Beiträge von Rxyzr

    Außerdem wäre es dann noch gut zu wissen ob du eine CGN oder öffentliche IPv4 Adresse hast, dies kannst du in den Verbindungsdetails der FritzBox nachschauen, wenn deiner IPv4 mit 100 startet ist es CGN.

    Das stimmt so nicht. Sie liefern dir ja die 1000 auf der Faser, dass du davon nur 940 nutzen kannst liegt an den Protokollen darauf. Ob man die schön findet oder nichtuss man entscheiden mit dem passenden Vertrag. Telekom liefert bis zu 1250 sodass 1000 rauskommen, wobei die 1000 auf der 1 GBIT Ethernet trotzdem weniger sind.

    Alternative ein Vertrag bei dem kein PPPoE genutzt wird sondern gleich Ethernet/DHCP. Am wenigsten Verlust bei AON und DHCP ;)

    Ja das kommt es natürlich drauf an wie man es sieht :).

    zu PPPoE vs DHCP gab es auch einen interessanten talk auf der DENOG, bin deswegen eher PPPoE Fan, zumindest aus ISP sicht.

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    Bei mir ist jetzt auch 1&1 über den DG-Anschluss verfügbar. Weiß jemand ob man beim 1 Gigabit Tarif von 1&1 mehr als 1 Gigabit bekommt? Der 1 Gigabit Tarif der DG ist ja auf ca. 940 Mbit/s begrenzt (auch wenn man einen ONT oder Router mit 2,5 Gbit-LAN-Anschluss nutzt).

    Ich denke da gibt es keine andere Möglichkeit außer es auszutesten, Ich vermute dass das Traffic-Shaping auf Seite der Deutschen Glasfaser liegt da sie ja das Vorleistungsprodukt in gewünschter Bandbreite and die 1und1 verkaufen. Somit schätze ich das ein ähnliches oder das gleiche Profil verwendet wird wie beim DG Giga Tarif und die Begrenzung somit auf 940Mbit/s bestehen bleibt, dies ist jedoch nur eine Vermutung. Es kann natürlich auch sein das 1und1 das Traffic Shaping komplett über ihren BNG(PPPoE-Session - das was dann in der FritzBox steht) macht, das sie es tun ist der fall nur denke ich das dies im DG Netz nur nochmal eine Sicherheit darstellen soll und die DG vorher schon begrenzt.

    Ist meiner Meinung nach jedoch schon kritisch ein 1000er Tarif zu verkaufen welcher technisch keine 1000Mbit/s liefern kann, obwohl im Produktinformationsblatt max. 1000Mbit/s angegeben ist.

    Weiss nicht, ist halt ein etwas weiterer Weg, wenn man ueber Duesseldorf nach Frankfurt routet, statt direkter. Aber nicht alles wird in Frankfurt gehostet und ich vermute mal der Amsterdamer IX duerfte ueber 1&1 geringere Latenz haben als ueber die DG, oder?

    In welcher Region befindet sich der Anschluss denn? Und nein das würde ich jetzt nicht behaupten, DG hat auch einen AMS-IX Port über Düsseldorf, das Netz von Versatel ist aufjedenfall dezentraler als das der DG jedoch ist das nicht immer ein Vorteil.

    Biddeschön 🍺

    Danke, aber interessant, anscheinend ist ja vorher fast alles über Frankfurt gelaufen, zumindest scheint das in allen Traceroutes von DG so, und nun steht dein BNG in Düsseldorf was die Latenz dahin mindert. Sehr schön, scheint mir dann aber nach Layer-2 BSA auf zentraler ebene, also sehr wahrscheinlich dann immer Zentral in Dus und Fra übernommen wird, da würd mich jedoch echt die technische Umsetzung interessieren. Lokalere übergaben sind zwecks Latenz natürlich immer schöner, ich bin aber sehr froh dass das Geschäft mit OpenAccess so langsam ins rollen kommt, außer bei VF natürlich :).

    Heute morgen um 8:00 Uhr hat 1&1 unseren DG-Anschluss übernommen, alles hat reibungslos funktioniert.

    Zugang erfolgt jetzt über PPPoE. Im Gegensatz zu DG sind jetzt 4 Telefongespräche gleichzeitig möglich. Die Ping-Zeiten haben sich etwas verbessert, da bin ich noch am testen.

    Insgesamt positiv, der ganze Ablauf war völlig problemlos. Allerdings braucht man jemanden, der den PPPoE-Zugang einrichtet und die SIP-Telefonie neu konfiguriert. Alternativ gäbe es den 1&1 Start-Code, aber das war für mich jetzt keine Option.

    Wäre nett wenn du ein paar MTRs/Traceroutes zu bekannten Zielen posten könntest :)

    Gerade angeschaltet (Vodafone via DH) mit einem spektakulären Upload von 6,14 MBit/s (übrigens bei jeder Messung exakt gleich) und verzweifelten Vodafone-Leuten, die nichts gutes übe den Service der DG zu sagen haben. Business-Anschluss, wir sind 6 Tage über SLA, mal sehen, wo das noch hinführt. Mangels Alternativen muss ich wohl abwarten.


    Grüße

    Wie sieht so Download und Latenz im Vergleich zur DG aus?

    Das Projekt läuft ja bis 2030. Bis dahin sollten laut der Pressemitteilungen 160.000 Haushalte ausgebaut werden. Das ist bei etwas mehr 300.000 Einwohnern ein ziemlich großer Anteil. Aber das läuft eben nicht überall gleichzeitig, sondern es kommen jedes Jahr neue Ausbaugebiete hinzu. Und niemand hindert andere Anbieter daran eigene Ausbauvorhaben durchzuführen, z.B. in Stadtviertel/Ortsteilen in denen Stadtwerke und Telekom bisher nicht tätig waren.

    Ich habe leider das Pech und wohne in eine der wenigen Mietwohnung in Vonovia, diese lassen keinen Ausbau durch einen der normalen Anbieter zu, da sie selber einen eigenen Glasfaser Anbieter haben und ihre Gebäude damit anbinden wollen um da eine Monopolstellung zu haben, bis das jedoch passiert wohne ich wahrscheinlich nicht mehr hier, schade.

    Vielleicht entschließt sich o2 ja demnächst für eine Kooperation.

    Darüber wäre ich sehr erfreut auch wenn dies beim GFNW Konzept eher Problematisch ist, da eigentlich alle Kooperationen Layer-2 BSA sind und o2 somit größere GFNW PoPs anbinden müsste(für Layer-2 nicht notwendig, jedoch üblich), außer GFNW vermarktet auch Layer-3 BSA.

    Und noch kurz zu meinem Ausbaugebiet. Hier kooperieren die Stadtwerke Münster mit der DTAG und ich kann Internet über DTAG, Stadtwerke Münster, 1und1, Vodafone und o2 bekommt. So sollte Open-Access aussehen.

    Hmm evtl ist das dann gar kein DG sondern ein DT HÜP bei Siebolds

    Das habe ich mir auch schon gedacht das vielleicht die Techniker die da waren einfach durcheinander gekommen sind, auch wenn dies natürlich komisch ist wenn es eine DG Begehung und Montage stattgefunden hat + eine Formular das dies quittiert oder hab ich da etwas falsch verstanden? Ich bin gespannt was hier noch so rauskommt.

    Feste Faser wird in München gemacht , der Kunde muss dann nur an der GF-TA zwischen dem Port der M-Net und der DT umklemmen.
    Layer-2 BSA bin ich kein FAN von als einzige Lösung da sie komplette macht übers das Netz einem Netzbetreiber zugesteht.

    Die Telekom selbst möchte auch nicht wirklich BSA einkaufen, sondern selbst die Faser betreiben um BSA Verkäufer zu sein.

    IMHO das beste Modell wäre das große ISP L1 betreiben und dann jeweils noch BSA anbieten für kleinere.
    Quasi das Schweizer/Franzosen Modell

    Stimmt, ich habe dazu auch ein YouTube-Video von Dr. Harald Karcher gesehen. Finde ich persönlich gut, dass so etwas umgesetzt wird. Allerdings wird es bei mehr als zwei Providern durchaus schwierig, da für die ISPs deutlich mehr Feldeinsätze nötig sind, um umzupatchen. Technisch ist das Konzept für den Endkunden natürlich vorteilhaft, da jeder ISP die Zugangstechnik einsetzen kann, die er bevorzugt.

    Mehr als drei ISPs auf Layer 1 halte ich aber für übertrieben. Der Rest kann sich über BSA einmieten. Wenn beispielsweise ein Anbieter PON und ein anderer AON nutzt, ist das im Grunde völlig ausreichend. Durch Layer-2-BSA hat man bei ortsnaher Übergabe ohnehin keine nennenswerten Nachteile.

    Genau das ist auch mein Problem in München: Sowohl M-net als auch die Telekom setzen auf PON. Dadurch entstehen doppelte Investitionen, weil OLT-Infrastrukturen parallel aufgebaut werden. Ob der OLT letztlich von M-net oder der Telekom stammt, ist dem Endkunden im Grunde egal. Entscheidend ist nur, dass eine ortsnahe Übergabe des Traffics erfolgt und die Segmente nicht überlastet sind. Jetzt gibt es halt überall fest belegte Fasern in der NE3 für jeweils einen Provider. Das finde ich schwierig, gerade wenn mal etwas kaputt geht, zumal es immer noch Regionen gibt, in denen gar kein FTTH verfügbar ist und man über Layer-2/3 BSA schnell und einfach Open-Access umsetzen kann.

    Möchte hier aber keinesfalls leugnen das die Layer-1 Umsetzung technisch gesehen immer die beste ist.

    Wenn das legetim ist was dort passiert ist, schätze ich das die DT im PoP der DG eigene Splitter installiert hat und eine Faser dort übernimmt.
    Sowas habe ich bisher aber nur im München mit der M-Net so erlebt, aber wäre schön wenn das wirklich bei der DG auch so sein sollte.

    Dieses Modell sollte schule machen, fehlt noch 1und1,Telefonica und Vodafone für die anderen Fasern ;)

    Das ist natürlich die beste Option direkt auf Layer-1 zu arbeiten. Dann bräuchte die Telekom im DG PoP aber auch eigene OLTs oder Faser von den Splitten zu ihren OLTs in der Vermittlungsstelle und müsste bei Kunden Anschaltungen immer selben von der ODF wo die Kunden fasern ankommen auf den Splitter patchen oder die belegen immer bestimmte Fasern welche vorgepatcht sind. Denke eine Layer-2 BSA Lösung wäre da wesentlich einfacher, gerade um später noch mehr Anbieter auf das Netz zu lassen.

    Naja aber so wirklich plausibel klingt das für mich nicht. Die Telekom hat genauso wie die Deutsche Glasfaser komplett eigene Speedpipes, dann müsste pro Hausanschluss egal ob Telekom oder DG die Straße vor dem Haus wieder auf gemacht werden und die Speedpipe welche zum haus führt mit der Speepipes der Telekom oder der DG verbunden werden und dann jeweils vom Straßenkabinett an der Straße eine neue Faser eingeblasen werden. Und wie soll das bei MFH aussehen? Da kann man dann doch eigentlich auch nur alle zu DG oder alle zur DTAG gehen da man nur auf einer der beiden physikalischen Netze laufen kann. Sonst müsste vorher irgendwo nochmal ein Spleiß gesetzt werden, der manche Fasern mit dem Netz der DG/Telekom verbindet, und 1 auf 2 Speedpipes bei einem Faserbündel ist auch schwierig. Außer Telekom und DG teilen sich die Straßenkabinette. Alles sehr verwirrend. Du könntest ja anhand der Straßenkabinette herausfinden ob 2 physische Netze bestehen oder nur eins.

    Alle Gesprächstermine die ich bisher hatte liefen über die DG. Ich habe ein Protokoll über einen Hausanschluss seitens der DG. Die Arbeiten auf der Straße wurden auch von dem Sub der DG durchgeführt. Die Techniker, welche den HÜP installiert haben, waren auch (laut ihrer Aussage) von der DG.

    Meine Vermutung ist, dass der polnische Subunternehmer sowohl der Telekom als auch der DG den Straßenseitigen Ausbau von Glasfaser in Rechnung stellt, aber nur 1x Kabelbündel verlegt hat. Das fällt halt so lange nicht auf, wie immer nur ein Vertrag (entweder DG oder Telekom) pro Haus gewählt wird. Ich hatte zufällig beides gewählt. Ich vermute, das wurde in dem ganzen Ausbaugebiet gemacht, ist nur bisher niemandem aufgefallen..

    Ich halte das für einen Fall, bei welchem jemand einen auf den Deckel kriegen wird ...

    Das würde ich auch denken, von so einem Projekt habe ich noch nie gehört und die Telekom baut ihre Netze bis auf die PON Technik anders als die DG(P2P/P2MP). Es gab nur einmal das Pilotprojekt in Lüdinghausen welches abgesetzt wurde. Nur finde ich den APL sehr komisch wenn es ein EFH ist, kenne von der DG nur diese kleinen weißen.