Beiträge von micclass

    Interne Verbindung ist genauso spezifisch wie eine Frage nach dem "besten Router".

    Du hast jetzt schon Lösungen ür ein nicht näher spezifizierten Problem angeboten. Eine ULA funktioniert intern wunderbar, ist jedoch von extern nicht erreichbar.

    Daher meine Frage, wo es denn klemmt.

    Natürlich propagiert ein neues Prefix in's interne Netz. Mit "Interne Verbindungen" meine ich Verkehr den zwischen Systemen die "hinter dem Router/der Firewall" liegen. Z.b. wie oben beschrieben NFS mounts von Cliients zum internen Fileserver (und da gibt es hier auch einige andere komplexere Dinge wie Verkehr der über Wireguard Tunnels läuft - auch alles "intern").

    Generell lässt sich das lösen in dem entweder IPv4 Verbindungen genutzt werden (will ich aber nicht, weil ich auf dem Weg zu "IPv6 only" bin), oder mit ULAs. Nur wäre in diesem Falle ein erhöhter Aufwand im DNS um immer sicherzustellen dass intern auch die ULA Adressen verwendet werden. Auch machen ULAs die Welt natürlich auch wieder komplexer (und das nur weil mein ISP meint dass IPv6 Prefixes oft wechseln könnten - entweder alle 24h oder sogar bei jedem ifdown/ifup des wan6 interfaces). Und wechselnde IPv6 Prefixes sind halt nicht in allen Fällen völlig unkritisch (z.B. kann es Probleme im Docker-Umfeld geben)

    Darüber hinaus betreibe ich meinen eigenen Mailserver, eine Nextcloud-Instanz, einen Matrix Server und der Router spielt auch noch Endpunkt für Wireguard VPNs wenn ich unterwegs bin. Dauernd wechselnd IPs (hier unabhängig ob IPv4 oder IPv6) machen hier leider auch Probleme, weil trotz einem auf einen kleinen Wert gesetzten TTL im DNS Eintrag nicht wenige DNS Server der Welt bis zu 24h cachen. D.h. bei einer Zwangstrennung alle 24h könnte ich dann bei der Benutzung so eines DNS Servers schlimmstenfalls mein Heimnetz überhaupt nicht erreichen.

    Eigentlich bin ich hier nur "angefressen" weil ich bei meinem letzten ISPs mit dem ich gearbeitet habe (Vodafone-West-Kabel) keine Zwangstrennung hatte und der IPv6 prefix auch über ifdown/ifup erhalten geblieben ist. Ich habe keine Problem damit wenn es tatsächlich mal alle paar Monate eine Änderung gibt (war bei Vodafone z.B. so, wenn sich die MAC Adresses des WAN Interfaces bei mir geändert hat). Nun muß ich Probleme lösen (für die es, da bin ich mir sicher, auch eine Lösung gibt), die ich vorher gar nicht hatte.

    Eigentlich wollte ich ja aber ursprünglich nur Fragen, ob Stiegeler wirklich keine Zwangstrennung macht wenn man die Glasfaser über UGG hat und dies nur bei mir (Glasfaser über Zweckverband Schwarzwald-Baar-Kreis) macht.

    Gruß Michael

    Hallo,

    kurze Zwischenfrage: Wo kommt die Aussage her, dass es bei Stiegeler keine Zwangstrennung gäbe. Ich bin seit ein paar Tagen Kunde von Stiegeler (allerdings nicht bei UGG, sondern hier im Schwarzwald-Baar Kreis werden die Fasern von einem Zweckverband des Landkreises zur Verfügung gestellt.)

    Nun musst ich zu meiner großen Enttäuschung feststellen dass hier PPPoE eingesetzt wird und die PPPoE Verbindung von Stiegeler alle 24h getrennt wird. Konsequenz: Neue IPv4 und IPv6 Adressse (damit könnte ich leben) und ein neues IPv6 Präfix (und das ärgert mich sehr, da ja die IPv6 Adressen darüber in mein lokales Netz propagieren und hier interne Verbindungen betroffen sind.)

    Ach ja: dann noch einen Datenpunkt zur Diskussion hier:

    ping -6 http://www.heise.de ca. 12-16ms

    ping -4 http://www.heise.de ca. 12-18ms

    Gruß