Glasfaser geht im Verteiler auf ONT (braucht Strom) und von dort per Kupfer-Kabel auf beispielsweise Q3. Im Raum dann per Patchkabel auf den Router (zum Beispiel Fritzbox).
Beiträge von mbo77
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Dann kannst du aber die Variante Cat.-Verkabelung und ONT nutzen.
Glasfaser brauchst du nicht dringend im anderen Raum.
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Wichtig zu klären ist, ob zwischen Verteilerkasten und den Räumen Leerrohre verlegt sind.
Also am besten mal eine Dose aufschrauben und gucken, ob es Leerrohre gibt.
Dabei könnten wir auch gleich klären, was du mit Gf-Dose meinst. Also mal von allen Sachen ordentliche Fotos machen.
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Der Verweis auf Kabel ist schon ok. Ein Rundfunksystem ist bei Live-Übertragungen schon im Vorteil. Wobei ich Multicast auch als Rundfunk definieren würde, auch wenn es technische Unterschiede gibt.
Aber selbst Vodafone wird weiter versuchen, den Rundfunk aus seinem Kabel zu verdrängen. In Düsseldorf wird man sicherlich neidisch in die Schweiz schauen: https://www.golem.de/news/docsis-3-…405-185604.html
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Grundsätzlich ja. Aber die Zeiten von Multicast sind in Deutschland vorbei. Entertain war ein Multicast-Produkt.
Aber auch die Telekom gibt (besser gab) das zugunsten von OTT auf. Die Komplexität, dafür eine dedizierte Plattform zu betreiben bringt den Nachteil, dass man keine Kunden erreicht, die bei einem anderen ISP sind.
Die Anbieter sollten ihre CDN gut im Griff haben. Die Streams werden also in der Fläche ausreichend gut kaskadiert. Das ist dann quasi ein "Software Defined Multicast"

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In der Regel werden diese Anbieter auf ein CDN zurückgreifen. Denn es ist nicht sinnvoll, dass alle Streams von einem zentralen Cluster abgerufen werden.
Der Anbieter sorgt also dafür, den Content möglichst verteilt an die Zielnetze zu bringen. Daher kann es sein, dass verschiedene Nutzer verschiedene Erfahrungen damit machen.
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Speedtests decken immer nur einen konkreten Fall ab, nämlich zum Server, der dabei mehr oder weniger zufällig ausgewählt wird. Wenn du Speedtest von Ookla nutzt, kannst du da ja aus einer Liste von Servern auswählen. Da solltest du auch mal andere testen. Zudem gibt es die Breitbandmessung der BNetzA.
Zum anderen betreibt jeder Netzbetreiber eine andere Topologie in seinem Netz. Je nach Region kann man dann unterschiedlich geroutet werden.
Was auf jeden Fall stimmt: Deine Leitung funktioniert gut, sonst würdest du auch bei deinen Speedtests keine Performance sehen.
Du kannst noch prüfen, wie du waipu nutzt. Mit einem Stick? Ist der per WLAN angebunden?
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Das Routing wird sich jetzt nicht fortlaufend ändern.
Das System puffert aber zwischen. Und wenn in einer Phase zu wenig Daten kommen, wird das adaptiv nach unten korrigiert.
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Das Internet ist der Zusammenschluss von vielen einzelnen Netzen (Autonomen Systemen - AS).
Jetzt müssen die Daten zwischen den verschiedenen Netzen transportiert werden, so dass dein Knoten im DG-Netz die Server von waipu erreicht.
Dieser Austausch kann an verschiedenen Stellen überlastet sein.
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Vielleicht ist waipu schlecht auf den 1. Juli vorbereitet. Vielleicht gibt es ein schwaches Peering zwischen den beteiligten Netzen.
Das lässt sich von außen nicht beurteilen.
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In der Kette können viele schwache Glieder stecken.
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aber im Freundes-/Bekannten/Familienkreis hat noch keiner einen Termin für den neuen Hausanschluss. Immerhin sieht man hier so langsam die ersten neuen NVTs in den Straßen und ab und an Kabeltrommeln mit Speedpipes auftauchen.
Du meinst, dass überhaupt ausgebaut wird?
Denn nur, um XGS-PON auszurollen, muss doch an der passiven Infrastruktur nichts gemacht werden.
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Ich würde die Sachen grundsätzlich getrennt betrachten. Wenn ein Fibertwist als Gf-TA oder eben in ONT-Ausführung gesetzt wird, ist das unabhängig davon, ob man das im Keller oder direkt in der Wohnung setzt. Ebenso in der (Telekom)-Bauweise, eine "neutrale" Gf-TA zu setzen, wo bei Bedarf ein Glasfasermodem oder ein Router angeschlossen wird.
So oder so hat der Besitzer/Mieter die Möglichkeit zu sagen: Prima, ich nutze den ONT, da ich noch eine Fritzbox habe. Und in 5 Jahren kommt der ONT weg und ein Router wird direkt angeschlossen.
Das gilt natürlich auch, wenn die Dose vernünftigerweise direkt in die Wohnung kommt.