Beiträge von ruebjuli

    Erstmal vielen Dank für eure Zeit, dass ihr euch mit meinem Anliegen beschäftigt habt.

    Da kann ich nur die ernstgemeinte Empfehlung geben: Glasfaseranschluss frühzeitig (in der Phase der Nachfragebündelung) buchen!

    Bis Du dann deinen Anschluss erhälst, gehen gut und gerne 18 bis 24 Monate ins Land, sofern ein Ausbau stattfindet.

    Meine 5530 läuft seit April 2022 problemlos im GPON von DG.

    Du, ich war gefühlt der Erste, der hier einen Vertrag abgeschlossen hat. Plakat wurde aufgehängt -> Direkt Vertrag gebucht.

    Wir hoffen dass die Nachfragebündelung erfolgreich verläuft... Sind jetzt bei 14% nach 3 Wochen, mal sehen wie es weitergeht.

    Danke für euren Input!

    Und natürlich erhält auch jeder GPON-Kunde "seine" Glasfaser. [...]

    Nach meinem Kentnisstand sitzt der passive Splitter bei DG im PoP und nicht in den DPs.

    Können wir das bitte nochmal aufgreifen. "Natürlich" klingt für mich so, dass es generell so gehandhabt wird dass jeder FTTH Kunde, egal von welchem Provider er bedient wird, seine Faser vom Hausanschluss zum PoP liegen hat. Ich vergleiche das gerade aber auch etwas mit der Netztopologie der Telekom. In irgendeiner Quelle wird behauptet dass die Deutsche Glasfaser seit dem Einsatz von GPON ein schlechteres Glasfaser-Netz baut als die Telekom.

    Aber ist es denn nun so, dass die Telekom in der Tat diese eine Faser zum DP führt und dort das passive Splitting betreibt?

    Wenn im Gegensatz dazu die Deutsche Glasfaser für jeden Kunden die Faser bis zum PoP legt, ist das doch erstmal die bessere Verlegetechnik. Soweit richtig?

    Auf die Topologie (AON oder GPON) hast Du als Kunde keinerlei Einfluss, Du musst nehmen was kommt. Für den Provider ist GPON günstiger im Betrieb, daher wird diese Topologie mittlerweile häufiger verwendet. Ebensowenig auf die Anzahl der aufgeschalteten Kunden im Falle GPON. Im europäischen Raum ist 32 üblich.

    Aber ist es denn nicht so, dass der Provider rein theoretisch eine viel bessere Handhabe über jeden einzelnen Teilnehmeranschluss hat, wenn die einzelne Faser vom PoP zum Kunden geht? So kann doch im Zweifel viel flexibler auf wirklich ernsthafte und regelmäßige Bandbreitenengpässe reagiert werden, die durch GPON entstehen können, indem bspw. Segmente im PoP nochmals unterteilt werden. Wäre das im Netz der Deutschen Glasfaser denn ein realistisches Stabilisierungsszenario?

    Bei GPON muss das Kundengerät im Providernetz registriert werden, gerade viele kleinere Provider haben dafür noch kein Standardprozess etabliert und sperren sich deshalb dagegen.

    Ich liege in einem potenziellen Ausbaugebiet und bei mir liegt auch schon die FB 5530 herum, weil ich die Info habe dass sie am GPON Anschluss der Deutschen Glasfaser genutzt werden kann.

    Hallo HubeBube,

    diesen Forenthread habe ich mir auch bereits durchgelesen und dort stehen ebenfalls unterschiedliche Informationen die im Gegensatz zu deinem ersten Post stehen.

    Hier ein Beispiel:

    Zitat

    "

    Die Deutsche Glasfaser baut die neuen Netze nur noch als GPON aus.

    Bei der GPON-Technologie teilen sich mehrere Teilnehmer (üblicherweise in Deutschland: 32) einen Datenstrom. Vorteil für den Anbieter: es müssen weniger Glasfasern verlegt werden. "

    Diese Info würde für mich bedeuten dass die Deutsche Glasfaser die Netze so baut wie in meinem ersten Post beschrieben: eine Faser vom PoP zum Verteiler, dann gesplittet in bis zu 64 Teilnehmer-Fasern


    Im Gegensatz dazu der Post von alfalfa:

    Zitat

    "Das Leitungsnetz wird für GPON genau so wie für AON gebaut. Nur die aktive Technik im PoP und bei den Kunden ist anders. Welche das dann ist, hängt vom Betreiber des Netzes ab, also in dem Fall von htp. "

    Beschreibt ja eine andere Verlegeart wie ich sie im vorletzten Absatz als Frage formuliert habe.

    Ein wenig später der Beitrag von Rxyzr:

    Zitat

    "Naja, die DG definiert das immer sehr komisch, weil die Bauen Point to Point, also Leitung von dir bis in den PoP aber dann wird GPON verwendet. Den Nokia ONT kann man aber nicht für AON verwenden"

    Was nochmal stützen würde das die Deutsche Glasfaser eben nicht an Fasern spart sondern nach wie vor PtP baut und GPON erst im PoP einsetzt.

    Was stimmt denn nun? Genau darum geht es mir.

    Hallo zusammen,

    mich interessiert die aktuelle "Verlegestrategie" der Deutschen Glasfaser in Bezug auf GPON.

    Ich habe zu diesem Thema recherchiert bin dabei auf viele widersprüchliche Behauptungen gestoßen, was neue Netze der Deutschen Glasfaser seit 2018 angeht.

    Aus diesen Behauptungen ergeben sich einige Fragen meinerseits.

    Zunächst einmal: Stimmt es, dass die Deutsche Telekom die Fasern von ca. 32 Haushalten in einem Unterverteiler aufnimmt und diese dann passiv auf eine Faser bündelt, um darüber dann das bekannte GPON zu betreiben?

    Falls ja: Stimmt es, dass die Deutsche Glasfaser seit 2018 ebenfalls diese Strategie anwendet um Fasern zu sparen, nur mit dem Unterschied dass hier ca. 64 Haushalte in einem solchen Unterverteiler auf eine Faser passiv gebündelt werden?

    Oder ist dem tatsächlich so, dass die Deutsche Glasfaser im Gegensatz zur Telekom nach wie vor eine "dedizierte" Faser von der Wohneinheit bis zum PoP baut, auch in aktuellen Ausbaugebieten, wie es in dem bekannten Video von 2018 zu sehen ist?

    Falls letzteres Szenario immer noch so gehandhabt wird, ist mir bewusst dass dieses GPON Spitting im PoP stattfindet. Mir geht es vielmehr darum, ob die Verkabelung durch die Deutsche Glasfaser nach wie vor nachhaltig gelegt wird. Ich bilde mir ein, dass mit dedizierten Fasern zur Not auch mal symmetrische Gigabit-Leitungen via AON gesteckt werden können, falls der Kunde es verlangt und auch bezahlt.

    Auf eure Infos bin ich gespannt - danke schon mal!