Beiträge von Thomas1978

    Bei uns baut Westconnect/EON das Netz neu auf und die Inhouse-Verkabelung ist kostenlos sofern sich eine bestimmte Anzahl an Parteien innerhalb des Hauses für einen GF-Anschluss entscheiden.

    Hier gibt es auch nur die Möglichkeiten

    • über bestehende Leerrohre zu gehen
    • durch feuerfeste Kabelkanäle links und rechts im Treppenhaus oder
    • an der Außenfassade entlang

    Vor kurzem fragte ich mal nach, wann denn mit der Inhouse-Verkabelung begonnen würde, bzw. wann ein Mitarbeiter für die Planung sich das Ganze mal vor Ort anschauen würde - die Antwort war "Nicht mehr vor Inbetriebnahme des Netzes, uns fehlt es dafür an Kapazitäten."

    Die Inbetriebnahme des Netzes ist für den 29.09. geplant, mal sehen ob der Termin gehalten werden kann und wann sich hier dann mal jemand für einen Besichtigungstermin meldet.

    Alternativ schlug man mir aber auch vor, wir könnten die Inhouse-Verkabelung auch in Eigenregie machen (lassen), man würde uns dafür dann alle notwendigen Geräte für innerhalb der Wohnung zuschicken und im Anschluss dann auch Mitarbeiter, die die Fasern in die Wohnung verlegen. Unnötig zu sagen, dass gerade die kostenlose Inhouse-Verkabelung DER ausschlaggebende Punkt war, das alle Eigentümer dem neuen Anschluss zugestimmt hatten :(

    Im Keller am HÜP ist übrigens für jede Wohnung eine eigene Faser aufgelegt, also kein zusätzliches Splitting direkt nach dem HÜP.

    Ich hatte am 04.06. eine Mail an service@eon-highspeed.com geschrieben und bzgl. der Umstellung meines Vertrages (Auftragsbestätigung dafür erhielt ich am 19.08.2023 schriftlich per Mail) "nach Ablauf der MVLZ" gefragt - als Ablauf der MVLZ hatte ich direkt den 19.08.2025 angegeben.

    Ich hatte seinerzeit den 1.000'er Tarif für 92,90 € zzgl. 3,00 € für die IPv4-Adresse abgeschlossen.

    Diese Antwort kam dann am 23.06.:


    Im Grunde genommen haben sie ja Recht, der alte Vertrag ist wirklich ganz genau 24! € günstiger, gesehen auf die Vertragslaufzeit von 24 Monate, erst danach wird es bedeutend teurer. Hört sich aber ganz danach an, als wäre man in einem anders liegenden Fall nicht abgeneigt gewesen, den Vertrag zu ändern. Andererseits können sie das in meinem Fall natürlich so schreiben, da sie mit ihrer Aussage, der alte Vertrag sei in meinem Fall sogar zu meinem Vorteil, völlig Recht haben - ich darf nur nicht vergessen den Vertrag rechtzeitig umzustellen oder zu kündigen.


    Achja, seit dem 10.06. ist auch endlich der HÜP bei uns im MFH installiert worden. Leider wird die Inhouse-Verkabelung nicht rechtzeitig vor der geplanten Inbetriebnahme des Netzes bei uns fertig werden, da hierfür die notwendigen Kapazitäten fehlen X/ ... btw. das Netz soll bei uns angeblich in einigen Wochen in Betrieb genommen werden. Man schlug mir aber vor, dass wir die Verkabelung natürlich auch in Eigenregie durchführen könnten und man uns in dem Fall die notwendigen Geräte für die Installation in den jeweiligen Wohnungen so zuschicken würde.

    Da die kostenfreie Inhouse-Verkabelung aber einer der Hauptgründe für die anderen Eigentümer unserer Wohnungseigentümergemeinschaft war, werden wir also nicht zu den Nutzern der ersten Stunde gehören - naja, wer weiß wofür's gut ist.

    Nein, üblich ist mein Heimnetzaufbau ganz gewiss nicht. Ich habe mich lange Zeit mit einem immer unübersichtlicher werdenden Heimnetz herumgeschlagen, bis ich dann mal diese Aufteilung als für mich ideal gefunden habe.

    Im Heimnetz würde mir das auch weiterhin mit v4 Adressen reichen, nur über kurz oder lang (eher lang) möchte ich mich auch im Heimnetz von v4 Adressen verabschieden. Aber du hast Recht, bei v6 hat man mehrere Möglichkeiten und nicht jedes Subnetz muss öffentlich erreichbar sein.

    Für mich war interessant zu erfahren, ob man bei E.ON auch ein größeres Präfix bekommen könnte.

    Du hast genau den Punkt getroffen ;)

    Aber im Ernst, ich habe der Übersicht halber (für mich) einfach für jeden Raum einen eigenen /24er Adressbereich eingerichtet. Der Einfachheit halber bleibe ich mal bei v4:

    10.0.0.x ist für alles, was raumübergreifend agiert
    10.0.1.x ist das Büro
    10.0.2.x ist das Wohnzimmer
    10.0.3.x ist das Schlafzimmer usw.
    ...
    10.0.33.x ist im v4 Bereich der DHCP-Adressbereich.

    Der Vorteil für mich ist einfach der, dass ich Geräte, die ich in jedem Raum habe wie z.B. meine Heizkörperthermostate, dass die in jedem Raum die selbe Nummer im Endsegment haben. Genauso ist es auch bei meinen smarten Steckdosen, Receiver, Drucker, etc. - ich kann so innerhalb des /24er Bereichs nochmal eigene Bereiche definieren und kann einfach besser planen und IP-Adressen vergeben.

    Inwiefern bist du damit eingeschränkt ? Immerhin lassen sich damit 16 /64-Netze basteln.

    Ich nutze hier für jeden Raum + Garage sowie Gäste-WLAN und IoT-Geräte, die keinen Kontakt zum restlichen Netzwerk haben sollen, einen eigenen Adressbereich, sowohl bei den v4- wie auch bei den v6-Adressen. Da sind 16 Netze schon arg an der Grenze. Bisher habe ich /59 von Vodafone, was zwar auch nicht ideal ist (die Grenze liegt ja mitten in einem Nibble) aber das läuft bisher problemlos und da habe ich noch Luft nach oben für weitere Anwendungsfälle.

    Mein v4-Netz ist als /16 eingerichtet.

    Für mich auch interessant zu wissen wäre, ob ich den vor über einem Jahr gebuchten alten 1000'er Tarif auf den neuen Tarif umbuchen kann.

    Da ich den Vertrag tatsächlich schon am 18.08.2023 beauftragt hatte (Bestätigung kam am 19.08.2023), habe ich den Kundenservice jetzt einfach mal angeschrieben und für spätestens den 19.08.2025 eine Umstellung des Tarifs auf die aktuelle Preisstruktur beauftragt. Keine Frage von mir ob das möglich ist oder nicht sondern direkt mit dem Hinweis auf die auslaufende Mindestvertragslaufzeit gesagt die sollen umstellen - mal schauen was vom Service als Antwort kommt.

    IPv6 gibt es, als /60er Prefix.

    Gibt es für Privatkunden auch die Chance ein /56'er Prefix zu bekommen? /60 ist zwar nativ nutzbar, schränkt die Möglichkeiten fürs Heimnetz aber drastisch ein.

    Finde ich auch aber hier in PLZ 59071 ist der Tarif nicht verfügbar. Ich vermute EON setzt demnächst auf XGS-PON und wir, obwohl sich unser Gebiet aktuell sogar noch im Aufbau befindet, werden noch mit PON realisiert.

    Für mich auch interessant zu wissen wäre, ob ich den vor über einem Jahr gebuchten alten 1000'er Tarif auf den neuen Tarif umbuchen kann.

    Das Netz soll hier angeblich noch dieses Jahr in Betrieb genommen werden, aber so ganz kann ich das noch nicht glauben - zumal bei uns jetzt schon seit Monaten die Glasfaser vor dem Haus liegt (nicht nur das Leerrohr) aber mehr noch nicht passiert ist. Die Einfamilienhäuser in der Nachbarschaft haben den HÜP allesamt schon im Haus realisiert, nur unser 6-Parteienhaus und das identische Nachbarhaus haben die Kabel noch vor der Hauswand liegen.

    Die schreiben immer vom aktuellen Tag bis zur geplanten Inbetriebnahme. Bei uns soll der Anschluss von EON angeblich am 06.05. fertig sein, aber bei uns im Haus wurde bisher weder der HÜP noch die Inhausverkabelung in die einzelnen Wohnung realisiert, lediglich das Leerrohre mit eingeblasenen Fasern liegt schon vor der Hauswand.

    EON baut ihr Netz hier in PON-Technik.
    Laut der Webseite von 1&1 soll es bis zum 03.05.2025 soweit sein, ich lass mich mal überraschen.

    Wenn ich das also richtig verstanden habe, dann lasse ich beim PON-Hack das vom Provider gestellte Modem registriert und verändere anschließend ein passendes GPON-Modul so, dass es für den Provider so aussieht als wäre sein Modem auch weiterhin bei mir in Verwendung, obwohl stattdessen ein Selbstbau-Router die Arbeit übernommen hat, richtig?

    Wobei der GPON-Hack auch nicht ganz unproblematisch ist, weswegen es auf der von dir verlinkten Seite auch gleich zwei riesige Warnmeldungen gibt, die einem darüber aufklären.

    Wünsche ein frohes Neues in die Runde 8)

    Ich habe mir, mehr oder weniger spontan, ein Barebone mit zwei SFP+ Slots [Anzeige] gekauft. Das Teil ist erstmal für mich zum Spielen da, aber ich überlege auch, ob ich das nicht zusammen mit einem passenden SFP+ Modul als Router/Firewall für den zukünftigen Glasfaseranschluss nutzen kann.

    Ich habe bisher in den dazu gefundenen Threads jedoch immer nur von Module für AON-Anschlüsse gelesen und nicht für PON-Anschlüsse. Geht das bei PON nicht mit einem Eigenbau-Router?

    Nach Ablauf von zwei Jahren sollte es laut Aussage eines EON-Mitarbeiters, bei der letztjährigen Vorstellung hier bei uns, kein Problem sein, einen Vertrag über einen Drittanbieter zu erhalten. Die einmalige Aktivierungsgebühr in Höhe von ca. 400 € stellt Westconnect der 1&1 in Rechnung, ob diese die Kosten dann an dich als Kunden (anteilig) weiterreichen, wage ich mal zu bezweifeln.

    Im Grunde genommen ist das aber auch gar nicht dein Part, alles in die Wege zu leiten, sondern der von 1&1 - die setzen sich mit EON, bzw. Westconnect in Verbindung und klären alles notwendigen Daten. DLMttH hat dir ja schon geschrieben, woran es bei dir liegen könnte.

    Dass der EON-Kundenservice bei nicht-Kunden bzw. noch-nicht-Kunden Wochen braucht für die Beantwortung, hatte ich hier im Forum an anderer Stelle auch schon mal erwähnt. Ich hoffe hier wird wirklich nur zwischen Kunden und nicht-Kunden unterschieden, und dass der Service besser und schneller wird, sobald man zahlender Kunde ist. Meiner einer ist zwar schon Kunde, aber da die Leitung bei uns noch nicht ins Haus gelegt, geschweige denn schon aktiviert ist, fließt da bisher auch noch kein Geld von uns in Richtung EON.

    Es kann durchaus auch noch der Fall sein, dass das Netz erst vor ca. 2 Jahren von EON, bzw. Westconnect errichtet und einfach noch nicht für Open Access freigegeben wurde.

    Die Werbung, die vor ein paar Tagen bei uns von 1&1 ins Haus geflattert kam, kann man, in Verbindung mit deren Text auf der Homepage, durchaus auch so lesen, dass man jetzt einen Glasfaseranschluss bei 1&1 beauftragen kann, und bis dieser verfügbar ist, surft man mit einem DSL-Tarif von 1&1.

    Die Verfügbarkeit muss für 1&1 ja nicht unbedingt am Tag der Netzaktivierung durch Westconnect bereits bestehen. Somit hätte man auch eine Erklärung für die unterschiedlichen Aussagen bzgl. Open Access seitens EON/Westconnect.

    Naja, dann ist meine Anspruchshaltung wahrscheinlich zu übertrieben. Ich sehe das halt so, dass wenn man monatlich über 90 € für den Gigabit-Tarif beim Privatkunden aufruft, wo die Mitbewerber preislich teils spürbar drunter liegen, dann darf man schon eine gewisse Gegenleistung verlangen, die einfach über Holzklasse hinausgeht. Ich erwarte keine Antwort am selben Tag, aber zwei Wochen Mindestwartezeit ist eine Frechheit.

    Leider muss man derzeit bei Glasfaser noch oftmals das hinnehmen was sich die Provider raus nehmen und hat kaum ne Chance auf Besserung. Getreu dem Motto "Friss oder stirb".

    kingpin42 gibt es eigentlich eine Möglichkeit die Antwortzeiten des "Supports" zu beschleunigen?

    Ich hatte vor Wochen mal nachgefragt, als bereits alle anderen Häuser hier in der Straße ihre Begehung und Montage der HÜP hatten, wann denn mit der Begehung unseres MFH bzw. der Montage des HÜP zu rechnen sei. Nach über 2 Wochen kam dann die Antwort, dass der Support meine Anfrage jetzt an die zuständige Stelle weitergeleitet hat und ich von dort eine Antwort bekommen würde ... was mittlerweile auch schon wieder über eine Woche her ist.

    Was den Kundensupport angeht, das ist noch SEEEEEEEEHR viel Luft nach oben. Ich hatte jetzt schon ein paar Mal Anfragen an den Kundenservice gestellt und die Antwortzeiten lagen immer bei mindestens zwei Wochen. Das geht einfach nicht. Wenn der Kundensupport seit über einem Jahr, und so lange beobachte ich das schon, ständig so lange für die Antworten braucht, dann muss einfach mehr Personal eingestellt werden.