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  1. Glasfaserforum.de - Das Informations- und Hilfeforum rund um das Glasfaser-Internet.
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  3. pufferueberlauf

Beiträge von pufferueberlauf

  • Start der Glasfaser-Kampagne des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS)

    • pufferueberlauf
    • 5. Oktober 2025 um 17:17
    Zitat von mbo77

    Tut mir leid, das ist Quatsch. Jetzt versuchst du irgendwie dein Argument zu retten.

    Mmh, ich akzeptiere, dass Du das als Quatsch ansiehst. Und ja, natuerlich streiche in nicht die Segel und werde zum uneingeschraenkten Lobhuddler der Marketinggruetze des Ministeriums nur weil Du der Meinung bist ein theoretisches 1000er Angebot waere an dieser Stelle eine faire Darstellung der Realitaet (die ist, die Masse der FTTH Anschluesse kann bestenfalls 500 Mbps im Upload buchen).

    Zitat von mbo77

    g.fast war doch ab Tag 1 für FTTB geplant und nicht als Option bei FTTC.

    Nein, das ist nicht korrekt, in England wird das z.B. auch bei FTTdp, fiber-to-the-distribution-point, kleine vergrabene Boxen im Buergersteig, verwendet, und die Grenzen zwischen FTTC und FTTdp sind fliessend. Was stimmt ist, dass das in Deutschland aehnlich theoretisch ist wie der 1000er Upload bei aktuellem FTTH. Das mag sich bei FTTH im Laufe der Zeit aendern, aber Stand heute ist dieser Punkt uebertrieben.

    Zitat von mbo77

    Realistisch ist DSL am Ende ohne jede Perspektive.

    Das ist nicht falsch, und wenn das das Argument gewesen waere haette ich es auch nicht kritisiert. Meine Kritik richtet sich da an ein Argument das mit nicht naeher spazifizierten Praemissen arbeitet, die IMHO so keine faire Darstellung der Realitaet sind. Kannst Du gerne anders sehen.

    Zitat von mbo77

    Das ist wenigstens mal ein realistisches Szenario, wo Glasfaser sichtbar schneller ist.

    Nur fuer die unter uns, die ignorieren, dass Geschwindigkeit Strecke/Zeit ist, nicht Datenvolumen/Zeit... aber ja, dass Glasfaser hoehere Kapazitaeten erlaubt ist kein Geheimnis. Das Problem daran ist, dass die meisten Nutzer in Deutschland mit ihrer aktuellen Kapazitaet zufrieden zu sein scheinen.

  • Deutsche Glasfaser, externer Zugriff auf NAS über IPv6

    • pufferueberlauf
    • 5. Oktober 2025 um 16:53
    Zitat von ::1

    Workaround: Das NAS statisch konfigurieren und dafür eine Freigabe einrichten. Das muss man dann nur in den seltenen Fällen anpassen, wenn einem DG ein neues IPv6 LAN-Präfix verpasst.

    Oder auf OpenWrt umsteigen, da kann man in der Firewall Regeln festlegen, die das Prefix ignorieren und stattdessen nur den Interfaceidentifier auswerten.

  • Start der Glasfaser-Kampagne des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS)

    • pufferueberlauf
    • 5. Oktober 2025 um 16:51
    Zitat von mbo77

    Ich finde 1000 Mbps Upload durchaus ehrlich. Denn es geht hier um reale Möglichkeiten. 40 Mbps ist Ende der Fahnenstange bei DSL.

    Nicht wirklich, G.fast, eine DSL Variante, geht im Vollausbau unter optimalen Bedingungen bis 1000/1000 Mbps. Das ist aehnlich "real" fuer die meisten Nutzer wie der hypothetische 1000 Mbps Upload bei FTTH.

    Zitat von mbo77

    1000 Mbps Upload existiert bei der Telekom und vielen lokalen Netzbetreibern.

    An den wenigen Anschluessen bei denen der Glasfaser2000 Tarif angeboten wird, das sind im wesentlichenm mit Foerderung gebaute Anschluesse wohl um da die Foerderbedingungen einzuhalten. Aber meines Wissens nach ist das nur ein kleiner Teil der FTTH Anschluesse der Telekom.

    Zitat von mbo77

    Und wenn man technische Möglichkeiten vergleicht, warum dann einmal das Maximum hernehmen und sonst nicht?

    Nein, das momentane Maximum fuer Glasfaser ist, meine ich, 400 Tbps ueber eine Standardfaser, das ist komplett irrelevant...

    ABER ich es haette mich gewundert wenn wir Zwei bei dieser Webseite einer Meinung gewesen waeren, und das ist ja auch gut so, die Diskussion im Forum lebt ja nicht zuletzt von unterschiedlichen Standpunkten. ;)

  • Start der Glasfaser-Kampagne des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS)

    • pufferueberlauf
    • 5. Oktober 2025 um 15:30

    Jein, 1000 Mbps Upload ist momentan auch bei FTTH ein seltenes Einhorn... wie gesagt, das ist zum Teil Marketinggruetze und etwas mehr Ehrlichkeit waere da angebracht gewesen.

  • Start der Glasfaser-Kampagne des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS)

    • pufferueberlauf
    • 5. Oktober 2025 um 15:09

    Mmmh, ist halt zum Teil Marketinggesuelze von zweifelhafter Korrektheit:

    Zitat

    Schnelles Internet ist nur ein Vorteil. Glasfaser bietet zudem niedrige Latenzzeiten. Das bedeutet: Wer klickt, erhält schon in 2 bis 10 Millisekunden eine Reaktion, während vergleichbare Kabel-, DSL- oder VDSL-Zugänge oft 20 bis 40 Millisekunden Verzögerung haben. Niedrige Latenzen sorgen für direkte Rückmeldungen – es gibt weniger Verzögerungen in Online-Games und bei Videokonferenzen fallen sich die Beteiligten nicht mehr unbeabsichtigt ins Wort, weil die Verbindung hängt.

    Das ist unlauter, bzw. verwirrt. Die Zugangslatenz bei GPON liegt bei ca. 2 ms und bei VDSL2 mit G.INP bei 4 ms (was die Telekom quasi ueberall schaltet wo sie Vectoring betreiben darf und wo mehr als ADSL geht). Ja, das ist immer noch ein Unterschied zugunsten FTTH aber die 20-40 ms sind in der Form FUD. (Auch Kabelanschluesse liegen i.d.R. unter 10ms Zugangslatenz).

    Zitat

    Ein weiterer Pluspunkt der Glasfasertechnik ist ihre Stabilität. DSL-Leitungen verlieren mit zunehmender Entfernung zum Verteilerkasten an Geschwindigkeit. Glasfaser hingegen liefert auch über lange Strecken konstante Leistung und ist weniger anfällig für Störungen.

    Freunde beim BMDS, die Geschwindigkeit (Strecke/Zeit) ist bei Licht in Glasfaser und bei Elektronen in Kupferleitern in etwa gleich, 2/3 der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum, was sich unterscheidet ist die Kapazitaet. Und ja die Stabilitaet (oder besser Empfindlichkeit gegenueber Stoerungen) ist bei FTTH hoeher als bei DSL, aber das ist nur zu geringem Mass eine Funktion von der Entfernung zum Verteilerkasten.

    Zitat

    Was bringt die hohe Internet-Geschwindigkeit im Alltag? Stellen Sie sich vor, Sie möchten ein 5 Gigabyte großes Familienvideo online mit Verwandten teilen. Mit DSL würde dieser Vorgang etwa 17 Minuten dauern, mit Glasfaser hingegen nur rund 40 Sekunden.

    Das ist auch wieder Gruetze, weil (8*5*1000^3/(17*60))/1000^2 = 39.2156862745 Mbps und (8*5*1000^3/(40))/1000^2 = 1000 klar ist, dass hier nicht DSL mit Glasfaser verglichen wird (ein Vergleich der IMHO eine einfache Antwort hat, beides sind unterschiedliche Kategorien), sondern ein hoher mit einem niedrigen Upload.

    Zitat

    Der entscheidende Nachteil des Kabelinternets: Es ist ein geteiltes Medium. Alle Nutzerinnen und Nutzer eines Straßenzuges teilen sich die verfügbare Bandbreite. Bei hohem Datenaufkommen, besonders abends, kann die Geschwindigkeit im Kabelinternet spürbar sinken. Da wir alle von Jahr zu Jahr mehr Daten austauschen, stößt Kabelinternet immer öfter an Grenzen.

    Das waere vielleicht ein Argument, wenn in Deutschland nicht bei Glasfaseranschluessen i.d.R. eines der PONS zum Einsatz kaeme, das sind halt auch geteilte Medien. Und selbst bei DSL oder AON, wo der eigentliche Zugangslink exklusov ist, da ist i.d.R: der Uplink vom DSLAM/Switch bereits wieder geteilt...


    Um positiv abzuschliessen, das ist wesentlich besser als ich befuerchtet hatte (hat aber noch "Luft nach oben").

  • DG - Fritzbox 7530 - Kein Verbindungsaufbau

    • pufferueberlauf
    • 3. Oktober 2025 um 22:37

    Also wenn man nicht sch_cake mit dem ingress Schluessewort/Argument nutzt ist die Faustregel den brutto-shaper ca. 10-20% unter die erwartete Bruttorate zu setzen, weil ingress shaping halt am falschen Ende stattfindet. Und selbst mit cake im ingress Modus kann es sinnvoll sein ca. 15% Abschlag einzurechnen. Ich habe einen VDSL2 Link mit 116.790/46.719 Mbps Sync per Shaper auf 100.00/45.000 gesetzt (cake ingress) weil ich in Messungen gesehen habe, dass es leicht zu Backspill-Ereignissen kommt wenn ich den Shaper hoeher konfiguriere...

    Ich habe allerdings keine Ahnung was die DG bei den 1000er Tarifen tatsaechlich provisioniert, aber die Telekom provisioniert ca. 15% ueber, d.h. da sollte es reichen den Shaper auf 1000 Mbps zu setzen. Muss man halt bei jedem ISP ausmessen.

  • DG - Fritzbox 7530 - Kein Verbindungsaufbau

    • pufferueberlauf
    • 3. Oktober 2025 um 21:42
    Zitat von maik6849

    damit bekommt man aber noch viel weniger, warum sollte man das also tun?

    Weil man sich das Ingress shaping sonst sparen kann... der Hauptgrund fuer Ingress-Shaping ist es Bufferbloat beim ISP zu beheben und dafuer muss man den "Backspill" in die ISP-seitigen Puffer moeglichst unterbinden.

    Zitat von maik6849

    Aber Ingress Shaping ist bei der FritzBox ja sowieso standardmäßig aus und auch für schnelle Anschlüsse, AVM spricht von 1 GBit/s, nicht tauglich.

    Mei, das ist in der Tat so, dass die CPUs der meisten Fritzboxen etwas zu anaemisch sind um Traffic-Shaping im Gigabitbereich leisten zu koennen, zumindest ohne Acceleratoren.

  • DG - Fritzbox 7530 - Kein Verbindungsaufbau

    • pufferueberlauf
    • 3. Oktober 2025 um 21:09
    Zitat von HubeBube

    Ich liege leicht darüber und sehe nicht ein dies hier wiederkehrend belegen zu müssen.

    Also die meisten Speedtests neigen dazu etwas zu uebertreiben... Ich habe eine gute Idee warum, statt einfach auszumessen wie lange es insgesamt dauert X Mbps zu uebertragen, versuchen die clever die Slow-Start Phase zu ignorieren und versuchen dann zusaetzlich die Uebertragungsrate in kleinen Zeit-Fenstern zu messen und das Maximum dieser Fenstermessungen zu reportierten, und das geht wegen Retransmits und der Art wie TCP Daten an den Socket frei gibt halt in die Hose... und das reportierte Maximum liegt ueber der tatsaechlich erreichbaren Rate.

  • DG - Fritzbox 7530 - Kein Verbindungsaufbau

    • pufferueberlauf
    • 3. Oktober 2025 um 21:00
    Zitat von maik6849

    Aktivierst du die Option aber, solltest du den Download auf 940 MBit/s einstellen, du hast ja nur 1 GBit/s Ethernet, also in der Praxis max 940 MBit/s Datendurchsatz.

    Jain, die Shaperrate ist brutto, allerdings braucht man beim Ingress-Shaping eine Sicherheitsreserve und daher sollte man den Shaper eher auf 850 oder 900 stellen. Beim Uploadshaper ist so eine Reserve nicht notwendig.

  • EU: Abschaltung der TK Kupfernetze bis 2030

    • pufferueberlauf
    • 3. Oktober 2025 um 18:08

    Das hiesse, dass das DSL Netz noch 15-25 Jahre wird halten muessen. Und das wiederum halte ich fuer unwahrscheinlich. Ich schaetze grob 10-15 Jahre weitere Nutzbarkeit und erwarte, dass die DSL Abschaltung innerhalb dieses Zeitrahmens auch quantitative Fortschritte machen wird.

  • DG - Fritzbox 7530 - Kein Verbindungsaufbau

    • pufferueberlauf
    • 3. Oktober 2025 um 17:16
    Zitat von maik6849

    warum nicht?

    Weil das oefter mal Probleme macht mit den erwarteten Datenraten?

    Zitat von maik6849

    Dafür ist es doch da.

    Wuerde man erwarten, leider scheint das jedch nicht optimal zu sein, wer weiss vielleicht ist das noch fuer die alten AON Anschluesse der DG optimiert.

  • Abhilfe beim Ausbau in der NE4 in Sicht

    • pufferueberlauf
    • 3. Oktober 2025 um 13:59

    Wobei es aehnliches auch von Corning gibt, ich hoffe wenn das zugelassen ewird, dann nicht nur fuer die Huawei-Loesung.

    Insgesamt halte ich geklebte Fasern fuer schlechter als Kabelkanaele, aber ich wette man kann auch Kanaele so windig verlegen, dass die die Fasern nur unwesentlich mehr schuetzen, als kein Kanal :)

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    • pufferueberlauf
    • 1. Oktober 2025 um 19:26
    Zitat von BlackMage2

    was ist eigentlich die ASN und wie findet man die raus?

    Das ist bestimmt die Autonomous System Number. Ich suche da normalerweise nach dem Firmennamen bei peeringdb oder qrator und suche dann aus der angebotenen partiellen Trefferlist den wahrscheinlichsten Kandidaten. Bei bekannten ISP kann man auch einfach "ISPNAME ASN" googlen.

  • Connect Festnetztest 2025

    • pufferueberlauf
    • 1. Oktober 2025 um 10:59
    Zitat von Phino

    Aber genau dies machen sie doch. Sie ziehen die Verbindungsdaten von den am meisten genutzten Apps heran. Besser kann man es doch nicht testen. Die Server dazu hängen doch überall im Netz.

    Mmmh gerade folgendes gelesen:

    Breitband- & Festnetz-Anbieter im Test
    www.connect.de
    Zitat

    Zu der neuen Bewertungskategorie kamen weitere Aktualisierungen hinzu. Die wichtigste: Da im Festnetz vergleichsweise hohe Datenraten erzielt werden, haben wir die passive Beobachtung von Upload- und Download-Geschwindigkeiten (also die Protokollierung im Hintergrund, welche Datenraten die im Vordergrund momentan aktive App gerade empfängt beziehungsweise sendet) für den Festnetztest gestrichen.

    D.h. es bleiben nur die aktiven Tests und da ist gar nicht dargestellt gegen welche Gegenstellen gemessen wird und in welchen AS die beheimatet sind.

    Freunde, je tiefer ich in die Methodik schaue, desto mehr schaudert es mich und desto weniger nuetzlich halte ich den Test fuer einen objektiven Vergleich von endkunden-relevanter ISP-Qualitaet. Und ich habe, da will ich ehrlich sein, nicht das Gefuehl, dass Ihr Euch bisher wirklich in die Methodik vertieft habt.

    Was man tun muesste um Peering, also der Erreichbarkeit des gesamten Internets, auf den Zahn zu fuehlen ist eigentlich, regelmaessig gleichzeitig Durchsatz, Latenz, und Paketverlustrate zu ausgewaehlen Servern in verschiedenen ausgewaehlten AS zu messen (z.B. als erste Naeherung Server in allen T1-Netzen, damit testet man die Erreichbarkeit per Transit).


    P.S.: Das Eingestaendnis, dass die passiven Test kaum interpretierbar sind finde ich sehr offen und ehrlich, dafuer grosses Lob an Connect. Viele Anwendungen die man auf SmartPhones nutzt sind so oder so kapazitaetslimitiert und daher ist der instantane Durchsatz einer solchen App kein robustes Mass fuer die "Bandbreite" zur jeweiligen Gegenstelle oder die Qualitaet eines Internetanschlusses.

  • Connect Festnetztest 2025

    • pufferueberlauf
    • 30. September 2025 um 22:51
    Zitat von Phino

    Aber genau dies machen sie doch. Sie ziehen die Verbindungsdaten von den am meisten genutzten Apps heran. Besser kann man es doch nicht testen. Die Server dazu hängen doch überall im Netz.

    ??? Natuerlich kann man das besser testen als auf die zufaellige Wahl der zufaellig laufenden Applikationen auf den Smartphones/Tablets zu vertrauen. Die Vorstellung dadurch kaeme man zur einer annaehernd gleichen Wahrscheinlichkeut fuer alle anderen AS ist absurd.

    Freunde, wir kommen da nicht zusammen.

    Zitat von Phino

    Das ganze bezieht halt sich vielleicht nicht auf dein KO-Kriterium, dürfte aber für die Mehrheit der Nutzer zutreffend sein.

    Das ist eine Hypothese, die kann man wohl aufstellen, sollte die dann aber auch untermauern koennen.

  • Connect Festnetztest 2025

    • pufferueberlauf
    • 30. September 2025 um 21:28
    Zitat von mbo77

    Wozu auch? Das ist für den Kunden ohne Belang.

    Beim Produkt "Internetzugang" ist die Qualitaet mit der man den Rest des Internets ausserhalb des eigenen ISPS erreichen kann ohne Belang? Ich denke wir muessen in dieser Frage uns darauf einigen, zu unterschiedlichen Bewertungen zu kommen.

  • Connect Festnetztest 2025

    • pufferueberlauf
    • 30. September 2025 um 20:49
    Zitat von mbo77

    Das wird ja durch "umlaut" indirekt erfasst:

    "Auf ihnen erfolgt bei der Nutzung von Tausenden populären Apps im Hintergrund eine Erfassung der im Folgenden beschriebenen Parameter – sofern der Nutzer der vollkommen anonymen Datenerhebung zugestimmt hat." (https://www.connect.de/vergleich/fest…06265-9989.html)

    Indirekt erfasst? Das ist aeusserst positiv/optimistisch...

    Zitat von mbo77

    Wenn ein Anbieter ein für den Kunden schlechtes Netz betreibt, fließt das in das Ergebnis ja mit ein. Die Peeringpolitik ist für den Kunden daher vollkommen uninteressant, solange das Ergebnis passt.

    Das ist halt keine Methodik mit der man so etwas bestimmen kann... das ganze ist ein komplett unkontrollierter Parameter. Anders gesagt der Test ist schlicht nicht in der Lage relative Peeringqualitaet zu bewerten, weder absichtlich, noch stochastisch. Und das ist fuer den Test auch OK, da gar nicht behauptet wird der Test messe die Peeringqualitaet.

    Das macht den Test immer noch ungeeignet fuer den Zweck die objektive Qualitaet von ISPs zu messen, aber das ist ja auch nicht was Connect damit bezweckt (die wollen Sieger kueren, ohne dabei auch echte Verlierer zu erzeugen, das sind alles auch Werbekunden der Connect).

    Zitat von mbo77

    "umlaut" erfasst in seiner Methode das tägliche typische Nutzererlebnis. Das mag nicht für jeden Nutzer passen.

    Das ist

  • Connect Festnetztest 2025

    • pufferueberlauf
    • 30. September 2025 um 20:21

    Aus der Methodik des Tests:

    Zitat

    Die Analyse von WLAN-Verbindungen trägt der Tatsache Rechnung, dass die meisten Internetverbindungen heute per WLAN stattfinden. Da zudem die mit aktuellen Smartphones möglichen WLAN-Geschwindigkeiten meist deutlich höher sind als die beobachteten Gesamtdatenraten, ist der Einfluss des WLAN-Link-Tempos auf die Messergebnisse zu vernachlässigen.

    Diese Logik ist grenzwertig: nur weil ein modernes Smartphone eventuell XXX Mbps Bruttodatenrate unter bestimmten Bedingungen erzielen kann, und diese XXX ueber den ueblichen Internetzugangsraten lieen, heisst das nicht, dass das selbe Telephon auch tatsaechlich in den Messungen Nettodatenraten > der Netto-Internetzugangsrate erreicht haben.

    Zitat

    Die zugrunde liegende Methodik haben wir im Vorjahr erstmals als Case Studypräsentiert, dieses Jahr fließen die damit ermittelten Resultate mit einer Gewichtung von 10 Prozent ins Gesamtergebnis ein. Der Grund dafür ist, dass wir bei der Bewertung diejenigen Anbieter belohnen wollen, die ihre Leitungen nicht nur in für sie lukrativen Zentren, sondern breit übers gesamte Land verteilt anbieten.

    Das mag fuer die belohnten ISP ja nett sein, aber als Endkunde ist mir egal welcher ISP auch Hintertupfing versorgt, ich will wissen welcher von den bei mir verfuegbaren ISP relativ der "beste" ist.

    Und wie schon beim letzten mal keine Tests die auch nur annaehernd versuchen die Peeringqualitaet der ISPs zu bewerten, bzw. wie gut man vom jeweiligen ISP den Rest des Internets erreichen kann.

    Ich bleibe dabei, der Test mag ganz nett sein, aber eine objektive Bewertung der Qualitaet verschiedener ISPs ist er eher weniger.

  • Telekom hilft Team im Forum

    • pufferueberlauf
    • 30. September 2025 um 12:06

    Ueber den Service kann man geteilter Meinung sein (ich halte z.B. das SocialMedia Team der Telekom fuer gut, und gut sowohl fuer die Telekom als auch fuer deren Endkunden), aber bezeuglich der "bekannte Geschäftspraktiken bzg. Interconnection" sehe ich die Vorteile komplett bei der Telekom und deren Aktionaeren und die Nachteile bei den zahlenden Endkunden der Telekom; als Endkunde bewerte ich so etwas als "grundlegend negativ" ;). Das und die niedrigeren Preise haben mich vor Jahren dazu bewegt mir einen anderen ISP zu suchen, eine Entscheidung die ich bis jetzt nicht bereut habe.

  • 1&1 biete Wechsel von DSL250 auf Glasfaser 600 zu gleichen Konditionen

    • pufferueberlauf
    • 29. September 2025 um 12:13

    Na ja, ob mir das gefaellt oder nicht, jeder Reseller ist natuerlich frei darin zu waehlen welche Zwischenprodukte er einkauft und welche Kundenanschluesse er versorgen will.

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