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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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Beiträge von prosumer

  • FTTB im Mehrfamilienhaus – eigener Internetanschluss über vorhandene Ethernet-Verkabelung möglich?

    • prosumer
    • 31. August 2026 um 22:13

    Spannend, da gibt es im Feld vermutlich diverse Varianten, wie die Montage-Trupps das dann tatsächlich verlegt haben. So lange der Nutzer seine Glasfaser-ID herausfinden kann, klappts dann trotzdem gut mit der Bestellung.

    Im aktuellsten mir bekannten Fall wurde das dieses Jahr, auf Wunsch des Kunden, noch neu so gebaut (Gf-TAs für mehrere Nutzer im Technikraum im Keller), allerdings von Glasfaser Nordwest (EWE+Telekom). Ich gehe davon aus, dass die Provider teilweise gar nicht so genau wissen, wo sich die Gf-TAs eigentlich tatsächlich im Gebäude befinden und das in der internen Doku vielleicht durchaus auf die Räumlichkeiten des Kunden dokumentiert sein könnte, obwohl es sich im Technikraum befindet.

  • FTTB im Mehrfamilienhaus – eigener Internetanschluss über vorhandene Ethernet-Verkabelung möglich?

    • prosumer
    • 31. August 2026 um 20:36

    Ich habe durchaus auch schon (Gewerbe-)Immobilien gesehen, in denen die Gf-TAs für alle einzelnen Nutzer in einem Technikraum im Keller nebeneinander montiert wurden. Alle Nutzer hatten also ihre Router/Modems dort im Keller und dann über private Kabel innerhalb des Gebäudes bis in die gewünschten Räume geführt und dort ggf. nochmal je nach Geschmack WLAN-Accesspoint, Switch oder Router platziert. Falls es also nicht eine offizielle G.Fast Inhouse-Lösung vom Provider sein sollte, könnte es auch sein dass bei der Renovierung eine private RJ45 Verkabelung im Gebäude installiert wurde und euer Router an die Grenze zwischen dieser RJ45 Verkabelung und der Gf-TA muss. Falls es für eure Wohnung noch keine eigene Gf-TA (inkl. Glasfaser-ID) geben sollte, sondern nur beim Vermieter, lässt sich hier bestimmt auch dafür eine Lösung finden.

    Wenn du nicht selbst Vor-Ort schauen kannst, könntest du versuchen dir vom Vermieter Fotos von seinem Glasfaser-Hausanschluss im Keller und der ganzen daran angeschlossenen Kästchen-Kette bis zu seinem Router schicken zu lassen. Die Provider (Telekom, o2) wissen vielleicht gar nicht so genau, was da privat im Gebäude verlegt wurde, und haben entsprechend Schwierigkeiten ohne eine Glasfaser-ID eine Buchung für euch zu machen.

  • MFH, eigene NE4, Doppelausbau OXG+Telekom

    • prosumer
    • 31. August 2026 um 13:25

    Hallo zusammen,

    in unserem Stadtteil in Würzburg startet nun endlich der Glasfaser-Ausbau, da sowohl OXG als auch die Telekom eigenwirtschaftlich bauen möchten, wurden sie von der Stadt angehalten die Straßenbauarbeiten gleichzeitig durchzuführen, wir bekommen also Doppelausbau und ich würde die Gestattungserklärungen für beide Hausanschlüsse erteilen.

    Ich bin Eigentümer einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus (MFH), wir müssen uns als Eigentümergemeinschaft (WEG) nun also überlegen, wie wir die Inhouse-Verkabelung realisieren möchten. Die Eigentümer lehnen einen Ausbau durch die Anbieter in Standardausführung eher ab und favorisieren eine Kundeneigene Netzebene 4 (NE4).

    Größenordnung des Grundstücks: 4 separate Häuser, jeweils 2 Eingänge/Hausnummern/Hausanschlüsse, 7 Wohnungen pro Eingang.

    Meine Frage wäre nun: Kann jemand von Erfahrungen mit Kundeneigener NE4 und Doppelausbau berichten?

    Soweit ich es verstehe, muss es wegen "starres Netz" eine feste Zuordnung der Gf-TA Glasfaser-IDs in allen Wohnungen zu den Providern geben. Außerdem lese ich, dass üblicherweise in der Grundstücksnutzungsvereinbarung (GNV) die exklusive Nutzung der NE4-Fasern den Providern für die Vertragsdauer zugesagt wird. Andererseits lese ich im Telekom Ratgeber (Punkt 8.2 S. 40 https://www.telekom.de/hilfe/download…ernetz-gebaeude ) etwas von einem Glasfaser-Gebäudeverteiler (Gf-GV), also einem LC-APC Kupplungs-Panel zwischen Glasfaser-Abschlusspunkt (Gf-AP, vulgo "Hausanschluss") und Glasfaser Teilnehmeranschlussdose (Gf-TA, vulgo "Dose in der Wohnung"). Das wäre also technisch gar nicht so statisch exklusiv, sondern steckbar, vertraglich aber wahrscheinlich wegen "starres Netz" zur vermeidung von Techniker Vor-Ort-Terminen dann schon statisch festgelegt.

    Meine Variante A wäre nun, wir lassen eine NE4 mit jeweils einem Kabel mit 4 Fasern vom Gf-GV im Keller zu zu jeder Gf-TA in die Wohnungen bauen, wir verwenden für die Gf-TAs Dosen mit 2 LC-APC Kupplungen (2 Fasern verwendet + 2 Reserve) und lassen auf dem Gf-GV jeweils eine Faser der Wohnung fest auf den Gf-AP der Telekom und eine fest auf den Gf-AP von OXG patchen und kleben jeweils zwei Aufkleber mit den beiden Glasfaser-IDs (links/rechts) auf die Gf-TAs. So hätten die Bewohner die freie Anbieterwahl. Frage: Würden sich die Provider auf diese Lösung einlassen? Ist eine Nutzung nur eines Teils der Fasern auf einem Gf-GV durch einen Provider sehr ungewöhnlich? Wir könnten die restlichen Fasern ja auch für andere private Zwecke innerhalb des Gebäudes nutzen wollen, wie es bei Gewerbe-Immobilien bestimmt auch vorkommt.
    Spleißt man üblicherweise NE4 Reserve-Fasern schon an beiden Enden, oder erst bei Bedarf?

    Meine Variante B sollte günstiger werden. Wie wäre es, wenn wir versuchen ein Kabel mit zwei Fasern (+ggf. 2 Reserve) entlang der vorhandenen Coax-Kabel in Stern-Struktur als Steigleitungskabel durch ein vorhandenes enges Rohr verlegen, eine exklusiv für OXG und eine exklusiv für Telekom, in jeder Wohnung entsprechend optische Splitter für die beiden Fasern "Glasfaser-Etagenverteiler (Gf-EV)" und ebenfalls wieder eine Gf-TA mit 2 LC-APC Buchsen und den zwei Glasfaser-IDs.

    Was könnte man anders/besser planen?

    Was passiert eigentlich, wenn 1&1 sowohl bei Telekom als auch bei OXG ihr Vorleistungsprodukt kaufen könnte und ich einen 1&1 Tarif buche? ^^

    Vielen Dank fürs durchlesen und eure Antworten im Voraus :)

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