Das hiesse, dass das DSL Netz noch 15-25 Jahre wird halten muessen. Und das wiederum halte ich fuer unwahrscheinlich. Ich schaetze grob 10-15 Jahre weitere Nutzbarkeit und erwarte, dass die DSL Abschaltung innerhalb dieses Zeitrahmens auch quantitative Fortschritte machen wird.
Beiträge von pufferueberlauf
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warum nicht?
Weil das oefter mal Probleme macht mit den erwarteten Datenraten?
Dafür ist es doch da.
Wuerde man erwarten, leider scheint das jedch nicht optimal zu sein, wer weiss vielleicht ist das noch fuer die alten AON Anschluesse der DG optimiert.
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Wobei es aehnliches auch von Corning gibt, ich hoffe wenn das zugelassen ewird, dann nicht nur fuer die Huawei-Loesung.
Insgesamt halte ich geklebte Fasern fuer schlechter als Kabelkanaele, aber ich wette man kann auch Kanaele so windig verlegen, dass die die Fasern nur unwesentlich mehr schuetzen, als kein Kanal

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was ist eigentlich die ASN und wie findet man die raus?
Das ist bestimmt die Autonomous System Number. Ich suche da normalerweise nach dem Firmennamen bei peeringdb oder qrator und suche dann aus der angebotenen partiellen Trefferlist den wahrscheinlichsten Kandidaten. Bei bekannten ISP kann man auch einfach "ISPNAME ASN" googlen.
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Aber genau dies machen sie doch. Sie ziehen die Verbindungsdaten von den am meisten genutzten Apps heran. Besser kann man es doch nicht testen. Die Server dazu hängen doch überall im Netz.
Mmmh gerade folgendes gelesen:
Breitband- & Festnetz-Anbieter im Testwww.connect.deZitatZu der neuen Bewertungskategorie kamen weitere Aktualisierungen hinzu. Die wichtigste: Da im Festnetz vergleichsweise hohe Datenraten erzielt werden, haben wir die passive Beobachtung von Upload- und Download-Geschwindigkeiten (also die Protokollierung im Hintergrund, welche Datenraten die im Vordergrund momentan aktive App gerade empfängt beziehungsweise sendet) für den Festnetztest gestrichen.
D.h. es bleiben nur die aktiven Tests und da ist gar nicht dargestellt gegen welche Gegenstellen gemessen wird und in welchen AS die beheimatet sind.
Freunde, je tiefer ich in die Methodik schaue, desto mehr schaudert es mich und desto weniger nuetzlich halte ich den Test fuer einen objektiven Vergleich von endkunden-relevanter ISP-Qualitaet. Und ich habe, da will ich ehrlich sein, nicht das Gefuehl, dass Ihr Euch bisher wirklich in die Methodik vertieft habt.
Was man tun muesste um Peering, also der Erreichbarkeit des gesamten Internets, auf den Zahn zu fuehlen ist eigentlich, regelmaessig gleichzeitig Durchsatz, Latenz, und Paketverlustrate zu ausgewaehlen Servern in verschiedenen ausgewaehlten AS zu messen (z.B. als erste Naeherung Server in allen T1-Netzen, damit testet man die Erreichbarkeit per Transit).
P.S.: Das Eingestaendnis, dass die passiven Test kaum interpretierbar sind finde ich sehr offen und ehrlich, dafuer grosses Lob an Connect. Viele Anwendungen die man auf SmartPhones nutzt sind so oder so kapazitaetslimitiert und daher ist der instantane Durchsatz einer solchen App kein robustes Mass fuer die "Bandbreite" zur jeweiligen Gegenstelle oder die Qualitaet eines Internetanschlusses.
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Aber genau dies machen sie doch. Sie ziehen die Verbindungsdaten von den am meisten genutzten Apps heran. Besser kann man es doch nicht testen. Die Server dazu hängen doch überall im Netz.
??? Natuerlich kann man das besser testen als auf die zufaellige Wahl der zufaellig laufenden Applikationen auf den Smartphones/Tablets zu vertrauen. Die Vorstellung dadurch kaeme man zur einer annaehernd gleichen Wahrscheinlichkeut fuer alle anderen AS ist absurd.
Freunde, wir kommen da nicht zusammen.
Das ganze bezieht halt sich vielleicht nicht auf dein KO-Kriterium, dürfte aber für die Mehrheit der Nutzer zutreffend sein.
Das ist eine Hypothese, die kann man wohl aufstellen, sollte die dann aber auch untermauern koennen.
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Wozu auch? Das ist für den Kunden ohne Belang.
Beim Produkt "Internetzugang" ist die Qualitaet mit der man den Rest des Internets ausserhalb des eigenen ISPS erreichen kann ohne Belang? Ich denke wir muessen in dieser Frage uns darauf einigen, zu unterschiedlichen Bewertungen zu kommen.
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Das wird ja durch "umlaut" indirekt erfasst:
"Auf ihnen erfolgt bei der Nutzung von Tausenden populären Apps im Hintergrund eine Erfassung der im Folgenden beschriebenen Parameter – sofern der Nutzer der vollkommen anonymen Datenerhebung zugestimmt hat." (https://www.connect.de/vergleich/fest…06265-9989.html)
Indirekt erfasst? Das ist aeusserst positiv/optimistisch...
Wenn ein Anbieter ein für den Kunden schlechtes Netz betreibt, fließt das in das Ergebnis ja mit ein. Die Peeringpolitik ist für den Kunden daher vollkommen uninteressant, solange das Ergebnis passt.
Das ist halt keine Methodik mit der man so etwas bestimmen kann... das ganze ist ein komplett unkontrollierter Parameter. Anders gesagt der Test ist schlicht nicht in der Lage relative Peeringqualitaet zu bewerten, weder absichtlich, noch stochastisch. Und das ist fuer den Test auch OK, da gar nicht behauptet wird der Test messe die Peeringqualitaet.
Das macht den Test immer noch ungeeignet fuer den Zweck die objektive Qualitaet von ISPs zu messen, aber das ist ja auch nicht was Connect damit bezweckt (die wollen Sieger kueren, ohne dabei auch echte Verlierer zu erzeugen, das sind alles auch Werbekunden der Connect).
"umlaut" erfasst in seiner Methode das tägliche typische Nutzererlebnis. Das mag nicht für jeden Nutzer passen.
Das ist
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Aus der Methodik des Tests:
ZitatDie Analyse von WLAN-Verbindungen trägt der Tatsache Rechnung, dass die meisten Internetverbindungen heute per WLAN stattfinden. Da zudem die mit aktuellen Smartphones möglichen WLAN-Geschwindigkeiten meist deutlich höher sind als die beobachteten Gesamtdatenraten, ist der Einfluss des WLAN-Link-Tempos auf die Messergebnisse zu vernachlässigen.
Diese Logik ist grenzwertig: nur weil ein modernes Smartphone eventuell XXX Mbps Bruttodatenrate unter bestimmten Bedingungen erzielen kann, und diese XXX ueber den ueblichen Internetzugangsraten lieen, heisst das nicht, dass das selbe Telephon auch tatsaechlich in den Messungen Nettodatenraten > der Netto-Internetzugangsrate erreicht haben.
ZitatDie zugrunde liegende Methodik haben wir im Vorjahr erstmals als Case Studypräsentiert, dieses Jahr fließen die damit ermittelten Resultate mit einer Gewichtung von 10 Prozent ins Gesamtergebnis ein. Der Grund dafür ist, dass wir bei der Bewertung diejenigen Anbieter belohnen wollen, die ihre Leitungen nicht nur in für sie lukrativen Zentren, sondern breit übers gesamte Land verteilt anbieten.
Das mag fuer die belohnten ISP ja nett sein, aber als Endkunde ist mir egal welcher ISP auch Hintertupfing versorgt, ich will wissen welcher von den bei mir verfuegbaren ISP relativ der "beste" ist.
Und wie schon beim letzten mal keine Tests die auch nur annaehernd versuchen die Peeringqualitaet der ISPs zu bewerten, bzw. wie gut man vom jeweiligen ISP den Rest des Internets erreichen kann.
Ich bleibe dabei, der Test mag ganz nett sein, aber eine objektive Bewertung der Qualitaet verschiedener ISPs ist er eher weniger.
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Ueber den Service kann man geteilter Meinung sein (ich halte z.B. das SocialMedia Team der Telekom fuer gut, und gut sowohl fuer die Telekom als auch fuer deren Endkunden), aber bezeuglich der "bekannte Geschäftspraktiken bzg. Interconnection" sehe ich die Vorteile komplett bei der Telekom und deren Aktionaeren und die Nachteile bei den zahlenden Endkunden der Telekom; als Endkunde bewerte ich so etwas als "grundlegend negativ" ;). Das und die niedrigeren Preise haben mich vor Jahren dazu bewegt mir einen anderen ISP zu suchen, eine Entscheidung die ich bis jetzt nicht bereut habe.
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Das finde ich etwas zu weit gehend. Hier liegt doch das Problem bei den Eigentümer des Objektes, dass sie nicht FTTH zulassen wollen.
Mag sein, aber so etwas darf IMHO nicht zu einer ausnutzbaren Luecke in der Regulierung fuehren... wegen ihrer Marktmacht faellt die Tekekom bei DSL unter die ex-ante Regulierung und auch be FTTH Ist sie verpflichtet worden ein "freiwilliges" Stabnard-Angebot zu machen. Ich sehe Null Justifikation warum das fuer G.fast nicht gelten sollte.
Das sind dann so wenige Einzelfälle, das man dies nicht auch noch regeln.
Ich bin lange genug dabei um zu wissen, dass Regulierungsluecken die ausgenutzt werden koennen mittelfristig auch mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgenutzt werden.
Letztendlich hatte da jemand den FTTH Anschluss vergeigt und dies war wohl nicht ein Netzausbau-Unternehmen.
Ja, so etwas deutet sich da an... aber noch sind die Details maximal unklar, und vielleicht sprechen wir von einem EFH bei dem die Strecke vom ONT im Keller zum Router per G.fast/G.hn Bruecke ausgefuehrt wird
(nicht sonderlich wahrscheinlich). -
Ich haette jetzt erwartet, dass FTTB auch per Bitstream mit verkauft wuerde, aber das macht im Detail wenig Sinn:
a) passt nicht in die regulierten DSL-Vorleistungen, weil nicht ueber Kupfer in der NE3.
b) passt auch nicht direkt zum Bitstrom per FTTH, weil da ja der Reseller fuer den ONT verantwortlich ist.
Sehe ich als Hausaufgabe fuer die BNetzA diese Luecke zu schliessen und FTTB der einen oder anderen Kategorie zu zu schlagen, aber da mag ich juristisch falsch liegen.
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D.h. FritzBox beginnt mit PPPoE Protokoll und sendet PADI aus, aber bekommt keine Antwort (PADO).
Hat jemand eine Idee wie ich da weiterkomme ?
Das ist leider maximal offen... diese Symptomatik tritt z.B. auf wenn:
a) kein oder ein defektes Netzwerkkabel zwischen Router und ONT existiert
b) die Glasfaserstrecke zwischen ONT und OLT defekt ist
c) der ONT noch nicht aktiv geschaltet ist
d) ein inkorrektes VLAN konfiguriert wurde
e) beim ISP zwischen OLT und PPPOE-Server irgendetwas schief laeuft.
Viel mehr als "gibt keine durchgehende funktionierende Verbindung" kann man da IMHO erst mal nicht diagnostizieren.
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Bei GPON könnte man mit einem modifizierten ONT auch "fremde" Zeitslots mitschneiden - der Upstream ist nämlich unverschlüsselt.
Mmmh, solche Signale muessen zweimal ueber den Splitter, eher unwahrscheinlich, dass das Link Budget dafuer ausreicht...
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Ich kann jetzt das Telefonkabel meines Nachbarn ausgraben und dank Easy Login Schindluder damit treiben. Kommt wohl nur in der Realität zu selten vor, so dass man das Risiko in Kauf nimmt.
Ist halt eine Straftat...
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Jain, L2/L3 sagt nicht ob der Traffic am OLT oder am BNG abgenommen wird (bei der Telekom mWn immer am BNG) sondern auf welcher Ebene:
L2: Ethernetframes
L3: IP-Packete
Prinzipiell kann die Telekom auch L2 Packete an beliebige Orte tunneln, erwartet aber bei L2-BSA Abnahmre am BNG Standort, waehrend bei L3-BSA die Uebergabe flexibler sein kann, von Uebrenahme am BNG bis hin zu Lieferung an eine Uebergabe zum Netz des Resellers...
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Zudem habe ich die Messreihe mit der Desktop-App der Bundesnetzagentur beendet und einen Bericht erhalten, siehe Anhänge. Ich bin nun unsicher, ob ich den Bericht erst an den Provider senden soll, um ihm die Möglichkeit zu geben nun endlich doch mal zumindest auf meine evtl. berechtige Beschwerde wegen der mangelhaften Stabilität der Leitung zu reagieren oder ob ich die Angelegenheit direkt an die Bundesnetzagentur berichten soll. Evtl. mach ich beides parallel.
Da bin ich bei maik6849, wenn Du nicht sicher bist ob die Kampagne mit intakten Kabeln durchgefuehrt wurde, wuerde ich die wiederholen. Ansonsten ist bei Minderleistung erstmal Dein ISP der Ansprechpartner, die meisten ISP haben dafuer Prozesse eingefuehrt, die BNetzA wuerde ich erst dann ins Boot holen wenn es irgendwo hakt, und letztlich wird die nicht all zu viel fuer Dich tun, die haben IMHO ein eigenartiges Selbstverstaendnis und sehen sich gleichzeitig als "Vertreter der Endkunden" und als "Partner der ISPs" und das fuehrt auch wieder IMHO gelegentlich zu Interessenkonflikten.