Beiträge von sn0

    Jetzt bekommt aber nur mein router ein IPv6 adresse und wird das nicht weiter geleitet.

    Grundsätzlich nicht? Wie verhalten sich andere Geräte (PCs/Notebooks oder Smartphones), erhalten diese alle keine IPv6 Adresse oder betrifft das nur deine Geräte die du von unterwegs aus erreichen möchtest?

    Die Geräte die eine IPv6 Adresse erhalten sollen (Heimautmatisierung und IP-Cams) unterstützen diese auch ganz sicher IPv6?

    Um zu prüfen, ob der Port geblockt/frei ist, habe ich einen IPV6 Port Scanner über die Ip meines Servers laufen lassen

    Im Video wird gezeigt wie man erst einmal anhand von Ping prüft, ob das Gerät überhaupt von Außen erreichbar ist.

    Erst wenn das klappt solltest du nachgelagerte Probleme wie Portfreigaben angehen.

    Zum anpingen von außen kannst du z.B. IPv6 Ping dienste, Looking Glass, Smartphone-Apps (vorausgesetzt dein Mobilfunkprovider unterstützt IPv6) oder natürlich einen Server verwenden bei dem du entsprechende rechte hast.

    Ich habe jedoch das ONT einmal aus der Fassung gelöst und neu "eingesteckt",

    Naja, in dem Moment in dem du den FiberTwist vom Sockel (Grundplatte an der Wand) nimmst, ist die optische Schnittstelle (SC-Stecker/Kupplung) freigelegt und kann durch Staub oder Fingerabdrücke verschmutzt werden. Sollte das der Fall sein, müssen Stecker bzw. Kupplung vom Techniker gereinigt werden. Fachleute verwenden dazu z.B. einen SC-Reinigungsstift (Isopopy getränkt in einem fusselfreien Tuch tuts manchmal aber auch schon.)

    Alternativ kann das LWL-Patchkabel zwischen ONT und HÜP getauscht werden werden, wobei auch das nicht von Laien gemacht werden sollte, da auch hier wieder was kaputt gehen könnte - alleine die Wahl des korrekten LWL-Patchkabels (richtigen Faser-/Steckertypen / Multi- vs. Singlemode | APC vs. PC) überfordert Laien schnell.

    Die "rote <>- Lampe" kann übrigens auch einfach nur darauf hindeuten dass das Netz zwar erreichbar ist, sich das ONT aber nicht anmelden kann. Das kommt gerne mal vor wenn während der Bauphase etwas Chaos im Fasernetz herrscht und man auf einem GPON-Port auskommt an dem das ONT nicht zugewiesen wurde. Das ist dann aber Sache des Netzbetreibers das gerade zu biegen.

    Und dann gibt es noch die FiberTwists die von heute auf morgen einfach Kaputt sind, also immer rot leuchten.

    Also, wer ist der Drittanbieter?

    Naja, würde dieser die Streams legal verbreiten, könnte er ihn wohl direkt nennen und sich auch wohl an dessen Support wenden ;)

    Ich schätze einfach mal das der "Drittanbieter" ne ziemlich einfach gestrickte blockierung von Account-Sharing eingerichtet hat indem er einfach keine weiteren Streams zulässt wenn bereits ein Stream über die IPv4 verbunden ist. Nur dass das möglicherweise bereits ein anderer DG Kunde sein kann, der ja die gleiche externe IPv4 hat, hat der Betreiber wohl nicht bedacht.

    Und das es halt via Mobilfunk läuft ist dann halt einfach Zufall weil zu dem Zeitpunkt kein anderer darüber Streamt. Aber wie gesagt: Alles nur Vermutung.

    Stichwort Open-Access: Aktuell Twittert der BreKo Verband darüber das die Gemeinde Güntersleben (Bayern) angeblich einen eigenwirtschaftlichen Ausbau durch die DG "verhindern" möchte, weil sie stattdessen lieber einen mit Steuergeldern geförderten Ausbau der Telekom bevorzugt.

    Unfassbar: Gemeinde in #Bayern verhindert eigenwirtschaftlichen #Glasfaserausbau, weil es angeblich ein Förderprogramm gebe, bei dem die Telekom das Netz errichtet. ⁦
    @Finanzen_Bayern: bitte tätig werden und die Verschwendung von Steuergeld stoppen.

    In dem verlinkten Artikel der Mainpost findet man dann (neben den üblichen Bedenken beim Tiefbauverfahren) wohl auch den Knackpunkt:

    Bei der Diskussion im Gemeinderat zeigte sich, dass die Räte bezweifelten, dass das Unternehmen Deutsche Glasfaser sein geplantes Netz ausreichend für die Konkurrenz öffne.

    Im Kontext zu der oben verlinkten Pressemitteilung der DG zum Lüdinghausener Pilotprojekt bei der Open-Access noch in höchsten tönen angepriesen wurde, fragt man sich durchaus was denn jetzt Sache ist: Ist die DG nun der böse quasi-Monopolist den man sich nicht ins Haus holen möchte da danach kein Anderer mehr Ausbauen möchte, oder ist die DG nun der Open-Access Heilsbringer und öffnet die PoPs zum Zeitpunkt X verbindlich auch für Mitbewerber?

    Und dann stellt sich ja noch die Frage was genau "diskriminierungsfreier Zugang" bedeutet. Am ende gehört das Netz immer noch dem gewinnorientierten Privatunternehmen der dann die TAL-Preise beliebig anheben und so die Konkurrenz wieder vertreiben kann?

    Kennt jemand ein Open-Access Glasfasernetz in Deutschland bei dem dem Kunden auch tatsächlich mehr als zwei Provider zur Auswahl stehen?