Es wird PON gebaut. Die Ausprägung liegt dann nur noch im Detail. Die Infrastruktur ist schon lange auf Parallelbetrieb ausgelegt.
Hier gibt es beispielsweise Info. https://www.al-enterprise.com/-/media/assets…atasheet-en.pdf
Es wird PON gebaut. Die Ausprägung liegt dann nur noch im Detail. Die Infrastruktur ist schon lange auf Parallelbetrieb ausgelegt.
Hier gibt es beispielsweise Info. https://www.al-enterprise.com/-/media/assets…atasheet-en.pdf
Wenn erst noch gebaut werden muss, ist die Technik dann sicherlich auch für XGS-PON gerüstet.
Dazu muss man gar nichts mehr bauen. Die OLTs dürften darauf schon prima vorbereitet sein.
Zwar nur GPON, aber besser als nichts.
Wo bereits GPON ist, ist XGS-PON nicht weit. Vermutlich ist das OLT bereits für XGS-PON gerüstet, sodass der Aufwand für den Provider minimal ist. Und 50G steht schon in den Startlöchern.
Das meiste ist gesagt, aber eine Kleinigkeit möchte ich trotzdem wiederholen/präzisieren.
Drei Aspekte spielen eine Rolle, weshalb Vorbehalte gegenüber PON unbegründet sind:
1) Die Erfahrung "Shared Medium" kommt von Kabelinternet-Anschlüssen. Dort gibt es Regionen, die hoffnungslos überbucht sind/waren. Da können gerne mal hunderte Haushalte am gleichen Kabel hängen und müssen sich die limitierte Bandbreite teilen. Diese liegt nicht bei 2,5 oder 10 Gbps wie bei G/XGS-PON, sondern bei 1-2 Gbps in der aktuellen Kanalbelegung. Wobei ich da nicht mehr auf dem Laufenden bin.
2) PON wird je nach Variante deutlich geringer überbucht. Besitzer einer 55x0 Fritzbox haben hier schon Graphen gezeigt, welche die DL-Auslastung im Segment zeigen: Die Auslastung im Tagesverlauf lag bei durchschnittlich 100 Mbps bei verfügbaren 2,5 Gbps. Weitere Varianten sind XGS-PON mit 10 Gbps Bandbreite und 50G-PON mit eben 50 Gbps, die im Segment geteilt werden.
3) Es ist ohnehin sehr fraglich, ob nicht der PoP selbst im Verhältnis stärker überbucht ist. Das Problem der Überbuchung findet also im POP statt, unabhängig ob AON oder PON.
Natürlich würde ich - wenn ich die Wahl hätte - AON bevorzugen. Ich kann aber verstehen, dass die Provider die Kosten der Infrastruktur optimieren wollen. Das muss ich als Kunde letztlich hinnehmen. Die Vorteile sind in der breiten Masse einfach zu unbedeutend, als dass ich mich darüber ärgern könnte.
Der Teil zwischen ONT und Endgerät scheint ok zu sein.
Leider kannst du im ONT nicht nachvollziehen, wie es um die GPON-Verbindung steht.
Bitte bedenken: Der Traffic Shaper der Fritzbox limitiert nicht auf den eingestellten DL-Wert. Lediglich UL wird hart abgeschnitten.
Danke für die Aufklärung Phino!
Kann man das an der FritzBox 5530 an einer Diode erkennen? Ansonsten könnte es ja sein, das etwas falsch eingestellt ist.
Da gibt es - analog zu DSL oder Kabel - einen passenden Reiter in der Web-Oberfläche, der Auskunft gibt.
Das ist ja bei Kupferkabeln prinzipiell nicht anders. Es gibt je nach Kabel leider nur zu wenig nutzbare Frequenzen. ![]()
Aber schön zu sehen, dass Optionen im Endkundenmarkt ankommen.
Eines ist sicher: Smart-TVs oder irgendwelche Receiver altern sehr schnell.
Daher habe ich mich schon seit langer Zeit davon verabschiedet und nutze zum Beispiel einen beliebigen Magenta TV Stick/Box oder jedes andere Android-Gerät. Dort kann ich Kodi einsetzen, was ein gutes und stabiles tvheadend-Plugin integriert.
Keine bekloppten TV-Interfaces mehr, die eine Zumutung sind, wenn es um neue Sender oder die Reihenfolge/Bouquets geht. Einfach anmelden und ich habe überall die gleiche Sortierung, wenn ich möchte. Und ich kann auf alle Aufnahmen zugreifen.
Geht natürlich auch, wenn ich im Urlaub bin. Den gleichen Stick anschließen und der Reise-Router stellt die Verbindung her.
Und so gesehen sind Angebote wie Magenta TV, waipu etc. noch einfacher einzusetzen und daher boomen die auch recht stark.
Tja, leider höre ich überproportional viel Mäßiges über den Service bei DG.
Da hilft nur, mit der Messkampagne Druck aufzubauen. Zudem würde ich fortlaufend nachhaken, wann es denn zu einer Lösung kommt.
Auch WLAN nimmt an Bedeutung ab. Die Verträge haben immer häufiger ausreichend oder sogar unlimitiertes Volumen.
Aber ich hoffe immer noch, dass DG aktiv wird.
Ist das Ticket immer noch ohne Bearbeitung?
Und früher war das analoge Satellitsignal einige Sekunden schneller. Spielt heute keinerlei Rolle mehr.
Magenta TV 2.0 ist jetzt schon auf ca. 8 Sekunden runter und da ist immer noch Verbesserungspotential.
Kann ja jeder machen, wie er will. Aber der Trend ist relativ klar ablesbar.
Die Abschaltung der analogen Satellitenkanäle ist gerade mal 12 Jahre her. Und die Landschaft hat sich seit dem drastisch geändert. An großartiges Streaming war da noch nicht zu denken.
Ich traue mir keine Prognose zu, was in 20 Jahren ist.
Und wofür ist TV heute noch interessant? Es gibt jetzt bereits Millionen Haushalte, die nur noch per Streaming TV gucken. Das geht natürlich zu Lasten der anderen Verbreitungswege, die irgendwann eingestellt werden, siehe Schweiz.
Ich sehe hier seit über 10 Jahren, dass meine Coax-Verkabelung sinnlose Arbeit war und die würde ich nicht wieder bauen. Selbst bei geringen Kosten. IPTV verteile ich selbst und jedes Gerät empfängt per WLAN in bestmöglicher Qualität.
Mein Fernseher kann sogar per Sat>IP selbst empfangen, aber das ist eine schlechte Option verglichen mit Kodi und PVR-Plugin für tvheadend.
Technisch weniger Interessierte nehmen einfach Magenta TV, was für die Menschen die deutlich bessere Option ist.
Ist im Grunde gehopst wie gesprungen. Das wird noch ein paar Jahre dauern, aber im Grunde sind beide Techniken dem Untergang geweiht, um ein wenig zu dramatisieren.
Ich habe bei zwei Bekannten die Koax-Verkabelung im Haus ersetzt, da Leerrohre installiert sind und sie dafür lieber Ethernet haben wollten. Und die Leute kamen von selbst auf diese Idee, dazu musste ich denen nicht mal einen Floh ins Ohr setzen.
Ich selbst würde wohl auch noch die Kabel ziehen, da ich das selbst machen kann und die paar Meter den Kohl nicht fett machen. Aber das wird für andere durchaus ein Kostenpunkt auf der Elektrikerrechnung sein. Was nimmt ein Elektriker pro Sat-Dose üblichweise heute?
Auf jeden Fall, gerade bei einem Neubau. Selbst jetzt 5 Jahre später würde ich immer wieder SAT aufbauen. Kabel kosten kaum etwas, liegen bei mir im Leerrohr, wie Netzwerk. Am meisten spart man wenn man es.in der Rohbau-Phase selber verlegt.
Können die meisten nicht und sehen später nur die horrenden Kosten des Elektrikers.
Koax/Sat stirbt in wenigen Jahren aus. In der Schweiz gibt es erste Betreiber, die DVB-C eingestellt haben. Sat wird noch länger überleben, aber wird dem gleichen Schicksal folgen.
Dafür ist TV heute einfach nur ein weiterer Dienst im Internet.
Ich habe das heute auch noch im Haus, da ich es selbst machen konnte. Aber nutze die Verkabelung im Haus gar nicht mehr, sondern ist im Keller auf IPTV umgesetzt. In meinem Fall tvheadend, aber das gibt es auch Sat>IP-Lösungen.
Also Coax würde ich nicht mehr im Haus verlegen. Schüssel meinetwegen, aber danach auf IP umsetzen. Habe ich bei mir seit 10 Jahren so in Betrieb.
Bei einem Neubau zur aktuellen Zeit würde darüber nachdenken, ob der Aufwand für Sat noch gerechtfertigt ist.
IPTV-Angebote liegen allesamt bei bis zu 10 €/Monat und erfordern keine weitere Verkabelung.
Ich habe gerade im Kleingedruckten gefunden, dass der Gigabit Tarif 1000/200
Fliegt das nicht im Rahmen der neuen Tarife raus?