Back to square 1. Das kriegt man in D nicht sauber reguliert.
Nicht wenn man den Bock zum Gaertner macht und den von Regulierung potentiell Betroffenen die Entscheidung ueberlassen wuerde. Aber genau das hat die BNetzA mit ihrem Vorstoss zu symmetrischer Regulierung gar nicht vor... aber zugegeben, sauberer und geschmeidiger waere es gewesen sich diese Gedanken vor dem Ausbau zu machen, gerade auch weil der hier spaet losging und es genuegend Beispiele in der EU gab wie man so etwas erfolgreich organisieren kann. Egal, Schnee von gestern, jetzt den Ball flach halten, liebe BNetzA, und das beste draus machen.
Schweden hat meines Wissens nach ein sinnvolles Modell gewählt. Die Kommunen waren verpflichtet, ein passives Netz zu bauen.
Unklar, ob die Infrastrukturbetreiber in Schweden keine Endkundenvertraege anbieten duerfen, oder ob die das freiwillig nicht machen (bei kommunalen Betreibern ist so etwas halt moeglich, wenn es da nicht zwingend um betriebswirtschaftliche Gewinne geht, sondern um volkswirtschaftlichen Erfolg der Kommune). Aber ja, das waere ein gutes Modell gewesen...