Beiträge von Phino

    Für den zukünftigen GF-Anschluss müsste ich dann entweder

    a) ein PE-Rohr durch die Wand legen (wie oben vorgeschlagen) und die DG zieht dann später das Mikrorohr durch oder

    b) eine Wanddurchführung für das Mikrorohr anbringen und das Mikrorohr bis zur Grundstücksgrenze (gut geschützt durch ein PE-Rohr) führen.

    Wo ich ein Mikrorohr in endkundenfreundlicher Länge von ca. 10m herbekomme, habe ich noch nicht herausgefunden.

    Ist echt blöd, wenn alles so schnell gehen muss - leider haben die wenigen Tiefbauer, die überhaupt ein Angebot geschickt haben meist 4-6 Monate Vorlaufzeit.

    Du kannst ja eine EIN-Sparteneinführung bauen.;)

    Es wird da eine Röhre durch dein Mauerwerk geschoben und abgedichtet. Auf die Röhre setzt du dann entsprechend den Kommunikationsaufsatz auf beiden Seiten. DAmit kannst du dann nachträglich sicher weiter Leitungen durchziehen, z.B. LAN zur Wallbox, Strom für den Vorgarten und Kabel für die Klingel/Gartentor.

    Also gerade die Einführung von Strom und Kommunikation scheint ein Schwachpunkt bei der Abdichtung zu sein.

    Heute werden bei Neubau verpflichtend Mehrsparten Einführung genutzt. Diese sind absolut dicht auch gegen drückenden Wasser. Es gibt nur einen Durchbruch im Mauerwerk. Darüber geht dann Strom, Gas, Frischwasserund Kommunikation ins Haus. Auch bei spätere Anschlüsse bleibt alles dicht.

    Dies solltest du bei der anstehenden Bauwerksabdichtung unbedingt machen.

    Je nach Hausform verschiedene Modelle.

    https://www.mehrsparte.de/p/hauff-mehrsp…it-keller_11054?

    Ich danke für eure Antworten. Laut Protokoll damals soll alles in der Garage installiert werden. Vom Hüp bis ONT.

    Alles soll in die Garage? HÜP kein Problem, aber was ist mit dem ONT. Wie ist Garage ausgestattet hinsichtlich Heizung? Gerade bei ungeheizten Garagen ist die eingebrachte Feuchtigkeit im Herbst/Winter recht erheblich. Dafür sind die meisten ONT nicht ausgelegt.

    Ein ONT gehört in den beheizten Bereich/Wohneinheit.

    Ich glaube, das Thema hatten wir hier schon mal, dass, weil einfach, alles in die Garage installiert wurde. Finde ich mit § 73 TKG schwierig.
    Anschluss von Telekommunikationsendeinrichtungen
    (1) Der Zugang zu öffentlichen Telekommunikationsnetzen an festen Standorten ist an einer mit dem Endnutzer zu vereinbarenden, geeigneten Stelle zu installieren.

    Dann lege ich mein Lankabel schon mal im Lehrrohr von der Garage bis hin zum Router. Ich denke das sollre ok sein.

    Wenn das Leerrohr vorhanden ist, wird es doch schwierig für den Monteur dieses nicht zu nutzen, um den Gf-TA/ONT an deiner gewünschten Stelle legen zu lassen. ;)

    Um dir zu sagen, ob dies klappt, müsste man ein paar Informationen zu deinem Netzbetreiber haben. Jeder, der Gf-Netze baut, nutzt dabei andere Hardware. Gerade bei EFH gibt es dort sehr viele unterschiedliche Varianten (nur HÜP mit externer Buchse, HÜP und GF-TA oder nur Gf-TA.) bei den Netzbetreibern.

    Eine Telekom-Leitung ist aber zum Zocken jetzt auch nicht so clever gewählt. Da musst du deine Spiele ja danach auswählen, ob die Telekom vernünftiges Peering ins entsprechende Netz hat, oder nicht. Da gibt es schon mal unangenehme Überraschungen, die man sich mit einem anderen Provider komplett sparen könnte.

    Ist halt besser als Vodafone-Kabel UND ist vom Arbeitgeber bezahlt für Homeoffice. Und die FA. macht alles über Telekom :S

    Wuerde mich nicht wundern, wenn Vermieter die bisher mit VF (mit Nebenkostenprivileg) zufrieden sind erstmal abwarten ob VF/OXG nicht einen FTTH Ausbau auf eigene Kosten anbieten werden... statt sich einen anderen ISP zu suchen, der an einer Glasfaserbereitstellungsentgelt Loesung interessiert ist.

    Sohn ist jetzt bei Telekom mit DSL 100/50 zusätzlich. Die Performens des Kabelnetzes auf Koaxial-Kabel aus den 60er ist extrem grottig, abends wenn viele schauen noch schlimmer. Gezockt wird über DSL, die Gigabyte-Großen Spiele-Downloads über Vodafone.

    Modernisierungen konnten schon immer umgelegt werden!

    Wird sich auf das Glasfaserbereitstellungsentgelt berufen, dann muss die gebäudeinterne Infrastruktur jedoch vom TK-Unternehmen errichtet und dem Eigentümer/Vermieter in Rechnung gestellt werden. Erst dann ist es auf den Mieter umlegbar.

    Aber selbst dies wird schwierig, wenn schon Koaxial von Vodafone mit 1 GB anliegt.
    Jedenfalls eine interne Aussage von Deutsche Wohnen bei meinem Sohn und die würden sich kaum einen Modernisierungszuschlag entgehen lassen, wenn es sich rechnet. ;)

    Das mit dem Kundendienst ist bei DNS:NET auch so. Wenn ich mich dort mit meinen Daten einlogge, bekomme ich weitere Kontaktdaten. Ich vermute mal das es ähnlich für Kunden ist NI.


    Auf der Webseite gibt es ja schon ein Kontaktformular und ich vermute, dass sie als ISP wissen, dass sie innerhalb eines Tages reagieren müssen und nach 2 Tagen die gesetzlich geregelten Ausfallentschädigung zahlen müssen.

    Ich glaube aber, bestätigt durch die Berichte hier und meinen Erfahrungen, dass im Konsumerbereich es keine gute Hotline gibt. Danach seine ISP auszusuchen, ist eher hoffnungslos. Außer du nimmst Geld in die Hand, so ab 200 €/Monat aufwärts.
    Ausnahmen bei einzelnen Mitarbeiter, egal welcher ISP, gibt es glücklicherweise immer wieder.

    Verstehst du den Kooperationsvertrag eigentlich als wichtigstes Kriterium eines Ausbaus? Ich sehe das nicht so, die Stadtverwaltung kann doch gar nicht absehen, was OI wann und wie vorhat.

    Es ist eigentlich eine Absichtserklärung der Gemeinde keine zusätzlichen Stolpersteine auszulegen. Natürlich medienwirksam präsentiert.:P Mehr nicht. Kann aber die Entscheidungsfindung der Bürger beeinflussen. Bei uns war es negativ, dadurch ist Openinfra nicht zum Zug gekommen. Der BM hatte sich dann sogar abfällig gegenüber anderen als DNS:NET gehäusert.

    Und er wollte den Kooperationsvertrag geheim halten. :evil:

    Anders sieht es wohl aus. wenn ein Betrieb der Stadt/Gemeinde Aufträge raushaut, das jedes Haus angeschlossen wird. Gerade bei Tochter in Weißenkirchen erlebt. Jedes Haus wird angeschlossen durch die Stadwerke, egal ob jemand bei EWE abschließt.

    Einer von uns beides verwechselt was, und ich glaube, ich bin es nicht :/

    Das war dein Text. ;)

    Dann gleich noch 2 Fragen zu IN, wenn ich hier schon Romane verfasse:

    - Support endet Freitag 17:00, wenn ich am WE was habe, ist das Pech?

    Meine Antwort:

    Du verwechselt hier deinen Internetprovider mit dem Netzbetreiber. Der Netzbetreiber ist für den Kunden für die Bautätigkeiten/Hardware zuständig. Netzausfälle sind Sache des ISP.

    openinfra mach um 17:00 Schluss und ist für dich am WE nicht erreichbar, da betrifft nicht den ISP. Die müssen eine Störungshotline vorhalten.

    Die ergibt sich aus dem § 58 Entstörung TKG. Die Begrifflichkeit "unverzüglich" impliziert auch die Erreichbarkeit am WE.

    Ich hab doch geschrieben, "Fragen zu IN". Ist das nicht der ISP?

    Stimmt, aber den musst du nicht am Samstag anrufen, weil du dich nicht einwählen kannst. Die Telefonnummer ist nur für die Ausbauphase an deinem Haus.
    Und solle ein Bagger deren Leitungen beschädigen, dann sieht dies das Last-/Leitungsmanagement von alleine oder bekommt vom ISP Bescheid.
    Direkten Endkundenkontakt gibt es eigentlich bei keinem Infrastrukturbetreuer, auch nicht bei Strom, Wasser oder Gas.

    Ich hätte jedenfalls lieber OpenInfra gehabt. Ich hatte damals bei beiden Anbieter (OpenInfra(Fuxx) und DNS:NET) abgeschlossen, mit der Gewissheit, dass ja nur einer baut.
    Da unser abgewählter Bürgermeister aber mit DNS:NET geklüngelt hat, ist es nichts OpenInfra geworden. X(
    Für mich ist halt die AON Technik das wichtigste Kriterium, ISP kommen und gehen, aber wenn die Entscheidung für eine Technologie getroffen ist, wird die nicht so schnell zurückgenommen.
    Und für Privatkunden ist es halt in Deutschland die Möglichkeit günstig an symmetrischen bis zu 10 GB zu kommen. Bei OpenInfra aktuell wohl 8000/8000 MB/s.

    - Andere VoIP-Anbieter außer Easybell, die mit SIP auf Port 5060 arbeiten, funktionieren nicht?

    Es funktionieren alle freie VoIP-Anbieter. Ich nutze seit 2001 Easybell neben DUS.net und sipgate. Laufen alle zeitgleich auf der Fritz!Box. Easybell ist echt gut.

    - Support endet Freitag 17:00, wenn ich am WE was habe, ist das Pech?

    Du verwechselt hier deinen Internetprovider mit dem Netzbetreiber. Der Netzbetreiber ist für den Kunden für die Bautätigkeiten/Hardware zuständig. Netzausfälle sind Sache des ISP.

    - Immer noch CGNAT oder öffentl. IPv4 oder IPv6?

    Wie eigentlich alle CGNAT, aber bei OI bekommst du auch öffentliche und feste IP-Adressen.
    Außerdem hast du AON Technik, die für den Endkunden wesentlich einfache Anschlüsse gegenüber GPON.

    Ja Leerrohre sind wünschenswert und sehr sinnvoll, aber nicht immer bei Renovierung umsetzbar.

    Ich finde dein reflexartiges schreiben inklusive Zeigefinger schwierig.

    Text in der DIN sagt: " sind vorzusehen" was eindeutig heißt "nicht verpflichtend" ;)

    Letztes Jahr wurde bei mir der Glasfaseranschluß ins Haus gelegt. Die von mir favorisierte Stelle ins Haus wurde vom Techniker ignoriert und stattdessen die Glasefaserbox im Keller mit der geringsten Entfernung zur Straße installiert. Die nächste Steckdose ist erst im Nachbarkellerraum ca. 8 m entfernt. Der Router steht im Haus und ich bräuchte eine Datenleitung mit ca. 10 m Länge.

    Am Tag der Inbetriebnahme (letzte Woche) des Anschlusses nahm der Techniker ein Verlängerungskabel zur Stromversorgung.

    Ob der Router mit Glasfaser funktioniert weiß ich also nicht. Wild 2 Kabel im Keller liegen lassen will ich nicht. Stolpergefahr. Nun werde ich einen Elektriker beauftragen müssen eine Strom- und Datenleitung zu legen. Dies muss aber warten bis ich die Wasser- und Abwasserleitung erneuert habe.

    Kurzum, der Glasfaseranschluß bleibt noch längere Zeit unbenutzt. Ich habe die Befürchtung, dass irgendwann bei einer Inbetriebnahme der Anschluss nicht funktioniert. Laut den Schreiben meines Anbieters soll man die Funktion des Anschlusses jetzt testen um bei Problemen jetzt die Techniker kommen zu lassen, weil diese noch in der Nähe sind. Nur in 2 oder 3 Jahren ahne ich, dass der Glasfaserbetreiber davon nichts wissen will und mir die Installationskosten in Rechnung stellt.

    Meine Frage ist daher ob jemand Erfahrung mit so einem Sachverhalt hat.

    Da ist von Anfang an einiges schiefgelaufen. Was steht denn im Hausbegehungsprotokoll? Vielleicht ließe sich auf dieser Basic noch etwas nachbessern.
    Hilfreich wären Bilder von der vorhandenen Anschlussbox. Ist es ein HÜP oder Gf-TA?
    Wenn mit der Verlegung nichts mehr geht, solltest du auf jeden Fall genug Leerrohre einplanen. Damit kannst du dann später entscheiden, was für Medien du verlegst.

    Grundsätzlich spricht nichts dagegen, den Router in den Keller zu stellen. Im Gegenteil, schöne, gleichmäßige Temperatur.

    Kleinen Schrank und dort Router, Switch und NAS rein. Dann in jedes Zimmer eine Doppel-LAN-Dose und pro Etage ein oder zwei AP.

    Ich hoffe das am HÜB LC direkt gesteckt werden kann...

    Ich habe eine Frage zu dem ONT Aufsatz des Fiber Twist. Was nutzt der Eingang für ein Pigtail?

    LC APC oder

    SC APC???

    Ich möchte die Faser nämlich in meinem neuen 12Zoll Rack auf Keystone LC übergeben.

    Also bei mir gar nicht. Die ankommenden Fasern (2) wurde gespleißt in dem FiberTwist. Eine ist bei mir als Reserve.