Grundsätzlich könnte/sollte es so sein. Ich habe es sowohl bei einem Telekom- als auch bei sehr vielen DNS:NET-Anschlüssen nie erlebt, dass zum Testen der Anschlüsse ein ONT genutzt wurde. Die Techniker hatten alle Testgeräte angeschlossen. Und bei den Umständen, die Tiranon geschildert hat, ist einiges ungewöhnlich. 
Oder wie erklärst du die SMS, die er bekommen hat, ohne dass ein GF-TA gesetzt wurde, es aber jetzt so im System steht. Dies würde ja heißen, dass er jetzt nur noch ein Router mit den Zugangsdaten anschließen müsste. Das passt alles nicht.
Das System GBGS bzw T-Magic der Telekom ist quasi fast komplett automatisiert...
Kunde bekommt für die GF-TA Installation Mail/SMS zur Terminbuchung online (alternativ fährt Techniker hin und bucht Termin vor Ort (GartenzaunApp), Kunde bucht Termin, Techniker schliesst GF-TA an, sobald der Test mit dem Test ONT erfolgreich ist, wird in der App ein Messprotokoll direkt an die Telekom übertragen und es geht eine SMS raus dass Anschluss genutzt (eingerichtet) werden kann. Anders lässt sich dieser Prozess nicht beenden... das was hier am sinnvollsten klingt ist, dass der Techniker den Test ONT direkt am HÜP/OneBox angeschlossen hat und somit den Prozess beendet hat... Nicht sauber und Prozesskonform aber schwarze Schafe gibt es leider...
Was du bei der Telekom gesehen hast, könnte der alte FTTH 1,7 Prozess sein, den gibt es aber nicht mehr. Da wurde der Anschluss mit einem Pegelmesser geprüft (OLP88 oder Exfo EX1), das digital erstellte Messprotokoll geht dann an die Telekom, die dokumentieren das ganze dann und geben den Anschluss zur Vermarktung frei.