Welche Segmente sind denn ungeeignet?
Beiträge von mbo77
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da wird noch fleißig GPON verlegt
Was meinst du mit "verlegt"? Die Straßenverteiler, Leerrohre und die gesplitteten Glasfasern?
Die Topologie baue ich (mit Erdarbeiten) einmal, sprich Layer 1. Darauf kann ich dann verschiedenste Übertragungstechnologien anbieten, zum Beispiel GPON (Layer 1 und 2).
Ebenso möglich ist es mit XGS-PON parallel zu fahren, denn die grundlegende Glasfaserphysik im Layer 1 ist identisch.Man kann also völlig problemfrei um XGS-PON ergänzen und alle Ports anschließend migrieren. Wenn die Optik bereits von Anfang an als Kombioptik ausgelegt war, muss nicht einmal etwas am OLT umgesetzt werden. Kundenseitig sieht man eine weitere Wellenlänge und der passende ONT/ONU kann das Signal aufgreifen.
Auch eine PtP-Topologie, die für AON zwingend war, kann ich im PoP problemfrei auf eine PtMP-Topologie schalten und dahinter XGS-PON auflegen.
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Moment, aber wie messen jetzt die KPIs?
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Zudem sollte Kabelfernsehen ebenfalls über Glasfaser erfolgen. Technische Details aus der Zeit sind mir nicht bekannt.
Ich glaube, Videotelefonie war auch ein oft vorgebrachtes Produkt. Vielleicht aber auch nur als Teil von ISDN. Ein Breitband-ISDN auf Basis von Glasfaser war ebenfalls auf der Roadmap.
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BlackMage2 mbo77 das ist es nicht, kein 3.1. und Vodafone investiert darin nicht, weil die Koaxialkabel aus den 60er nicht ordentlich geschirmt sind. Außerdem haben überall in den Wohnungen die Leute zusätzlich Dosen eingebaut ohne auch nur einen Schimmer von HF oder Dämpfung zu haben.
Es ist einfacher und günstiger GF zu legen.
Ach, habe ich /i oder /s vergessen?

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Mir ja, bei meinem Sohn.
Klar verkaufen sie Gigabit, aber aufgrund der veralteten Infrastruktur aus den 60ern gibt es nie mehr als 350, abends meist nur 100 mit großer Latenz. Mein Sohn hat jetzt DSL, zwar nur 100 MBit/s, aber dafür stabil und schnell.
Vodafone will ja dort den ganzen Komplex mit Glasfaser ertüchtigen, aber die Deutsche Wohnen/Venovia sperrt sich, keiner weiß warum.Da hast du doch gerade hilfreiche Tipps bekommen.
Da musst dein Sohn jetzt nur endlich mal sein DOCSIS 1.0 Modem rausschmeißen..
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Na, da hat er schon ein bisschen mehr untersucht. Gut, willst du nicht akzeptieren, dann ist die Diskussion hier auch am Ende. Hatten wir schon ein paar mal, da kommen wir nicht weiter.
Aber ich bin ehrlich: Mir sind komplexere Analysen wichtiger als tatsächlich Spekulation und Geunke.
auch da fehlt die Analyse was die Telekom an Cloudflare announced
Klar, kann man sich in Summe ansehen. Wenn aber der Pfad Telekom zu Cloudflare zu ist, spielt die (asymmetrische) andere Richtung nur eine kleinere Rolle. ACK kommen einfach nicht mehr verlässlich an. Das war es dann mit der Kommunikation.
Bzgl. traceroute gebe ich dir nur bedingt recht. Einzelne Ausreißer kann man ignorieren. Mehrere Hops in Folge verwerfen nicht jedes, aber viele Pakete? Das ist schon eine andere Hausnummer.
Habe ich irgendwo ausgeschlossen, dass die Telekom hier ein unschönes Spiel spielt? Noch nie. Weise ich darauf hin, dass die Situation komplex ist? Eben dies. Und damit reagiere ich allergisch, wenn immer noch Vodafone, Telekom etc. die Schuldigen sind. Zur Kommunikation braucht es immer beide Partner. Welches Spiel spielt also Cloudflare? Offenbar wird da ja auch sehr aktiv gesteuert.
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Wo haben wir das gesehen? Was waere schwierig daran Server bei den grossen T1 zu hosten und die zufaellig zu waehlen?
Unklar, wir haben da keinerlei Informationen zum Rueckweg... ist aber egal fuer meinen Vorschlag die Verbindung zu den T1 ISP regelmaessig zu testen, Cloudflare ist kein ISP.
Interessanterweise macht cloudflare so etwas aehnliches fuer netzbremse.de und erlaubt ueber deren Seite Tests ueber unterschiedliche Netzpfade...
BGP announcements sind jetzt nicht so geheim.
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??? Ein ISP weiss sowohl welche Kapazitaet er verkauft hat als auch wann und in wie weit diese Kapazitaet abgerufen wird... d.h. das Nutzungsverhalten seiner Anschluesse ist fuer einen leidlich kompetenten ISP kein Buch mit 7 Siegeln.
Das ist halt nicht das was einen Markt typoischerweise ausmacht, oder? Auch im Ausland nicht, so kostet z.B. ca. 8-10 Gbps in der Schweiz unterschiedlich viel:
10 Gbps AON: Init7: CHF 64.75/Mt mit Jahresrechnung (CHF 777/Jahr)
8 Gbps XGSPON: SwissCom: 91.80 CHF/Monat
8 Gbps XGSPON: Salt.ch: 49.95 CHF/Monat
8 Gbps XGSPON: Galaxus: 39.00 CHF/Monat
Das ist weder einheitliche Technik, noch eine Einheitspreis, noch nicht mal innerhalb der XGS-PON Anbieter.
Ergänzend zu erwähnen, dass SwissCom als auch Galaxus weitere Preisstufen marktgerecht anbieten. Wie fast alle anderen Anbieter weltweit auch, egal auf Basis welcher Technik das erfolgt. AON, DSL, DOCSIS, GPON oder XGSPON, de facto gibt es immer einen bunten Strauß an Tarifen. Das hat mit der Technik rein gar nichts zu tun.
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Mir geht es weniger darum, wie oft oder wie viel hochgeladen wird, sondern eher um die verfügbare Geschwindigkeit beim Upload.
GPON gibt das in der Form nicht her. Aber sobald auf XGS-PON aufgerüstet wird: Wäre es dann realistisch, dass Anbieter wie Telekom oder Vodafone irgendwann auch auf symmetrisch wechseln?
Ich habe hier im Forum von Pilotprojekten gelesen, die vor zwei bis drei Jahren gestartet sind. Soweit ich es verstanden habe, ging es dabei aber eher um 2000/1000 Mbit/s und nicht um symmetrische 2 Gbit/s.
Was daraus geworden ist, ist mir ebenfalls nicht ganz klar, vor allem nicht, ob diese Gebiete seitdem nennenswert erweitert wurden.Heißt für mich vermutlich: Ich sollte in den nächsten Jahren eher nicht fest damit rechnen, dass bei mir mehr als 1 Gbit/s verfügbar wird.
Im Grunde wären auch symmetrische Bandbreiten via GPON möglich.
Zwar gibt das Medium eine 2:1 Ratio vor, aber Kollisionen im Bandbreitenbedarf dürften seltener als im Download sein. Meinen Anschluss nutze ich recht intensiv für Upload, liege aber im Mittel immer noch eher bei 3:1. Der Anschluss meines Bruders liegt eher bei 20:1.
Ich schiebe das eher auf historisch gewachsene Strukturen. Kabel hatte lange Zeit eine Ratio von 20:1, VDSL zwischen 2,5:1 und 6,25:1.
Es gibt durchaus Provider mit symmetrischen Bandbreiten. DNS:NET, bei OpenInfra sind einige, LWLcom etc.
XGS-PON wird da im Massenmarkt sicherlich den Weg ebnen.
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Vielleicht reicht es aus, wenn du dir Gedanken machst, ob deine Meinung sonderlich objektiv ist und jeder (insbesondere neue Nutzer) daran interessiert ist.
Ich habe auch zu vielen Providern eine Meinung. Ich werde aber nicht völlig ungefragt jedem auf die Nase binden, zum Beispiel DG unbedingt zu meiden, nur weil es Nutzer gibt, die gelegentlich mit dem Support scheitern. Oder weil sie immer wieder Probleme mit IPv6 haben.
Das bringe ich dann auf's Tableau, wenn es Nutzer mit diesen konkreten Beschwerden oder Probleme gibt. Dann kann man drauf hinweisen, dass sie mit dem Problem zumindest nicht alleine sind.Ansonsten gibt es ja tatsächlich gelegentlich mal die Option, über Telekom und dem Peering zu reden. Kommt halt sehr selten vor, dass sich Nutzer hier im Forum dazu melden.
Dein Verhalten ist neuen Nutzern gegenüber einfach sehr unfreundlich. Und alle anderen kenne deinen Standpunkt bereits.
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Gut, wenn du nur nach Überschriften gehst und dich gar nicht mehr für das eigentliche Anliegen interessierst, kannst du natürlich wieder deine persönliche Agenda hier im Forum fahren.
Alle anderen gehen wenigstens auf den Kontext ein.
Wieder erfolgreich einen Neunutzer "herzlich willkommen" geheißen.