Beiträge von farrol

    Ich habe aber immer noch kein Internet, bekomme keine IP-Adresse.

    Bei Bekannten von mir im Dorf klappt es seit heute morgen wieder.

    Bei mir könnte es daran liegen, dass ich eine öffentliche IP-Adresse habe, die wird vielleicht nicht korrekt zugeteilt.

    Auf jeden Fall macht OI einen sehr unprofessionellen Eindruck. Innerhalb von 2 Monaten schon 3 längere Ausfälle, einmal ein ganzes Wochenende.

    Und es hat ca. 10 Tage gedauert, bis sie meine öffentliche IP-Adresse korrekt konfiguriert hatten. Und so korrekt dann vielleicht doch nicht, wenn das der Grund ist, dass ich noch offline bin gerade.

    P.S. Kontakt zum Support hier heute per E-Mail (kundendienst@internetnord.de) , Antwort kam relativ zügig.

    Antwort vom Support:

    "Leider kam es gestern Abend zu einer landesweiten Störung auf dem Netzwerk von Open Infra, bei der es zum Abbruch der Internetverbindung kommen kann. Diese Störung liegt nicht bei Internetnord, sodass wir keinen Einfluss auf deren Behebung haben. Aktuell liegen uns keine weiteren Informationen vor. Sie können sich auf der Website der Open Infra GmbH über die Störung und den aktuellen Status informieren."

    Netzunterbrechung in Deutschland – (openinfra.com)

    Die Frage ist, ob du eine öffentliche IP-Adresse hast oder bei dir CGNAT anliegt.

    Hatte ich doch oben schon geschrieben. Ich habe eine öffentliche IPv4-Adresse und die funktioniert auch, jedenfalls für VPN oder HTTP über TCP.

    Ich glaube nicht das es an OpenInfra direkt liegt, easybell funktioniert bei einem Kollegen mit OpenInfra. Und SIP ist eigentlich ausgereift und schon lange Standard.

    Hatte ich auch oben schon geschrieben, easybell funktioniert hier, aber die signalisieren Anrufe über Android Push Notifications (GCM). Das funktioniert sogar mit einer privaten IP Adresse.

    Standard SIP signalisiert über UDP und genau das funktioniert anscheinend nicht hinter der OpenInfra Box.

    Hat jemand hier Erfahrung mit IP-Telefonie (außer easybell) hinter der OpenInfra Box?

    Ich habe seit ein paar Tagen eine öffentliche IPv4-Adresse von OpenInfra bekommen, und einige Dienste sind auch von außen erreichbar, z.B. VPN auf meine Fritzbox 4060 oder spaßeshalber habe ich auch mal einen HTTP-Server auf einem Laptop laufen lassen und per Port-Forwarding war der auch von außen erreichbar.

    Allerdings funktioniert SIP-basierte IP-Telefonie (beim Anbieter fonial) nicht richtig. Ausgehende Anrufe funktionieren, aber eingehende Anrufe werden nicht signalisiert. In der fonial-Administration kann ich aber sehen, dass meine Clients (die Fritzbox und ein Android-Telefon) mit korrekter IP-Adresse und Port registriert sind.

    Wenn ich das Android Telefon im 5G Netz betreibe, oder an der Fritzbox meines Nachbarn (DSL), dann funktionieren eingehende Anrufe. Die VoIP-App ist also korrekt konfiguriert.

    Nebenbei bemerkt, die easybell-App funktioniert bei eingehenden Anrufen, aber easybell signalisiert Anrufe nicht per SIP, sondern per Android-Cloud-Messaging, was selbst mit einer privaten IP-Adresse funktioniert.

    fonial.de nutzt dagegen Standard SIP, was UDP basiert ist.

    Könnte es sein, dass OpenInfra/InternetNord UDP-Pakete von außen nicht weiter gibt? Weiß jemand Näheres?

    Update aus Heidesee:

    Vor zwei Wochen war hier ja mal Samstag und Sonntag das Internet von OpenInfra ausgefallen, in der ganzen Region.

    Ab Montag vor zwei Wochen ging es wieder bei mir.

    Heute habe ich erfahren, dass es auch Leute im Dorf gibt, die seit der Störung damals Totalausfall haben, inzwischen also 2 Wochen.

    Und wir sind erst seit 3 Wochen angeschlossen hier, die hatten also 66% Downtime bisher.

    Also ein sehr schlechter Start hier von OpenInfra.

    Nachdem der Zugang 10 Tage lang prima funktionierte, war dieses Wochenende der ganze Ort Dolgenbrodt offline für etwa 30 Stunden.

    Das würde ich durchaus als mittelgroße Störung bezeichnen, aber unter https://internetnord.de/kundendienst/ ist der Vorfall nicht gelistet.

    Na mal sehen, wie sich das weiter entwickelt.

    Meinen bisherigen Provider werde ich wohl erstmal noch nicht kündigen, ich bin auf funktionierendes Internet angewiesen.

    P.S.

    Ich sehe gerade, hier wird die Störung gelistet, es war wohl die ganze Region betroffen:

    Status –

    Ca. 10 Tage nach dem Einblasen der Faser habe ich nun stabiles und schnelles Internet.

    Zwei Fragen habe ich noch:

    1. Zur Zeit habe ich eine private IP-Adresse. Ich habe gelesen, dass man eine öffentliche bei InternetNord anfragen kann. Allerdings stehe ich mit InternetNord bisher noch nicht direkt in Kontakt, und habe auch noch keine Kundennummer. Kann ich da jetzt schon anfragen, oder kommt zuerst eine Begrüßungs E-Mail von denen, mit Kundennummer oder Zugangsdaten?

    2. IPv6 Adresse habe ich keine bekommen. Die Meldung im Log der Fritzbox 4060 lautet "Internetverbindung IPv6 konnte nicht aufgebaut werden: Keine Antwort vom DHCPv6-Server (SOL)". Ich hatte hier im Forum gelesen, dass viele Nutzer schon IPv6 Adressen bekommen, aber das gilt wohl nicht für alle? Oder muss man das auch bei InternetNord beauftragen?

    So, 4 Tage später ist die Faser eingeblasen und das Modem wartet nur noch auf die Verbindung zur großen weiten Welt :thumbup:

    Eine Frage noch an andere OpenInfra Kunden:

    Im Auftrag wurden folgende Zahlungsweisen aufgeführt:

    "Nach vertragsgemäßem Abschluss der Installationsarbeiten habe ich die Wahl zwischen zwei Zahlungsmöglichkeiten. Der Anschluss an das Glasfasernetz kann entweder mit einer Einmalzahlung von 537,6- € (inkl. MwSt.) beglichen werden oder über eine Ratenzahlung mit einer Startgebühr von 99,- € (inkl. MwSt.) und dann 537,6- € in 12 monatlichen Raten von je 44,8- € (inkl. MwSt.)"

    Da würde ich natürlich am liebsten die Einmalzahlung wählen, um die Startgebühr zu sparen.

    Nur wo kann ich das angeben? Im Auftrag konnte man es nicht ankreuzen.

    Heute ist die Installation der Leerkabel und der Box erfolgt.

    Der sympathische Bautrupp aus Lettland war pünktlich und hat die Arbeiten zügig und gut erledigt. Verlegeweg und -tiefe wurden nach meinen Wünschen durchgeführt.

    Top: mein Nachbar hatte wohl die E-Mail zur Terminvereinbarung verpasst. Nach telefonischer Rücksprache mit ihm habe ich dem Bautrupp seine Wünsche übermittelt und sie haben dann völlig unbürokratisch gleich ein Leerkabel zu seinem Haus mitverlegt, beide Häuser sind am gleichen Zufahrtsweg gelegen. So brauchen sie nicht alles neu verbuddeln, wenn er dann dran ist, nur das kurze Stück vom Zaun zum Haus. Das alles ohne Vollmacht oder sonst irgendwas Schriftliches, super.

    Flop: Die Kette ihres Buddelgeräts war ziemlich ausgeleiert und musste dauernd nachgespannt werden. Den Maulschlüssel dafür mussten sie sich von mir ausleihen. Ist natürlich nicht schlimm, aber etwas unprofessionell 😉

    Aber insgesamt bisher ein sehr positiver Eindruck, diese unbürokratische Lösung wäre bei der Konkurrenz wohl eher nicht machbar.

    Gute Nachrichten für Heidesee:

    "In den kommenden Wochen werden intensive Tiefbauarbeiten in den Ortsteilen Blossin und Dolgenbrodt sowie Friedrichsbauhof bis zur Friedersdorfer Straße stattfinden, ..."

    Zwar 9 Monate später als angekündigt, aber besser spät als nie.

    Habe auch schon meinen Termin für die Installation der Box Anfang Mai.

    Bin heute endlich mal telefonisch zu OpenInfra durchgekommen, nach 25 Minuten Warteschleife. Letzte Woche bin ich mehrmals ganz raus geflogen.

    Es hat sich herausgestellt, sie hatten einen Tippfehler in meiner E-Mail Adresse, deshalb hatte ich noch keine Auftragsbestätigung erhalten.

    Also bei Support und Auftragsabwicklung scheint noch sehr viel Luft nach oben zu sein.

    Ein Repeater auf der anderen Seite wäre mir nicht ausreichend. Aber selbst wenn der zweite Teilnehmer sein Netz zusätzlich abschottet, kann der Besitzer des ersten Routers Einblick in den Datenverkehr nehmen und diesen im Prinzip auch verändern.

    Klar, ich weiß, dass man Netze besser trennen kann und normalerweise auch sollte. Aber es handelt sich hier um zwei Gartenlauben, die nur temporär genutzt werden, und wir teilen uns schon seit Jahren problemlos einen DSL-Anschluss einfach per WLAN-Repeater.

    Da wir nicht so oft hier sind, wollen wir die Kosten (auch Betriebskosten) niedrig halten.

    Technisch sind Netze, die nur über ein unabgeschirmtes Ethernetkabel verbunden sind, galvanisch getrennt.

    Ich hatte mal irgendwo gelesen, dass man zwei Router in unterschiedlichen Haushalten nicht einfach per Ethernet verbinden sollte, wegen möglicher Potentialunterschiede oder auch wenn die Erdung nicht korrekt durchgeführt ist. Ist dem nicht so?

    Danke ... ich wäre nicht abgeneigt, mich z.B. in die MikroTic Administration einzuarbeiten, wenn sowas das besser leisten kann.

    Aber geht das immer noch mit nur einem Gerät auf meiner Seite? Und Kopplung wäre per WLAN möglich?

    Vielleicht führt die Diskussion hier auch zu weit. Ich werde die Frage nochmal auf administrator.de stellen und werde das Ergebnis hier verlinken.