Beiträge von Alfy

    Hallo zusammen,

    das PDF zur Schnittstellenbeschreibung von Deutsche Glasfaser ist nicht neu. Erstaunt bin ich jedoch über die Antwort vom Kundenservice. Offenbar ermöglicht Deutsche Glasfaser trotz größtem Widerwillen ihren Kunden den Verzicht auf den Provider ONT. Bislang ging ich davon aus, dass es seitens des Providers für ein solches Vorhaben überhaupt keine Toleranz gibt.

    Schon heute ist der Support im Fall eines kundeneigenen Routers nochmals schlechter / komplizierter / aufwändiger als bei einem Provider Gerät. Daher würde mich interessieren ob jemand tatsächlich die beschriebene Option erfolgreich nutzt.

    Weiterhin interessant finde ich, was genau unter "zukünftig keine vertraglichen Änderungen bzw. Buchungen einzelner Optionen mehr möglich sind" zu verstehen ist. Soll das heißen, dass sich Deutsche Glasfaser auch gegen nicht technische Änderungen am Vertrag (bspw. Änderung der Rechnungsadresse, etc.) weigert und den Kunden zunächst zum Rückbau seines Setups zwingt?

    Hallo sportfreund,

    gehen wir für einen Moment davon aus:

    • man müsste löten und die Seriennummer fakten um den Vendor-Check zu umgehen,
    • der Wechsel wäre mit viel Zeit verbunden und
    • im Fehlerfall wäre ein Passwort erforderlich.

    Nenne mir einen Grund, weshalb Du all dies auf Dich nehmen möchtest. Was ist das Ziel deines Vorhabens? Warum möchtest Du den ONT deines Providers ersetzen? Willst Du lediglich erreichen, dass Du im Fehlerfall darüber schimpfen kannst, keinen Support zu erhalten?

    Hallo zusammen,

    auch ich habe mich innerhalb dieses Themas bereits über zeitlich begrenzte Performance-Einbrüche im Netzwerk von Deutsche Glasfaser beklagt.

    Die Meldungen der vergangenen Tage kann ich (zum Glück) an meinen diversen Anschlüssen des Anbieters nicht nachvollziehen. Wie schon in der Vergangenheit habe ich an allen Anschlüssen über einen Zeitraum von 48 Stunden und im Abstand von jeweils ca. 30 Minuten mit iPerf3 gemessen. Jede Messung dauerte mehrere Minuten. Nennenswerte Einbrüche des Down- oder Upstreams konnte ich an keinem Anschluss und auch nicht zur abendlichen Primetime feststellen.

    Es scheint also, wie von alfalfa vermutet, ein regionale Problem zu sein. Mein Anschlüsse befinden ich im PLZ-Gebiet 415xx.

    Code: Hier eine iperf3-Parameter:
    iperf3 -c <SERVER> -p <PORT> -i 1 -V -t 600 -P 20 -R -4 -O 5 -T "Down"
    iperf3 -c <SERVER> -p <PORT> -i 1 -V -t 600 -P 20 -4 -O 5 -T "Up"

    Hallo ARas,

    willkommen im Forum. In diesem Thema wurde verschiedene - einfache - Möglichkeiten aufgezeigt, wie der Fernzugriff auf das Heimnetzwerk an einem Anschluss von Deutsche Glasfaser ermöglich werden kann. Hast Du dir die genanten Lösungsweg angesehen und konkrete Fragen dazu?

    Mein persönliches - deutlich komplexers - Setup habe ich hier grob beschrieben. Bei konkretem Interesse liefere ich gerne genauere Details dazu.

    Natürlich kann man aus der Ferne auch via IPv6 auf die Geräte innerhalb seines Heimnetzwerk zugreifen. Dies bringt jedoch einige Problemchen und Stolpersteine mit sich. So müssen z.B. die Geräte im Heimnetzwerk für IPv6 konfiguriert sein und auch das für den Fernzugrgiff genutzte Endgerät muss eine IPv6-Adresse besitzen. Gerade dies ist z.B. in vielen Mobilfunfnetzen noch nicht der Fall.

    Guten Abend,

    ich habe fünf dieser SetTop-Boxen im Einsatz. Eine davon ist per WLAN angebunden. Doch bei keiner der SetTop-Boxen habe ich das von Dir beschriebene Problem. Kannst Du allgemeine Probleme mit deinem WLAN ausschließen? Sind zum Zeitpunkt der Bild- / Ton-Aussetzer auch andere WLAN-Clients gestört?

    Falls Du allgemeine Probleme mit dem WLAN bereits ausschlißen kannst:
    Ist die Firmware der Geräte aktuell (Taste MENU >> Einstellungen >> System >> Firmware Version >> Firmware aktualisieren)? Falls keine neuere Firmware angeboten wird, kann durch kurzzeitiges Trennen der Stromversorgung ein Cold Start und damit das aktiv Abfragen der Server ausgelöst werden.

    Zur weiteren Eingrenzung des Problems, solltest Du mehrere Speedtests mit der SetTop-Box im WLAN und LAN durchführen (Taste MENU >> Einstellungen >> Netzwerk >> Speedtest >> Speedtest öffnen). Falls die Ergebnisse der Messungen mit WLAN-Anbindung gegenüber den Ergebnissen der Messungen mit LAN-Anbindung deutlich schlechter sind, kannst du unter Umständen bereits mit einer anderen Positionierung der Box oder des Routers eine Verbesserung erzielen. Die WLAN-Module der SetTop-Boxen sind nicht sonderlich leistungsstark, sodass bereits kleine räumliche Veränderungen eine große Wirkung haben können.

    Viel Erfolg

    Hallo Martin,

    willkommen im Forum! Hast Du bereits einen Blick in das FIP-Book von feste-ip.net geworfen? Die Anleitung "V3 -> Portmapper für NICHT IPv6 fähige Endgeräte mit einer AVM FRITZ!Box und unserer FIP-Box" (ab Seite 16 bzw. 17) scheint - sofern ich dein Setup und dein Problem richtig verstanden habe - der richtige Lösungsweg zu sein.

    Unter Umständen bleibt Dir eine kleine Terminal-Session mit der FIP-Box nicht erspart. Solltest Du trotz der detaillierten Anleitung Probleme haben, wirst Du hier im Forum sicherlich Hilfe finden. Viel Erfolg!

    Das hätte mir der Support von DG auch gleich sagen können.

    Man kann Vieles am Kundenservice von Deutsche Glasfaser kritisieren. Dennoch sollte man nicht erwarten, dass man umfassend über die technischen Details eines Fremdrouters informiert wird.

    Im Bestellprozess muss die Auswahl eines kundeneigenen Routers mit zwei Klicks bestätigt werden. Der Kunde akzeptiert mit der Auswahl u. a. folgende Punkte:

    • Nicht alle Router sind geeignet! Und manche müssen aufwändig angepasst werden
    • Sie müssen die gesamte Konfiguration für Telefonie, SIP-Accounts etc. selber durchführen
    • Für fremde Router haben wir keinen Support/Zugriff

    Natürlich ist für den Anschluss und den Betrieb eines kundeneigenen Routers kein Studium der Informatik erforderlich. Absolute Laien sollten jedoch ein Mietgerät des Providers in Betracht ziehen, um im Fehlerfall vollen Support zu erhalten.

    Gibt es denn andere DECT-Telefone außer Fritzfons, die vernünftig mit der FB 7590 zusammen arbeiten?

    DECT ist ein offener Standard, sodass prinzipiell jedes DECT-fähige Telefon mit der Fritz!Box kompatible sein sollte.

    Im Internet findet man verschiedene Test- und Vergleichsberichte zu DECT-Telefonen in Verbindung mit einer Fritz!Box. tech stage kommt in seinem Test von Oktober 2019 zu dem Fazit, dass die Fritz!Fons C5 und C6 in Sachen Sprachqualität, Reichweite und Verarbeitung nicht schlechter sind als andere Geräte in dieser Preisklasse. In Sachen Integration in die Fritz!Box-Umgebung sind die AVM-Geräte (wie zu erwarten) der klare Sieger.

    Welche Kritikpunkte hast du an den AVM-Geräten?

    Hallo Dominik,

    aus persönlicher Erfahrung kann ich berichten, dass ein häufiger Grund für Verzögerungen bei Nachanschlüssen ist, dass der Generalunternehmer die Fertigstellung des Anschlusses nicht ordnungsgemäß in den Systemen von Deutsche Glasfaser dokumentiert. Deutsche Glasfaser weiß in einem solchen Fall also nicht, dass der Anschluss fertiggestellt wurde und aktiviert werden kann.

    Deiner Schilderung entnehme ich, dass möglicherweise ein Problem in der Kommunikation zwischen Generalunternehmer und Deutsche Glasfaser vorliegen kann. In meinem persönlichen Fall musste ich leider bei beiden Parteien mehrfach anrufen, um eine Klärung herbei zu führen.

    Falls Dir die Telefonnummer des Generalunternehmers bekannt ist, empfehle ich Dir, auch einmal dort anzurufen, die Situation zu schildern und zu fragen, wieso keine Aktivierung erfolgen kann. Viel Erfolg!

    Guten Morgen NoFloXx,

    ich kann in dieser Angelegenheit nur dass widerholen, was ich bereits geschrieben habe. Bitte sieh dir das verlinkte Bild der Anschlussseite eines ONTs an. Das Gerät verfügt neben einem Stromanschluss nur über eine LWL-Buchse (SC-APC) zum Anschluss an den HÜP und eine RJ45-Buchse zum Anschluss deines Routers.

    Zum besseren Verständnis findest du hier einige Bilder und kurze Erklärungen zur gesamten Hausinstallation von Deutsche Glasfaser.

    Sollte sich zwischen dem HÜP und deiner Wohnung kein vorbereiteter Leitungsweg, sondern lediglich ein TP-Kupferkabel befinden, kann der ONT nur im Keller platziert werden. Wie bereits erwähnt, ist die Verbindung zwischen HÜP und ONT Angelegenheit des Providers. Und der Provider verwendet dazu keine durch den Kunden bereitgestellte Kabel (und erst recht keine TP-Kupferkabel).

    Für die Verbindung zwischen ONT und Router ist der Kunde (also Du) verantwortlich. Es muss ein TP-Kabel der Kategorie CAT 5e (oder besser) verwendet werden. Die Länge des Kabels darf 100m nicht überschreiten.

    Ich empfehle dir nochmals mit deinem Vermieter in Kontakt zu treten und unter Umständen gemeinsam mit Deutsche Glasfaser (telefonisch) zu sprechen. Sicherlich lässt sich auf diese Weise das vorliegende Missverständnis klären (auch ohne neue Hausbegehung). Viel Erfolg :)

    Na gut, dann doch ein kurzer Exkurs zum TKG:

    Im Wort "Netzabschlusspunkt" ist das Wort "Abschluss" enthalten. Der Netzabschlusspunkt ist also die Stelle, an der das Netzwerk (und damit die Verantwortung) des Providers endet und das Netzwerk des Kunden beginnt.

    Der ONT ist mehr als ein Medienwandler. Selbst wenn ein Kunde seinen Router technisch fehlerfrei mit dem HÜP verbindet, würde der Anschluss von Deutsche Glasfaser nicht funktionieren. Daher stellt nicht der HÜP, sonder der ONT den Netzabschlusspunkt dar. Der ONT ist jedoch keine, wie im TKG geforderte, passive Schnittstelle.

    Hallo NoFloXx,

    willkommen in unserem Forum.

    Die Verbindung zwischen HÜP und ONT wird von Deutsche Glasfaser mit einem LWL-Kabel realisiert. Wie erst heute diskutiert wurde, ist es von Deutsche Glasfaser nicht vorgesehen, dass sich zwischen HÜP und ONT eine kundeneigene Kabelinfrastruktur befindet.

    Damit der ONT in deiner Wohnung platziert werden kann, muss von deinem Vermieter ein maximal 20m langer Kabelweg vorbereitet werden. Der Kabelweg muss diese Anforderungen [Seite 8] erfüllen, damit Deutsche Glasfaser ein LWL-Kabel einziehen kann.

    Aus deiner Schilderung, dass dein Vermieter bereits ein Netzwerkkabel vom Keller in die Wohnung verlegt hat, schließe ich, dass dein ONT im Keller (dort wo das Netzwerkkabel endet) platziert werden soll.

    Die neuen ONT's von Deutsche Glasfaser (schwarzes Design) verfügen lediglich über einen RJ45-Anschluss. Ältere Varianten verfügen über mehrere (vier) Anschlüsse. Von diesen kann jedoch ausschließ Anschluss Nr. 1 genutzt werden.

    Um die in deinem Wohnzimmer befindliche Fritz!Box mit dem ONT zu verbinden, kannst du das in deinem Flur endende TP-Kabel selbstverständlich verlängern. Die einfachste Möglichkeit wäre der Einsatz einer RJ45-Kupplung um zwei TP-Kabel miteinander zu verbinden. Dabei ist es wichtig, dass die Gesamtlänge der Kabelverbindung kleiner/gleich 100m ist. Sollte diese Bedingung nicht erfüllt sein, musst du zur Verlängerung eine aktive Komponente (bspw. einen unmanaged Switch) einsetzen.

    Guten Abend,

    in meinem Fall wollte sich Deutsche Glasfaser bei der Hausbegehung nicht auf ein solches Vorhaben einlassen. Die Verantwortlichkeit von Deutsche Glasfaser schließt den ONT ein, da dieser den Übergangspunkt darstellt. Die Verbindung zwischen HÜP und ONT wird durch Deutsche Glasfaser errichtet und fällt nicht in den Verantwortungsbereich des Kunden. Für den Fall, dass der ONT nicht unmittelbar neben dem HÜP platziert werden soll, beschreibt Deutsche Glasfaser in diesem Dokument [Seite 8] die Eigenschaften, die der vom Kunden vorbereitete Leitungsweg zum Einziehen der Glasfaser haben muss.

    Ich habe den ONT deshalb im Keller platzieren lassen und CAT 7A-Kabel von der Wohnung in den Keller verlegt. Den Monteuren (Lolek und Bolek), die meinen Glasfaser-Anschluss in Betrieb genommen haben, wäre es wohl völlig egal gewesen, wenn ich gesagt hätte, dass der ONT in die Wohnung soll (vorausgesetzt die Verbindung wäre funktionsfähig vorbereitet gewesen).

    *PS: Auf die Diskussion, dass der ONT keinen passiven Netzabschluss nach TKG §45d habe ich an dieser Stelle bewusst verzichtet.

    Hallo 19patrick,

    am einfachsten wäre es, bei der Wohnungsbaugesellschaft nachzufragen, welche Technologie die Telekom in dem Gebäude ausbauen wird. Die Gesellschaft wird es wissen, weil sie schließlich den Ausbau mit der Telekom abgestimmt haben muss.

    In den vorausgegangenen Beiträgen wurden bereits verschiedene Varianten des Ausbaus aufgezeigt. Gerade in größeren Wohngebäuden kann der Ausbau von Glasfaser bis in die Wohnungen sehr schwierig sein. Oftmals existieren keine zugänglichen Leitungswege, sodass die Verbindung vom Hausübergabepunkt im Keller bis in die Wohnungen nur mit größtem Aufwand erneuert werden kann. Davor scheuen die meisten Vermieter eher zurück.

    Informiere uns doch, sobald du weißt, was tatsächlich bei dir realisiert werden soll.

    Hallo Nino,

    willkommen im Forum.

    Ich kenne die von Dir beschriebenen Router leider nicht. Wenn die Geräte über GigabitEthernet-Schnittstellen verfügen, würde ich empfehlen abzuwarten und nach der Aktivierung des neuen Anschlusses den tatsächlichen Datendurchsatz der Router zu messen. Für einen ungefähren Richtwert sind die diversen online Speedtests (bspw. speedtest.net oder nperf.com) völlig ausreichend.

    Du suchst einen günstigen aber leistungsstarken Router und kannst auf WLAN verzichten? Meine Empfehlung: Ubiquiti ER-X Netzwerk/Router (für zurzeit knapp unter 50,00 Euro).

    Hallo KaraKasirga,

    alles klar, ich verstehe. Hier noch ein Tipp zu deinem Vorhaben:

    Solltest Du DGTV zu deinem Tarif hinzubuchen, empfiehlt sich ab dem 13. Monat der Wechsel in den Tarif "DGclassic 400". Beide Tarif ("DGbasic 300" und "DGclassic 400") kosten mit DGTV ab dem 13. Monat exakt gleich viel. Im Tarif "DGclassic 400" erhälst Du neben einer höheren Bandbreite auch eine Flatrate für das deutsche Festnetz.

    Hallo tepe,

    leider weiß ich aus eigener Erfahrung, dass der Kundenservice von Deutsche Glasfaser nicht gerade als "gut" zu bezeichnen ist. Antworten wie diese zeigen, dass den Mitarbeiten teilweise das Fachwissen fehlt oder sie keine Zeit / Lust haben fachlich korrekt und ausführlich zu informieren. Ich persönlich würde mir wünschen, dass Deutsche Glasfaser neben den ganzen Bauprojekten auch in den Kundenservice investieren würde.

    Zum Thema der nicht öffentliche IPv4-Adresse:

    Natürlich verstehe ich, dass man bei der Feststellung keine öffentliche IPv4-Adresse zu erhalten enttäuscht ist. Dennoch dürfen wir Nerds nicht außer Acht lassen, dass dieser Umstand für die große Mehrheit der Kunden nicht ins Gewicht fällt.

    So gibt es z.B. in meiner Familie sechs Anschlüsse von Deutsche Glasfaser. Zwei dieser Anschlüsse gehören mir. Nur an einem meiner beiden Anschlüsse wäre der Erhalt einer öffentlichen IPv4-Adresse interessant. Ich schreibe bewusst "interessant", weil ich ein für mich sehr gut funktionierendes und kostengünstiges Setup gefunden haben, um die nicht öffentliche IPv4-Adresse zu kompensieren. Mit meiner Lösung bin ich so zufrieden, dass ich auch mit einer öffentlichen IPv4-Adresse (wahrscheinlich) nichts daran ändern würde.

    Zum Thema Site-to-Site-VPN:

    Natürlich kenne ich dein Setup nicht. Dennoch ist allgemein davon auszugehen, dass nicht beide VPN-Gegenstellen eine öffentliche IPv4-Adresse zum Aufbau des VPN-Tunnels benötigen. Wenn dein VPN-Server den VPN-Tunnel von einer nicht öffentlichen IPv4-Adresse zur Gegenstelle mit einer öffentlichen IPv4-Adresse aufbaut, solltest Du keine Probleme haben. [Umgekehrt würde es natürlich nicht funktionieren.]

    Zum Thema feste-ip.net / edv-kossmann.de:

    Zitat

    Weiterhin möchte ich nicht noch zuzüglich Geld an einen weiteren Dienstleister bezahlen:

    • wo ich nicht weiß, dass dieser eventuell in ein paar Jahren pleite geht (man weiß ja nie)
    • wenn ich eine 1G Leitung besitze und dieser dann nur fähig ist, ~200M zu routen
    • wenn dieser die IP-Adressen auch nattet / ein Forwarding betreibt (wie edv-kossmann es tut)

    zu Punkt 1): Wenn Du die beiden genannten Anbieter im Internet recherchierst wirst Du feststellen, dass beide bereits seit längerer Zeit mit ihren Angeboten am Markt vertreten sind. Sollte in der Zukunft eines der Angebote eingestellt werden, gibt es (Stand heute) ähnliche / gleichwertige Alternativen. Das finanzielle Risiko ist vergleichsweise gering.

    zu Punkt 2): 200 Mbit/s sind doch gar kein schlechter Wert. Der Deutsche Glasfaser Tarif "DG giga 1000" verfügt im Normalfall über 900 Mbit/s Downstream und nur 500 Mbit/s Upstream.

    Wie zuvor erklärt, sind Dienstleister wie feste-ip.net und edv-kossmann.de eher für Client-to-Site-VPN und Port-Forwardings erforderlich. Bei Client-to-Site-VPN wird man in der Praxis wohl kaum derart hohe Geschwindigkeiten erreichen, dass 200 Mbit/s ein nennenswerter Flaschenhals wäre. Etwas ähnliches gilt für Port-Forwardings (insb. dann wenn man von einem heimischen NAS etwas herunterladen möchte).

    zu Punkt 3): Wie sonst sollten derartig Dienstleister eine öffentliche IPv4-Adresse zur Verfügung stellen können? NAT ist nicht grundsätzlich eine schlechte Technologie.

    Zum Thema Bürgerinitiative:

    Schön, dass es Leute gibt, die sich vor Ort für einen Ausbau von Glasfaser stark machen! Selbst wenn sich das Angebot von Deutsche Glasfaser als für Dich nicht praktikabel erweist, wäre es super, wenn Du anderen von möglichen Lösungsansätzen (gerne mit Verweis auf bspw. dieses Forum) berichten würdest ;)

    *PS: Auf Anfrage lasse ich Dir gerne weitere Details zu meinem Lösungsansatz zukommen.