Hallo, ich möchte mich hier einklinken, da meine Eltern ebenfalls das oben genannte Schreiben "Notwendige Umstellung Ihres Glasfaseranschlusses..." von der EWE erhalten haben, was auf mein Anraten ignoriert wurde.
Jetzt kam das zweite Schreiben dieser Sorte mit dem Inhalt "An Ihrem Glasfaseranschluss ist eine kleine technische Anpassung erforderlich. Damit wir für Sie alles in die Wege leiten können, müssen Sie einen Produktwechsel beauftragen. ..."
Stand der Dinge ist, dass bei meinen Eltern der Übergabepunkt im Keller ist, dort wandelt die bisherige EWE "Box" auf Kupfer, das Kupferkabel geht ins Erdgeschoss an einen Router und alles läuft perfekt. Das Kupferkabel ins Erdgeschoss kann nicht einfach durch Glasfaser getauscht werden und es ist aktuell nicht vorgesehen einen neuen LWL Router anzuschaffen.
Wenn man jetzt auf das EWE Schreiben einginge, aber die vorhandene Infrastruktur weiternutzen möchte, dann müsste man im Keller einen Medienkonverter setzen, da die EWE einen passiven Anschluss installieren möchte. Ist das korrekt?
Für meine Eltern wäre der Tarifwechsel also damit verbunden, dass sie die Kosten für einen Medienkonverter tragen müssten (und ich hätte den Ärger mit der Einrichtung).
Insofer ist für mich die Gretchenfrage: Kann man deren Schreiben weiterhin getrost ignorieren?
Meine Argumentation:
1. Es läuft alles und ich sehe keine Veranlassung deren "Box" gegen einen neuen Medienkonverter zu tauschen, Elektroschrottt zu produzieren und dafür auch noch Geld und Nerven zu investieren. 2. EWE darf gerne ihren Endpunkt anpassen wenn sie dann einen passenden Medienkonverter kostenfrei zur Verfügung stellen.
3. Es bedarf aus meier Sicht keinen Produktwechsel den der Kunde aktiv beauftragen muss, nur weil sich die EWE genötigt fühlt Änderungen am Anschluss vorzunehmen.
Über Hinweise, Meinungen und Ratschläge würde ich mich sehr freuen!