Beiträge von sendai

    10G GF Anschluss müsste dann aber über XGS-PON laufen.

    Wenn OI weiter AON machen will, können sie auch weiterhin auf Einfaser Ethernet Optiken setzen, die gibt es auch als 10G.
    Da dürfte sogar mehr als die üblichen ~8G Netto vom XGS-PON bei rauskommen.

    Nein, der Anschluss ist nicht von mir aber die Box hängt direkt am GF mit einem 2000/1000 Tarif der Telekom.:)

    Ich glaub die Fritzbox aus der der Screenshot stammt, kenne ich persönlich :)

    Ich würde das Projekt nicht gleich aufgeben. Es ist zwar unüblich mehr als einen Glasfaseranschluss in eine Wohneinheit zu legen, aber nicht unmöglich.

    Wenn es nur ums Verlängern des Anschlusses in Arbeitszimmer geht, die Telekom bietet dafür z.B. https://shop.telekom.de/geraete/omelco…erungsbox-weiss an. Das ordentlich verlegt, lässt sich der Router auch flexibel im Arbeitszimmer nutzen, oder auch wieder im Wohnzimmer, wenn man die Verlängerung an der Gf-TA wieder abzieht. (Staubschutzkappe für den Stecker nicht verlieren!)

    Prinzipiell kannst du auch einfach probieren einen zweiten Vertrag zu bestellen, mit der Angabe das noch keien Gf-TA vorhanden ist, wenn wirklich ein zweiter Vertrag benötigt/sinnvoll wäre. Um beim Beispiel Telekom als Netzbetreiber zu bleiben, die Telekom Gf-TA kann z.B. mehre Kupplungen nach außen führen. Entweder der Techniker setzt dann eine zweite Kupplung in die Gf-TA und nutzt dafür doch die vorhanden Reservefaser, oder wenn möglich wird über den gleichen Leitungsweg nochmal ein zweites Kabel eingezogen. Das könnte ggf. sofern der Leitungsweg vorbereitet ist, auch direkt bis ins Arbeitszimmer geführt werden.

    Hier gäbe es z.B. das Extrembeispiel mit 4 Anschlüssen in einer Wohnung. Da wurde im zweiten Gang gleich ein 4 Adriges Kabel eingezogen, wo am Ende zwei Gf-TA dran hängen, einmal mit 2 Kupplungen und eine weitere darunter gesetzt wurde.

    News - Deutsche Telekom: Neue Glasfasertarife liefern bis zu 2.000 Mbit/s
    Du weißt schon das bei der Verkabelung mit einem Glasfaser Router das Glasfaser Modem nicht gebraucht wird, oder? Somit bleibt der 2,5gig WAN/LAN Anschluss an…
    www.computerbase.de

    Bei mir im EFH wurde vor Jahren z.B. nur eine einzelne Faser bis zur Dose gezogen, da müsste man dann nochmal bis zum Gf-AP im Hausanschlussraum ein zweites Kabel ziehen, würde ich einen zweiten Anschluss haben wollen.

    Teuer ist der definitiv und damit definitiv auch nicht Jedermanns Sache.
    Ich hatte den ursprünglichen 1000/500er Tarif als Early Adopter damals auch lange für 119€ behalten, einfach weil ich für eine Preissenkung nicht auf den Upload verzichten wollte.

    Der 2000/1000er kommt mit Corporate Benefits Rabatt auch gerade so wieder an die ~120€ "Hobbyethusiastenschmerzgrenze" wieder ran. Wird sich aber hoffentlich preislich über die Jahre (diesmal hoffentlich ohne Uploadkürzung) dann auch wieder nach unten bewegen.

    Kann aber auch sein, dass man zukünftig nach Wechsel auf XGS-PON Linecards grundsätzlich auf symmetrische Tarife wechselt.

    Solange es die Telekom wohl nicht vormacht, bzw. entsprechende Profile im Sortiment hat, bleibt es wohl beim aktuellen 2:1 Verhältnis. Wäre aber natürlich schön wenn sich das in Zukunft noch ändert.

    1&1, O2, Vodafone usw. haben in den entsprechenden Telekom XGS Pilotgebieten noch gar nichts an Tarifen über 1000/500 im Sortiment. Denke nicht das es die Profile seitens der Telekom noch für Reseller gäbe, eher das die Reseller den "Aufwand" für einen noch überschaubaren Kundenkreis, an Schulungen für Kundenservice, Endgerätesupport, Vertriebsmaterial usw. noch scheut. Denke sobald die Telekom das großflächiger ausrollt, kommt da auch von den anderen Bewegung in die Sache.

    Hatte vor Jahren ein kleine 12v Li-Ion USV von APC verbaut (CP12142LI), scheints aber wohl nicht mehr zu geben, war vielleicht der Vorgänger davon. Da sollte auch ein vom LAN Schrank Abseits gelegenes ONT abgesichert werden.

    Ich selbst hab auch gute Erfahrungen mit einer Eaton 3S Mini, da hängt mein Mikrotik LTE Backuprouter dran. Da ließe sich der Ausgang auf 9/12/15/19v einstellen, falls man auch mal ein nicht 12v Gerät zu versorgen hätte.

    Nachdem mir Luleey zuerst versehentlich ein GPON Modul geliefert hatte, ist endlich die Ersatzlieferung mit dem ursprünglich bestellten XGS-PON Modul angekommen (LL-X1025 mit 8311 community firmware). Nachdem ich bestellt hatte, gäbe es wohl jetzt auch ein weiteres XGS-PON Modul bei Luleey (LL-XS1010) im Sortiment.

    NAT um die WebGUI des Moduls übers LAN zu erreichen, VLANs um es über Switch zum Mikrotik Router zu führen (habe da leider nur einen SFP+ Port), war schon alles vorberietet.

    Modem-ID der Fritzbox über die WebGUI im Luleey Modul eingetragen.
    Fiberkabel umgesteckt, PPPoE Verbindung auf das andere Interface im Mikrotik geschoben -> wieder online.

    Mal sehen ob es im Langzeittest genauso unauffällig seinen Dienst tut, ansonsten bleibts halt erstmal bei der Option mit der Fritzbox im PPPoE Passthrough Modus wie bisher.


    Interessant, ich nehme an htp setzt dann komplett auf reinen XGS-PON in den neueren Ausbaugebieten?

    So im Gegensatz zu einem Magentafarbenen Provider, welcher mit Combooptiken im OLT auf Mischbetrieb setzt. Tarife bis einschließlich 1G bleiben weiter GPON, auch in den neueren XGS-PON Gebieten.

    Latenz war schon zu GPON niedrig, da war ich mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit auch annähernd allein im Segment. Bei der Umstellung auf den XGS-PON Tarif habe ich nicht wirklich einen Unterschied bemerken können was die Latenz angeht.
    Anbei mal ein paar Berliner Testziele, wo der Traffic von der Telekom auch lokal in Berlin in die Zielnetze geroutet wird, meist zw. 2-3ms im Schnitt. Ohne zu wissen wo genau die Ziel-Server in Berlin alle stehen, dürfte aber das meiste im Bereich 10-20km Luftlinie von mir entfernt sein, der Anschluss ist auch in Berlin.

    # Telekom Speedtest.net Server Berlin
    sendai@baizhi:~$ mtr -zebwc 100 80.187.128.25
    Start: 2025-08-12T14:25:46+0000
    HOST: baizhi                                                      Loss%   Snt   Last   Avg  Best  Wrst StDev
     1. AS???    192.168.6.1                                          0.0%   100    0.3   0.4   0.2   1.4   0.1
     2. AS3320   p3e9bf0aa.dip0.t-ipconnect.de (62.155.240.170)       0.0%   100    1.2   3.6   1.2  31.9   4.1
     3. AS3320   b-ef82-i.B.DE.NET.DTAG.DE (217.5.87.162)             0.0%   100    5.5   3.2   2.0   9.5   1.3
     4. AS3320   80.156.5.144                                         0.0%   100    1.8   3.4   1.6  29.6   4.1
     5. AS???    192.168.91.2                                         0.0%   100    2.6   2.8   1.7  19.4   2.0
     6. AS3320   tmo-128-25.customers.d1-online.com (80.187.128.25)   1.0%   100    2.1   3.0   1.4  20.1   2.7


    # INWX.de Berliner Domainhoster
    sendai@baizhi:~$ mtr -zebwc 100 inwx.de
    Start: 2025-08-12T14:27:59+0000
    HOST: baizhi                                                  Loss%   Snt   Last   Avg  Best  Wrst StDev
     1. AS???    192.168.6.1                                      0.0%   100    0.5   0.4   0.3   0.7   0.1
     2. AS3320   p3e9bf0aa.dip0.t-ipconnect.de (62.155.240.170)   0.0%   100    1.8   7.1   1.2  33.4   8.2
     3. AS3320   b-eh2-i.B.DE.NET.DTAG.DE (62.153.188.122)        0.0%   100    3.2   4.4   2.9  25.3   3.1
     4. AS3320   80.150.169.67                                    0.0%   100    2.2   2.9   2.1   8.0   0.8
     5. AS5405   r2-ber1-de.as5405.net (94.103.180.1)             0.0%   100    2.1   2.6   1.7   6.6   0.8
     6. AS5405   45.153.82.83                                     0.0%   100    2.5   2.8   1.9   8.8   1.0
     7. AS48596  irb-23.sw1.ber1.inwx.net (185.181.107.39)        0.0%   100   23.4  19.3   4.5 137.6  19.6
     8. AS48596  vrrp.frontend1.inwx.net (185.181.104.26)         0.0%   100    3.0   3.4   2.4   8.7   0.9


    # eine Ripe Atlas Probe im IONOS RZ Berlin
    sendai@baizhi:~$ mtr -zebwc 100 87.106.207.171
    Start: 2025-08-12T14:30:42+0000
    HOST: baizhi                                                         Loss%   Snt   Last   Avg  Best  Wrst StDev
     1. AS???    192.168.6.1                                             0.0%   100    0.3   0.3   0.2   0.9   0.1
     2. AS3320   p3e9bf0aa.dip0.t-ipconnect.de (62.155.240.170)          0.0%   100    2.4   3.0   1.1  34.3   3.6
     3. AS3320   b-ec8-i.B.DE.NET.DTAG.DE (217.5.75.230)                 0.0%   100    3.5   4.2   3.0   8.3   1.1
     4. AS3320   62.157.249.142                                          0.0%   100    2.6   5.3   1.9  36.6   5.4
     5. AS8560   lo-0-0.rc-a.rs.ber.de.net.ionos.com (212.227.117.204)   0.0%   100    2.0   2.8   1.8   6.5   0.8
     6. AS8560   212.227.120.165                                         0.0%   100    2.3   3.2   1.9   9.0   1.2
     7. AS???    ???                                                    100.0   100    0.0   0.0   0.0   0.0   0.0
     8. AS???    ???                                                    100.0   100    0.0   0.0   0.0   0.0   0.0
     9. AS8560   87.106.207.171                                          0.0%   100    2.8   3.4   2.2   7.4   0.9


    # eine Ripe Atlas Probe Misaka.io (3U Rechenzentrum Berlin, ~11km Luftline)
    mtr -zebwc 100 45.142.247.207
    Start: 2025-08-12T14:35:43+0000
    HOST: baizhi                                                           Loss%   Snt   Last   Avg  Best  Wrst StDev
     1. AS???    192.168.6.1                                               0.0%   100    0.4   0.3   0.2   1.8   0.2
     2. AS3320   p3e9bf0aa.dip0.t-ipconnect.de (62.155.240.170)            0.0%   100    2.8   3.3   1.1  25.0   3.9
     3. AS3320   b-eh3-i.B.DE.NET.DTAG.DE (62.153.188.126)                 0.0%   100    3.3   3.5   2.2   7.1   0.9
     4. AS3356   ae10.edge5.ber1.sp.lumen.tech (4.68.62.205)               0.0%   100    2.8   6.3   2.5  30.3   5.0
     5. AS3356   ae2.3602.edge3.ber1.neo.colt.net (171.75.9.134)           0.0%   100    5.0   3.7   2.0  14.8   1.8
     6. AS969    e49-2-3356.cr1a.a36s.ber2.de.917.as (45.11.107.63)        0.0%   100    2.6   3.0   2.0   9.6   1.0
     7. AS969    e50-bd3327.cr1a.l5.ber3.de.917.as (199.119.64.203)        0.0%   100    4.8   3.4   2.2   6.2   0.8
     8. AS969    e35-10.spine1.ber03.de.misaka.io (102.130.51.115)         0.0%   100    3.0   3.1   1.9   5.6   0.8
     9. AS???    ???                                                      100.0   100    0.0   0.0   0.0   0.0   0.0
    10. AS35487  user-45-142-247-207.ber02.de.misaka.io (45.142.247.207)   0.0%   100    4.7   3.0   1.9   6.5   0.9

    Nach dem letzten Sprung der Telekom auf 2:1 wage ich die Prognose, dass das Thema in ein paar Jahren obsolet ist. Auf XGS-PON und folgenden Standards werden symmetrische Tarife die Norm sein. Natürlich erst dann, wenn die Telekom als Platzhirsch die Vorgabe gemacht hat.

    Aktuell macht die Telekom als Platzhirsch aber auch bei XGS-PON bisher nur 2:1, kann sich natürlich über die Jahre alles noch ändern, aber aktuell leider noch kein Trend in Richtung 1:1 zu sehen. Also noch kein Trend in Richtung 1:1 zu erkennen.


    Auch wenn ich symmetrische Tarife begrüßen würde, und es im Gegensatz zu GPON, bei XGS-PON dafür keine technische Notwendigkeit mehr gibt, hebt man sich hierzulande das Feature "symmetrische Bandbreiten" bei den allermeisten Netzbetreibern immer noch für die Geschäftskunden auf.

    Habe im Computerbase Forum noch den Tipp bekommen, die Daten zur XGS-PON Segmentauslastung/anderer ONUs aus den Supportdaten der Fritzbox auszulesen.

    Der Bericht in den Push-Benachrichtigungen scheint das einfach in Stufen wie "1-5" und vielleicht "6-10" usw. einzuteilen, den Supportdaten nach, gäbe es nur "Max num ONUs (Max) : 1" im Segment, das müsste dann meine Fritzbox sein.


    Dadurch das ich die Fritzbox aktuell mit PPPoE-Paththrough eigentlich zum Glasfasermodem degradiert habe hat sie selbst zwar eigentlich selber kein Internet um Push Benachrichtigungen zu verschicken, aber was bekommt man nicht alles irgendwie gebastelt ^^

    Wobei mich die Daten zur ONT Anzahl und Leitungsauslastung doch etwas überraschen.

    Eigentlich erschreckend wie alt das Thema hier schon ist, bevor wirklich mal ein Telekom Glasfaser 2000/1000 mit XGS-PON in freier Wildbahn gesichtet wird.

    Zur Vorgeschichte: Nachdem das Gebiet in dem ich wohne zu einem der XGS-PON Gebiete auserkoren wurde, konnte jedes noch nicht erschlossene Haus drumherum fröhlich den 2000er bestellen, sobald sie ans FTTH angeschlossen werden würden, konnte mir aber niemand was zu meiner alten kleinen GPON Insel sagen die halt schon vorher da war. Nach mehreren Anläufen über das Telekomhilft Team hat es am Ende dann aber noch geklappt den 2000er in die Verfügbarkeistanzeige zu bekommen.

    Immer noch etwas skeptisch ob sich denn wirklich was in Richtung XGS-PON am anderen Ende der Leitung getan hat, habe ich dann den Tarifwechsel beauftragt. Der Tarifwechsel hat von Bestellung zur Freischaltung ca. 7 Tage gedauert. Vermutlich dem geschuldet, dass ich die Fritzbox 5590 als XGS-PON Endgerät dazu bestellt habe und ein WE dazwischen lag für den Versand.

    • Zum Tag des Tarifwechsels bekommt man einen Link zum Gerätewechsel (ähnlich einer Ersteinrichtung bei neuen FTTH Anschlüssen)
    • Im Einrichtungslink wird Glasfaser-ID der Dose, alte Modem-ID und schlussendlich die neu zu registrierende Modem-ID abgefragt.
    • Nach etwas hin und her und da mir für meinen alten FTTH Anschluss die neue Glasfaser-ID (nach Telekom GBGS) noch nicht bekannt war um die Registrierung der Fritzbox abzuschließen, hat es am Ende dann doch in wenigen Minuten geklappt, nachdem mir jemand die Glasfaser-ID nach GBGS durchgeben konnte war es in wenigen Minuten durch.
    • Erst mit der Registrierung des neuen Endgerätes wurde der Tarifwechsel vom System intern durchgeführt, vorher blieb das alte Glasfaser-Modem2 mit vorherigen Tarif 1000/500 via GPON online.
    • Latenz hat sich gegenüber GPON für mich nicht spürbar mit XGS-PON verändert

    Die Fritzbox nach der Einrichtung erst mal zu PPPoE Paththrough degradiert, da Internet weiter über meinen Mikrotik Router laufen soll, eventuell versuche ich später dann noch auf ein Luleey XGS-PON SFP+ zu wechseln, eine Fritzbox "rein nur als Modem" zu nutzen fühlt sich doch irgendwie oversized an ;)


    Fritzinfos

      

    Speedtests:

     

    Iperf3 zu WTNET

     


    Jetzt müsste die Telekom nur noch hinterherkommen, Bestandsgebiete entsprechend abzudaten.

    Ich bin tatsächlich auf der Suche nach einem reinen SFP-Switch.
    sendai

    Danke die habe ich schon gesehen. Die können aber nur 1G und nicht 10G.

    Wenn sich das auf die Mikrotik bezieht, die SFP+ Ports sind da 10G.

    Für ein 10G Heimnetzupgrade hatte ich mir den CRS305 und den CRS309 vor ein paar Jahren selbst mal zugelegt. Falls das 1G im Modellnamen verwirrt, das bezieht sich nur auf den einen Kupfer Port mit 1G. Nur der CRS310 aus der Liste hätte eine Mischung aus 1G SFP und 10G SFP+ Ports.

    Verstehe ich die Frage richtig, geht nur um einen reinen SFP+ Switch?
    Bin mit meinen Netzwerkkrams im Mikrotik Lager unterwegs, da würden mir einfallen:

    4x SFP+, 1x 1G RJ45 -> CRS305-1G-4S+IN
    8x SFP+, 1x 1G RJ45 -> CRS309-1G-8S+IN, hätte auch 19" Rackwinkel

    oder preislich dazwischen, falls 4x SFP+ reichen und man mit SFP Ports auch was anfangen kann:

    5x SFP, 4x SFP+, 1x RJ45 -> CRS310-1G-5S-4S+IN, hätte auch 19" Rackwinkel

    Falls das komplexere RouterOS für einen Switch zu viel ist, alle drei genannten unterstützen auch das einfachere SwitOS von Mikrotik.

    Bin zwar nicht bei Pyur, aber als Beispiel von meinem Telekom GPON, zum ersten Hop habe ich ~1ms Latenz, Server in Rechenzentren in der gleichen Stadt erreiche ich dann schon in ~2ms. Ein VDSL mit Vectoring vom Freund am Ende der Stadt in ca. 5-6ms, da sieht man dann schon das selbst der Latenzanteil von VDS Lmit Vectoring gar nicht mehr so groß sein kann. Nach Rechenzentren in/um Frankfuhrt sind es dann i.d. Regel schon min. >10ms, ist dann aber auch schon 400km+ Luftlinie entfernt.

    Ein Wechsel des ONTs auf eine Fiber Fritzbox wird da keine Spürbaren Veränderung bringen, höchsten die hier angesproche Einsicht in die xPON Werte die einem im Fehlerfall bei der Diagnose helfen können, oder sollte Pyur auch das Brutto großzüger schalten und man ggf. einen Gigabit Tarif hat, das man den auch voll ausnutzen könnte.

    In den Medien wird oft gerne von Berlin als Pilotstadt gesprochen, das sind aber nur ein paar Teilbereiche, nicht mal ganze Bezirke, wo Ende 2023 der XGS Ausbau mit bis zu 2Gbit/s angekündigt wurde.

    Abgesehen von ein paar Handvoll Adressen gab es da zu 99,9% aber noch kein Telekom FTTH. Man konnte zwar schon beobachten das fleißig eine Rolle Speedpipes nach der anderen in den Telekomschächten verschwunden sind, haufenweise NVts aufgestellt wurden, dann aber seit knapp einem halben Jahr nichts mehr. Nie eine Firma gesehen die je Glasfasern eingeblasen hat, noch irgendwo gesehen das je ein Hausanschluss gebaut wurde.

    Sprich der 2000er ist hier in den Berliner Pilotgebieten noch ein Papiertiger, den man im Zuge des FTTH Ausbaus "Vorbestellen" könnte und auch nur da wo FTTH neu gebaut wird. Was mit FTTH Bestandsadressen in den Pilotenbereichen passieren soll, da konnte ich nie eine klare Aussage bekommen, denn eigentlich wäre ja vielleicht nur wie im Artikel angesprochen ein SFP Tausch am OLT nötig um den Tarif dort auch verfügbar machen zu können.