Beiträge von BlackMage2
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In diesem Forum posten schreiben technisch interessierte Power-User mit sehr undurchschnittlicher Nutzung. Die will eigentlich kein Netzbetreiber gern als Kunde haben. Viel zu viel Traffic und ständig Support-Tickets offen.
(Welcher normale Kunde merkt überhaupt, dass sein WLAN gestört ist? Eben!)Wieso sollte das einen ISP stören? ist doch die Aufgabe dem Kunden Traffic zu liefern und sich um deren Support-Tickets zu kümmern.
Häh verstehe nicht, was damit gemeint ist? Probleme mit seinem WLAN(Funkstörer im Bereich etc..) oder einfach ein zu langsames Internet? Aber auch das kann der Kunde selbst mit wenigen Klicks selbst sicherstellen.
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??? Der nachhaltige Nutzen ist, dass betroffene minderversorgte Kunden mit den Fuessen abstimmen koennen und sich einen anderen ISP suchen koennen. Bei der Minderung bin ich in so weit bei Dir, als ich da die BNetzA in der Bringschuld sehe, das Ausmass der Minderleistung zu quantifizieren, sich damit herauszureden ein qualitativer Nachweis von Minderleistung waere ausreichend ist zu kurz gesprungen. Vermutlich muss man dazu das TKG aendern...
aber momentan ist es doch so es ist völlig egal was festgestellt wurde. Der Test ist momentan nur für die Feststellung für sich selbst.
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erm, die Abhilfen fuer Endverbraucher sind KEINE Bussgelder fuer die ISPs, sondern ein Recht auf proportionale Minderung und /oder ausserordentliche Kuendigung, siehe TKG 57. Wie so oft offenbarst Du deutliche Luecken in Deiner Recherche. Etwas peinlich, weil wir auch dieses Thema hier schon wiederholt durch gekaut haben.
das ist mir klar. aber ich meine damit: welchen nachhaltigen Nutzen soll das haben, wenn ein paar Kunden ein paar Cents Minderung bekommen, der ISP das aber immer noch im großen Stil das bei zig anderen Kunden macht.
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Hast Du da Links zu, das wuerde mich sehr interessieren, gut moeglich, dass meine Informationen veraltet sind. Daher bitte ich Dich um mehr Informationen dazu wo diese Information herkommt.
bei Minderleistung sind europaweit durch die EU-Verordnung 2015/2120 (Netzneutralitäts-Verordnung) harmonisiert. Die Bundesnetzagentur überwacht die Einhaltung dieser Verordnung.
Du vergisst da nur eines:
Das Telekommunikationsgesetz (TKG) sieht vor, dass die BNetzA Unternehmen meist erst formal verwarnen oder Aufforderungen zur Abhilfe schicken muss. Viele Netzanbieter lenken im Hintergrund ein, bevor es zu einem formalen, publizierten Beschluss oder Bußgeld kommt.
Was soll das nützen? Damit die sich ganz doll schämen?
Hohe Hürden bei Bußgeldern: Um millionenschwere Strafen oder harte Auflagen rechtssicher zu verhängen, muss die BNetzA jahrelange, wasserdichte Ermittlungsverfahren führen.
Ich bezweifle das bei mehr Menge an Beschwerden überhaupt irgendein Ermittlungsverfahren zu einem spürbaren Erfolg führt
Dauerhafte Gerichtsverfahren: Gegen fast jeden Beschluss legen die großen Anbieter Widerspruch ein. Das führt dazu, dass Maßnahmen oft jahrelang durch die Instanzen wandern, bevor sie rechtskräftig werden.
Das führt nur zu noch mehr unnötigen Verzögerungen und Unsicherheiten.
Also nützt es im Endeffekt doch gar nichts, wenn es sowieso jahre braucht bis vielleicht irgendetwas passiert.
Ich sehe da nur heiße Luft um vor der Allgemein-Bevölkerung den Anschein zu wecken, das da irgendwer ist der die Internetleistung kontrolliert, aber in Wirklichkeit passiert da nicht viel!
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Sind halt die schlechten alten "bis zu" Ratenzusagen...
wieso sollen "bis zu" Ratenzusagen schlecht sein?
anders als in Deutschland hat man klare Rechtsmittel wie eine monatliche Preisminderung oder ein Sonderkündigungsrecht.
zwar hat man dann in Deutschland auf dem Papier auch, aber das wird in der Praxis quasi nie konsequent durchgesetzt
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Das ist halt Wunschdenken... Dein ISP muss, will er das Einraeumen von Minderungs- und/oder Kuendigungsrecht vermeiden, sein Netz so dimensionieren, dass es auch in der Spitzenlastzeit die vertraglichen Raten ausreichend gut liefern kann. D.h. wenn er dafuer XXXXGbps benoetigt, spart nichts ein wenn er die meiste Zeit mit XXGbps auskaeme...
Google mal burstable billing und ueberlege Dir welche Konsequenzen Deine Bursts haben, gerade wenncsich diese bei vielen Nutzern in der Spitzenlastzeit haeufen?
Aber das ist bei Dir zu hause nur wenig anders, nur halt in den Anschaffungskosten nicht in monatlicher Miete: ein 1 Gbps Heimnetz kostet weniger als eines fuer 10Gbps oder gar fur100Gbps, selbst wenn Du die hohe Kapazitaet nur selten abrufst. Jetzt wird Transit oder IX Ports nicht dauerhaft verkauft sondern monatlich "vermietet" daher hat ein ISP fuer diese Komponenten halt monatliche kapazitaetsabhaengige Kosten. Und Kunden mit breiteren Anschluessen haben eine hoehere Wahrscheinlichkeit die relevante Kapazitaetsnutzung hoch zu treiben, erge verursachen die i.d.R. hoehere Kosten, was hoehere Preise recht zwanglos erklart.
Dafuer, dass ich diese Zusammenhaenge hier fast schon regelmaessig wiederhole, bin ich erstaunt, dass Du immer noch Deine alten simplistischen Erklaerungsmodelle verwendest, die auf unrealistischen Annahmen basieren. Warum tust Du das?
wieso wird es dann anders wo reichlich angeboten? Innerhalb der EU gibt es z. B. Digi in Spanien/Portugal oder Free in Frankreich.
teilweise nur 15 bis 30 Euro pro Monat für 8G–10G
und ich glaube nicht das da die Bandbreite groß bei Spitzenlastzeit absinkt(selbst bei dem Preis)
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Das ist aber schon lange bekannt, dass das AON als reiner Medienwandler quasi überall funktioniert.
Ja, der GPON und XGS-PON -Chipsatz von den Modulen arbeitet nämlich mit der CPU vom Router zusammen und funktioniert nur wenn bestimmte Chipsätze vorhanden sind und auch bei AON Modulen sollte man auf Kompatibilität achten z.B. Lancom AON Module haben bei mir nicht funktioniert(funktionieren wahrscheinlich nur mit Lancom-HW und Geräten mit ähnlicher HW); aber z.B. CONBIC Module müssten vollständig mit den FRITZ Modulen kompatibel sein
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Und dabei habe ich auf die grundlegenden Kosten abgezielt, wie Erstellung und Betriebskosten. Und ja an den Peelingpoints wird nach Menge abgerechnet, wobei natürlich die eingekaufte Portgröße auch eine Rolle spielt. Bei diesen Kosten ist es letztlich dem ISP/Netzbetreiber die verkaufte Bandbreite egal. Ein 50 MBit powerUser kann mehr ziehen als ein 1000er der nur abends. Etwas streamt.
ja, gut kann man so sehen, erscheint mir aber nicht logisch. warum sollte ein Power-User sich mit 50 Mbit/s quälen, da müsste er ja Sadomaso-Vorlieben haben..
Ach so, da kommt der abnehmende Grenznutzen ins Spiel, ein 1 Gbps Anschluss ist fuer viele Anwender nicht doppelt so gut wie ein 0.5 Gbps Anschluss und das zeigt sich auch in der Zahlungsbereitschaft, und wenn ein ISP did Kosten in statische Bereitstellung und dynamische Last aufteilt, hat ein 500er eher did gleichen Bereitstellungskosten wie ein 1000er, aber das ist eine Entscheidung des ISPs das so zu bewerten.
ja, so etwas habe ich mir schon gedacht, obwohl ich niemals erwartet hätte das ein ISP dem Kunden was schenkt
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Wieso von dir allein? Zahlst du mehr als dein Nachbar wenn ihr beide den selben Tarif beim selben Anbieter mit der selben Technologie bucht, oder wie soll man das verstehen?
nein, aber wenn mein nachbar nur 150 MBit/s (kostet auch schon 46€ mtl.) und ich den 1G für 71€ mtl. habe, zahlt der Nachbar bei weitem zu viel und ich zahle auch übermäßig viel
wir würden beide übermäßig viel zahlen; und wofür? nur um eine Verbindung über Glasfaser zu haben? das ist mir zu wenig, wenn unklar ist wie es weitergeht? wieso sollten die Preise von alleine runtergehen. ich kann doch auch erst glasfaser buchen wenn die Preise niedriger sind..
und wenn die Preise nie runtergehen ist es letztendlich doch sowieso ein gescheitertes Projekt
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Es ist Anspruchsvoll ein vernünftiges Preis/Leistungs verhältniss haben zu wollen ? Das war es rundherum bei uns auch gibt ?
Das ist ein zu hoher Anspruch ?hust hust 18 Cent pro Mbit/s EU-Schnitt hust 1€ pro Mbit/s Deutschland
ohh ja, glaube ich sollte was gegen meine Erkältung machen

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Und Du bist viel zu anspruchsvoll...erst selbst etwas leisten und dann kannst jammern, wie schlecht hier alles ist.
und wie ich nochmals wiederholen muss: es geht hier nicht um mich
es geht allgemein um das Prinzip und das es so nicht zukunftsfähig ist
das ist so eine deutsche Sache das gleich immer alles persönlich genommen werden muss, oder?
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??? Zum Patchen und Rangieren von Glasfasern brauchst Du mWn. mehr Platz als fuer Kupferdoppeladern... und die meisten ausbauenden ISP duerften die Groesse ihrer PoPs versuchen zu minimieren... weil es dann leichter ist Genehmigung zu bekommen, weil man dann mehr und kleinere PoPs bauen kann (was das Risiko der Erschliessung durch Mitbewerber minimiert).
Die Telekom Vermittlungsstellen duerften gross genug sein (da war ja mal alte analoge Waehltechnik im Einsatz) aber die sind halt auch noch gut durch den Kupferkram belegt und daher auch eher brown- als greenfield.naja, ich bezweifle das nur die Größe das Problem ist.
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Auswandern wäre jetzt keine Lösung des Problems, sondern eine Umgehung.
Aber das dies von den Deutschen Bürgern als Lösung angesehen wird, wundert mich nicht.
Ursachen zu Lösung war noch nie des Deutschen Fokus sondern wenn dann nur Wirkung.Es gibt einfach keine Lösung. Die Politik ist viel zu altmodisch.
Außerdem gibt es 16 verschiedene Landesbauordnungen und unterschiedliche digitale Vorgaben in tausenden Kommunen und das erschwert bundesweite Standards für Netzbetreiber.
Aber ja, im Wegschieben von Problemen sind die Deutschen Weltmeister!
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Sorry, aber Dein Gejammere nervt hier.
das betrachte ich nicht als Gejammere, sondern viel mehr als grundsätzliche Feststellung der Tatsachen.
Scheint Dir ja dann hier doch nicht so schlecht zu gehen, wenn Du ohne Einkommen über die Runden kommst. Ob das in den EU-Ländern mit "besseren" Verträgen auch so wäre? Auch ein Staat kann sein Geld nur einmal ausgeben.
Wie es mir geht ist hier aber völlig irrelevant. Wahrscheinlich wäre es in anderen EU-Ländern besser, ja. Das hätte verschiedene Folgen wenn jeder Staat das Geld so ausgeben würde, wie Deutschland. Das kann ich dir gerne bei Interesse nochmal genauer erörtern was die Folgen vermutlich seien würden..
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Tagträumer.



wieso? offenbar ist das aktuelle System dafür zu ineffizient dafür damit notwendige Ausbauten vorgenommen werden können
in Ineffizienz ist Deutschland übrigens allgemein ganz groß
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Wenn die Faser fast 5mal so teuer ist wie der Preis den der Netzpächter zahlt und teurer wie das BSA Produkt, kann sie natürlich nicht wirtschaftlich gemietet werden.

ich dachte das kommt daher das der Netzpächter selbst die Preise bestimmt? (natürlich unter Bedingungen die die BNetzA geprüft hat)
und es ist bestimmt auch nur Zufall das die Mütter des Netzpächters da als Erstes aufgetaucht sind

und dann ein paar typische Telekom-Konkurrenten gefolgt sind..
(wie das in meinem Netz passiert ist)
zur Abwechselung sogar ein Partner von Vodafone, natürlich sind da auch die Preise höher im Vergleich zu Kabel
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Und alles was dazu notwendig ist, wäre Wettbewerb auf der Physich entbündelten Faser. (Layer-1)
Das wir den nicht haben, ist jetzt kein Naturgesetz das nicht geändert werden kann.gut, starte doch eine Petition dafür und ich unterschreibe sofort