Beiträge von Lazze

    Aktueller Stand:

    In Mastholte-Süd ist ja der Ausbau bereits seit Monaten abgeschlossen. Aber auch in Mastholte sind die Mitarbeiter der Eltel sehr fleißig. Auch wir hatten in unserer Straße schon die erste Begehung. Hier wurde festgelegt, welcher Weg die Glasfaserleitung durch den Vorgarten nehmen soll und in welchem Kellerraum diese ankommen soll.

    Nach der Festlegung hatte es auch keine drei Wochen gedauert. Das Glasfaserkabel ist bereits den Vorgarten "geschossen" worden. Die Bohrung durch die Kellerwand steht noch an.

    So wie ich das sehe, sind schon einige Straßenzüge bearbeitet worden.

    Also von der Logik her ist es ja so, dass das NT (das Netzabschlussgerät) die Lichtsignale in Digitalsignale umwandelt. Rein logisch müsste das also klappen, denn zwischen NT und Fritzbox ist ja ohnehin ein Netzwerkkabel (ohne Gewähr und es selbst geprüft zu haben). Ich nehme mal an, dass bei dir aktuell keine vorhandenen Bohrlöcher oder Kabelwege vorhanden sind um das Glasfaser bis zum Aufstellungsort des Routers zu verlegen, richtig? Die selbige Theorie habe ich momentan auch im Kopf, da ich aktuell noch nicht genau weiß, welchen Kabelweg ich in die oberen Etagen gehen möchte.

    Achte auf ein zukunftsfähiges Patchkabel, welches bereits jetzt schon sehr hohe Datenraten zulässt und achte beim Verlegen der Netzwerkdosen auf eine gute Erdung. Es eignen sich Netzwerkkabelprüfer, die jede Ader durchtesten.

    In den letzten Jahren hat sich der Oldenburger Energie- und Telekommunikationskonzern EWE ganz schön ins Zeug gelegt und in vielen Regionen des gesamten Nordwestens Glasfaserkabel bereits Glasfaser verlegt oder ist aktuell im Ausbau.

    Zitat EWE: "Ob Bad Zwischenahn oder Beverstedt, Haselünne oder Herzlake, Oldenburg oder Ostrhauderfehn, Stade oder Scheeßel: EWE baut derzeit im gesamten Nordwesten das Glasfasernetz aus. Hier sehen Sie auf einen Blick sämtliche aktuelle Ausbaugebiete ... Per Klick auf den entsprechenden Ort erhalten Sie noch mehr Informationen."

    Die Tarife können sich sehen lassen. Man bekommt schon echtes Glasfaser ab 25Mbit/s für 34,95 Euro (im Aktionszeitraum in den ersten 12 Monaten sogar nur 29,95 Euro). Die dreifache Geschwindigket (75MBit/s) kostet 5 Euro im Monat mehr. Die Tarife werden bis Glasfaser 1000 Mbit/s angeboten. Bis zum schnellen Tarif mit 300 Mbit/s zahlt man immer unter 50 Euro monatlich (Aktionspreise mal weggelassen). Den 1000er Tarif muss man hingegen teuer bezahlen und das lohnt sich nur für Agenturen oder größere Firmen.

    Gibt es etwas zu beachten?
    Ja, es gibt einen einmaligen Anschlusspreis und die Aktionspreise gelten meistens nur in den ersten 12 Monaten. Eine Fritzbox 7490 (nicht das neueste Modell) kostet 99 Euro extra. Wer mag, der kann auch seinen Fernsehempfang über das Glasfasernetz dazubuchen.

    Weitere Infos:
    Unter dem folgendem Link können weitere Informationen abgerufen werden. Ein Verfügbarkeitscheck und alle Tarife im Überblick sind ebenfalls abrufbar: https://www.ewe.de/glasfaserausbau

    Der Glasfaserausbau verläuft deutschlandweit ziemlich schleppend. Laut Bundesverband Breitband und Kommunikation bedürfe es einige Stellschrauben, die man ändern müsse, um den Glasfaserausbau massiv beschleunigen zu können. Die Breko schlägt ein Zusammenschluss auch mit Kommunen und Tiefbauunternehmen vor. Nicht nur mit Telekommunikationsunternehmen. Hier geht es zum ganzen Bericht:

    https://www.heise.de/newsticker/mel…en-4235657.html

    Ab sofort könnt ihr im Forum bei jeder Antwort auch Bilder anhängen. Bei jedem Antwortfeld findet ihr unten links den Hinweis "Add image to post". Das Bild wird dann auf einen externen Dienstleister hochgeladen und via BBCode eingefügt.

    Weiterhin viel Spaß im Forum! :)

    Dieser Beitrag soll alle dazu aufrufen, die bereits ein echtes Glasfasermodem oder einen echten Glasfaserrouter nutzen. Welche Marke bzw. welches Gerät nutzt ihr? Welches wird vom Anbieter gestellt? Welche gibt es am freien Markt (ich meine echte Glasfasermodems oder echte Glasfaserrouter) zu kaufen? Her mit euren Infos - gerne auch mit Foto.

    Hi, in einer Facebook-Gruppe für Glasfaser in Delbrück gab es bei einem Kunden, der bei der Deutschen Glasfaser einen Internetanschluss gebucht und bereits erhalten hat ein Problem. Er hatte seine Fritzbox direkt am Glasfasermodem (welches vom Anbieter zur Verfügung gestellt wurde) angeschlossen. Die Fritzbox übernahm jedoch den Verbindungsaufbau - hierzu muss man die Zugangsdaten des Glasfaseranbieters in der Fritzbox hinterlegen und der Fritzbox auch mitteilen, dass das extern angeschlossene Modem die Verbindung herstellen soll.

    Nach wenigen Wochen hatte der Kunde KEINE Verbindung mehr. Folgende Fehlermeldung trat auf: Fehlergrund 2: DHCPv4 no answer on discover
    Der Techniker der "Deutsche Glasfaser" und auch die Hotline konnten keine Störung feststellen. Auch eine andere Fritzbox funktionierte nicht. Die Lösung war aber am Ende dann eine ganz einfache:

    Im FritzOS müsse man unter Internet > Zugangsdaten in den VLAN Einstellungen eine ID hinterlegen. Diese ID ist offenbar auch für andere Anschlüsse allgemeingültig: Sie lautet VLAN-ID 362 (Häkchen bei VLAN-ID verwenden nicht vergessen).

    Großer Dank geht hier an Jörg E. - diese Info stammt von der oben erwähnten Facebook-Gruppe.

    Meiner Meinung nach ist ihrer Aussage nicht weitergedacht worden. Gerade um die Städte und den Verkehr zu entlasten, ist es wichtig die kleineren Regionen zu stärken. Das schont die Umwelt, das schon den angespannten Wohnungsmarkt, das schont den Geldbeutel und hilft gegen die Abwanderung aus vielen kleineren Städten und Dörfern. Aber nur meine Meinung. Bin ja kein Politiker. ;)

    Bei euch in Salzkotten baut also neben der Deutschen Glasfaser auch Innogy aus. Das ist interessant. Auf der Seite der Stadt Salzkotten (http://www.salzkotten.de/rat/pressemitt…00000017593.php) steht ein Kontakt der Westnetz, die für den Ausbau des FTTC-Netzes zuständig sind. Vielleicht könnte jemand als Betroffener da anrufen?

    Spannend ist es auch deshalb, weil mit der Deutschen Glasfaser aktuell eine Nachfragebündelung in der Stadt Salzkotten läuft. Vielleicht ist das auch ein Faktor für den zögerlichen Ausbau des FTTC-Netzes von Innogy?

    In der Region Rietberg / Mastholte war es nach der erfolgreichen Nachfragebündelung (50% in der Ortschaft Mastholte) anfangs ziemlich ungewiss. Im Sommer wurde nach ca. 1,5 - 2 Jahren und nach langen Verhandlungen (auch mit der Stadt und dem Netzbetreiber HeliNet) mit dem Bau begonnen. Erste Anschlüsse sind in den Häusern bereits umgesetzt worden. Vielleicht kann yahoudi mehr darüber berichten. ;)

    Da muss man gar nicht so weit gucken. Selbst in den nächstgelegenen Städten, wo die Telekom ihr Hoheitsgebiet hat, ist oft gar kein Giga-Internet vorhanden. Von FTTH keine Spur. Ganz klar erkennt man hier auch die Grenzen des Vectorings. Beispiel Lippstadt: Wenn man mitten in der Kernstadt wohnt, sollte man eigentlich der Meinung sein, dass man hier vielleicht 100Mbit/s bekommen könnte. Es ist jedoch oft so, dass die Kupferleitungen mitunter teils so lang sind, dass der Nachbar im Haus nebenan dann zwar 100 oder 50Mbit/s erhält, man selbst dann aber höchstens 25Mbit/s oder 16Mbit/s angeboten bekommt. Das kann sehr frustrierend sein.

    Es gibt zwar die Alternative via Kabelnetz ins Internet zu gehen, jedoch steigert man sich hier dann auf max. 50Mbit/s und gerade hier in der Stadt sind mehrere Beispiele bekannt, dass viele Kabelinternetnutzer wieder freiwillig zurück zur Telekom gewechselt sind, da die Zuverlässigkeit nicht gegeben war.

    Im Vergleich zu den ländlichen Regionen ist dies jedoch wahrlich Jammern auf hohem Niveau. Stand jetzt. Durch die vielen Glasfaser-Initiativen in den Orten drumherum, sehe ich den Standortvorteil einer Stadt bald aber zumindest beim Internet dahin schmelzen.

    Gibt es schon Erfahrungen bezüglich der Kosten? Wenn bei uns die Glasfaserleitung im Keller ankommt, plane ich eine Neuverkabelung Inhouse via Cat 7 10GBase-T-Verlegekabel bis zum zentralen Hauspunkt. Da habe ich grob die Kosten im Blick.