Also ich finde es schon auffällig, dass die erreichte Geschwindigkeit in der "schnelleren" Richtung statt des erwarteten theoretischen Werts von 100 MBit/s praktisch nur den Maximalwert von 40 MBit/s erreicht, der exakt dem theoretischen und praktisch ermittelten Maximalwert in der "langsamen" Richtung entspricht. So, als gäbe es da eine Symmetrie-Bedingung, die für beide Richtungen nur den kleineren der beiden richtungsabhängigen Werte aushandelt.
Allerdings finde ich in der Wireguard-Protokoll-Spezifikation (Link, ziemlich schwere Kost) keinerlei Hinweise auf so eine symmetrische Geschwindigkeitsaushandlung - das wäre für ein VPN-Protokoll wohl auch recht ungewöhnlich.
Natürlich könnten die RASPIs auch gerade ihr Limit bei 40 MBit/s erreicht haben, aber das wäre natürlich auch ein merkwürdiger Zufall, dass das gerade der Upload-Geschwindigkeit in der langsameren Richtung entspricht.
Dann noch ein Frage:
UDP/IP-Transport zwischen den RASPIs ist offenbar IPv4. Will heißen, dass wegen CGNAT am DG-Anschluss nur der RASPI am DG-Anschluss die Verbindung zum RASPI am Telekom-Anschluss aufbauen kann. Anderseits bietet ein Telekom-Anschluss auch IPv6. Eventuell könnte man das ja dort aktivieren, um mal eine Transport-Verbindung zwischen des beiden RASPIs mit IPv6 (mit getunneltem IPv4) zu testen? Vielleicht macht das ja einen Unterschied.