Beiträge von Elemir

    Dafür funktionieren 75% der Box Funktionen nicht mehr - WLAN, Switch, Telefonie, Gastnetz, ... Man kann dann OpenWRT booten, aber nichts mehr damit machen.

    Sag das mal nicht meinen OpenWRT-FBn. Außer DECT geht alles, einschließlich DSL.

    Und was die Anzahl der Sicherheitslücken angeht, liegt OpenWRT auch in Führung.

    Weil man sie dort gefunden hat. Das sagt nichts über die Anzahl der Sicherheitslücken auf anderen Systemen aus.

    Da bin ich bei Dir (ich betreibe meine FB7520 als bridged modem unter OpenWrt, vor meinem OpenWrt basierten Hauptrouter und zwei OpenWrt APs).

    Dito, nur mit unterschiedlicher HW, nicht nur von AVM, aber auch von AVM. Je nach günstiger Verfügbarkeit ;)

    Allerdings finde ich, dass AVM erfreulich langen Support liefert und bin deshalb nicht ungluecklich wenn der Rest meiner Familie bei Stock-AVM bleibt...

    Dito. Mit AVM-Firmware solange anderweitig sinnvoll einsetzbar, dann OpenWRT drauf.

    Funktioniert bei mir alles. Natürlich kaufe kein teures AVM-Produkt, um dann OpenWrt darauf zu installieren, sondern nehme dann gleich etwas, wo es ab Werk drauf ist.

    Och, so teuer muss AVM-Hardware nicht sein. Eine 7520 Modell A ist sehr günstig zu bekommen und bietet für das Geld mit OpenWRT verhältnismäßig viel.

    Aber genau darüber äußert sich das TKG halt nicht. Es besteht eine Dokumentationspflicht, aber keine Anpassungspflicht an marktübliche Standards.

    Darum geht es gar nicht. Es geht darum, dass Endgeräte mit der Ländereinstellung "Deutschland" 1TR112-konform sind, weil die Telekom das bei AVM durchgesetzt hat (irgendwo ab Firmware 7.5x, hat AVM sogar in den Release-Notes so dokumentiert). Und zwar auch dann, wenn man einen anderen Provider als die Telekom auswählt und nutzt. Das geht eigentlich schon in die Richtung Missbrauch der Marktmacht.

    Ich glaube du lebst in einer Traumwelt. Zu Glauben, dass bei der DTAG alle Prozesse reibungslos implementiert sind, oder das damit jede Eventualität abgedeckt ist, weils ja der Marktführer macht, ist Absurd und an der Realität vorbei.

    So ist es. Wo ist das Portal, dass man als DTAG-Kunde seine ONT-ID selber ändern kann? Jedes Mal 2x bei der Hotline anzurufen, wenn man den ONT tauscht, nur weil man testen will, ob die Eratzgeräte noch gehen, ist sowas von daneben. Andere bekommen das besser hin, und die DTAG bei der Ersteinrichtung ja auch.

    Andere Lösungswege verbietet die DTAG ja wieder durch ihr Beharren auf der 1TR112 und drückt diese auch Kunden anderer Provider auf, obwohl bei anderen Providern Telekom-Richtlinien gar keine Gültigkeit haben.

    Und das Peering gehört auch erwähnt, auch wenn das mit Prozessen nicht zu tun hat, sondern Geschäftspolitik ist.

    Ausser dass das gar nicht gefoerdert werden darf:

    So wie ich das sehe muss der Gefoerderte mindestens 300/150 oder bei einem 1000er mindestens 1000/150 versprechen... 1000/1 ist nicht foerderfaehig, und ich bezweifle dass es das jemals war...

    Ist ja gut, ich wollte nur mit meiner Meinung dazu antworten. Kam ja nicht von mir ;)

    Aber damit entspricht auch ein 1000/50 nicht mehr den Anforderungen, wenn auch nicht gefördert werden darf.

    Die absolute Mehrheit der Gigabit-Haushalte hat nicht etwa einen Glasfaseranschluss, sondern komplett eigenwirtschaftlich ausgebautes DOCSIS 3.1.

    Hat Jemand Gegenteiliges behauptet? Es geht aber nicht um den Ist-Zustand, sondern um die Zukunft.

    Über das mit dem "eigenwirtschaftlich" solltest Du allerdings nochmal genauer nachdenken. Der ganze Tiefbau für die Verlegung der Kabel wurde nicht von Vodafone durchgeführt, sondern staatlich gefördert von der Bundespost. Die Hochrüstung dann auf Rückkanalfähigkeit und DOCSIS war nur Austausch von Komponenten ohne großen Tiefbau und dagegen kein großer Aufwand.

    Und was die von eigenem Tiefbau hielten, habe ich selber erlebt, als wir gebaut haben und einen Anschluss an das Kabel vor dem Haus wollten: nichts.

    Ich wage zu behaupten, dass die Ankündigungen zum Glasfaserausbau durch Vodafone/OXG hauptsächlich dem Zweck dienen, solche Gebiete für Mitbewerber unattraktiv zu machen. So viel, wie sie hier angekündigt haben, können die in den nächsten 5 Jahren gar nicht ausbauen.

    Also sehen die den Ausbau durch andere Glasfaseranbieter sehr wohl als Konkurrenz, sonst würden die das nicht selber ankündigen.

    Die Monatsentgelte von DG & Co. werden ja auch mit "auskömmlicher Mittelausstattung" nicht etwa günstiger als die von Vodafone, sondern liegen beim Doppelten oder mehr.

    Vodafone ist auch nicht überall günstig, Vermutlich sind sie nur da günstig, wo es Konkurrenz durch Glasfaser gibt. Wo es das nicht gibt, sind die günstigen Werbeangebote auf einmal nicht verfügbar. Wird dann auf den NE4-Betreiber geschoben, durch den das nicht möglich wäre. Wer's glaubt, andere Tarifen (z.B. TV only) sind nämlich um kleinere Beträge "teurer".

    Praktisch gesehen wird ein 250-Mbit/s-DSL-Anschluss der Telekom mit der Glasfasermigration zum gleichen Preis 50 Mbit/s schneller und hat dann 300 Mbit/s. Dito mit bei 100 Mbit/s. Nichts da mit "Gigabit".

    Als Geschwindigkeit eines Anschlusses für Vergleiche rechne ich immer das Minimum aus Download und 2*Upload (Danke ans Heise-Forum für den Ansatz).

    Danach setze ich den Vodafone 1000/50 als 100er an und in dem Vergleich ist dann auch der Preis von - im Angebot - 45 im Rahmen.

    Für mich ist auch der Upload sehr wichtig, und da ist Vodafone mit seinem "Gigabit" völlig daneben.

    Wobei den Upload bei der "Gigabitförderung" auch niemanden interessiert. Sonst würden nur symmetrische Technologien gefördert. Mit 1000/1 bist du förderfähig.

    Warum vergleichst Du dann Vodafone Kabel 1000/50 mit Glasfaser 300/150? Ich kenne nicht einen Glasfaseranschluss mit einem so schlechten Verhältnis wie dem Vodafone-Anschluss, den Du als "absolute Mehrheit der Gigabit-Haushalte" bezeichnest. Für mich sind das keine mit Glasfaser vergleichbaren Gigabit-Anschlüsse.

    Für dich offensichtlich schon, dann darfst Du aber auch nicht die Förderung eines 1000/1 kritisieren.

    Spoiler alert, wir haben zu wenige IPv4 Adressen um den Wunsch zu erfuellen, zumindest fuer ISPs die nicht Dank Alters bereits ausreichend viele IPv4 besitzen.

    Der Mehrheit der Kunden ist es auch egal. Für die, die das explizit wollen, sollte es schon reichen.

    Daher sehe ich pragmatisch, dass ISPs das mit IPv6 hinbekommen muessen...

    Das ist unbestritten, an dem scheitert es aber zu oft. Und selbst da, wo es funktioniert, gibt es immer noch Sachen, die einen bei fast allen Providern ärgern.

    Die Marktbereinigung könnt ihr nur lösen, indem ihr einen davon wirtschaftlich bankrott gehen lasst. So lange ihr dem falschen Anbieter weiter Geld überweist, wird das nicht passieren.

    Da muss Du bei Deinen Ansprüchen aber aufpassen, dass das dann nicht der Falsche ist. Der Großteil der Kunden würde den Anbieter nehmen, der IPv4 nur mit NAT und IPv6 gar nicht anbietet, nur weil der 1,00 € im Monat billiger ist.

    Kaufmännische Entscheidungen trifft man deshalb technologieneutral.

    Schön, wenn Du eine Alternative hast. Bevor bei mir die Glasfaser kam (zum Glück nicht DG), hatte ich die Wahl zwischen DSL mit ca. 12 MBit/s, Koax "Homes passed" ("Neubauten schließen wir nicht an" - dabei hätten sie nichtmal Tiefbau machen müssen, nur Muffe in der Baugrube setzen) und Mobilfunk mit Einbrüchen bis runter auf 3-4 MBit/s.

    Geldhahn zudrehen und kein Internet zu haben ist keine Alternative.

    TP-Link Omada und Zyxel Nebula sollte man da auch erwähnen. Vor allem, da Omada ähnlich zu Ubiquiti ist.

    Jetzt könnte ich noch anführen, dass man auf US Produkte angesichts der politischen Ereignisse verzichten sollte, dies führt jedoch in einem technischen Forum zu weit!

    Ich würde bei beiden eher wegen aktuellem oder möglicherweise kommenden Cloud- oder App-Zwang aufpassen.

    Ich kenne nicht den aktuellen Status für alle Geräte beider Hersteller, aber beide waren mir in diesem Punkt schonmal irgendwie negativ aufgefallen. Aus einem "auch" wird schnell ein "nur".

    Ist hier nicht das Thema. Wem Entstörungsfristen wichtig sind,

    ... macht einen Geschäftskundenvertag. Bei Privatkunden kann man als Provider reinschreiben was man will, einhalten muss man es nicht.

    Wird halt Strafe bezahlt, aber das bringt den Anschluss auch nicht zum Laufen. Das ist bei der Telekom auch nicht anders.

    Auch die Telekom macht Entstörtermine aus, die dann nicht eingehalten werden. "Kunde nicht angetroffen", obwohl man den ganzen Tag vor Ort war. Und beim zweiten "Besuch" sitzt man wieder zuhause, keiner kommt, plötzlich geht die Leitung dann. Warum nicht beim ersten Mal? Habe da ja so eine Vermutung ...

    Genau darüber darf ein Bürgermeister gerne informieren, wenn er denn einen Plan hat.

    Ich würde davon ausgehen, dass das gesagt wurde, aber nur verkürzt wiedergegeben wurde. Ist ja Standard, was dann gemacht wird.

    Bei uns wird bei Stromausfall etc. das Feuerwehrhaus besetzt. Dorthin kann sicher jeder wenden, die Feuerwehr kann per Funk die Rettungsleitstelle erreichen um Rettungsdienst oder Polizei anzufordern.

    Das sind dann allerdings keine Notfälle. Die kommen dort gar nicht bis dort.