Beiträge von Phino

    ???? Warum denn dann überhaupt eine Fremdfirma. ;)
    Nimm die Cloud Gateway Fiber von Ubiquiti. Der ideale Spielplatz für Network/Firewall/VPN und alles von Zugangskontrolle, Webcam (incl. NVR Storage).

    WAN Ports (1x) 10G SFP+ (1x) 10 GbE RJ45

    LAN Ports (1x) 10G SFP+ (4x) 2.5 GbE RJ45 PoE

    Im Ausfallszenario wirst Du mit deinem Handy auch erst dann wieder telefonieren können, wenn Du die Zelle verlässt oder, wie ich es einmal hatte, eine Priorisierung aktiviert ist. Nur im letzten Fall kannst Du dich immer einbuchen. Notfalls wird dafür ein anderer Teilnehmer herausgeworfen.

    Bei der reinen Telefonie kann Telefon und Zelle bis auf 2G (GSM) zurückfallen.
    Der heutigen Zelle sind dynamisch aufgestellt. Je nach Frequenz könne sie die Bandbreiten begrenzen und dafür mehr Geräte aufnehmen.
    Aber ja, irgendwann ist die Zelle dicht.

    Nein, sicher sind nicht alle mobile Devices in der Zelle eingebucht. Tablet und Handy zu Hause sind via WLAN an den Router konnektiert.

    Anstatt das in einem 4 Personen Haushalt mindestens 4 Handys an den Router konnektiert sind, verbinden sich diese 4 Devices im Falle des Ausfalles des leitungsgebundenen Internets in die Mobilfunkzelle.

    Sofern du die Mobilfunk Nutzung nicht explizit abgeschaltet hast, sind sie immer eingebucht. Nur so ist der Mobilfunkanbieter in der Lage Telefonspräche "zuzustellen". Bei den wenigsten ist VoWlan aktiv/funktioniert.

    Man merkt es ja auch , wenn man bei laufenden videocalls das WLAN verlässt, dass du nahtlos weiler quatschen kannst. Dies qürde nicht klappen wenn WhatsApp erst die Verbindung verliert im WLAN und dann erst die Mobilfunkverbindung hergestellt wird.

    Insgesamt ist zu bedenken, dass sowohl in den Abendstunden (alle @Home) als auch bei Netzstörungen Festnetz sehr viele auf Mobil ausweichen.
    Ich habe es mal bei mir über 2 Tage jede Stunde einen Geschwindigkeitstest gemacht. Man sah sehr deutlich, wann die umliegende Bevölkerung aktiv ist. Nachts um 04:00 sind die Werte traumhaft, um 21 Uhr eher grottig. :D
    Mobilfunk ist hat in der Zelle ein shared-Medium.

    Ich nutze bei mir ALDI Jahrespaket mit 150 GB. Bin hier mit E-Plus gut aufgestellt. Dass reicht mir vollkommen aus und ist EU-Roaming, geht halt dann immer mit in den Urlaub. Ich habe ein ZTE MC801A, läuft im Bridge-Modus. Da bin ich mit Konfiguration und Oberfläche sehr zufrieden.

    Denn dichter als die paar hundert Meter über Funk komme ich an den Telefonica-Backbone niemals per Glasfaserdirektanschluss dran.

    Du scheinst eine sehr spezielle Infrastruktur zu haben. Ein Glasfaseranschluss per Funk?
    Bei AON oder GPON-Anschlüsse ist es egal, ob man 10 m oder 20 km vom PoP entfernt ist, wenn alles handwerklich richtig gemacht wurde.

    Eigentlich sind doch Easybell Fiber-Anschlüsse mit dem Netzbetreiber Telekom, oder wer ist es bei dir.

    Da muss Du bei Deinen Ansprüchen aber aufpassen, dass das dann nicht der Falsche ist. Der Großteil der Kunden würde den Anbieter nehmen, der IPv4 nur mit NAT und IPv6 gar nicht anbietet, nur weil der 1,00 € im Monat billiger ist.

    Wobei ich da lieber meinen ISP habe, der mir nur öffentliche IPv4-Adressen liefert als irgendein Konstrukt mit IPv6, die der ISP nicht beherrscht. ;)

    Mein GF-Anschluss und das bis dahin genutzte LTE unterscheiden sich bei Geschwindigkeit und Latenz eh nur marginal.

    Das tut mir ausgesprochen leid, dass du solch schlechten Glasfaser-Anschluss hast, dass er nur so bescheiden ist wie LTE.

    29 ms (LTE) vs. 24 ms (GF) sind es hier auf fast.com. Und raus kommen auch bis zu 150 Mbit/s.

    Bei mir liegen alle Pingzeiten zu Google, MS und Cloudflare bei deutlich unter 10 ms.

    Und hier das ganze vom Laptop per WLAN zu fast.com

    Kaufmännische Entscheidungen trifft man deshalb technologieneutral.

    Das ist gegenüber von Leuten, die keine andere Wahl haben reine Blasemie. 8o

    ES tut mir extrem weh, aber ich muss dir sagen, es ist ein von sehr starker Hoffnung getragenes Wunschdenken, dass es so läuft/funktioniert.
    Ich spreche da aus 25 Jahren Kontakt auf betrieblicher Ebene mit Hotline von sehr, sehr vielen Firmen. Ja es gab da die Ausnahmen, aber die waren handverlesen und entweder Eigeninitiative der Mitarbeiter oder noch sehr kleine überschaubare Firmen.
    Aber wir hoffen ja alle.
    Nach meiner Erfahrung hilft leider nur öffentlicher Druck(FB und Co.) oder doch irgendwann die rechtliche Keule. Ansonsten wird nach dem Motto "Kosteneffizientes Aussitzen" agiert.

    Was aber immer noch nicht meine Frage beantwortet:
    Wer teilt jetzt Vodafone mit, dass sie gemäß § 59 weiterliefern müssen.

    Es scheint ja so, dass Sewikom zwar die Leitung aktiviert hat, nur das nächste Level vergeigt hat.
    Jetzt müsste ja Sewikom aktiv werden und Vodafone unterrichten, nur scheint ja Sewikom abgetaucht zu sein.
    Bin gespannt wie die BNetzA.

    Und genau dann hat Vodafone nach § 59 TKG den alten Anschluss so lange weiterzubetreiben, bis der neue von Sewikom läuft. Natürlich zahlst du dann Vodafone auch weiter, aber taggenau.

    Ist ja ein netter Ansatz, aber wenn Sewikom den Anschluss freigeschaltet hat und dies Vodafone mitgeteilt hat, schalten die es ab. Sie haben ja keine Kontrollmöglichkeit. Und physikalische steht ja scheinbar die Leitung laut Fritz!Box.

    Sie sehen ja nicht,dass Sewikom Fehler gemacht hat bei der Herausgabe der Zugangsdaten oder bei der Priorisierung. Wer teilt jetzt Vodafone mit, das sie gemäß § 59 weiterliefern müssen. Ein Ex-Kunden Anruf wird da wohl nichts bringen.

    Bei Schaltung von DSL zu DSL war ihnen vermutlich es möglich dies zu kontrollieren.

    Das werden wir wohl nie erfahren, weil ein Kundendienst existiert nicht.

    Das Schlimme ist, Sewikom hat unseren bestehenden Vertrag mit unitymedia/Vodafone gekündigt, ohne dass ich das wissentlich irgendwo unterschrieben habe.

    Mein Plan war, wenn Glasfaser läuft zu kündigen, damit eine Situation wie jetzt, nicht eintritt, dass man komplett offline ist und auch nicht abzusehen ist, dass da was passiert.

    Typisches Problem. Irgendwo stand sicher Rufnummernmitnahme JA, dies ist dann das Zeichen für viele ISP alles zu kappen beim Alten. Sie verstehen irgendwie gar nicht, dass man dies nicht will.
    Das dies auf den Tag passiert, ist aber eher selten.
    Bei unserem ISP haben sie kostenfrei die alten DSL-Anschlüsse noch 2 Monate weiter laufen lassen.

    Hi, recherchiere dazu vielleicht mal bei https://ubiquiti-networks-forum.de/board/
    Da ist die Chance höher, dass man dir die passende Einstellung mitteilt.

    Ich würde bei beiden eher wegen aktuellem oder möglicherweise kommenden Cloud- oder App-Zwang aufpassen.

    Ich kenne nicht den aktuellen Status für alle Geräte beider Hersteller, aber beide waren mir in diesem Punkt schonmal irgendwie negativ aufgefallen. Aus einem "auch" wird schnell ein "nur".

    HPE Aruba, mindestens dort gibt es nach wie vor die kostenfreie Controller Software.

    Was mich damals überzeugt hat, dass UI.com so breit aufgestellt ist mit der Controller-Software für die AP und man vollen Zugriff auf die Appliance (RouterOS/Debian) hat.
    Neben ihrer eignen Hardware findet man sie noch für:
    UniFi Network Application for Windows
    UniFi Network Application for macOS
    UniFi Network Application for Debian/Ubuntu
    unifi_sh_api (shell library)

    Seit wann geht es hier um irgendwelche Standleitungen mit Einzelvertrag? Wenn du bei Telekom einen einfachen Business-Glasfaservertrag hast, schicken sie dich dort genau so über New York nach London zum Cloudflare Free Tier, wie den Privatkunden auch.

    Dann hast du aber nicht die Entstörzeiten bei den "Billig"-Geschäftsanschlüssen. Bei den wird doch nur anders abgerechnet, mit ein bisschen bessere Hotline. :D:D:D
    Solche einfachen Anschlüsse haben wir auch.

    Jetzt widersprichst du dir aber ein Bisschen. Wäre nicht ein Vertrag mit einem richtigen Provider besser, welcher auf dem Telekom-Glasfasernetz vertreten ist? Dann hätte man einen Anschluss, mit dem man in beiderlei Hinsicht zufrieden sein kann. Das mangelde öffentliche Peering wird ja nicht entstört.

    Wenn du einen Geschäftskundenanschluss hast, hast du andere Peering-Routen, dafür sorgt dann schon das BGP.
    Wir haben in der Firma bei Telekom, Vodafone und Versatel jeweils 10 GB/s Gf schon seit 10 Jahren.
    Kosten aktuell 1500 €/Monat, dafür auch redundante Einführungen aufs Firmengelände.
    Vor 10 Jahren ca. 3500 €/Mon.
    Aber dabei hat der Support sich schon telefonische gemeldet, bevor wir es gerafft hatten, dass eine Leitung weg ist. Entstörungsvorgabe war 4 Stunden.
    Aber @home nutze ich Gf, DSL und Mobil, das sollte reichen. :P

    Da der TE ja über verkabelte Wohnung verfügt, kann man ja auch über andere Produkte nachdenken.

    Bei Unifi kostet ein AP U7 Pro 190 €. Technische Daten: 2,5 GB/s Uplink, WiFi 7, 2,4/5/6 GHz.
    AP mit Switch gibt es auch.
    Als Router ein Cloud Gateway Fiber (WAN/LAN 10 GB/s SFP+ und Ethernet, 4x Switch 2,5 GB/s mit PoE) für 300 €.

    Dies wäre ein zukunftsorientiertes Paket. ;)

    Aber kleiner geht natürlich auch. :D