Laut PeeringDB sind da noch ein paar:
Allerdings muss man sagen, dass PeeringDB eher ein Community Projekt ist. Die Informationen müssen nicht vollständig sein.
Laut PeeringDB sind da noch ein paar:
Allerdings muss man sagen, dass PeeringDB eher ein Community Projekt ist. Die Informationen müssen nicht vollständig sein.
Meines Erachtens sollte es unter Strafe gestellt werden, solchen Unsinn in Foren zu verbreiten. Am Ende glaubt es noch jemand, der es liest. Jeder, der auch nur einen Hauch Ahnung von der Technik und der Gesetzeslage hat, weiß, dass das grober Unfug ist, aber das wissen halt nicht alle. Und dann verbreitet sich der Müll über die Foren, und man kann jedes Mal wieder hinterherrennen, um solche Müthen zu bekämpfen.
Schaltet Deutsche Glasfaser etwa irgendwann nach der Schaltung die Geschwindigkeit im Glauben das merkt keiner runter (*)?
Das ist auch so ein Müll, genau wie das von der Telekom.
Naja, in Frankfurt sind halt (fast) alle anderen. In Berlin nur einige wenige.
Generell halte ich es für sinnvoll, Alternativen zu haben. Das Kabel kann ja auch mal kaputt gehen, und dann ist es gut, wenn es einen zweiten Weg gibt.
Dass nicht mehr Nutzer die Probleme posten, liegt, denke ich, schlicht daran, dass nicht viele Leute messen.
Aber wenn noch mehr solche Bandbreitenprobleme hätten, dann würden sie darüber berichten. Das scheint also eher ungewöhnlich zu sein. Vielleicht doch sehr regional begrenzt?
Oder gibt es doch lokale Einflüsse bei dir? Powerline? WLAN?
alex_k: Sorry, aber das meiste davon ist Unsinn. Zugangsdaten im Sinne des Internetzugangs haben nichts mit AON oder GPON zu tun. Da ist die Frage, ob der ISP PPPOE oder IPoE einsetzt. bei PPPOE braucht man Zugangsdaten.
Und nur die ONT ID reicht nur in Ausnahmefällen. Zuweilen ist es auch die GPON Seriel oder die Equipment ID - oder Kombinationen daraus. Deshalb gilt die Anleitung nicht für alle GPON Anbieter.
Und wenn ich Test zu anderen Servern mache, die über DE-CIX laufen und diese die erwarteten Eckdaten liefern wird die Wahl eng.
Das ist ein guter Punkt. Deshalb hatte ich auch gestern nach Tests zu verschiedenen Servern gefragt. Es ist natürlich denkbar, dass es von DNS:NET zum DE-CIX ein Nadelöhr gibt, aber das kann auch woanders sein. Die Frage ist dann auch noch: Liegt es noch im Einflussbereich von DNS:NET?
Die Frage stellt sich vor allem auch, wenn es um Streaming Anbieter geht. Viele berichten hier ja von Buffering oder schlechter Qualität bei Netflix oder anderen Diensten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass zwischen DNS:NET und Netflix noch ein Transferdienstleister oder ein CDN eines anderen Hosters zwischengeschaltet ist. Und das Problem kann auch da liegen.
Dies macht so gar keinen Sinn, weil dies eines der wichtigsten Testergebnisse des Tools ist neben den beiden Bandbreiten.
Das ist natürlich richtig. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das einfach klassische Pings sind, oder ob die die Latenz mit anderen Paketen messen. Auf Applikationsebene können die ja machen, was sie wollen, TCP, UDP, oder was ganz anderes.
Und ein Sprung im Tracert von allen anderen Hopps bei 2 ms zu plötzlich 21 ms ist deutlich.
Ja, aber was ist die Ursache? Vielleicht liegt eine größere MPLS Strecke dazwischen? Oder hat der Server einfach anderes zu tun, als ICMPs abzusenden? Sind die Router überlastet? Die Schnittstellen? Das Peering? Es gibt eine Millionen Ursachen für diesen Sprung, und die meisten davon liegen außerhalb des Einflussbereichs deines Providers.
Ich wiederhole noch mal: Der Trace zeigt keinerlei Hinweis auf ein Problem. Es wäre fatal, zu glauben, dass du zu jedem Server ein Problem hast, nur weil es einen Sprung im Ping gibt. Das hat keinerlei Aussagekraft.
Also bitte, jetzt lassen wir die Kirche mal im Dorf.
Zum einen ist 21 ms nicht "extrem langsam". Zum anderen hängt die Reaktionszeit in erster Linie von der Priorisierung des Servers für die Generierung von ICMP Nachrichten ab, und weniger von der Übertragungsstrecke. Heißt: Wenn der Ping gut ist, ist das ein Hinweis auf eine gute Anbindung, aber wenn der Ping schlecht ist, heißt das noch lange nicht, dass die Leitung schlecht ist. In keinem Fall lassen sich aus Ping oder Traceroute Werten Rückschlüsse auf Engpässe in der Bandbreite ziehen.
Der Trace ist perfekt und überhaupt kein Hinweis auf ein Problem.
Das Problem liegt in Frankfurt bei DECIX.
Wo siehst du denn da ein Problem? Der Trace sieht perfekt aus.
Das ist sehr anbieterspezifisch, und im Grunde nur Glück, dass es funktioniert. Man muss auch deutlich sagen, dass das von ein auf den anderen Tag vorbei sein kann. Wenn man diesen Weg beschreitet, sollte man auf jeden Fall einen Plan B in der Tasche haben, falls UGG die Erkennung der ONTs umstellt. Da reicht schon, wenn sie einen weiteren Parameter zur Identifikation hinzuziehen, z.B. weil sie selber einen weiteren Anbieter für ONTs in ihrem Netz unterstützen wollen (So wie die DG es z.B. mit der Equipment-ID macht).
Macht mal Speedtests zu verschiedenen Zielen mit ookla. Vielleicht erkennt man ein Muster.
Also möchte man so viel wie möglich einnehmen.
Man muss halt zumindest kostendeckend arbeiten. Sonst macht es keinen Sinn.
Warum kastriert man dann die Produkte, indem man dem Kunden etwas, das relativ wenig kostet, vorenthält
Man behält es ihm ja nicht vor. Er kann es ja kriegen, wenn er möchte.
... so dass der nicht mehr erkennen kann, ob FTTH wirklich so viel besser ist?
Sieht er ja daran, dass er Möglichkeiten hat, die er mit anderen Technologien nicht hat.
Noch schlimmer, als wenn man mit der Bandbreite schon im Tarif geizt, ist nur, wenn man sie anbietet und dann nicht liefert.
Stimmt, das darf auf keinen Fall passieren. Aber allein der Umstand, dass es im Peering und im Backbone immer wieder zu Engpässen kommt, zeigt auch, dass Bandbreite eben nicht so günstig ist, wie du es hier darstellst.
Und welchen Vorteil hat der Provider, wenn der teuer installierte FTTH-Anschluss brach liegt und die Kunden lieber 30€ für DSL bezahlen als 45€ für FTTH?
Davon hat er nichts. Deshalb gibt es ja auch immer günstige Einstiegsangebote auf dem Niveau der DSL Anschlüsse mit vergleichbaren Bandbreiten - für die, die von der technischen Überlegenheit profitieren wollen, ohne die Bandbreite zu benötigen. Die Marge generieren dann die schnellen Tarife.
Die Anschlusstechnik ist sowieso auf Gigabit ausgelegt, und die Anschlüsse sind mit Abstand der größte Posten für den ISP, nicht das Netz dahinter.
Verkaufen tun sie aber nicht die (teuren) Anschlüsse, sondern die Tarife. Die müssen die Anschlüsse also mitfinanzieren, was zur sichtbaren Mischkalkulation führt. Wie die Kostenstruktur dahinter aussieht, ist dabei erst mal egal.
Aber wenn man 1 GBit/s doch so selten braucht, warum dann nicht besser Tarife schnüren, die zum Nutzungsverhalten der Kunden passen? Mehr Peak Bandbreite stellt auch höhere Anforderungen an die Infrastruktur, auch wenn sie nur kurz genutzt wird, weil viele Kunden häufig zur gleichen Zeit online sind.
Weil Tarife mit Geschwindigkeitsstufen dein Preis des Gbit Produktes nach oben schrauben.
Nein, das kann man so nicht sagen. Aber das die Premium Modelle teurer sind, als die Basisaustattung, ist ja nicht neu. Frag mal die Fernseher- und Autohersteller. Das ist halt Marktwirtschaft.
Hohe Geschwindigkeiten sind Peak Bandbreiten die einem bei Down und Uploads viel Zeit Sparen können.
Und wie oft kommt das vor, dass man ein paar Sekunden beim neuen nVidia Treiber sparen kann? Und genau: Diejenigen, die diese paar Sekunden sparen wollen, die können die Summe auch zahlen. Von anderen Servern kommt man eh nur selten auf die Geschwindigkeit. Der Rest kommt auch mit 500 MBit/s zurecht.
Ich finde die Werte für einen 500 MBit/s Anschluss nicht schlecht. AON oder GPON spielt da meines Erachtens überhaupt keine Rolle. Bandbreitenprobleme ergeben sich nicht durch den GPON Split, die entstehen früher im Netz.
Und der nächste Deutsche Anbieter der die Leitung kastriert und haufen Kohle für das Gbit Produkt verlangt.
Naja, nicht jeder braucht GBit. Warum nicht ein Angebot aus verschiedenen Geschwindigkeitsstufen zusammenstellen?
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