung (Spleiss oder Stecker) und jeder Meter Faserlaenge die Daempfung zwischen ONT und OLT erhoeht. Fuer diese Daempfung gibt es zulaessige Obergrenzen, werden diese Ueberschritten kommt kein Link zustande. Das duerfte aber im normalen PON Ausbau eher unproblematisch sein und die meisten PON-Baeume sollten genug Reserven fuer ein paar zusaetzliche Steckverbindungen haben (die zusaetzliche Kabellaenge ist bei den paar Metern um die es da maximal geht kaum relevant).

  • Maximale Vertragsdauer auf zwei Jahre begrenzt, inkl. Ausbau

    • pufferueberlauf
    • 23. Januar 2025 um 12:56
    Zitat von Phino

    Die werden, wenn das Urteil Bestand hat, ganz schnell Anschlussgebühren in Höhe von 600 bis 1000 € einführen, weil sie ja möglicherweise nur 6 -0 Monatsraten bekommen.

    Aber das ist eine Frage des Preises und der Kundenzufriedenheit... zufriedene Kunden wechseln IMHO eher seltener den ISP... wer darauf baut seine Kunden nur fuer eine MVLZ halten zu koennen, sollte sich vielleicht ueberlegen sein Geschaeftsmodell zu ueberdenken...

  • Endgeraetewahlfreiheit gilt auch fuer ONTs laut BNetzA

    • pufferueberlauf
    • 22. Januar 2025 um 17:59

    Merci, hatte den Thread nicht auf meinem internen Thread-Radar...

  • Maximale Vertragsdauer auf zwei Jahre begrenzt, inkl. Ausbau

    • pufferueberlauf
    • 22. Januar 2025 um 14:41

    ??? Im ernst die MVLZ ist letztlich relevant fuer ISPs die so "kacke" sind, dass sie ernsthaft mit quantitativer Kundenabwanderung rechnen muessen... IMHO sind viele Kunden nicht sonderlich daran interessiert alle X Monate den ISP zu wechseln, solange dieser ISP die Kunden nicht ernsthaft veraergert. (Anders ist der hohe Kundenstand der Telekom kaum zu erklaeren, immerhin ist die im Kupfernetz regulatorisch gewollt teurer als fast alle Mitbewerber).

  • Endgeraetewahlfreiheit gilt auch fuer ONTs laut BNetzA

    • pufferueberlauf
    • 22. Januar 2025 um 13:36

    Bundesnetzagentur - Pressemitteilungen - Endgerätewahlfreiheit gilt in passiven optischen Glasfasernetzen

    Und

    https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Telekommunikation/Unternehmenspflichten/Schnittstelle_netzabschluss/bescheid.pdf?__blob=publicationFile&v=3


    ...

    am 10.01.2025 entschieden:
    Die gesetzliche Festlegung eines passiven Netzabschlusspunktes für den Zugang zu
    öffentlichen Telekommunikationsnetzen an festen Standorten wird nicht für PON-
    Glasfasernetze abgeändert. Die Anträge auf Erlass einer Allgemeinverfügung zu
    einer Ausnahme von § 73 Abs. 1 Telekommunikationsgesetz (TKG) werden
    abgelehnt

  • Tarife für Glasfaseranschluss

    • pufferueberlauf
    • 20. Januar 2025 um 10:22
    Zitat von Phino

    Das sind aber alles technische Daten aus dem Labor.

    Ja, das sind klar gute Bedingungen, das sieht im Feld schon auch mal schlechter aus und dann koennen sich alle Technologien (wobei Kupfer empfindlicher sein duerfte als Glasfaser) massiv hoehere Latenz und vor allem hoeheren Jitter einfangen.

    Worum es mir urspruenglich ging war klar zu machen, dass FTTH nicht gottgegeben niedrigere Latenzen hat als DSL (mit G.INP ITU G.998.4).

    Bitte nicht missverstehen, ich halte FTTH selbst als PON trotzdem fuer ueberlegen, nur halt nicht primaer wegen der Latenz. (Eher die Stoerungsresistenz die sich in konstanterem niedrigeren Jitter zeigt im Vergleich zu Kupferleitungen mit RF-Ingress).

  • Tarife für Glasfaseranschluss

    • pufferueberlauf
    • 20. Januar 2025 um 09:56
    Zitat von tobix

    Habe Deutsche Glasfaser am XGS-PON und 16ms (über Netzwerkkabel, nicht WLAN).

    Fuer Endkunden ist nie richtig klar, wo der erste IP-Hop eigentlich sitzt...

    Ich bin bei O2 mit VDSL2/PTM/G.INP ueber L3-BSA am PoP in Hamburg und meine RTT zum ersten Hop is ohne Last ca. 9-11ms, aber das ist halt die eigentliche Zugangslatenz, plus der L3-Tunnel nach Hamburg. Die Netzstruktur der DG kenne ich jetzt nicht im Detail, wuerde mich aber nicht wundern wenn auch da mit wenigen Regionalen PoPs gearbeitet wird...

  • Tarife für Glasfaseranschluss

    • pufferueberlauf
    • 20. Januar 2025 um 08:53

    Citation needed... (Ernst gemeint, nicht schnippisch, ich ging bisher davon aus, dass GPON und XGSPON aufgrund der aehnlichen Request/Grant Methode auch aehnliche Latenzen haetten).

    Hier meine Referenz:

    Paper - Understanding Latency across PON systems (With few comparisons to DOCSIS systems) - NCTA Technical Papers

    Ich sehe, dass DOCSIS erst mit AQM und LLD in den niedrig einstelligen Millisekunden-Bereich kommt, sonst eher im hohen einstelligen Bereich. Das Paper ist etwas inkonsequent, weil es von GPON spricht aber XGS-PON misst, ich bin, wie gesagt, bisher davon ausgegangen, dass da keine/kaum Unterschiede in der Latenz existieren.

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