Kommt sicher auf das individuelle Setup an. Ich habe mehrere Access Points, Überwachungs-Cams, Dect Telefone, Dect Smart Home Geräte und Thermostate sowie ein NAS angeschlossen. Das dauert dann schon recht lange, bis alles wieder so eingerichtet ist, wie ich es haben will. Ich bin ja bei dir, das ein sauberes Neueinrichten was für sich hat. Aber bei mir hat der Wechsel von DSL Modem vor ner 4060 auf ONT mit 4060 ohne Neueinrichten super geklappt. Gar keine Probleme durch das reine umstellen bei der Einwahl. Die spätere Migrarion auf eine 5590 mit Assistent lief dann schief, so dass ich alles neu machen musste.
Beiträge von arcade99
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...würde ich persönlich aber dennoch nur dann machen, wenn ich irgendwelche Probleme bemerke. Mir wäre das zu viel Aufwand, aber ich habe auch sehr viele Smart Home Geräte im Einsatz, die am Ende doch mühsam wieder verbunden werden müssen.
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Danke für die Erklärungen!
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Wie ist das rechtlich? Wenn ein Anbieter ausbauen möchte, dann geht das ja nur mit Genehmigung von Stadt bzw. Gemeinde. Ist es wirklich so, dass diese alles durchwinken? Warum genehmigt eine Gemeinde einen Überbau, wenn dadurch wieder lange Baustellen entstehen, alles neu aufgerissen wird und gleichzeitig kein objektiver Bedarf da ist? Sind Städte und Gemeinden nicht selbst schuld an dem Drama, wenn sie einen Überbau genehmigen?
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Gibt es einen Markt für eine kostengünstige Vermarktung und Zweitnutzung dieser ONT/Glasfasermodems?
Die GPON Hardware muss doch vom Anbieter provisioniert werden. Die Deutsche Glasfaser beispielsweise schaltet meines Wissens nur ihre eigenen ONTs sowie die Fritzboxen 5530 und 5590 frei. Ich meine mal gelesen zu haben, dass beispielsweise das Telekom Glasfasermodem aus eben diesem Grund am DG Anschluss nicht funktionieren würde. Ob das wirklich so ist, wird hier sicher schnell einer der Experten bestätigen oder verneinen können. Wie das wiederum bei anderen Anbietern andersherum aussieht, weiß ich auch nicht.
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Wenn HÜP, GF-TA und NT nur cm voneinander entfernt in Reihe montiert werden, dann braucht es ja logischerweise keinen Leitungsweg.
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Die Gesellschafterstruktur von DG spricht aber sehr dafür, dass die irgendwann verkaufen werden und dann ist die Frage, wer zuschlägt. Ein anderer Finanzinvestor oder ein direkter Wettbewerber.
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… und wenn die Wettbewerber mangels Liquidität aufgrund von rückläufigen Investments ihrer Imvestoren ihre Tätigkeiten einstellen oder zumindest zeitlich deutlich verlangsamen, dann hat auch die Telekom nicht mehr den ganz großen Druck, mit der aktuellen Geschwindigkeit weiterzumachen. Die Telekom wird ja aktuell auch so viel Gas geben, um nicht zu viele Gebiete an den Wettbewerb zu verlieren.
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Du hast aber auch „Das war bei uns allen so“ geschrieben 😉 am Ende will ich ja nur sagen, dass es hier offenbar kein ganz festes Muster gibt.
Die Auftragseingangsbestätigung kommt ja - anders als die Auftragsbestätigung - bereits unmittelbar nach der Bestellung.
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Üblicherweise erhälst Du zunächst eine Auftragseingangsbestätigung, danach beginnen erst die Bauarbeiten und erst kurz vor der Aktivierung deines Anschlusses erfolgt die Auftragsbestätigung.
Bei uns war das mit der Deutsche Glasfaser anders. Vertragsabschluss zu Beginn der Nachfragebündelung im Feb 22. Ende der Nachfragebündelung Mai 22. Auftragsbestätigung im September 22. Allererste bauliche Maßnahme mit Aufstellung des POP im Dezember 22 und eigentlicher Baubeginn dann im März 23.
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Das blöde ist, dass die vorausschauend Handelnden leider auch mit hinten runterfallen, wenn am Ende gar nicht ausgebaut wird. Aber eine Gesellschaft bekommt eben, was sie möchte und verdient.
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😮 Im Jahr 2024 noch kein aktives IPv6? Aber eine vollwertige IPv4 gibt es, ja?
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Ich habe mich auch überhaupt nicht auf dich oder irgendjemand anderes persönlich bezogen. Mich würde nur die grundsätzliche Motivation interessieren. Regio ist ja immer beschissener als ein klassischer Telekom Anschluss, bei dem Provider und Netzbetreiber identisch sind. Wenn ich das also auseinanderfallen lasse, dann doch nur aufgrund des Preises. Der Service kann es ja kaum sein, denn selbst der beste Provider Service kann Probleme beim Netzbetreiber beziehungsweise an der Schnittstelle zum Netzbetreiber gar nicht wettmachen.
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Warum sollte man einen Telekom Regio Anschluss nehmen, wenn der nicht gerade wesentlich billiger als beim Netzbetreiber ist? Und das wird die Telekom ja vermutlich so gut wie nie sein.
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Auch bei dir wird ausgebaut werden. Ich behaupte, dass in den nächsten 10 Jahren jeder VDSL Kunde FTTH haben wird.
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Aus meiner Sicht wollte die Telekom mit dem VDSL Ausbau schnell viele Kunden mit deutlich höherer Geschwindigkeit versorgen und dem immer stärker werdenden Wettbewerb durch die Kabel Anbieter begegnen. Hätten Sie damals mit dem FTTH Hausbau begonnen, dann hätten sie vermutlich sehr viele Kunden an die Kabel Anbieter verloren, weil es Ewigkeiten gedauert hätte, bis FTTH flächendeckend verfügbar gewesen wäre.
Ich zB hatte bis ca. 2014 nur 3,5 MBit über eine super lange Leitung und mit der Telekom als Provider wären es aufgrund des starren Schaltungsregimes sogar allenfalls 2 MBit gewesen. In 2014 der Sprung auf 100 MBit über den VDSL Ausbau und in 2017 dann der SV Ausbau auf 250 MBit. In 2023 kam dann FTTH in meinem Fall über einen Drittanbieter. Hätte die Telekom damals direkt mit FTTH angefangen, dann wäre ich vermutlich bis 2020 bei meinen 3,5 MBit geblieben. Aktuell ist doch auch noch gar kein Druck da, mehr als 250 MBit haben zu müssen. Ja, das wird bis 2030 ganz anders sein, aber bis dahin wird man ja auch in der wirklichen Fläche mit FTTH mehr oder weniger durch sein.
Als einer von eher wenigen finde ich den damaligen Ansatz der Telekom gut, denn man hat erst die Brückentechnologie VDSL genug Zeit gewonnen und die Kunden gehalten, um jetzt auf FTTH umzuschalten. Da verliert die Telekom jetzt geschätzt dennoch ca. 1/3 der Kunden, weil eben nicht nur die Telekom ausbaut.
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Wenn man das maximale Angebot an jedem Ort im FTTH Bereich möchte, dann müsste man die Großhandelspreise regulieren. Das kann man aus meiner Sicht aber nicht zu Zeiten des großen Ausbaus machen, weil es die Marge im Netzbetrieb deutlich reduziert und somit die Investitionsbereitschaft drückt. Ich bin kein Netzexperte, denke aber, dass zunächst die Investitionen zurück verdient sein müssen, bevor man dann nach vielen Jahren über Regulierung nachdenken kann, wenn es von allein nicht läuft.
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Ich kann den Ärger total verstehen, glaube aber auch, dass die emotional nachvollziehbare Kündigung rational einfach nicht sinnvoll war. Jetzt bleibst Du bei Kabel und bist damit glücklich. Dann hättest Du doch aber auch problemlos noch weiter bei Kabel bleiben können, bis früher oder später alles fertig wird. Was ist jetzt anders? Jetzt bleibst Du ja auch weiter bei Kabel.
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