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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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  3. pufferueberlauf

Beiträge von pufferueberlauf

  • Deutsche Giganetz (DGN) mit Open Access

    • pufferueberlauf
    • 3. Juli 2025 um 14:59

    Ich vermute es gibt kaum einen ausbauenden ISP der sich nicht zumindest nominell zu OpenAccess bekennt. Aber es sind 2 verschiedene Dinge OpenAccess theoretisch bereit sein anzubieten und Partner zu finden mit denen man sich ueber die technische Umsetzung und den Preis einigen kann...

    Da ware es sicher nicht verkehrt gewesen, wenn z.B. die BNetzA Mindeststandards fuer die technische Seite vorlegen wuerde, aber unklar ob die dazu legitimiert ist so etwas auch verpflichtend vorzuschreiben... Aber selbst wenn sich 2 ISP ueber die Technik einigen koennen ist nicht klar ob man beim Preis zu einander findet...

  • Glasfaser-Ausbau in Hannover, Telekom

    • pufferueberlauf
    • 3. Juli 2025 um 11:28

    Ich glaube gerne, dass der Grossteil der Nutzer keine Probleme bemerkt, aber das ist nicht gleichbedeutend keine Probleme zu haben... ist aber ein Thema fuer einen anderen Thread...

    Waehrend der Wartezeit in der es so aussieht als passiere nichts, duerften schon ein paar Dinge im Hintergrund ablaufen, wie die genaue Planung und Beantragung von Genehmigungen sowie die Zeitplanung fuer die Bautrupps... (die will man bestimmt kontinuierlich im Einsatz haben, d.h. lieber mehrere Baustellen in raeumlicher Naehe als grosse Wege zwischen den Einsatzorten.).

  • Glasfaser bei der NetCom BW - Anfänger benötigt Unterstützung

    • pufferueberlauf
    • 3. Juli 2025 um 10:43
    Zitat von Phino

    Das muss 1-Faser sein, weil ja er die Glasfaser des ISP "verlängern" will zur UDM Pro.

    Jain, der OP hat da zwei Alternativen:

    • Faser vom HÜP zum SFP-Modul in der UDM -> da reicht eine Faser
    • Faser vom ONT um SFP-Modul in der UDM -> muss erst vom ONT auf Glasfaser konvertiert werden und da wuerde ich eine 2-Faser Loesung empfehlen was IMHO z.B. auch in Rechenzentren verbaut wird.

    Wenn man 2 Fasern verlegt, kann man problemlos nur eine davon verwenden, aber andersrum, 2-Fasern nutzen wenn nur eine verlegt wurde ist kniffliger ;)

  • Glasfaser bei der NetCom BW - Anfänger benötigt Unterstützung

    • pufferueberlauf
    • 3. Juli 2025 um 10:19
    Zitat von HeisemerBub

    Also macht es für mich im EFH keinen großen Sinn das LWL vom ONT (im Keller) an die UDM zu verlegen?

    Meiner Meinung nach ist das eher unueblich. Aber unueblich heisst ja nicht schlecht. Wenn Du z.B. planst Dein LAN von Kupfer auf Glasfaser umzubauen, waere das sicherlich ein guter erster Schritt. Das Hauptproblem, das ich da sehe, ist einen ONT zu bekommen der von PON auf Glasfaser-Ethernet wandelt, da einen extra Medienwandler hinzustellen erscheint mir eher zu kompliziert.

    Zitat von HeisemerBub

    Meine restliche LAN Verkabelung im Haus ist mit CAT6 und Cat7 erfolgt....Sinn würde es doch dann nur machen wenn auch die restliche verkabelung mit LWL gemacht würde...dann wäre alles mot LWL Kabeln erfolgt....so langt es wenn ich den ONT im Keller direkt nach dem die reinkommen setze udn von dort aus dann mit CAT7 Verlegekabel an meinen Patchpanel fahre wo auch die UDM pro sitzt, fahre...richtig?

    Sehe ich aehnlich, aber wenn Du mittelfristig vorhast Dein LAN auf Glasfaser umzustellen ist das vielleicht ein guter erster Schritt.

    Zitat von HeisemerBub

    Oder soll ich gleich noch ein LWL vom ONT zur Dream legen?

    Das wuerde Dir z.B. erlauben auf ein SFP ONT in der UDM zu wechseln, aber wenn Du das gar nicht beabsichtigst waere das unnoetiger Aufwand (aber hey, vielleicht ist das so etwas wie ein Hobby und dann ist der Aufwand vielleicht kein Hindernis).

    Mein Ansatz ist meist "Dein Netz, Deine Regeln", daher faellt es mir schwer hier definitive Antworten zu geben.


    P.S.: Wenn Du LWL Kabel verlegst, mindestens 2 Fasern, fuer LANs sind IMHO 2-Faser Loesungen (eine Faser pro Richtung) geschmeidiger, da man da die Module beliebing austauschen kann, bei 1-Faser Loesungen mit FDM muss man die Optiken immer als Paar handeln.

  • Glasfaser bei der NetCom BW - Anfänger benötigt Unterstützung

    • pufferueberlauf
    • 3. Juli 2025 um 09:35

    Also bei PON brauchst Du einen ONT/ONU, entweder als Stand alone Geraet oder als SFP-Modul. Die meisten Stand-alone ONTs (z.B. die Modelle die ISPs vermieten) haben auf der "LAN" Seite Kupferethernetports (aber da kann man natuerlich einen Medienkonverter anschliessen um wieder auf Glasfaser zu kommen). D.h. die naheliegenden Optionen sind:

    1. ONT nahe beim HÜP im Keller: kurze Glasfaser vom HÜP/Gf-TA* zum ONT, danach mit langes CatX Kupferkabel zum Router
    2. ONT nahe beim Router: lange Glasfaser vom HÜP/Gf-TA zum ONT, danach mit kurzem CatX Kupferkabel zum Router
    3. ONT als SFP-Modul im Router: lange Glasfaser vom HÜP/Gf-TA zum Router

    Das ganze ist IMHO primaer eine Geschmacksfrage, die harten Unterschiede sind IMHO eher gering:

    1. ein stand-alone ONT verbraucht etwas mehr Strom als eine SFP Loesung (wobei das auch nicht 100% garantiert ist)
    2. bei einem SFP Modul besteht die Chance dass es etwas leichter ist den Link Status und andere Informationen von Router aus abzufragen, was bei Fail-Over helfen kann das ganze etwas zu beschleunigen.
    3. Ein SFP-ONT verbraucht etwas weniger Platz und erspart ein zusaetzliches Geraet
    4. SFP-ONTs sind nicht immer mit allen Routern kompatibel (stand-alone Geraete sind da weniger problematisch)

    *) Bei EFHs ist die Trennung zwischen HÜP und Gf-TA nicht so scharf... theoretisch darf man am Gf-TA selber Geraete an-/abschliessen waehrend man am HÜP eher nichts verloren hat (die haben auch nicht immer Stecker/Buchsen die zugaenglich sind).


    PON: passive optical network
    ONT/ONU: optical network terminator/unit
    HÜP: Hausübergabepunkt
    Gf-TA: Glasfaser-Teilnehmeranschluss
    SFP: Small Form-factor Pluggable

  • Keine Public IP mit einem Nokia G-010G-T

    • pufferueberlauf
    • 2. Juli 2025 um 21:15
    Zitat von frank_m

    Aus dem Heimnetz am Router vorbei aufs Modem zuzugreifen kann heikel sein und Sichherheitslücken aufreißen.

    Nur wenn man das dumm anstellt... der "Trick" ist ein weiteres Interface auf dem WAN device zu konfigurieren mit der internen Adresse des Modems und dieses weitere Interface in der Firewall wie das eigentliche WAN Interface zu behandeln... da reisst man keine zusaetzliche Sicherheitsluecke auf...

    Zitat von frank_m

    Wenn der Provider kein PPPOE nutzt, verbietet es sich komplett

    Das hat nichts mit PPPoE zu tun...

    Zitat von frank_m

    aber auch mit PPPOE können Daten aus deinem Heimnetz in die Infrastruktur deines Internetanbieters gelangen - und schlimmstenfalls auch weiter. Von daher würde ich das lassen.

    Nur wenn man das dumm anstellt und dann auch noch Pech hat...

  • Erfahrungen mit OpenInfra und Internetnord

    • pufferueberlauf
    • 2. Juli 2025 um 16:33

    Unklar, alles was wir wissen ist, dass da die Parteien (bisher) nicht zusammengekommen sind...

  • Glasfaser in Garage - ins Haus verlegen, wie anschließen?

    • pufferueberlauf
    • 2. Juli 2025 um 08:54

    Das Glasfasermodem2 kostet bei der Telekom so um die 50 Euro und bei MediaMarkt nut 40 Euro...

  • Störung seit Tag 1

    • pufferueberlauf
    • 30. Juni 2025 um 17:59

    Rundungsfehler:

    1 244.16, or 2 488.32 Mbit/s.

    Die 2.5 gehen noch an, aber 1.24 auf 1.3 runden ist "rauh".

  • Störung seit Tag 1

    • pufferueberlauf
    • 30. Juni 2025 um 08:10

    Kannst Du mal den Output von ipconfig /all posten am besten

    1) Direkt nach einer Neuverbindung, wenn alles geschmeidig laeuft

    2) 1 Stunde spaeter, bzw. sobald die Probleme auftauchen


    Super waere auch noch Informationen Deines Routers zur IPv6 Adresse/Prefix jeweils passend zu 1) und 2).

    Unklar, ob das Dein Problem ist, aber die DG baut wohl etwas an ihrer IPv6 Provisionierung um und daher erscheint es mir sinnvoll da etwas genauer zu gucken.

  • Störung seit Tag 1

    • pufferueberlauf
    • 30. Juni 2025 um 06:06

    Das koennte eine IPv6/Happy Eyeballs Problem sein, und die DG hat momentan wohl so einige IPv6 Probleme. Welches Betriebssystem nutzt Du?

  • Kleiner Erfahrungsbericht zum 5G-Router Zyxel NR7302

    • pufferueberlauf
    • 28. Juni 2025 um 20:43
    Zitat von mbo77

    Mit etwas neuer Motivation hängt der Router nun indoor, aber unterm Dach. SQM weiterhin manuell an die Situation angepasst

    Ist das Festnetz oder LTE/5G? Dann waere vielleicht cake-autorate das Mittel der Wahl... fuer den Mobilfunklink.

  • Shared Medium GPON

    • pufferueberlauf
    • 28. Juni 2025 um 12:41
    Zitat von ctr

    Cable/DOCSIS (hier konnte ich bis jetzt nur herauslesen, dass es wegen dynamischer Zuteilung der TDM Slots flexibler ist, als die statische Kanalzuteilung im Cable)

    Das ist so nicht korrekt, bei DOCSIS wird innerhalb der zugewiesenen Upload-Kanaele auch mit Mikroslots fuer das Senden gearbeitet, da sind die Unterschiede zu PON mit DBA (dynamic bandwidth allocation) eher gering...

    Zitat von ctr

    Und btw. bei uns wird mit GPON, nicht XGS-PON ausgebaut. Bei XGS-PON halte ich das Verhältnis selbst bei 1:64 (160Mbit) für vertretbarer als 1:32 bei GPON (80Mbit), denn damit bestünde wenigstens die theoretische Möglichkeit, dass bei größtenteils 100Mbit-Tarif-Nutzern jeder "seine" gebuchte Bandbreite bekommt (blödes Beispiel 54 x 100 Mbit, 5 x 300Mbit, 3 x 500Mbit und 2 x 1000 Mbit an einem Split ~ 10Gbit).

    Sorry, das ist IMHO nicht Dein Problem. Dein ISP verkauft Dir X Mbps und solange er diese liefert kann/muss es Dir egal sein auf welcher technischen Basis das realisiert wird (es sei denn Du hast ein SLA das eine bestimmte Technologie festlegt). Ueberbuchung gehoert zum ISP-Geschaeft ansonsten waere Internetzugang unanstaendig teuer. Die Verwaltung dieser Ueberbuchung so, dass die zahlenden Kunden im wesentlich die bezahlte Leistung abrufen koennen ist bei ISPs Tagesgeschaeft. D.h. solange ein ISP bei regelmaessigen Engpaessen zeitnah Kapazitaeten erweitert , was gibt es da ueber Splittingfaktoren und theoretische Divisionen zu ueberlegen? Ein Problem an hohen Splittingfaktoren kann sein, dass ein "Re-Splitting" mit Aufwand und Technikereinsatz verbunden sein kann und damit wenig wahrscheinlich ist, daher ist aus Endkundensicht ein Splittingfaktor so nahe an 1:1 wie der ISP bereit ist mitzugehen wuenschenswert.

  • Shared Medium GPON

    • pufferueberlauf
    • 27. Juni 2025 um 16:22
    Zitat von mbo77

    Ach, hat hier mal wieder ein geblockter User einen Thread derailed?

    Nee, zum entgleisen lassen braucht es mehr als einen Post... und mehr als eine Antwort.

    Zitat von mbo77

    Zum Glück erspare ich mir den Schwachsinn in der Zwischenzeit.

    So knapp dran.... ;)

  • Shared Medium GPON

    • pufferueberlauf
    • 27. Juni 2025 um 16:21

    Also ich hoffe wir sind uns einig:

    A) Natuerlich kann ein GPON oder XGSPON Segment schon mal "in Saettigung geraten" (bzw. wenn das zu lange anhaelt "in Ueberlast geraten").

    B) Die Wahrscheinlichkeit, dass das auftritt ist bei der ueblichen Nutzung sehr, sehr, sehr, klein. Insbesondere wenn es um ausreichend lange Episoden geht die man als Nutzer direkt spueren kann.

    C) Ein kompetenter ISP kann ein Segment so betrieben, dass auch unter Saettigung die Kapazitaet fair aufgeteilt wird und das Queueing-Delay nicht unertraeglich gross wird, aber leider sehen das nicht alle ISPs als ihre Aufgabe an (das ist allerdings ein anderes Thema).

  • Shared Medium GPON

    • pufferueberlauf
    • 27. Juni 2025 um 15:10
    Zitat von Edding

    Auch dort stehen Max Norm und Min werte drin.

    Ja, aber fuer alle 3 Werte gibt es feste Regeln, also auch fuer die Maximalrate, und die notwendigen 90% des Maximums (als Netto_Wert). laesst bei XGSPON halt keine Maximale Rate von 10 Gbps zu...

    Zitat von Edding

    Und die nicht Einhaltung dieser Werte muss mehrfach vorkommen.

    Ja, aber XGSPON (mit dem ueblichen FEC) liefert NIE 9 Gbps netto, d.h. da ist gartantiert, dass eine Minderleistung bescheiningt werden muss:

    Code
    XGS-PON
    T-REC-G.9807.1-201606-I!!PDF-E.pdf
    B.9.2.1 Line rate
    The transmission line rate is a multiple of 8 kHz. The target standardized XGS-PON system supports
    the following variant: XGS-PON with a downstream line rate of 9.95328 Gbit/s and an upstream line
    rate of 9.95328 Gbit/s.
    
    C.10.1.3.1 Downstream FEC
    C.10.1.3.1.1 Downstream FEC codeword
    For 9.95328 Gbit/s nominal line rate, the downstream FEC code is RS(248, 216). Each downstream
    PHY frame contains 627 FEC codewords. Each codeword is 248 bytes long. Within a codeword, 216
    data bytes are followed by 32 parity bytes.
    
    C.10.1.3.2 Upstream FEC
    C.10.1.3.2.1 Upstream FEC codeword
    For 9.95328 Gbit/s, the upstream FEC code is RS(248, 216). The PSBu section is not included in the
    FEC codeword. The first codeword in a PHY burst begins with the upstream FS header section. All
    allocations of a particular ONU have the same FEC status. Contiguous allocations are encoded as a
    single block of data, so that there is at most one shortened codeword at the end of the burst. For
    9.95328 Gbit/s, the upstream FEC parity bytes insertion and payload reconstruction are shown in
    Figures C.10.13 and C.10.14, respectively.
    
    brutto nach FEC:
    9.95328 * (216/248) = 8.66899 Gbps
    
    
    XGSPON Overhead (PPPoE)
    #XGSPON-XGEM: XGEM = 8 Byte
    COMMON: 4 Byte Frame Check Sequence (FCS) + 6 (dest MAC) + 6 (src MAC) + 2 (ethertype) = 18 byte
    PPPoE: 8 Byte
    8+18+8 = 34
    
    maximaler VLAN+PPPoE+IPv4+TCP Durchsatz:
    9.95328 * (216/248) * ((1500-8-20-20) / (1500-8+34)) = 8.24860248425
    Alles anzeigen

    Und das ignoriert noch den In-Band-Verwaltungstraffic auf dem PON, z.B. fuer DBA... sowohl SwissCom, als auch salt.ch die beide mit 10G werben machen im Kleingedruckten klar, dass ca. 8 Gbps das Maximum ist was ein Endkunde erwarten darf. Das ist IMHO in der Schweiz auch so in Ordnung, aber in Deutschland halt nur wenn der ISP willens ist quasi jedem Kunden ein ausserordentliches Kuebdigungs und/oder Minderungsrecht einzuraeumen.

    Zitat von Edding

    Und falls dem so ist musst du halt Splitten das Segment.

    Nope, wenn netto keine 10 drin sind im Segment nuetzt alles Splitten der Welt nicht ;)

    Zitat von Edding

    Du wirst in anderen Ländern auch nicht 10G verkaufen können und dann kommen die Regelmäßig nicht an.

    Und ob, siehe Schweiz...

    Zitat von Edding

    Da ist der Kunde ganz schnell beim Wettbewerber ;)

    Der in der Schweiz i.d.R. auch "nur" XGSPON* anbietet... (es sei denn wir sprechen von Init7, aber auch bei 10Gbps Ethernet ist netto keine 10 Gbps drin, auch wenn der erzielbare Durchsatz in den 90% Ueberpruefungskorridor der BNetzA faellt).

    *) Auch wenn das keine echten 10Gbps sind ist das immer noch eine Menge Holz ;), ich wuerd' es nehmen

  • Shared Medium GPON

    • pufferueberlauf
    • 27. Juni 2025 um 14:24

    Mmmh, da es hier um die Technologie geht, wollen wir nicht die Frage der Guete unterschiedlicher ISPs anderen Threads ueberlassen?

    Klar, mag auch ich ein gepflegtes ceterum censeo telekom devita esse aber vielleicht besser in Deiner Sig. ?

  • Shared Medium GPON

    • pufferueberlauf
    • 27. Juni 2025 um 14:18
    Zitat von Edding

    Andere Länder zeigen schön das es selbst mit 64er Splits funktioniert jedem Kunden die volle Kapazität in einem XGS-PON netz zur Verfügung zu stellen.

    Jain, in anderen Laendern gibt es oft auch nur wenig belastbare vertragliche "bis zu" Zusagen... im Gegensatz zu den Werten im Produktinformationsblatt, die belastbare Zusagen machen deren Einhaltung mit den Tools der BNetzA ueberprueft werden kann und (deren Nicht-Einhaltung) zu Minderungs- oder Kuendigungs-Anspruechen fuehren kann...

    Soll heissen anderswo ist es weniger wichtig ob ide beworbenen 10Gbps auch tatsaechlich beim Kunden ankommen... Ist bei uns halt anders, und im UK auch, da wird i.d.R. mehr geschaltet als beworben, anderswo halt mehr beworben als geschaltet ;)


    Zitat von Edding

    Das es bei DOCSIS immer wider mal zu Problemen kommt ist der Größe geschuldet wo sich gut und gerne mal +-1000 CPE in einem Segment befanden.

    Vodafone scheint momentan zu splitten wenn Segmente im Mittel 500 Anschluesse haben.

    Zitat von e16

    In Asien läuft GPON auch mit 128er Splits.

    Asien ist ein Kontinent mit so vielen unterschiedlichen Laendern mit jeweils unterschiedlichen Implementationen, dass es IMHO immer problematisch ist davon auszugehen, als sei Asien eine homogene Gruppe... (da ist Europa detlich homogener, aber schon hier wird oft in West- und Ost-Europa getrennt).

  • Shared Medium GPON

    • pufferueberlauf
    • 27. Juni 2025 um 12:56

    Jain... momentan ist es so, dass einzelne Anschluesse im Mittel waehrend der Primetime etwa eine Durchschnittslast von 10 Mbps in Downloadrichtung erzeugen (in Uploadrichtung eher nur 2 Mbps) und da hat GPON mit realistisch nutzbaren 2.2/1.1 Gbps (immer noch brutto) ausreichend Reserven und auch kurze gleichzeitige Burst der Nutzer mit akzeptabler Latenz auszuliefern. Aber das haengt von den Nutzern im Segment ab... wenn da bei Dir 3 Torrent Spezialisten sitzen die staendig die Leitung am Anschlag halten kann es auch heute schon eng werden, aber sonderlich wahrscheinlich ist das nicht...

  • Deutsche Glasfaser, Ubiquity Cloud Gateway Ultra, Probleme mit der Latenz. ipv6 "lahmt"

    • pufferueberlauf
    • 26. Juni 2025 um 07:21

    Mmmmh, beim MTR gegen dns.google ist es eigenartig, dass der Worst Wert mit 15 ms nur knapp ueber dem Durchschnitt liegt und weit unter den mehreren 100 der meisten andererr Hops. Das passt nicht ganz zu einer simplen CG-NAT Gateway Erklaerung, andererseits zeigt es auch, dass Dein Computer und Dein Router wohl auch nicht an den Verzoegerungen schuld sein sollten.

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