Beiträge von Thomas1978

    finde aber auch es ist eig. nicht meine aufgabe, ich hab gemessen, der techniker hat gemessen, kabel getauscht, denke das sollte reichen.

    und dass von DG keine antwort bzw. keine lösungsvorschläge kommen, find ich halt total bescheiden.

    bin echt kurz davor mich an die bundesnetzagentur zu wenden.

    Wie mbo77 schon schrieb, der Techniker wird seinen Job nicht erst seit gestern machen sondern sein Geld damit verdienen.

    Vor allem wenn du im selben Thread auch das hier noch schreibst, würde ich nicht unbedingt die Schuld beim Provider suchen (was nicht heißt, dass da nicht wirklich eine Störung vorhanden sein kann):

    also soviel ahnung hab ich leider nicht 😔 versteh von deinem text nichmal die hälfte 🤣


    Als ich vor einem Monat von Vodafone Kabel-Internet zu E.ON Glasfaser gewechselt bin, kam ich im Up- und Download bei einer gebuchten 1.000/500'er Leitung nicht über ca. 120 Mbit/s im Download hinaus, wohingegen der Upload mit 520 MBit/s Normalwert hatte. Genutzt wurde da bereits eine FritzBox 5590 Fiber, die aber noch per LAN an den ONT von E.ON angeschlossen war.

    Was soll ich sagen, nachdem ich 2x mit der Technik von E.ON telefoniert hatte, und die mir jedes mal sagten, dass die Leitung mit 1.000/550 Mbit/s provisioniert sei, fand ich den Fehler dann schlussendlich doch bei der FritzBox - hier hatte sich nämlich bei der Einrichtung der Internetleitung ein falsch, bzw. zu viel gesetzter Haken eingeschlichen:

    Der Haken beim Priorisierungsbit war gesetzt und genau das hatte dazu geführt, dass der Download unterirdisch schlecht war für die gebuchte Leistung - und was natürlich jeder Speedtest auch bescheinigt hatte.

    Du siehst, es kann an Kleinigkeiten liegen und die Schuld liegt nicht immer beim Provider. Auch wenn das in meinem Fall auch erst so aussah, weil ich selbst bei einer Kontrolle das mit dem Haken anfangs übersehen hatte.

    Was für einen Router verwendest du? Wenn es eine Fritzbox ist, schau mal, was da unter Internet -> Zugangsdaten -> Internetzugang -> Verbindungseinstellungen für Geschwindigkeiten beim Up- und Download eingestellt sind.

    Okay, in dem Punkt wem die verlegten Kabel gehören, korrigiere ich mich. Ich hatte diesen Stand, da mir das vor Jahren mal ein, aus meiner damaligen Sicht, erfahrener TK-Elektriker so gesagt hatte. Da hatte ich einen falschen Stand und hab nun wieder etwas dazu gelernt.

    Bzgl. Vodafone war das hauptsächlich auf die Kabelanlage bezogen, die sich meist direkt hinter dem HÜP befindet. Selbst wenn diese noch von den vorherigen Unternehmen Unitymedia und ISH installiert wurde, sind diese beim Kauf des Netzes auf den jeweiligen Käufer mit übertragen worden. Selbst die ganz alten HÜPs von den Anschlüssen, die in den 80er Jahren mal eingebaut, aber dann nie genutzt wurden, gehören Vodafone.

    Um aber noch einmal auf die 15 Jahre zurück zu kommen: Die werden vom Netzbetreiber, sofern man den Innenausbau über diesen, meist in einer kostenlosen Aktion, hat verlegen lassen, genutzt um damit anderen Anbietern die Nutzung der Installation für eben mindestens diesen Zeitraum zu untersagen. Klopft plötzlich die Telekom an und legt dir einen weiteren Glasfaseranschluss neben dem bereits bestehenden, dann darf die Telekom die bereits installierte Inhausverkabelung des anderen Netzbetreibers nicht mitverwenden, es müssen in dem Fall erneut neue Leitungen gelegt werden. Dafür sind in der Regel die 15 Jahre Mindestvertragslaufzeit.

    15 Jahre als Laufzeit habe ich bei unserer vermieteten Eigentumswohnung nur für die durch den Netzanbieter durchgeführte Inhausverkabelung.

    Normal ist es ja so, dass die Verkabelung nicht dir gehört, wenn du dies durch den Netzanbieter durchführen lässt. Die alten Kupferleitungen im Mehrfamilienhaus bis zur TAE-Dose sowie die TV-Kabelinstallation gehören ja auch der Telekom bzw. Vodafone. In dem Zusammenhang wurde bei uns auch seitens Westconnect / E.ON eine entsprechende Laufzeit kommuniziert.

    Jetzt im Haus gehört denen nur die Leitung bis zum HÜP, der HÜP an sich und das ONT.

    Ja, das geht auch umgekehrt. Wichtig ist nur, dass du die Fritzbox an den ONT bringst und die beiden miteinander verbindest (LAN1 der Fritzbox ist in deinem Fall wichtig, da kommt der ONT dran). Dann verbindest du die Fritzbox noch mit der Netzwerkdose und verteilst so den Internetzugang in der ganzen Wohnung. Wenn du einen PC im Büro hast, kannst du den auch direkt an einen der anderen beiden freien LAN-Ports der Fritzbox anschließen, der hat dann auch Zugriff aufs gesamte Netzwerk.

    Hallo,

    wenn die Netzwerkdose im Büro mit dem Patchfeld und damit auch dem Switch im Hausflur verbunden ist, kannst du darüber das Glasfasersignal in der Wohnung verteilen.

    Dazu verbindest du einfach den ONT mit einem Netzwerkkabel an LAN1 der Fritzbox (diese muss für den Empfang hinter einem Modem umkonfiguriert werden, geht über den Assistenten) und mit einem weiteren Netzwerkkabel gehst du von einem der anderen drei LAN-Ports der Fritzbox in die Netzwerkdose. Damit hast du zumindest die Kabelverbindung in jeden Raum erledigt.

    Wenn du vom Büro aus jetzt aber nicht mehr die gesamte Wohnung mit WLAN abdecken kannst, dann brauchst du einen Repeater, der das WLAN-Signal aufnimmt, verstärkt und weiter zur Verfügung stellt. Alternativ kannst du auch ein Gerät verwenden, das per Netzwerkkabel an den Switch angeschlossen ist und dann ein eigenes WLAN zur Verfügung stellt. In Verbindung mit einer bereits vorhandenen Fritzbox kämen hier für beide Szenarien z.B. die Fritz!Repeater 3000 oder 6000 in Frage. Andere Hersteller gehen natürlich auch, aber die Fritz-Geräte untereinander sind auch für Anfänger einfach zu installieren.

    Die Werte sind leider fast exakt so, wie bei mir mit E.ON. Habe seit Dienstag den Glasfaseranschluss dort und komme im DL nicht über 940 Mbit/s hinaus (das war das Maximum bisher), in der Regel liegen aber 930 Mbit/s an. Im UL hingegen wird mit knapp 570 Mbit/s deutlich überprovisioniert.

    Habe die Fritzbox 5590 direkt per Glasfaser am HÜP angeschlossen und gehe mit dem auf 2,5G eingestellten WAN-Port auf einen 2,5G+10G Switch, an dem auch ein Barebone-PC mit 2,5G Ethernet angeschlossen ist. Der Barebone liefert beim iperf3-Test zu einem meiner Unraid-Server im Netz, der mit 10G angeschlossen ist, über den 2,5G Port stabile 2,37G - und selbst der kommt im DL nicht über 940 Mbit/s hinaus. Hier hat E.ON bzw. Westconnect klar bei 1.000 Mbit/s den Deckel drauf - und so scheint es auch bei dir an deinem DG-Anschluss zu sein.

    Finde ich ehrlich gesagt schade, denn selbst bei Vodafone Kabelinternet hatte ich in der Konstellation 1.070 Mbit/s im Download locker erreicht. Naja, dafür habe ich jetzt bedeutend mehr Upload, und das allein war den Wechsel auf Glasfaser schon wert.

    Was sagt mir das jetzt alles im Kontext von meinem 1000/500 Dualstack bei DGN ;) ? Alles im normalen Rahmen, oder optimierungswürdig ?

    Unsere Anschlüsse laufen für einen hart auf 1G im Download gedeckelten Anschluss genau so, wie man es erwarten darf - leider.

    Okay, Nachtrag: Pünktlich um 0 Uhr wurden die Speedtests wieder mit voller DL-Geschwindigkeit und normalem Ping durchgeführt. Anderweitige Downloads wurden zumindest mindestens mit 500 MBit/s durchgeführt, obwohl die Speedtests gerade mal auf 6 MBit/s gekommen sind - könnten die Tests von den EON-Servern erkannt und bei Überschreitung einer von EON definierten Grenze geblockt bzw. stark gedrosselt werden?

    Auch YouTube funktionierte mit voller Geschwindigkeit, da ist kein Video mit schlechterer Bildqualität gezeigt worden, was ich bei der geringen Geschwindigkeit erwartet hätte.

    Merkwürdig ist dann halt nur, dass der Seitenaufbau zwischenzeitlich wirklich extrem langsam war (das normalisierte sich hinterher aber wieder).

    Danke für die Erklärung, ich war in dem Punkt von Vodafone ein wenig "verwöhnt", da dort beide Adressen über mehrere Monate hinweg, und auch nach kurzfristiger Trennung der Internetverbindung, stabil geblieben sind.

    Ich glaube das auch schon einmal gefragt gehabt zu haben, das kann man nicht ändern lassen, oder? So das man quasi einen festen Prefix hätte?

    So, nachdem es hier in den letzten Monaten ja sehr ruhig geworden ist, kann ich seit heute sagen, dass der Anschluss endlich geschaltet wurde - allerdings nicht mehr an der alten Adresse, an der ich bei Beauftragung noch gewohnt hatte. Mitte Dezember letzten Jahres sind wir von einer Wohnung in ein Einfamilienhaus umgezogen und an der neuen Adresse gab es bereits einen Glasfaseranschluss - zwar noch nicht aktiviert von der Vorbesitzerin, aber immerhin schon legen lassen.

    Da ich, in der Hoffnung einen schnellen Anschluss an der neuen Adresse, bei Vodafone erst einmal nur den Umzug gemeldet hatte, dauerte es eine gefühlte Ewigkeit, bis wir auf Glasfaser umgestellt werden konnten. Der Kabelanschluss im Haus wurde zwar in den 80er Jahren legen lassen, aber aufgrund einer vorhandenen Satellitenanlage nie genutzt. Der Raum, in dem der Anschluss versteckt war, ist irgendwann danach zu einem Badezimmer umgebaut worden, sodass man nur mit enormen Aufwand Strom und eine Erdung in die Nähe des Anschluss hätte legen können. Also musste der Anschluss umziehen. Und solange der Anschluss noch nicht funktionierte, wurde mein Wechselwunsch von E.ON oder Vodafone nicht bearbeitet. Nach nur 2 Monaten, in denen ich freundlicherweise über unseren Nachbarn ins Internet konnte, funktionierte dann auch endlich der Kabelinternetanschluss und noch in der selben Woche erhielt ich von E.ON die Bestätigung, dass der Anbieterwechselauftrag in Bearbeitung sei.

    Nachdem Vodafone mir bereits gestern Abend um 22:59 Uhr den Anschluss abgeschaltet hatte, wurde heute Vormittag der Glasfaseranschluss aktiviert. Mittlerweile funktioniert auch alles stabil. Ich hab 1000/500 gebucht, bekam aber nur 180/470 als Nettoraten geliefert. Nach zwei Anrufen bei E.ON und vielen Stunden des Suchens hatte ich dann den Übeltäter gefunden: Bei der Einrichtung der Fritzbox 5590, die ich noch in den ersten Wochen hinter dem Provider-ONT nutzen möchte, hatte sich ein falsch gesetzter Haken eingeschlichen.

    Merke: NICHT den Haken bei "Priorisierungsbit (PBit) aus FRITZ!OS automatisch übernehmen" setzen ... dann kommt nur Murks bei rum und man sucht sich nen Wolf wo denn der Fehler liegt. Ich hatte mit drei PCs und einem Laptop sowie mit Windows, & Linux (Unraid, Ubuntu und EndeavourOS) getestet (immer mit Kabelverbindung) und jedes Mal war es das selbe - voller Upload aber nur maximal 180 MBit/s im Download. Nachdem der Haken entfernt war, lag dann auch endlich die volle Geschwindigkeit an.

    Ich habe aber mal eine Frage an diejenigen, die schon länger bei E.ON Highspeed sind: Ist es normal, dass man bei jeder Neuverbindung der Fritzbox eine neue IPv6 Adresse erhält? Die zusätzlich gebuchte native IPv4 Adresse ist jedes Mal gleich geblieben, aber die v6 hat sich heute insgesamt 4x geändert.

    Alles in allem bin ich aber froh, endlich von Vodafone weg zu sein. Auch wenn Vodafone für mich im Download immer völlig ausreichend war und ich mich seit ein paar Jahren auch nicht mehr beklagen konnte, so war mir der eklatant geringe Upload immer schon ein Dorn im Auge - und dafür zahle ich auch gerne einen Aufpreis.

    Ach ja, in dem Mehrfamilienhaus, in dem ich vorher gewohnt hatte, ist Anfang Februar auch endlich die Inhausverkabelung erfolgt, sodass ich dort mittlerweile auch den GF-Anschluss hätte nutzen können.

    Alles in allem bin ich froh, dass nach knapp 2,5 Jahren, die seit meinem ersten Post hier in diesem Thread vergangen sind, der Glasfaseranschluss endlich aktiv genutzt werden kann.

    Heute fand bei uns auch die Begehung für die Inhausverkabelung unseres 6-Parteien-MFH statt. Einzig das Verlegen über die Außenfassade wollte die Mehrheit der Eigentümer nicht, sodass bei uns nur die Varianten Hausflur oder Kamin, wenn er denn stillgelegt wäre, in Betracht kamen.

    Bei der Begehung wurde dann festgestellt, dass die Luftschächte neben den Kaminen auf beiden Seiten des MFHs ideal für eine quasi unsichtbare Verlegung der Glasfasern bis direkt in die Flure der einzelnen Wohnung sind. Sofern unser zuständiger Schornsteinfegermeister sein okay dazu gibt, ist das dann auch die bevorzugte Variante.

    Jepp, bei meinem Bruder wurde gestern von 1&1 DSL auf E.ON Highspeed 100S umgestellt.

    Und ja, wie ihr richtig lest, wurde sein Wechselwunsch ignoriert und man wechselte seinen Tarif nicht vom Highspeed 100S (Symetrisch) auf den Highspeed 300/150. Die Aussage von E.ON war: "Sie hätten uns vor dem Umschalttermin einen neuen Tarifvertrag zukommen lassen müssen."

    Es gab am Umschalttag auch keine Meldung seitens E.ON, dass sein Anschluss nun geschaltet war. Das ONT lieferte schon seit Wochen eine grün leuchtende LED, ohne dass dort aber ein Internetzugang verfügbar war. Man konnte am Gerät selber also nicht sehen, ob sein Anschluss nun aktiv war oder nicht.

    Als wir dann aber das DSL-Kabel aus seiner 1&1 Fritzbox gezogen, das LAN-Kabel vom ONT in LAN1 gesteckt und den Einrichtungsassistenten der Fritzbox erneut ausgeführt hatten, konnten wir alle Einstellungen für den Internetzugang sowie für die Telefoneinstellungen vornehmen und der Anschluss funktionierte anschließend auch.

    Mein Bruder wäre allerdings ohne Hilfe hoffnungslos überfordert gewesen, das hatte er mir auch genau so gesagt. Ich verstehe auch nicht, wie man als Unternehmen ausgerechnet den Freitag als Umschalttermin auswählen kann, wo abzusehen ist, dass über das Wochenende niemand verfügbar ist, wenn ein Kunde dann doch mal echte Probleme mit seinem Anschluss hat. Aber das scheint System zu haben, denn mein Onkel hat nächste Woche Freitag seinen Umschalttermin.

    Mein Fazit ist, dass technisch alles super geklappt hat, aber der Service von E.ON unterirdisch ist - sowohl was die Begleitung beim Wechsel wie auch die komplette Kommunikation im Vorfeld angeht. Das ist nicht einmal mehr wohlwollend mit einem mangelhaft zu bewerten, das ist eine glatte sechs.