jdo2002 kannst du mal einen Traceroute machen und einen der frühen Hops eine Weile anpingen?
Bringt beim BNG nix, der hat auf der CP ein Ratelimit drin für Kunden IPs, dh der wird nur sporadisch mit schwankender Latenz antworten.
jdo2002 kannst du mal einen Traceroute machen und einen der frühen Hops eine Weile anpingen?
Bringt beim BNG nix, der hat auf der CP ein Ratelimit drin für Kunden IPs, dh der wird nur sporadisch mit schwankender Latenz antworten.
Auch die SFP Modul von FS.com https://www.fs.com/de/products/75335.html funktionieren an ein EWE AON Anschluss.
Ob es ein AON oder GPON Nez ist kann auch auch ganz einfach in Bestellprozess von EWE sehen.
Das dürfte daran liegen, das es sich dabei um normale 1000Base-BX10 SFP Module handelt.
Ich persönlich würde es lassen, außer deine Fortigate ist eine große Rackversion mit aktiver Belüftung, die das PON Modul gut kühlen kann. Die Module mit eigener Logik, also nicht die, die AVM bei ihren Glasfaserfritzboxen benutzt, werden ganz schön warm. Glaube nicht, das die ohne aktive Belüftung so lange durchhalten wie ein separater ONT.
Okay - das hört sich ja eigentlich ganz gut an.
Wie sind so die Erfahrungswerte mit der Stabilität und Pingzeiten?
Nicht so gut wie mit einer nativen Anbindung natürlich, da reden wir dann aber über 1ms Verschlechterung, wenn überhaupt. Es geht ohnehin Beides durch denselben BNG, nur dahinter nicht „direkt raus“ sondern erst ins CGNAT Cluster.
Die CGNAT Gateways sind bei uns als Scale-out Cluster ausgelegt, bei drohenden Engpässen kann da schnell erweitert werden. Wenn du eine öffentlich, dynamische IP buchst umgehst du die ganze Geschichte allerdings und bekommst "richtiges" Dualstack.
Sorry, aber wenn irgendwas technischer Unfug ist, dann muss man das auch sagen dürfen. Gerade in Foren halten sich solche Mythen nämlich mit erstaunlicher Hartnäckigkeit.
Falsch, das ist eben nicht wurscht, denn über PCP ergeben sich bei DS-Lite ganz andere Konstellationen, als bei CGNAT. Dafür hat DS-Lite Nachteile bei der Performance. Für verschiedene Anwendungsfälle hat mal das eine System Vorteile, mal das andere. Was für den vorliegenden Fall besser ist, darüber kann man nur spekulieren.
PCP ist nichts, was nur exklusiv bei DS-Lite funktionieren würde, das geht auch via NAT44(4) und sogar NAT64.
Das mit der fehlenden IPv6 Adresse deckt sich mit den Aussagen, die wir noch im Juni beim Infoabend von e.on gesagt bekommen hatten (sinngemäßes Zitat: "Gibt es aktuell bei uns noch nicht, wird aber dran gearbeitet, nur wann es kommt, weiß ich nicht.").
In den FAQs von e.on wird aber mittlerweile davon geschrieben, dass man eine IPv6 Adresse bekommt, aber sich eine IPv4 Adresse mit mehreren anderen teilt, sofern man nicht die Option "öffentliche IP Adresse" hinzugebucht hat. Wobei der Name "öffentliche IP Adresse" für die Option maximal irreführend ist...
Soweit meine Infos sind hat die Vitroconnect mittlerweile bei allen MSANs in den Westconnect Gebieten IPv6 durchgeschaltet, falls nicht bitte mir Bescheid geben, dann leite ich das intern weiter. Man bekommt normal eine IA_NA aus einem /64er Netz und darauf ein /60 IA_PD geroutet.
Ich verstehe gar nicht, weshalb hier und von der BUGLAS da so ein Fass aufgemacht wird. Man muss doch ohnehin nur Glasfaserfritzboxen aktivieren, die paar Leute mit Forderungen, ihr Aliexpress GPON Modul manuell provisionieren zu lassen sind ja verschwindend gering.
Zumindest an Nokia ISAMs ist das kein Problem und wird hier viel zu sehr dramatisiert.
Soll dann jeder im Namen von nebulösen Verbesserungen Geld aus dem Fenster werfen? Wie bei Solaranlagen, Wärmepumpen und Elektroautos? Man kann es machen wenn man will und bereit ist die "early adopter" Gebühr zu zahlen, aber rein ökonomisch lohnt es sich nicht. Nachdem ich mehr und mehr lese was für Saftläden die neue Provider sind, überlege ich langsam ob es doch nicht besser wäre bei Vodafone Kabel zu bleiben.
Zitat[...]
So verraten die Dokumente die Strategie respektive Vision, die der nächsten, für das Jahr 2028 geplanten Generation zugrunde liegen wird: Die Verschmelzung der lokalen Rechenleistung mit (der Rechenleistung in) der Cloud.[...]
Und so etwas wird zunehmen, in Zeiten von hochpreisigen Grafikbeschleunigern.
Je nachdem über welche Datenmengen man da redet, reicht ein VDSL 100/250 vielleicht nicht mehr aus, und man braucht dafür zwingend eine stabile, breitbandige Verbindung. Das hätte man sich bereits jetzt für überschaubare Mehrkosten ins Haus holen können, nach 2 Jahren kann man ja kündigen und solange wieder auf die DSL/Coax Infrastruktur zurück.
PPPoE gehört trotzdem verbannt. Ist sowieso unbegreiflich, wie man mit Glasfaser auf diese antike Technik noch setzen kann.
DHCP ist genauso alt. Auf Providerseite macht das keinen Unterschied in der Leistung. Es gibt seit einiger Zeit auch SoCs die dafür eine HW Beschleunigung eingebaut haben.
Ich hab im ersten Beitrag noch mal einen Link zu einem Artikel hinzugefügt, der sich ebenfalls dieser Problematik widmet.
Die Kommentare unter dem zweiten Artikel sind leider wieder bezeichnend für viele Menschen in Deutschland. „10 € mehr als jetzt ist zu teuer“, „brauche einen neuen Router dafür“, „bei 1&1 zahl ich nur 20 € im Monat, das reicht mir“….
Es ist volkommen unnötig Tarife mit Bandbreiten Limitierung an irgend ein Nutzungsprofil anzupassen.
Die Peak-Bandbriete des Anschlusses spielt für die Kosten gar keine Rolle.
Einfach Open-End lassen was die Technologie hergibt, der User nimmt sich so viel Raus wie er braucht. Egal ob er nun gerade auf einer Website surft, Streams schaut, das Cloud Backup durchführt oder sich das neue Starfield game mit 125GB installiert.
Bist du zufällig Holzkopf aus dem CB-Forum ? Der argumentiert genauso wie du.
Wie oben drüber schon gesagt, funktioniert der Markt so nicht, und das TKG-Gesetz steht dem auch entgegen. Denn ich muss dir als ISP Werte im Produktdatenblatt angeben, die auch jederzeit von dir erreicht werden können. Das beißt sich aber mit der, um ökonomisch zu agieren nun mal notwendigen, Kapazitätsplanung bzw. Überbuchungen.
Versteh das nicht falsch, ich bin da bei dir, alleine aus technischer Sicht wäre es für Menschen wie mich einfacher, nur einen Tarif anzubieten, anstatt eines Tarifdschungels der Dank OpenAccess wahrscheinlich sogar noch zunehmen wird. Wären da keine gesetzlichen und marktwirtschaftlichen Hürden, wäre auch eine entsprechende Überbuchung am Aggregationpoint kein Problem, und man würde trotzdem Rendite einfahren.
Eine Regulierung hätte schon vor über 10 Jahren erfolgen müssen, analog zu unseren Nachbarstaaten. Geförderter Ausbau überall durch die hiesigen Stadtwerke/Energieversorger in PtP Bauweise, die im selben Atemzug gleich das Niederspannungsnetz erweitern/erneuern könnten. Vermietung an einem neutralen PoP zu selben Konditionen für alle Provider. Jetzt darf man sich darüber auch nicht mehr beschweren, das wäre alles zu Zeiten einer großen Koalition bzw. CDU/CSU/FDP Zeiten damals machbar gewesen.
Die angebotenen Datenraten zweifle ich allerdings an. Wenn überall von Wholesale die Rede ist, dann dürfte da nicht das von der Telekom gefahrene 5:1-Down-Up-Verhältnis auftauchen.
Das kann aber gut sein, das man sich hier den Forderungen der Telekom beugt, und das so für 1&1 und o2 übernimmt. Wenn sich die Telekom einmieten sollte, was ich stark glaube (siehe FTTC Kooperationen), wird sie dort auch nur einen 1000/200 Tarif anbieten.
QoS ist der technische Hintergrund. Über VLANs kannst du Datenverkehr relativ einfach priorisieren, und die Telefonate klingen auch dann noch kristallklar, wenn Bittorrent deine Leitung zubläst.
Ne das wars tatsächlich nicht, es ging da eher um die Trennung der Systeme. Wir haben sogar theoretisch 5 VLANs immer in Betrieb, der PK kennt aber idr nur 2 davon.
Die Bandbreite lässt sich auch anderweitig granular reservieren.
Passt hier wohl besser rein