Naja, ich wuerde dass jetzt nicht als beabsichtigtes Aussperren interpretieren sondern halt ein Fehler wie er schon mal vorkommt und der moeglicherweise etwas Zeit zur Diagnose und zur Behebung braucht. Die BNetzA erweckt auf mich den Anschein in solchen Faellen eher mit ihrem "Partner der ISPs" Hut zu handeln und ist da sehr nachsichtig. Und ich wette das wird bei GPON so bleiben... d.h. nur wenn nachweislich und absichtlich ohne gute Begruendung (wie ONT Typ/Revision inkompatibel mit OLT) gesperrt erwarte ich Gegenwind durch die BNetzA.
Ja, richtig. Die BNetzA ist da eher auf der Seite der Provider tätig. Natürlich sollte man "Allerweltsgeräte" wie die gängigen Fiber-Fritzboxen in seinem Netz provisionieren können. Wenn dieser Prozess jedoch bei weniger gängigen Modellen fehlschlagen sollte, und erst einer aufwändigen Analyse bedarf, wird man sich als ISP eher weniger schnell darum kümmern.
Ich würde soweit gehen zu sagen, die ganzen Unterstellungen in allen Foren zu dieser ganzen Thematik, der ISP würde -absichtlich- keine Fremd-ONTs provisionieren wollen, trifft wenn überhaupt nur auf einen kleinen Teil zu. Uns ist es z.B. komplett egal, solange es dadurch nicht zu gehäuften Supporteinsätzen des Fieldservices kommt, oder ganze Linien gestört werden.