Ich benutze waipu.tv über meinen DG Anschluss, funktioniert einwandfrei. Das Paket für die Normalsender (Öffis + Private Free TV) kostet im Normalfall 10€ im Monat, wobei HD immer mit dabei ist. Waipu TV gibt es meines wissens nach auch für Apple TV und natürlich auch Fire TV, IPhone & Android APP und über den Webbrowser. Waipu TV lässt sich zudem monatlich kündigen.
Beiträge von dkweb
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An Glasfaseranschlüssen und Kabelanschlüssen, bei denen eine Einwahl via PPPoE nicht erforderlich ist, bietet es sich auch an, den Computer/Laptop vorübergehend für den Test direkt an das Modem anzuschließen. Ich habe zum Abschluss des FTTH-Ausbaus von Deutsche Glasfaser in meiner Gemeinde zahlreiche Haushalte mit Kundeneigenen Routern gesehen, die einfach gar nicht in der Lage waren Geschwindigkeiten jenseits der 100Mbit/s zu verarbeiten^^. Auch Fritzboxen die älter als die 74* Generation sind, sah ich bei 200MBit/s schon taumeln! Der direkte Anschluss meines Test-Laptops ans Modem bewieß dann aber doch immer, dass die gebuchte Geschwindigkeit auch wirklich bis zum Modem ankommt.
Falls eine Einwahl via PPPoE nötig ist, so kann diese theoretisch mit Windows-Boardmitteln auch eingerichtet werden. Das habe ich perönlich aber noch nie getestet^^.
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"Wenn ich ein Netzwerkkabel vom Keller in die Wohnung lege, kann der Router trotzdem bei mir in der Wohnung stehen, oder muss der dann im Keller stehen?"
Ja kann er, der Router wird in diesem Fall am WAN-Port (Bei einigen Fritzboxen wird LAN1 zum WAN-Port) mit dem Netzwerkkabel verbunden.
"Ich werde versuchen per Mail an genauere Infos bzgl. der benötigten Glasfaserkabelspezifikation zu kommen. Welche Parameter brauche ich dafür vom Anbieter? In den Online-Shops komme ich mit G.657 nicht weit."
G.657 ist ein Standard bei OS1/OS2 Fasern, also Singlemode. Da Multimode in der Reichweite beschränkt ist, wirst du im FTTH Bereich kaum auf Multimode stoßen. Die Faser ist also das geringste Problem. Die interessantere Frage ist, welchen Stecker die beiden Enden der Patchfaser haben müssen, da gibt es nähmlich einige Optionen. Am häufigsten anzutreffen sind LC, SC und E2000. Dann ist noch wichtig, ob die Faserenden eine "APC"-Polierung oder "UPC"-Polierung haben. Im Optimalfall erkennt man das an der Anschlussfarbe am APL/HÜP und Modem/NT. Grün=APC Blau=UPC.
Ist der APL/HÜP bereits plaziert? Dann mach doch mal ein Foto von der Anschlussbuchse für die Patchfaser^^.
"Ist Frage 2) überhaupt abhängig vom Anbieter? Denn die Glasfaserkabel werden vermutlich ohnehin über ein "Zwischengerät" mit Steckplätzen verbunden, oder?"
Das Erdkabel wird definitiv zunächst einmal im Keller abgeschlossen. Falls dieses mal kaputt geht, braucht der Provider so "nur" ein neues einzublasen und am Abschlusspunkt im Keller dranzuspleißen. Wie es vom APL/HÜP (wie auch immer dein Anbieter das nennt) weitergeht, ist Anbieterabhängig. Es ist möglich, dass mit einer Patchfaser die Glasfaserstrecke innerhalb des Hauses beliebig verlängert werden kann. Es ist aber auch möglich, dass der Anbieter direkt das Glasfasermodem mit in den Abschlusspunkt im Keller integriert. Dann kannst du nur RJ45-Patchkabel verlegen. Wie gesagt, mach mal ein Foto falls der Abschlusspunkt im Keller bereits existiert, dann können wir deine Möglichkeiten besser einschätzen.
"4) Ich habe 1 Leerrohr für 2 Wohnungen. Wenn ich nun bspw. ein Kabel "G.657.A1 Singlemode 4 Fasern" nach oben lege, habe ich damit 4 Verbindungen (weil 4 Fasern) für (theoretisch) 4 Wohnungen? Ich bräuchte ja nur 2... oder wird für diesen Fall so etwas wie "zwei parallele Bündeladern" genommen?"
FTTH-Anschlüsse basieren nahezu ausschließlich auf Simplex-Fasern. Upload und Download geschehen dann einfach auf verschiedenen Wellenlängen, aber eben nur mit einer Faser. Die wirst pro Wohnung nur eine Patchfaser benötigen.
EDIT: Für LWL-Patchkabel kann ich übrings FS.COM sehr empfehlen. Da bekommst du Patchfasern in allen möglichen Formen und Wunschlängen zu sehr ansprechenden Preisen. Nur die Lieferzeit ist bei Maßanfertigungen ggf. etwas lang.
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Wow! Respekt, es gibt also doch Vermieter die auch bei Datenleitungen vorsorgen :D, wenn sie schon mal sanieren. Sieht man leider viel zu selten.
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Wird schwierig denke ich. Deutsche Glasfaser baut in neuen Ausbaugebieten GPON-Netze, die meisten anderen meiner Kenntnis nach auch. Man benötigt in diesen Fällen also mindestens ein SFP-Modul für GPON. Dann kommt jedoch hinzu, dass das (O)NT mit deinem Anschluss gepaart ist. Deswegen muss ein Techniker kommen und dieses erst aktivieren, bevor dein Anschluss funktioniert. Ich habe den Techniker mal über die Schulter geschaut, als er meinen aktiviert hat. Er rufte eine Webseite aktivierung.deutsche-glasfaser.de auf und gibt mir unbekannte Zugangsdaten da ein. Nach der Aktivierung kann man diese Seite wohl nicht mehr aufrufen, ich komme da zumindest nicht dran^^.
Diese Zugangsdaten wirst du wohl auch für das GPON-Modul brauchen. Geben, werden dir die meisten Provider diese aber wohl eher nicht so einfach, bei einem Privatkunden-Vertrag.
Allerdings ist jeder Provider laut TMG dazu verpflichtet, dir einen passiven Netzabschluss zur Verfügung zu stellen, wenn der Kunde dies verlangt. Dann müsstest du ein eingenes ONT benutzen können. Empfehlen würde ich es jedoch nicht. Als Privatkunde wirst du dadurch mit Garantie jedliche Support-Unterstützung deines Providers verlieren. Abgesehen davon, dass du eben mit dem NT ein weiteres Gerät bei dir hast, sehe ich aber auch keinen wirklichen Nachteil gegenüber einer Direktanbindung deiner Faser an den Router/Switch.
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Ich habe mich in meinem 3-Parteien Haus um die Anbindung aller 3 Wohneinheiten gekümmert. Der HÜP der Deutsche Glasfaser kommt ja für gewöhnlich in den Keller. Ich habe vom vereinbarten Installationsort des HÜP dann auf jeder Treppenhaus-Etage eine Durchbohrung gerade herunter gemacht und feuerfesten Kabelkanal aus Metalrohr installiert. Das ist ganz wichtig, denn das Treppenhaus ist im Regelfall der einzige Fluchtweg.
Ich habe mich dann auch bereits vor dem eigentlichen Installationstermin um die Verlegung von der Inhouse-Patchfaser gekümmert, denn laut Deutsche Glasfaser werden nur bis zu 20 Metern von den Technikern verlegt. Die oberste Wohnung benötigte aber rund 30 Meter! Das Generalunternehmen hatte vorab auf Nachfrage auch nur maximal 25 Meter Kabel da. Glücklicherweise hatte ein Freund im Nachbarort bereits seinen Anschluss gehabt, also habe ich mir prompt vorort angeschaut, welche Spezifikation die Patchfaser hat.
Stand Oktober 2019 verbaut Deutsche Glasfaser diese Patchfaser zwischen HÜP und NT: 9/125µm OS2 Singlemode LC/APC - SC/APC Simplex G657A1.Ich habe meine Patchfasern bei FS.COM bestellt. Kann ich sehr empfehlen! Die Patchfasern sind günstiger als CAT6/CAT7 Kabel in der selben Länge und man kann sie maßanfertigen lassen. Nur die Lieferzeit kann bei maßanfertigungen einige Wochen dauern. Nachdem ich mir sicher war, dass die Patchfaser an meinem Anschluss auch wirklich funktioniert, habe ich gleich noch lauter Patchkabel in unterschiedlichen längen auf Vorrat nachbestellt, gibt ja noch Familie und Freunde (und Bohrmaschienen :D).
Beim Verlegen des Patchkabel muss man auf die Enden aufpassen, der dünnere LC-Stecker muss zum HÜP, der dickere SC-Stecker an den NT. Seitens Deutsche Glasfaser darf man übrings keine eigenen Patchfasern nutzen, das teilte man mir so zumindest auf meine Anfrange an den Kundensupport entsprechend mit. Der Techniker des Generalunternehmens war jedoch hoch erfreut, brauchte er schließlich nur noch den HÜP setzen und die Patchkabel einstecken :D.
Die Anschlüsse und die NTs liegen nun in jeder Wohnung im Wohnungsflur. Innerhalb der Wohnung habe ich die Patchfasern einfach der Decke entlang auf die weißen Tapeten geklebt und weiß übergemahlt. So sieht man wenigstens wo die Leitung lang geht (und macht sie hoffentlich nicht kaputt).
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Als leidenschaflicher Netzwerker (Hobby + Beruf), teste ich gerne mal Semiprofessionelle Router aus. Im Augenblich nutze ich einen Ubiquiti EdgeRouter PoE - ERPoe, davor hatte ich aus der UnFi Serie von Ubiquiti bereits ein UniFi Security Gateway mit 3 Ports.
Prinzipell nutzen beide Router das Ubiquiti EdgeOS. Über das Terminal verhalten sich beide Router Serien entsprechend nahezu identisch. Zwischen der grafischen Oberfläche beider Geräte liegen jedoch Welten!UniFi USG:
Für die UniFi Serie wird zwingend ein UniFi Controller im Netzwerk benötigt. Dieser kann auf einem einfachen Windows- und Linux-Rechner installiert werden, oder man besorgt sich ein UniFi Cloud Key. Ich hatte meinen UnFi-Controller auf einem Raspberry PI installiert, damit ich jederzeit Zugriff auf den Controller hatte. Der Vorteil vom Controller: Es lassen sich alle UniFi-Geräte (also auch Beispieldweise Switches und Access-Points) zentral verwalten. Doch ein großer Nachteil in Bezug auf das USG: Die Grafische Oberfläche des UniFi-Controller ist schlicht, es lässt sich bei Weitem nicht alles konfigurieren, was das USG theoretisch kann. Insbesondere beim Thema Firewall sagt mir die Oberfläche überhaupt nicht zu. Jedes Router-Interface verfügt theoretisch die Ein- und Ausgänge IN (eigehender Traffic), OUT (ausgehender Traffic) und LOCAL (ein- und ausgehender Traffic für den Router), an denen jeweils eine Policy-Gruppe angehängt werden kann. Ein eigentlich sehr geniales Prinzip, mit dem sich ein komplexes Regelwerk schön sauber strukturiert aufbauenen ließe...
...wenn denn der UnFi-Controller dies denn in seiner grafischen Oberfläche abbilden könnte. Stattdessen sind über den UnFi-Controller die 3 Policy-Gruppen WAN, LAN und Gast (jeweils mit drei Untergruppen für IN, OUT und LOCAL) fest vorgegeben. Will man eigene Policy-Gruppen, muss man diese über SSH direkt auf dem EdgeOS konfigurieren, inklusive der Regeln. Es funktioniert, aber ich empfinde es als sehr aufwendig. Immerhin hat die WAN_IN Policy bereits Regeln enthalten, um den Zugriff aus dem Internet ins Netzwerk standardmäßig zu unterbinden. Wobei ich persönlich mich da dann auch eher ein wenig bevormundet fühle, aber für Anfänger sicherlich in Ordnung.
EdgeRouter:
Die Grafische Oberfläche des EdgeRouters sieht da schon um einiges besser aus. Zwar lässt sich auch bei dieser bei weiten nicht alles was EdgeOS kann direkt auf einer schönen HTML-Seite im Webbrowser konfigurieren, jedoch bietet sie schon um einiges mehr an Optionen, zum Beispiel die konfiguration von dynamischen Routing-Protokollen und Einsicht in die Routing-Table. Alle anderen konfigurationen von EdgeOS lassen sich ansonsten im "Config Tree" einstellen. Dabei handelt es sich um ein grafischer JSON-Editor, mit dem es um einiges einfacher ist Konfigurationen festzulegen als mit den Befehlen im Terminal. Die Firewall ist im Werkszustand auf dem EdgeRouter qusi inaktiv, es gibt keine vordefinierten Policies. Finde ich persönlich super, so kann ich mir zu 100% meine eigene Firewall-Strategie selbst entwicklen und ich kann entscheiden wie ich meine 5 zur Verügung stehenden Router-Interfaces einsetze.
Und Glasfaser?
Die wohl wichtigste Frage für dieses Forum noch schnell zum Schluss: Beide Geräte können problemlos an jedem herkömmlichen Glasfasermodem, DSL-Modem und Cable-Modem mittels RJ45-Kabel verwendet werden. Beide Geräte unterstützen auch die Einwahl per PPPoE, soweit noch erforderlich. Die Router-Interfaces sind Gibabitfähig, sollten also auch die höheren Geschwindigkeiten von FTTH ausnutzen können.
Fazit:
Doch Achtung! Wie anfangs beschrieben, beide Geräte sind Semi-Professionelle Geräte, wenn auch meiner Einschätzung nach das USG für Einsteiger zunächst einfacher zu konfigureren sein wird. Um beide Router erfolgreich und sicher betreiben zu können ist dennoch grundlegendes Netzwerkwissen über Ethernet, IPv4, IPv6 und Firewalls zwingend erforderlich! Der Einsteiger der nach dem Level Fritzbox noch nicht genug hat, kann sich am UniFi USG versuchen. Der erfahrene Hobby Netzwerker wird eher sein Glück mit dem EdgeRouter finden. Und der Vollprofi der Zuhause ein professionelles Netzwerk mit allen Möglichkeiten habe möchte wie sie IT-Abteilungen größerer Unternehmen haben, der wird mit keinem von beiden Geräten zufrieden sein
(und einen größeren Geldbeutel benötigen). -
Hallo zusammen! Ein nettes kleines Forum habt ihr ja hier, ich glaube mich werdet ihr hier öfters hören^^. Ich bin seit September (2019) auch endlich Inhaber eines FTTH-Anschlusses von Deutsche Glasfaser, nachdem es in meinem Ausbaugebiet im Vorjahr ein wirklich zäher Kampf war die nötigen 40% für die Nachfragebündelung zusammen zu bekommen. Aber es hat sich gelohnt, nun gibt es die Lorbeeren :D.
Mir fällt sehr positiv auf, dass sich seit der Inbetriebnahme meines Glasfaseranschlusses vor ca. 1,5 Monaten mein über DHCPv6-PD delegiertes /56 IPv6-Präfix bisher noch kein einziges Mal geändert hat, trotz mehrmaliger Neutstarts von Router und NT. Sollte es wirklich halbwegs beständig bleiben, so würde ich sehr gerne meine DynDNS-Lösungen rausschmeißen, die bei meinem bisherigen DSL-Anbieter 1&1 leider unverzichtbar waren. Hat jemand zufällig Erfahrung, wie es nach einem halben Jahr oder länger mit dem Präfix aussieht? Hat jemand schonmal eine Veränderung seines Präfix bemerkt?