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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von pufferueberlauf

  • FiberTwist selbst kaufen

    • pufferueberlauf
    • 18. September 2025 um 13:50

    Da fehlt halt zwischen Hausübergabepunkt/HÜP bzw. Glasfaser-Teilnehmeranschluss (Gf-TA) noch ein Medienkonverter/ONT, wenn Dein Router selber keine Glasfaser-Buchse hat, brauchst Du noch ein aktives Element, bei AON wird das oft nur Medienkonverter genannt bei PON nennt man das ONT oder ONU. Beide Varianten hat Genexis im Angebot und ebenso einen passiven Deckel der eine Gf-TA bereitstellt, fuer den Anschluss eines eigenen Glasfasergeraetes. Aber Du brauchst da die Variante mit der Dein ISP arbeitet, wahrscheinlich also einen ONT und dieser ONT muss individuell ins System des ISPs eingepflegt werden, d.h. wenn Du einen eigenen kaufst, musst Du die immer noch ueberzeugen den auch zu provisionieren. Alles nicht so 100% erbaulich, sorry.

  • Opik GmbH Nord (Ausbau Wunstorf)

    • pufferueberlauf
    • 17. September 2025 um 16:05
    Zitat von Gfxtoolbox

    Man vergleicht keine Tarife nach dem Teuersten.

    Ich wuerde immer genau den Tarif vergleichen den ich auch buchen wollen wuerde, und wenn das der teuerste waere, warum ist Deiner Meinung nach ein Vergleich zwischen ISPs dann weniger nuetzlich?

  • Region 69.... Pop Testphase - Deutsche Glasfaser

    • pufferueberlauf
    • 17. September 2025 um 15:54

    Ja, das zeigt letzlich sehr schoen, dass die alten Vermittlungsstellen fuer den bedarf eines einzelnen ISPs mit PtMP Netz massiv ueberdimensioniert sind, was andeutet, dass meine theoretische Idee funktionieren wuerde... wenn denn eine Pflicht zur PtP Netzstruktur existierten wuerde. Das ist allerdings bei uns, zumindest bei der aktuellen Ausbauaktion, komplett utopisch...

  • Region 69.... Pop Testphase - Deutsche Glasfaser

    • pufferueberlauf
    • 16. September 2025 um 07:58
    Zitat von hetti72

    Bei der Telekom zählt seit vielen Jahren nur so Effizient und Kostensparend zu bauen wie irgend möglich und ein reines PtP Netz wäre nunmal beides nicht.

    Geschaetzt kostet ein PtP Netz 10-20% mehr (1), das ist nicht nichts, aber auch kein unueberwindbares Hindernis. IMHO ist der wichtigere Punkt, dass man bei der Netzbauweise der Telekom deutlich mehr Kontrolle ueber das Netz behaelt, Fasern die man gar nicht verlegt hat kann man, selbst unter Zwang, nicht an Mitbewerber vermieten. (2)

    Zitat von hetti72

    Ausserdem muss man bedenken das in Ländlichen Gebieten die Vermittlungsstellen viele Kilometer auseinander sind. Das würde die Kosten nochmal vervielfachen.

    Jain, auch da duerfte der eigentliche Tiefbau den Loewenanteil der Kosten ausmachen, und nicht die Zahl der Fasern... es gibt Kabel mit 12mm Durchmesser mit mehr als 800 Einzelfasern...

    D.h. ja PtP ist teurer als PtMP, nein "vervielfach" IMHO nur dann wenn wir auch einen Faktor von 1.2 als Vervielfachung gelten lassen (mathematisch korrekt, aber bin nicht sicher ob Du das gemeint hast.)


    (1) Basierend auf den Schaetzungen zur Schweizer Hochbreitbandstrategie, bei der es darum geht die bisher eigenwirtschaftlich nicht rentabel auszubauenden Anschluesse zu verglasen, also aehnlich zu Deinem Szenario.


    (2) Es ist ziemlich klar, dass mit der heutigen Einstellung so etwas wie das alte PtP Kupferdoppeladernetz nicht mehr gebaut werden wuerde, aus IMHO kurzfristig gedachtem Profitstreben.

  • Region 69.... Pop Testphase - Deutsche Glasfaser

    • pufferueberlauf
    • 15. September 2025 um 20:25

    Die PtP Netzstruktur ist flexibler als Point-to-Multipoint mit Splittern draussen im Feld, aber auch etwas teurer und hat etwas mehr Platzbedarf. Fuer die Telekom mit ihren existierenden Vermittlungsstellen fuer Kupfer und analoge Waehltechnik sollte der Platz da sein, andere ISP ohne existierende grosszuegige Vermittlungsstellen haben da groessere Probleme. Was ein PtP Netz ermoeglicht, ist dass konkurrierende ISP unbeleuchtete Fasern mieten koennen und mit eigener Technik betreiben. Das ist aber gar nicht so sehr im Interesse ausbauender ISPs, die Verkaufen meist lieber Bitstromzugang zu hoeherem Preis. Aber es ist unklar wieviele ISP so etwas in der BRD wuerden mieten wollen. In der Schweiz ist das FTTH Netz groesstenteils in PtP Struktur und da gibt es bereits einige Beteiber eigener Technik auf SwissCom-verlegten Fasern, wie salt.ch (eigenes XGSPON) oder Init7 (eigenes AON , mit 1, 10 oder 25 Gbps).

    Und PtP hat niedrigere Daempfung als PtMP, was sich aber sofort relativiert wenn in der Betriebsstelle ein Splitter fuer PON verbaut wird, Splitter haben mit die hoechste Daempfung in ueblichen PONs. Aber ein kompetent geplantes und gebautes PtMP Netz duerfte ausreichend Reserven haben so, dass das kein Nachteil fuer die Endkunden sein muss.

  • Es gehen nur bestimmte Apps am Anschluss DG

    • pufferueberlauf
    • 15. September 2025 um 12:51

    Wuerde immer breitbandmessung.de Tests empfehlen, am besten mit der Desktop-App und unter Einhaltung der Empfehlungen. Gerade weil man da die vertragliche Kapazitaet angeben muss, und deren Server dann die notwendie Kapazitaet reservieren ist man da relativ sicher nicht von den Servern ausgebremst zu werden.

  • Easybell über Telekom FTTH Netz

    • pufferueberlauf
    • 14. September 2025 um 21:24

    Wenn ich das richtig sehe, enthalten die jeweils relevanten Produktinformationsblaetter auch die finalen Preise, dass der FTTH XXL teurer ist als der Kabel XXL ist wenig verwunderlich, weil die Vorprodukte halt auch unterschiedlich teuer sind (und weil 1000/500 halt mehr ist als 1000/50).

    Auch die Preislisten unterscheiden da klar erkennbar zwischen FTTH und dem Rest (auch wenn es den XXL IMHO bisher nur ueber Kabel oder FTTH gibt). Wo ist da das Problem und wo tauchen da Zusatzkosten auf?

  • Deutsche Glasfaser, Ubiquity Cloud Gateway Ultra, Probleme mit der Latenz. ipv6 "lahmt"

    • pufferueberlauf
    • 13. September 2025 um 21:04
    Zitat von froeschi62

    pufferueberlauf Verschaukle die Leute hier nicht...

    Sehe nicht wo ich jemanden verschaukelt haben sollte.

    Zitat von froeschi62

    Der Trend ist ganz klar , bei sich jeglicher für euch bietenden Gelegenheit, von einem bestimmten Provider abzuraten.

    ??? Dann lies nochmal diesen Thread von #74 an durch und ueberlege ob ich hier tatsaechlich versucht habe von einem bestimmten Provider abzuraten?

    Zitat von froeschi62

    Dafür benötigt keiner deine subtilen/fachlichen und psychologischen Abhandlungen immer auf die gleiche Weise.

    Mei, dann zeige halt, dass die Telekom keine Unternehmenspolitik des vorsaetzlichen Unterpeerings hat und ich bin still.

    Zitat von froeschi62

    Clever gemacht, immer ganz lieb und verständnisvoll, aber auf das ganz spezielle Thema hinweisend, was einen großen Kundenkreis überhaupt nicht betrifft.

    Falsch, das Thema betrifft alle Kunden der Telekom, es faellt nur vielen nicht auf oder wird nicht als Problem wahrgenommen, aber so wie die Sonne auch dann weiter scheint wenn ich die Augen schliesse ist das vorsaetzliche Unterpeering der Telekom nicht davon abhaengig ob Endkunden wie Du das erkennen oder nicht. Aber ja, ich raeume gerne ein, dass es Kunden gibt die auch trotz des Unterpeerings in der Telekom einen fuer ihre Anwendungen guten ISP ansehen, und die sollen IMHO auch gerne Kunden der Telekom bleiben und die auch weiterempfehlen. SOLANGE sie dabei nicht das Unterpeering verleugnen/unterschlagen.

    Zitat von froeschi62

    Wache endlich mal auf, jeder Provider hat seine Stärken und Schwächen, Deshalb rate ich doch nicht konsequent von anderen Providern wie O2, 1&1 oder Vodafone ab.

    Und? Da ist es in einem Forum wie diesem IMHO sehr hilfreich wenn man die Staerken aber auch die Schwaechen der verschiedenen ISPs thematisiert, so dass man sich ein Bild machen kann, bevor man zu einem ISP wechselt.

    Ein Vorschlag zur Guete, ich lass diesen Subthread hier jetzt auslaufen, und Du hoerst bitte auf mir Verarschung, Verschauklung und andere unappetitliche Handlungen zu unterstellen.

  • Deutsche Glasfaser, Ubiquity Cloud Gateway Ultra, Probleme mit der Latenz. ipv6 "lahmt"

    • pufferueberlauf
    • 13. September 2025 um 20:26

    Sorry, ich rede da meiner Meinung nach keinen Provider schlecht, ich wiese sogar darauf hin, dass die IMHO kundenfeindliche Unternehmenspolitik des vorsaetzlichen Unterpeerings technisch kompetent umgesetzt wird. Waere mein Ziel die Telekom zu dissen wuerde ich mich anders ausdruecken.

    Das Problem bei der Telekom ist nicht, dass es mal hakt, das kommt bei allen ISP mal vor (da stimme ich Dir gerne zu) und ist IMHO kein Weltuntergang, solange der ISP das Problem anerkennt und daran arbeitet es zu beheben.

    Habe ich z.B. bei O2 mehrfach erlebt, mal im Zusammenhang mit unprovoziertem geringfuegigen Paketverlust bei bestimmten Zugangsnodes, mal mit Problemen bei der IPv6 Provisionierung ueber DHCPv6, hat jedesmal ein paar Monate gedauert aber die Probleme sind in Sinne der Endkunden geloest worden (jeweils in Kooperation mit Ausruestern).

    Anders beim vorsaetzlichen Unterpeering, da weiss die Telekom genau um die Ursache und koennte die Problem schnell, einfach und kostenguenstig aus der Welt schaffen, tut es aber nicht weil sie sich hoeheren Umsatz davon verspricht die Engpaesse nicht zu beseitigen.

    Ich bin Endkunde, ich muss da keine kuenstliche Neutralitaet vorspielen, ich kann und darf solches Verhalten mir gegenueber als negativ bewerten und meine Konsequenzen ziehen, oder? Genauso wie Du zu dem Schluss kommen kannst und darfst die Telekom ist fuer Deine Nutzung ein guter Provider und bei ihr Kunde werden/bleiben, auch das ist IMHO nicht neutral (und auch da ist Neutralitaet nicht angebracht).

    Zitat von froeschi62

    Dein wachsweises Verständnis, oben zitiert, ist pure Verarschung.

    Das war weder als Verarschung formuliert, noch als solche gemeint. Warum meinst Du zu erkennen, das das nicht ehrlich von mir gemeint war?

  • Deutsche Glasfaser, Ubiquity Cloud Gateway Ultra, Probleme mit der Latenz. ipv6 "lahmt"

    • pufferueberlauf
    • 13. September 2025 um 15:40
    Zitat von mbo77

    Die Zusammenhang stellst du alleine her, ich nicht.

    Mei, was meinst DU denn wenn Du "Festnetztests betrachten die Praxis und dabei fließt natürlich auch die Peeringpolitik der Telekom mit rein." schreibst? Doch wohl, dass dieser Aspekt in den Test ausreichend beruecksichtigt wird? Und da gibt es IMHO wenig Anzeichen, dass die Tests Peeringqualitaet auch nur annaehernd systematisch versuchen zu erfassen. Und das ist auch OK, das ist nicht deren Ziel.

    Zitat von mbo77

    Dem Kunden sind diese technischen Details vollkommen egal.

    Solange die wahrgenommene Leistung stimmt. Das Problem ist, dass die Auswirkung des vorsaetzlichen Unterpeerings schwer von nicht ausreichend responsiven Servern der Inhalteanbietern zu unterscheiden ist, und IMHO wenn sie ueberhaupt bemerkt wird, nicht der Telekom zugeschrieben wird.

    Zitat von mbo77

    Die Tests sind sehr gut dafür geeignet, das "Erlebnis" für den Kunden zu bewerten.

    Vielleicht wenn Du "Peering" ignorierst, was unter normalen Bedingungen auch OK ist, weil fast alle anderen ISPs solche Peeringspiele nicht spielen (nicht zwingend weil sie moralisch gefestigter sind, sondern IMHO hauptsaechlich weil sie die notwendigen Vorbedingungen dazu nicht erfuellen). Ansonsten sind die Tests IMHO bestenfalls OK fuer ihren Zweck (Connect und Chip zu erlauben jaehrlich Gewinner zu praesentieren).

    Zitat von mbo77

    Wie der Traffic dafür fließt, spielt keine Rolle, denn es wird sich so oder so in den Tests offenbaren. Tut es das nicht, scheint das Peering in den bemängelten Fällen keine Rolle zu spielen.

    Das ist IMHO Wunschdenken, analysier halt wie wenig des Internets dieses Tests tatsaechlich testen und uebelege dann warum Du sie trotzdem fuer geeignet haeltst? Millionen an Messwerten ueber bekannt unproblematische Links, was willst Du daraus lernen fuer die Peeringqualitaet/Internetqualitaet?

  • Deutsche Glasfaser, Ubiquity Cloud Gateway Ultra, Probleme mit der Latenz. ipv6 "lahmt"

    • pufferueberlauf
    • 13. September 2025 um 13:30
    Zitat von froeschi62

    Peeringfälle von technischen Nerds, die Millionen Kunden überhaupt nicht bemerken.

    Ja, die sind auch nicht die Zielgruppe, sondern die Inhalteanbieter, die alle mit hoher Wahrscheinlichkeit ihren Traffic end ueberwachen und daher sensibel fuer heisslaufende Peerings sind. Der Phaenotyp ist ja so, von vielen Serveraddressen funktionieren viele wie erwartet und nur einige, hinter ueberlasteten Peerings haken, da ist es sehr leicht die Verantwortung bei den jeweiligen Anbieter zu verorten, weil "das Funktionieren anderer Server ja zeigt, dass es nicht am ISP liegen kann". Die wenigsten Endkunden wissen wie das Internet funktioniert und aufgebaut ist.

    Zitat von froeschi62

    Was Kunden aber bemerken ist Servicequalität, Netzstabilität, Ausfallsicherheit und einigermaßen schnelle Reaktion bei Störungen

    Vielleicht, vielleicht auch nicht. Um da einen ISP bewerten zu koennen braucht man Vergleichsdaten zum Verhalten bei aehnlichen Problemen, und diese Daten, wette ich, hat so gut wie kein Privatanwender. Da mag es Spekulationen basierend auf der Reputation verschiedener Anbieter geben, aber harte Daten eher weniger. Aber das soll nicht heissen dass diese Punkte bei der Telekom schlecht waeren, sondern halt nur, dass es schwer isrt diese Punkte zwischen ISP zu vergleichen.

    Zitat von froeschi62

    Andere Provider ruhen sich doch auf ihren Lorbeeren aus, nutzen nur das DSL oder FTTH Zugangsnetz anderer Netzbetreiber als Vorleistungsprodukt und bieten mäßigen bis keinen Service beim Kunden.

    Solange Internetzugang und SIP/VoIP funktionieren, welchen "Service" muss ein ISP da noch bieten?


    Und gerade beim Support von Stoerungen betroffener Endkundenanschluesse von Resellern, hat die Telekom den Ruf sich nicht durch Proaktivitaet oder Tempo auszuzeichnen, wohl wissend, dass alle Verzoegerung dem Reseller zugeschrieben wird, nicht der Telekom.


    Also, wenn Du zufriedener Telekom-Kunde bist, alles gut bleibe deren Kunde und empfehle die weiter, aber graeme Dich nicht wenn unzufriedene Ex-Telekomkunden davon abraten.

  • Deutsche Glasfaser, Ubiquity Cloud Gateway Ultra, Probleme mit der Latenz. ipv6 "lahmt"

    • pufferueberlauf
    • 13. September 2025 um 13:19
    Zitat von mbo77

    Festnetztests betrachten die Praxis und dabei fließt natürlich auch die Peeringpolitik der Telekom mit rein. Da gibt es in den letzten Jahren mehr als genug Tests, die auf vielen Millionen Messungen basieren.

    NEIN, das habe ich meine ich ziemlich detailliert behandelt. Die Festnetztests von Connect oder Chip (odser auch breitbandmessung.de) zielen nicht darauf ab die "Peeringqualitaet" zu messen, daher kann man denen auch keinen Vorwirf maxchen dafuer ungeeignet zu sein. ABER man sollte jetzt diese Testergebnisse auch nicht dahin gehend fehlinterpretieren, dass sie der Telekom peering-technisch eine reine Weste bescheinigen. Die Anzahl von Tests ist kein relevantes Mass solange die grosse Mehrzahl ueber bekannt unproblematische Uebergaben laeuft.

    Zitat von mbo77

    Ein anderer schöner Indikator ist dieses Forum. Telekom als einer der größten FTTH-Provider erzeugt hier ziemlich wenig Volumen. Vergleicht man das mit anderen Providern, ist da schon ein großes Ungleichgewicht feststellbar.

    Auch das ist fraglich, die Peeringprobklematik ist nicht leicht zu diagnostizieren, und die Telekom hat aus der Drosselkom-Zeit dazu gelernt und umschreibt ihre Unternehmenspolitik in dieser Hinsicht sehr euphemistisch und schiebt den schwarzen Peter gerne der jeweils anderen Seite zu... (nach Art von, die Telekom bietet ja bessere Uebergaenge an, nicht ihre Schuld, dass bestimmte Anbieter diese nicht nutzen wollen, und schweigt sich darueber aus, dass die Telekom dafuer Geld sehen will (ueber dem Marktdurchschnitt) und ihre notwendigerweise kostenneutralen Peerings mit den anderen T1-ISP zu heiss laufen laesst.)

    Das macht aus Telekpomsicht auch Sinn, das Ziel dieser Aktion sind nicht die Endkunden, sondern die Inhalteanbieter, da es diese sind die Uebergaenge kaufen sollen, die Endkunden die ja bereits Geld fuer Internetzugang bezahlen sollen wenn moeglich das Problem nicht bewusst wahrnehmen. Die Strategie/Unternehmenspolitik ist IMHO unappetitlich, die Umsetzung wird jedoch kompetent durchgefuehrt.

    Zitat von mbo77

    All das unterstützt in keinster Weise die stark durch Gefühle getriebene Aussage, dass die Telekom ein schlechter Provider sei. Das ist meine bekannte Leier und damit ziehe ich mich auch wieder aus dem Thema raus. Dies ist als Denkanstoß für frische und interessierte Leser gedacht.

    Das stimme ih Dir zu, ob ein ISP geeignet oder ungeeignet ist ist eine Frage die eng mit dem individuellen Nutzungsprofil verwunden ist, von Aussen immer schwer zu sagen wie andere das Bewerten. Aber das macht die unappetitliche Firmenpolitik nicht besser ;)

  • Deutsche Glasfaser, Ubiquity Cloud Gateway Ultra, Probleme mit der Latenz. ipv6 "lahmt"

    • pufferueberlauf
    • 13. September 2025 um 13:08

    Na ja, das sind halt groesstenteils alte Kammellen die Du da ausgegraben hast.

    A) das ist IMHO ein DSL Interferenzproblem, das ist somit unabhaengig vom ISP und waere am selben Anschluss mit 1&1 oder Telekom als ISP nicht anders, das zeigt erstmal nur, dass DSL stoerungsempfundlich ist. Da ist Debugging angesagt, und zwar leider vom Endnutzer, aber auch die Telekom wuerde da eher keinen Ingenieur von ihrer Seite auf das Problem ansetzen...

    B) UGG und Latenz, da sah es lange so aus, als gaebe es eine einzige Uebergabe in Muenchen und je weiter weg von Muenschen ein Anschluss, desto unerfreulicher die RTT zum ersten L3 Hop von O2. Das ist sicherlich nicht grossartig, aber jetzt auch kein Weltuntergang, ist ja nicht so, dass die Zugangslatenz bei den anderen ISP immer super-klein ist. Im verlinkten Thread berichten Betroffene, dass sich die Problematik etwas entschaerft hat (bei 2 Jahren Alter des Threads auch zu hoffen).

    C) 3 Jahre alt und damit gut abgehangen dem OP konnte auch vor 3 Jahren geholfen werden, was die aktuellen Posts im Thread angeht, da fehlen noch Informationen vom Poster.

    Wenn Dein Punkt sein sollte: Problem gibt es bei allen ISPs, dann gene ich Dir gerne Recht. Wenn Dein Argument ist, das vorsaetzliche Unterpeering der Telekom kann ignoriert werden, weil auch andere ISP nicht perfekt sind, dann waere ich verwundert, weil das wenig Sinn machen wuerde.

  • Deutsche Glasfaser, Ubiquity Cloud Gateway Ultra, Probleme mit der Latenz. ipv6 "lahmt"

    • pufferueberlauf
    • 13. September 2025 um 12:28
    Zitat von DLMttH

    Auf die +2 bis +6 ms mit o2 kommt's in der Realität ja auch nicht an.

    Nicht fuer Dich, und nicht fuer mich, aber auch das ist eine subjektive Bewertung die so nicht von allen geteilt wird.

  • Deutsche Glasfaser, Ubiquity Cloud Gateway Ultra, Probleme mit der Latenz. ipv6 "lahmt"

    • pufferueberlauf
    • 13. September 2025 um 12:07
    Zitat von DLMttH

    Ich hab ja keine Meinung,

    Erm? Du hast da eine klar erkennbare Position/Meinung contra Telekom. Du hast schon auch (fuer mich nachvollziehbare) Argumente wie Du zu dieser Meinung gekommen bist, aber es ist dennoch IMHO eine subjektive Bewertung.

    Zitat von DLMttH

    ich schau mir die Messwerte an und sehe bei der Telekom den permanenten High Ping zumindest bei Cloudflare Free unverändert vor mir.

    Das ist auch sicherlich ein wichtiger Punkt, wenn Deine Nutzung stark auf Cloudflare Free angewiesen ist, scheint aber beim Vorposter nicht der Fall zu sein. (Und das gilt auch fuer die anderen Peering-Probleme der Telekom, betreffen die eine Verbindung die Du regelmaessig nutzen willst dann wird das fuer die subjektive Bewertung relevant, sonst eher weniger). Ich habe nichts dagegen potentielle Wechsler auf die Peeringproblematik bei der Telekom freundlich hinzuweisen, aber die Telekom bestaendig als schlechtesten ISP darzustellen ist da IMHO nicht hilfreich (weil zu undifferenziert).

    Zitat von DLMttH

    Wenn ein weiterer Diensteanbieter keine Lust mehr hat, sich von der Telekom erpressen zu lassen, schaut er sich möglicherweise ab, was Cloudflare für seinen Free Tier veranstaltet und sorgt dafür, dass der Dienst des Begehrens dann auch nur mit permanentem High Ping aus den USA erreicht werden kann.

    Vielleicht, vielleicht auch nicht, das ist sehr hypothetisch/spekulativ, zu spekulativ um die aktuelle IS'P Wahl davon abhaengig zu machen (man bindet sich ja schlimmstenfalls fuer 24 Monate).

    Zitat von DLMttH

    Gewinn für buzzzer ist dann gleich 0

    Aber das ist halt ein hypothetisches Szenario...

    Zitat von DLMttH

    was bei EWE 900 und bei o2 730 Euro gewesen wären.

    Na ja, bin selber (zufriedener Kunde) bei O2, ist billiger als die Telekom und bisher sind mir (und meinen Gamern in der Familie) keine Peeringprobleme aufgefallen. Allerdings ist die Zugangslatenz etwas hoeher als noch bei der Telekom, weil O2 mit einer handvoll PoPs arbeitet und der Traffic zuerst immer per Tunnel zum zugeordneten PoP geht, bei mir ist das z.B. Hamburg/Ahrensburg und weil diese Strecke ca. 9-11 ms RTT hat ist die RTT liegt die RTT nach Frankfurt bei 17-18 ms statt bei ca. 10 ms, obwohl ich etwas naeher an Frankfurt wohne als an Hamburg.


    buzzzer Frag doch mal Gamer in der Nachbarschaft, bei welchem ISP sie sind und wie gut das ganze waehrend der Spitzenzeit am Abend so laeuft.

  • Deutsche Glasfaser, Ubiquity Cloud Gateway Ultra, Probleme mit der Latenz. ipv6 "lahmt"

    • pufferueberlauf
    • 13. September 2025 um 11:33
    Zitat von DLMttH

    Der Wechsel ist doch noch gar nicht vollzogen, das sind bloß Wunschträume.

    Guter Punkt, d.h. der Vorposter wird sehen, ob es sich durch den Wechsel verbessert oder nicht, was bleibt ist, dass der Vorposter schon selber entscheiden muss ob es besser oder schlechter ist, unsere Meinung dazu ist eher nebenrangig, oder?

  • Deutsche Glasfaser, Ubiquity Cloud Gateway Ultra, Probleme mit der Latenz. ipv6 "lahmt"

    • pufferueberlauf
    • 13. September 2025 um 10:46
    Zitat von DLMttH

    Aua, vom Schlechten zum Schlechtesten wechseln...

    Wir kennen alle Deine Meinung zur Telekom*, und diese zu haben und zu aeussern ist natuerlich Dein gutes Recht, aber so wie es aussieht hat sich die wahrgenommene Qualitaet fuer den Vorposter durch den Wechsel zur Telekom verbessert, was IMHO bedeutet, dass Dein Ranking nicht zu dem des Vorposters passt.

    Vielleicht sollte die DG versuchen herauszufinden woran es hier hakt (ueberlastete Uebergabe, ueberlasteter AFTR, ueberlastetes Segment, ...) das wird nicht der einzige "Gamer" sein der ungluecklich mit dem Internet-Zugang der DG ist.


    *) Und ich teil sogar Deine Bewertung der Unternehmenspolitik des vorsaetzlichen Unterpperings, aber das ist fuer den Vorposter erkennbar nicht das Hauptproblem.

  • 1und1 Glasfaser an Anschluss von Glasfaser Nordwest

    • pufferueberlauf
    • 11. September 2025 um 13:40
    Zitat von maik6849

    1&1 ist natürlich kein Telekom Reseller im Glasfaser Nordwest Netz.

    Sondern 1&1 kauft selbst die L2FB Vorleistung bei Glasfaser Nordwest.

    Gut zu wissen. Wenn ich fragen darf (aus Neugier) woher hast Du diese Information, war da etwas in der Presse das ich uebsersehen habe (wohne ausserhalb des GFNW Gebietes, daher ist das kein Thema fuer die Lokalzeitung).

    EDIT: Nicht mehr noetig, habe die Informationen gefunden. ;) Google ist mein Freund...

  • 1und1 Glasfaser an Anschluss von Glasfaser Nordwest

    • pufferueberlauf
    • 11. September 2025 um 13:23
    Zitat von maik6849

    er Test hat doch da gar keine Relevanz.

    Jain, der Test zeigt ob 1&1-/Versatel den Telekom-BNG Standort selber erschlossen hat. Wenn 1&1 bei der GFNW als individueller Partner auftritt, dann ist der Test in der Tat wohl irrelevant, nicht aber wenn 1&1 da als Telekom-Bitstromreseller agiert. Was davon der Fall ist, kann ich nicht sagen.

  • 1und1 Glasfaser an Anschluss von Glasfaser Nordwest

    • pufferueberlauf
    • 11. September 2025 um 13:21

    Ist die Frage ob 1&1 da ueber direkten Kontakt mit der GFNW reinkommt oder aber als normaler Telekom-Bitstrom-Reseller. Im ersten Fall iost der Test in der Tat wohl eher irrelevant, im zweiten Wahl ist er eher relevant und deutet vorsichtig auf WIA (wholesale internet access) hin, also ein Telekom-Anschluss mit Telekom-Peering bei dem "nur" die Rechnung von 1&1 kommt ;)

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