Beiträge von eidi98

    Von der Innogy (nicht nur von den Drückerkolonnen) wird in den letzten Wochen vieles behauptet. Von daher möchte ich trennen, zwischen Behauptungen und dem was in den Bestell-/Vertragsunterlagen geschrieben ist.

    Mit dem Bestellformular der Innogy wird lediglich ein Tarife gebucht. Die meisten angebotenen Tarife haben eine geringe Bandbreite (30/5, 60/10 und 120/40). In den Unterlagen steht mit keinem Wort, dass sie dafür auch einen Glasfaseranschluss verlegen müssen. Durch ihre Angaben zu den minimalen garantierten Bandbreiten können sie im Grunde auch einen FTTC Anschluss, sprich das vorhandene Kupferkabelnetz nutzen.

    Einen rechtlichen Anspruch auf ein Glasfaseranschluss kann ich den Bestellunterlagen nicht entnehmen.

    Ein weiterer Punkt:
    Im Gegensatz zur Deutschen Glasfaser hat sich uns gegenüber die Innogy nicht geäußert, nach welcher Netztopologie verlegt wird. Auch das verwendete Multiplexingverfahren wäre interessant. Dies wäre wichtig für Vergleichbarkeit auf rein technischer Ebene.

    Das Multiplexing Verfahren der DG ist mir aktuell auch noch nicht bekannt. Ich warte noch auf deren Aussage

    Laut der Info-Veranstaltung der Deutschen Glasfaser wird es in keinem Ortsteil zum Doppelausbau kommen.

    Dadurch entsteht ein krude Situation. Für die Ortsteile Brenken, Wewelsburg und Weiberg hat die Innogy einfach erklärt, dass die Quoten erreicht seien und ein Ausbau stattfindet. Einen Beleg dafür liefert die Innogy nicht.

    Wie auch. Aktuell formt sich Widerstand, da viele Bürger mit ihrer Unterschrift noch gewartet haben und gerne bei der DG unterschrieben hätten. Nach ersten Umfragen sind hier Bevorzugen der DG zu sehen, die vorab schon bei ca. 40-50% liegen. in einem Ortsteil sind sie noch deutlich höher.

    Durch einfache Behauptung der Innogy ohne Belegung wird hier der Bürgerwille missachtet und die Nachfragebündelung zur Farce. Die Stadt Büren schaut diesem undemokratischen Vorgehen einfach zu und ignoriert den Bürgerwillen.

    Diesen "Bürger"-Vertreter kann nur gesagt sein, dass die nächsten Wahlen kommen.

    Für die Ortschaften wird gerade geprüft, in wieweit der Bürgerwille schriftlich dokumentiert werden kann um dann den Anbieter ausbauen zu lassen, der von der Mehrheit gewünscht wird.