Bist du sicher, dass du die Kabel nicht einfach nur in den falschen Anschluss gesteckt hast? Sowohl HÜP als auch GFTA bei der DG haben unten 2 Glasfaserbuchsen unmittelbar nebeneinander. Vor allem, wenn sie an unzugänglichen Stellen sitzen, erwischt man da gern mal den falschen.
Beiträge von frank_m
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Auch deswegen ist im Prinzip auch kaum ein Unternehmen so blöd, formal Home-Office anzubieten. Das ist in der Praxis ja immer nur mobiles Arbeiten und dann ist es Aufgabe des Arbeitnehmers, die entsprechenden Voraussetzungen zu schaffen.
Ganz so einfach ist es nicht. Spätestens wenn die Arbeitsstättenverordnung oder Geheimhaltung ins Spiel kommt, ist es nicht mehr egal, ob die Teams-Konferenz in einer Bar auf Malle oder an einem vom Arbeitnehmer abgenommen Heimarbeitsplatz stattfindet.
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Dafür muss man aber einen Router haben, der das unterstützt. Der übliche Weg ist ein Kabel vom Mainswitch direkt ins Modem. Und da stimme ich dir zu: das ist dumm.
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Aus dem Heimnetz am Router vorbei aufs Modem zuzugreifen kann heikel sein und Sichherheitslücken aufreißen. Man sollte WAN und LAN nicht vermischen. Wenn der Provider kein PPPOE nutzt, verbietet es sich komplett, aber auch mit PPPOE können Daten aus deinem Heimnetz in die Infrastruktur deines Internetanbieters gelangen - und schlimmstenfalls auch weiter. Von daher würde ich das lassen.
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Deine IPv6 Konfiguration ist falsch. Du hast offenbar DS-Lite eingerichtet.
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Direkt von der Fritzbox? Dann noch mal die Frage nach den Logs der Fritzbox, vor allem aus den Zeiträumen, wenn du nicht manuell die Verbindung erneuert hast. Und bitte als Text-Kopie.
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Wenn du ein tracert auf die Adresse ausführst: Wie weit kommen die Pakete, wenn die Ping Antworten nicht funktionieren?
tracert 2a00:1450:4001:81d::200e
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Das hab ich wenn ich mich nicht täusche mal gemacht und es hat nichts gebracht.
Wenn das nichts gebracht hat, dann brauchen wir die detaillierten Analysen. Dazu gehören neben den Ping Tests, die ::1 angemerkt hat, auch die Logdateien.
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Die entscheidende Meldung sieht man nicht. Hast du um 18:35:54 die Verbindung neu aufgebaut? Dann ist die IPv6 Meldung in Ordnung. Die Meldung um 19:05 ist dann die Verlängerung des Prefixes. Auch das ist völlig normal nach 30 Minuten.
Die Frage ist, warum wurde um 18:35 die Verbindung neu aufgebaut? War das eine deiner manuellen Verbindungstrennungen?
Wenn das Prefix ungültig wird, kann man das ja auch im Log sehen, aber dafür bräuchten wir einen größeren Logauszug ohne manuelle Neuverbindung. Und bitte nicht per Screenshot, sondern als Textkopie.
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Das Log ist aus dem Router, nicht aus dem Modem.
Wie gesagt, da geht einiges durcheinander bei dir.
Zusätzlich fällt auf, dass die rote Status-LED des Modems auch dann im selben Intervall rot ist, wenn kein LAN-Kabel und Router angeschlossen ist. Dies deutet darauf hin, dass der Fehler nicht auf das interne Heimnetzwerk zurückzuführen ist.
Ist die rote Status-LED denn ein Problem?
Aufgrund des beschriebenen Verhaltens liegt der Verdacht nahe, dass die Ursache entweder im Modem selbst, in einer unsachgemäß ausgeführten Glasfaser-Spleißung oder im Verteiler des Netzbetreibers (Deutsche Glasfaser) zu suchen ist oder sogar ein Softwareproblem bei DG.
Den Schluss halte ich aktuell für mutig.
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Diese bricht in regelmäßigen Abständen vollständig ab, woraufhin keinerlei Internetverbindung mehr möglich ist.
Wenn keinerlei Internetverbindung mehr möglich ist, kann das aber nicht am IPv6 Verbindungsabbruch liegen, denn dann hast du immer noch die IPv4 Verbindung. Woran machst du den Abbruch der IPv6 Verbindung fest?
Erst nach einer automatischen Neueinwahl des Modems (Deutsche Glasfaser) ist die Verbindung nach etwa fünf Minuten wieder verfügbar.
Was ist denn die automatische Neueinwahl des Modems? Außerdem arbeitet das Modem auf Schicht 2, hat also mit der IPv6 Verbindung unmittelbar nichts zu tun. Wenn die Modemverbindung abbricht, kann das die fehlenden Internetverbindungen erklären, das hat dann aber nichts mit IPv6 zu tun.
Damit der Kundenservice effizient arbeiten kann, muss er natürlich eine möglichst präzise Fehlerbeschreibung bekommen. Deine ist im Moment in mehreren Punkten widersprüchlich. Vielleicht beschreibst du deinen Fehler noch mal präzise, und unterstützt das Ganze mit Fotos, Screenshots aus Modem/Router und Ereignis-Logs. Dann kann man besser einschätzen, was eigentlich passiert. Vielleicht kannst du das Problem ganz einfach selber lösen.
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Genau, der Trace liefert DG alle Ausreden, die sie brauchen. Die Paketverluste im weiteren Verlauf können halt durch das lokale Problem verursacht werden.
Wenn der Paketverlust auf dem ersten lokalen Hop am höchsten ist, erübrigt sich die weitere Diskussion. Du wirst andere Mittel finden müssen, um DG zu bewegen.
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Blöde Frage: der ONT hat kein VLAN konfiguriert. Er wird am Netcologne Anschluss also funktionieren. Warum willst du auf Webfrontend zugreifen oder ihn austauschen?
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Was auch sein kann, dass der ONT VLAN-IDs rausfiltert. Bei der Deutschen Glasfaser machen sie das so im Modus "kundeneigener Router". Wenn der ONT aus England ein VLAN des dortigen Providers erwartet, wirst du damit niemals online kommen, auch wenn er ordentlich bei Netcologn eingerichtet ist.
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Wie war das Wetter an den betroffenen Tagen? Könnte es ein Hitzeproblem sein?
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Mein Arbeitgeber sagt, es liegt an meiner Verbindung bzw. Einstellungen.
Dann wäre es aber eigentlich deren Job, dir zu sagen, worauf du achten solltest. Sind es MTU oder IP Einstellungen? Wenn ein Unternehmen Mitarbeiter im Homeoffice beschäftigt, ist rein formal das Unternehmen dafür zuständig, eine geeignete Arbeitsumgebung zur Verfügung zu stellen.
Grundsätzlich kann ich mir verschiedene Gründe für das Problem vorstellen:
- MTU ist immer problematisch mit VPN. Sind die Pakete im Tunnel zu groß, dann müssen sie fragmentiert werden. Testweise könnte man die Tunnel MTU verkleinern, wenn du die Rechte und die Möglichkeiten dazu hast. Ich kenne Checkpoint nicht, ob man das so ohne weiteres anpassen kann
- IPv6 statt IPv4, falls wirklich CGNAT das Problem ist (was meines Erachtens noch nicht sicher ist). Das wäre eine Sache deiner IT, einen IPv6 Zugang zur Verfügung zu stellen
- Peering Probleme zwischen der DG und deinem Arbeitgeber. Das wird nur schwer zu diagnostizieren sein, vor allem, wo genau sie auftreten
- Paketverluste. Die können leider auch von deinem Rechner bis zum Arbeitgeber überall auftreten. Es wird ebenfalls schwierig, das präzise zu diagnostizieren
Die Frage ist: Inwieweit kannst du selber diagnostizieren? Welche Infos hast du über den VPN Server (IP-Adresse etc). Kann man Ping der iperf Messungen zu diesem Server durchführen? Kann man von da zurück zu deinem Anschluss messen? Das alles müsste man können, um zu aussagekräftigen Ergebnissen zu kommen. Das wird aber ohne deine IT schwierig.
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Prinzipiell schon. Kommt drauf an, ob besondere Einstellungen wie VLANs erforderlich sind. An einem DG GPON Anschluss im Modus "kundeneigener Router" ist das aber nicht der Fall, da gibt es keine VLANs. Deshalb war meine Befürchtung, dass von den vorherigen Versuchen nach dem gescheiterten Onboarding vielleicht noch Reste von VLAN Konfigurationen vorhanden sein könnten. Ich glaube, es war damals einer der Versuche, mit den typischen VLANs aus dem DG Universum zu testen.
Wie lautet die Fehlermeldung exakt? Hast du fürs Internet ein VLAN eingerichtet?
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Du hast die 5690 Pro auf Werkseinstellungen zurückgesetzt, bevor du sie nun final eingerichtet hast? Da sind garantiert keine VLAN Einstellungen mehr aktiv von deinen Onboarding-Versuchen? Was ist die exakte Fehlermeldung? Hast du die Einstellungen der alten und der neuen Box präzise abgeglichen? Auch die Optionen, die man erst aufklappen muss, und die Optionen des Anschlusses?